Single-Magazin

Welche Freiheiten schätzen Singles am Solo-Leben

Vorteile des Single-Lebens

Das Alleine leben bringt viele Freiheiten mit sich, von denen Paare nur träumen können. Hier eine Zusammenstellung, warum das Solo-Dasein so schön sein kann

Trotz meist grenzenloser Freiheit hadern viele Singles mit ihrem Schicksal. Sie vermissen die tägliche Umarmung. Sie hassen es, solo aufzuwachen. Sie beneiden Paare, die sich jederzeit küssen und lieben können. Die scheinbar das Paradies auf Erden haben.

Doch wer schon einmal in einer festen Beziehung gelebt hat, weiß es natürlich besser. Es ist keineswegs alles Gold, was glänzt. Singles vergessen nur allzu leicht, dass Menschen in einer Partnerschaft auf viele Freiheiten verzichten müssen, die sie selbst so sehr schätzen gelernt haben. Dass es jeden Tag Kompromisse braucht, um eine Liebe lebensfähig zu halten.

Auf der anderen Seite fühlen sich viele Menschen, die solo wohnen, ausgesprochen glücklich. Von wegen Einsamkeit, schlecht Laune oder gar Depression. Es gibt einige Gesichtspunkte, die einem Alleinstehenden ein schöneres Dasein schenken als Paaren. Hier zeige ich ein paar Vorteile des Single-Lebens auf:

 

Urlaub nach Maß – solo reisen
Jedes Frühjahr dasselbe Spiel: in der Familie gibt es Zoff um das Reiseziel im Sommer. Er will in den Bergen wandern oder eine 2-wöchige Fahrradtour. Sie will lieber am Strand auf Zypern Sonne und Wasser genießen. Das sind keine existenziellen Probleme, die eine Beziehung ernsthaft in Gefahr bringen. Dennoch können sie die Vorfreude auf den Urlaub ganz schön verderben.

Singles dagegen haben in puncto Reisen komplette Planungsfreiheit. Sie müssen keine faulen Kompromisse schließen. Sondern können die schönste Zeit des Jahres genau dort verbringen, wo sie Lust haben. Wer solo ist, kann im Urlaub flirten wie er Lust hat. Da bestehen keine Einschränkungen. Es ist kein eifersüchtiger Partner da, der ihnen Fremdgehen vorwerfen könnte.

 

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Freiheit bei Sex und Liebe
Für die meisten Singles ist das Wochenende das absolute Highlight der Woche. Während Paare durch viele Stunden, die man gemeinsam verbringt, sich nicht selten in die Haare geraten, ziehen Singles am Samstagabend um die Häuser. It’s party-time. Man trifft sich mit Freunden, geht zum Tanzen. Und kommt erst in den Morgenstunden wieder nach Hause. Mit oder ohne Anhang.

Natürlich hat jemand, der allein lebt, auch die Freiheit zu flirten wie er Lust hat. Kein Ehepartner schert sich darum, wenn man sich verliebt. Kein Hahn kräht danach, wenn man einen in einem fremden Bett übernachtet. Oder wenn man sich öfters mal einen anderen Sexpartner gönnt.

Das Liebesleben eines Singles kann zumindest theoretisch sehr abwechslungsreich aussehen. Jeden Tag ein anderes Gourmet-Gericht, statt immer nur dieselbe Hausmannskost. Immer wieder neue Erfahrungen sammeln. Jeder Mensch küsst und liebt anders. Der Sex eines Alleinstehenden ist schon allein dadurch aufregender, weil man sich mit einem neuen Partner im Bett mehr anstrengt als in einer langjährigen Beziehung.

Seine Frau hat keine Lust auf Sex. Also schützt sie Stress, Kopfschmerzen, ihre Tage oder die Migräne vor. Oft gehen Eheleute nur deshalb zusammen in die Kiste, weil sie glauben, es dem Partner schuldig zu sein. Sie ist mit den Gedanken ganz woanders. Spielt ihm die Ekstase nur vor. Wenn er keine richtige Lust aufs Poppen hat, kann es vorkommen, dass ihn die Manneskraft im Stich lässt.

Diese Abnutzungs-Erscheinungen spielen im Leben von Singles bis 30 keine Rolle. Denn solo zu sein bedeutet: keinen festen Partner zu haben. Auch nicht im Bett. Dorthin haben nur Leute Zugang, die ein schönes Erlebnis versprechen. Wenn die Erotik zur Routine verkommt, kann ein Single eine Sex-Affäre schnell und relativ unkompliziert beenden.

