Urlaubsziele Nordamerika Karibik & Mittelamerika

Urlaub in Amerika

Tropischer karibischer Strand mit schiefen Palmen

Die USA, Kanada, Alaska, die Palmenstrände der Karibik, Mittelamerika und Hawaii stehen im Blickpunkt dieser Artikelserie. Äußerst beliebt sind Rundreisen durch die Vereinigten Staaten und durch die Wildnis von Kanada.

Ich beschreibe die Highlights von Mexiko, die Surfstrände von Hawaii sowie beliebte Urlaubsziele in der Karibik, in Latein- und in Zentralamerika. Die hier beschriebenen Länder erstecken sich vom Polarkreis in Alaska bis zum tropischen Süden der Karibik-Inseln.

Die USA glänzen durch geschichtsträchtige Städte von Weltrang, mächtige Flüsse und durch zahlreiche Nationalparks. Kanada besticht durch die Rocky Mountains, den Französisch sprechenden Landesteil im Osten und riesige Weiten dazwischen.

Mexiko und die Inseln der Karibik symbolisieren traumhafte Reiseziele für einen paradiesischen Strandurlaub. Die Wildnis von Alaska ist das ehemalige Goldrausch-Land. Das zu den USA gehörige Hawaii ist ein vulkanisches Inselarchipel und Surfer-Paradies im Pazifischen Ozean. Alle diese Urlaubsziele können online oder im Reisebüro sowohl als Single-Urlaub wie auch als Pauschalreisen gebucht werden.

 

Infos über Urlaubsziele in Nord- und Mittelamerika

Reisen USA Osten: New York, Florida, New Orleans, Niagarafälle

Reisen USA Westen: LA, Grand Canyon, Las Vegas, San Francisco

Singlereisen Kuba

New York: Sehenswertes in New York City

Dominikanischen Republik: beste Strände zum Relaxen

Karibik-Urlaub für Sonnenhungrige

Kanada: Höhepunkte bei Kanada-Reisen

Kubas schönste Urlaubsorte

Was man im Panama-Urlaub gesehen haben sollte

Mexiko: Sehenswürdigkeiten im Land der Maya und Azteken

Reiseziele USA

Wunderbares Hawaii: Sehenswertes bei Hawaii-Reise

Kalifornien erleben: Sehenswertes im Sonnenstaat

Nach Kuba reisen: das müssen Sie wissen

 

Urlaubsziel USA
Nordamerika gehört mit zu den Top-Regionen, wenn es darum geht, einen Urlaub in Übersee zu buchen. Mit dafür verantwortlich sind die unvergleichlichen Landschaften und die Attraktionen der USA.

Der Osten des Landes wird geprägt von vielen großen Seen, von den Niagarafällen und von den namhaften Yankee-Städten New York, Boston, Philadelphia und Chicago.

Die Neuengland-Staaten haben es wirklich in sich. Hier im Ursprungsland der USA erinnert so manches Gebäude, so mancher Name und so mancher Platz an die indianischen Ureinwohner und an die Entstehungsgeschichte der Vereinigten Staaten.

Der Weg von den 5 großen Seen an der kanadischen Grenze nach Süden führt über den Ohio River und dann über den Mississippi bis hinunter nach New Orleans. Dazwischen liegen einige Südstaaten wie Tennessee, das durch Prominente wie Elvis Presley, Martin Luther King und jüngst Justin Timberlake bekannt wurde.

New Orleans ist eine kunterbunte Stadt mit verschiedenen Kulturen. Farbige Bewohner aus der Karibik, Weiße, und Mischlinge ergeben das muntere Bild einer amerikanischen Kultstadt, die durch Jazzmusik, aber auch Hurrikans und Mega-Überschwemmungen berühmt wurde.

Reist man von New Orleans aus nach Osten, kommt man nach Florida. Hauptanziehungspunkte des „Blüten“-Staates sind Miami und die sumpfigen Everglades. Die Ostküste aufwärts gelangen wir nach Virginia. Alle Südstaaten an der Ostküste der USA haben schöne Strände und ein warmes Klima. So manches in Dixieland erinnert immer noch an die Zeit vor dem Sezessionskrieg.

Relativ reizlos sind die Great Plains zwischen den Rocky Mountains und dem Mississippi. Allenfalls Texas am Golf von Mexiko könnte als Urlaubsziel in Erwägung gezogen werden. Östlich und westlich der Wasserscheide der Rockys liegen ein gutes Dutzend Nationalparks der USA.

Wer sich an skurrilen Gesteinsformationen erfreuen kann, ist hier genau richtig. Nur wenige der meist trockenen Parks haben einen Waldbestand. Im feuchten kalifornischen Sequoia-Nationalpark hingegen wachsen die größten Bäume der Welt.

Ansonsten sind die Rocky-Mountains ein Revier für Wintersportler und für Urlauber, die das Abenteuerliche lieben. Beim Wandern durch die weite Natur sieht man auch mal einen Grizzly, mit einem Lacks in der Schnauze. Auch Wölfe, Biber, Büffel, Elche und gehörnte Bergziegen fühlen sich in diesem Teil Nordamerikas, zu denen die Staaten Colorado, Montana und Wyoming gehören, zu Hause.

Die Westküste der USA hat dann wieder mehr große Städte aufzuweisen. In Los Angeles schauen sich die Urlauber gern Hollywood, Beverly Hills und die Strände von Malibu an. Das Aushängeschild von San Francisco ist die Golden Gate Brücke.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Kalifornien sind die Weingebiete und weltbekannte Unternehmen wie Google, Apple und Facebook. Silicon Valley wird gern als „das Tal der Träume“ bezeichnet. Die Schattenseite der Medaille: Großverdiener bestimmen das Mietniveau. Nirgendwo sonst in den USA leben so viele Menschen auf der Straße wie in Kalifornien. Unabhängig davon, ob Präsident