 

Freiheit, Flexibilität, Spontanität
Menschen, die in einer Beziehung leben, müssen ständig irgendwelche Kompromisse schließen. Das Gleichgewicht der Kräfte ist Voraussetzung dafür, dass beide Partner in der Ehe auf ihre Kosten kommen.

Bei unterschiedlichen Meinungen oder Freizeitvorhaben muss man immer wieder sehen, dass man auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Sich zu etwas entschließt, was für beide akzeptabel ist.

Davon sind Singles meilenweit entfernt. Zumindest im Privatleben genießen sie grenzenlose Freiheit. So mancher unzufriedene Alleinstehende, der sich nach Liebe sehnt, verliert diesen gravierenden Vorteil des Singlelebens allzu leicht aus den Augen.

Es beginnt schon damit, dass man sich frei aussuchen kann, in welcher Stadt man lebt. Sofern es mit dem Job passt. Singles können auch frei entscheiden, ob sie lieber im Grünen oder in der City wohnen.

Auch am heiligen Wochenende redet ihnen niemand rein. Wenn Sie Lust auf Party haben, dann ziehen sie mit Freunden los. Wenn sie Sonntagabend Lust auf einen Tatort haben, dann kucken sie diese Sendung. Wenn sie am verlängerten Weekend an einer Städtetour interessiert sind, gönnen Sie sich dieses Freizeitvergnügen.

Es gibt keine nervtötenden Diskussionen, wenn Sie an arbeitsfreien Tagen lieber eine Geburtstagsparty oder eine Musikveranstaltung besuchen. Als mit den langweiligen Kollegen des Partners eine Grillparty zu machen. Morgens im Bad haben Sie alle Zeit der Welt. Keiner steht hinten dran, der drängelt. Sie können kochen und essen, worauf Sie Lust haben.

Die meisten Singles leben frei nach ihrer Façon. Langeweile ist für viele ein Fremdwort. Es sei denn, es gibt irgendwelche andere Verpflichtungen, die ihre Freiheit eingrenzen.

Wer solo lebt, kann jederzeit spontane Entscheidungen treffen. Er braucht keine stundenlanges Hin und Her, welchen Kinofilm oder welches Theaterstück man sich ansehen will. Oder welche Geschenke man zur silbernen Hochzeit der Eltern macht.

 

Keine Trennungsschmerzen, keine Eifersuchts-Dramen
So mancher Mensch, der in einer Ehe lebt, sieht die Aktivitäten des Partners mit großem Misstrauen. Immer wenn er oder sie Überstunden macht, kommt der Verdacht auf, er könne fremdgehen. Wenn er einer hübschen Blondine auf den Busen glotzt, kommt es zu Eifersuchtsszenen. Wenn sie dem feschen Nachbarn schöne Augen macht, kommt es zum Streit.

Diese ständigen Querelen können dazu führen, dass man sich irgendwann scheiden lässt. Zumindest einer von beiden wird nach der Trennung unter Liebeskummer leiden. Möchte seinen Ex vielleicht zurück gewinnen. Trauert den glücklichen Zeiten nach.

Wer hingegen ohne Partner solo lebt, hat damit nichts zu tun. Solange ein Single sich nicht ernsthaft verliebt, sind Herzschmerzen nahezu ausgeschlossen.

 

Mehr Freiheiten im Job
Wer gebunden ist, muss viele Rücksichten nehmen. Auch bei im beruflichen Sektor. Ein Single kann viel leichter einen Job in einer fremden Stadt annehmen. Es gibt keine Beziehungsprobleme durch Schichtarbeit. Man hat bessere Karrierechancen, weil man sich voll und ganz auf den Beruf konzentrieren kann. Singles haben mehr Zeit für Überstunden. Was der Karriere auch nicht gerade abträglich ist.

 

Sport und Freizeit
Fit statt fett. Viele Solo-Lebende haben mehr Zeit und mehr Lust für Hobbys. Und für sportliche Aktivitäten. Es sind keine Kinder da, die Aufmerksamkeit fordern. Und kein Bewegungsmuffel, der nach dem Motto lebt: „Sport ist Mord“.

Statisch ist es erwiesen, dass auch schon junge Eheleute im Schnitt einen höheren BMI-Wert haben als Alleinstehende. Weil sie lieber auf der Kautsch kuscheln. Und viel mehr fernsehen als sich körperlich fit zu halten. Abnehmen durch Sex: das ist nur ein Märchen. Beim Poppen werden weit weniger Kalorien verbraucht als beim Laufen oder Walken.

Singles haben ein elementares Interesse daran, den Körper durch Sport attraktiv zu halten. Denn schließlich wollen die meisten irgendwann nochmal eine feste Beziehung eingehen.

Eine schlanke Figur macht sich einfach besser auf dem Partnermarkt. Natürlich kommt auch der Zeitfaktor den sportlichen Aktivitäten entgegen. Nach Feierabend kann man genauso gut noch eine Walking-Tour drehen als stumpfsinnig mit Chips, Bier, Popcorn und Schokolade vor dem Fernsehen zu versauern.

 

Die Freiheit, im Chaos zu leben
Viele verheiratete Frauen neigen zum Putzfimmel. Sie nutzen jede freie Minute, um zu schrubben, Staub zu wischen, aufzuräumen. Das Bad muss pikobello sein. Im Schlafzimmer sind die Betten tipptopp. Das Wohnzimmer strahlt in vollem Glanz, als sei ein Staatsempfang geplant. Auf dem Schreibtisch des Partners wird gnadenlos Ordnung geschafft. Sieht so eine gemütliche Wohnungs-Atmosphäre aus?

Singles können über solche Marotten nur müde lächeln. Niemand macht ihnen Vorschriften, wo sie die Klamotten ablegen. Keiner meckert, wenn Schuhe, Einkaufstüte, Tennisschläger und der Pyjama im Weg herum liegen. Wenn sich auf der Spüle die Teller und Pizzaschachteln türmen. Oder wenn Zeitung und Zigarettenschachtel neben der Salatschüssel liegen.

Aber nicht nur das: Alleinstehenden bleibt es erspart, jeden Morgen vor einer verschlossenen Badtür zu stehen. Wer morgens solo aufwacht, kommt dadurch nicht zu spät zur Arbeit. Und entgeht gnädigerweise den aromatischen Ausdünstungen des Partners auf der Toilette im Badezimmer.

 

Freiheiten am Sonntag
Singles können am Wochenende ausschlafen wie sie Lust haben. Kein Wecker klingelt. Gefrühstückt wird um 10 Uhr. Kein Partner nervt, der Samstagmorgen zwanghaft den Rasen mähen oder das Auto schrubben muss.

Außer ein bisschen Hausarbeit kann man solo so richtig faulenzen und das Leben genießen. Niemand redet einem Single rein, wenn er einen Ausflug mit Freunden unternimmt. Wenn er stundenlang shoppen geht. Oder Sonntagnachmittag auf der Sonnenterrasse ein gutes Buch liest oder sich betrinkt.

Von so paradiesischen Zuständen können Paare nur träumen. Denn am Wochenende wird zum Rapport gebeten. Was gäbe so manch verheirateter Mann dafür, wenn die böse Schwiegermama sich in Luft auflösen würde. Wie ein Gebet erwartet sie das Paar jeden Sonntag zum Mittagessen. Um dem Schwiegersohn ordentlich den Kopf zu waschen. Und sich in fremde Angelegenheiten einzumischen.

 

Keine Partner-Macken
Singles genießen viele Freiheiten, die sie oft nicht gebührend zu schätzen wissen. Dazu gehört auch, dass sie nicht mit den Marotten des Partners zu kämpfen haben.

Niemand raubt ihnen durch Schnarchen die Nachtruhe. Außer vielleicht beim ONS. Niemand lässt den Zahnputzbecher dreckig stehen. Es ist kein Mann da, der jeden Abend Computerspiele macht. Und so den Eindruck erweckt, seine Liebe sei schon eingeschlafen.

Da ist keine dominante Partnerin, die mit ihrer Rechthaberei alles regeln und kommandieren will. Wer solo ist, braucht sich beim Essen keine Schmatz- oder Rülpsgeräusche anzuhören. Außer vielleicht den eigenen.

Es gibt keine Streitigkeiten, weil er ein schmutziges WC hinterlässt. Oder weil sie vor dem Ausgehen immer zu spät dran ist. Weil die Kartoffeln regelmäßig anbrennen. Oder weil einer zu bequem ist, zum Rauchen nach draußen zu gehen.

 

Keine Kompromisse am Fernseher
Er will Fußball-Bundesliga oder Champions League kucken. Sie lieber die Helene-Fischer-Show. Das Gerangel um die Fernseh-Fernbedienung gehört scheinbar zu den Lieblings- Hobbys von Paaren, deren Feierabend sich vorwiegend vor der TV-Glotze abspielt.

Wer hingegen solo lebt, hat das Sofa für sich allein. Niemand redet ihm rein, wenn er sich einen Spielfilm oder eine Musiksendung ansehen will. Es gibt keinen Ehestreit und keinen Stress. Singles haben oftmals ein Leben wie Gott in Frankreich. Obwohl sie es nicht ahnen.

 

Ruhe und Entspannung
Die Kinder lärmen und machen die Wohnung zum Schlachtfeld. Jeden Abend muss sich der Mann das endlose und belanglose Gelaber seiner Partnerin anhören. Über so weltbewegende Themen wie neue Mode-Ideen im Frauen-Magazin „Brigitte“. Oder welche Schuhe sich die Freundin gekauft hat. Nach einem anstrengenden Tag kann dem Mann seine kommunikationswütige Frau schon ganz schön auf den Wecker gehen.

Ein Single hingegen kommt abends nach Hause. Alles liegt noch so da wie er es am Morgen verlassen hat. Vor dem Abendessen kann er sich aufs Bett legen. Kurz die Augen schließen und abschalten. Nach den wohltuenden Relax-Minuten ist er wieder taufrisch. Und zu neuen Schandtaten bereit.

 

Mehr Freiheit durch mehr Geld
Viele Beziehungen gehen durch finanzielle Probleme in die Brüche. Wenn Kinder da sind, dann ist Geld immer ein Thema. Die Kleinen wollen alles vom Besten haben. Das verschlingt Unsummen. Der Rest muss für Lebensmittel, Anschaffungen und Urlaub reichen. Doch wie das Gehalt ausgegeben wird, darüber gerät man sich schnell in die Haare.

Was kümmert das alles einen Single? Vorausgesetzt, er hat ein passables Einkommen: dann kann er sein sauer Verdientes ausgeben wie er Lust hat. Es gibt keine kostspieligen Kinder. Und keinen Finanz-Manager, der ihm Vorschriften macht. Er kann sich teure Urlaubsreisen leisten, das modernste Smartphone, ein neues Auto oder eine Stereoanlage.

 

Günstiger verreisen
Weil sie keine Rücksicht auf Kinder und Schulferien nehmen müssen, können Singles in der Nebensaison relativ preisgünstig in Urlaub fahren. Das schont das Bankkonto. Man spart Geld, das man für andere schöne Dinge zur Verfügung hat.

 

Nachteile beim Solo-Leben
Ich möchte hier kein einseitiges Bild des Single-Daseins malen. Allein zu leben kann auch viele Probleme machen. Das hängt stark von der Persönlichkeit des Menschen ab. Und was jeder aus seiner Situation macht.

Vielen Singles fehlen die täglichen Kuscheleinheiten für Küssen und Zärtlichkeiten. Nicht selten fühlen sich Alleinstehende einsam und sogar nutzlos. Nicht jeder hat das Talent, 20 Freunde zu haben. So dass man viele Wochenenden solo verbringt.

Besonders schlimm äußert sich die Einsamkeit bei Hochzeiten. Sowie an Weihnachten und Ostern. Nicht wenige umgehen die elenden Feiertage, indem sie eine Kurzreise buchen.

Was vor allem jungen Singles in ihrem Leben fehlt, das ist regelmäßiger Sex. Eine feste Beziehung wollen viele noch nicht. Ein Mann kann nicht ständig ins Bordell gehen. So leiden nicht wenige unter unfreiwilliger sexueller Enthaltsamkeit.

Wer sich unwohl fühlt mit seinem Single-Status, sollte sich vielleicht Maßnahmen überlegen, diesen Zustand zu ändern. Zu keiner Zeit gab es so exzellente Chancen für die Partnersuche wie heute.

Bei vielen Veranstaltungen können Singles einen potentiellen Partner treffen. Im Internet kann man auf zahllosen Kontaktbörsen nach dem Liebesglück suchen. Es gibt heute viel mehr Alleinstehende vor 20 oder 30 Jahren. Also eine viel größere Auswahl an möglichen Partnerschafts-Kandidaten.

Das sind ausgesprochen günstige Faktoren, die man schätzen und sich zunutze machen sollte. Als Single haben Sie immer noch die unschätzbar wertvolle Freiheit, sich den künftigen Lebenspartner auszusuchen.

Sie haben die Chance, beim Ausgehen viele Menschen kennenzulernen. Sie können verschieden Singles quasi ausprobieren und testen. Ein Zug, der bei verheirateten Paaren schon längst abgefahren ist.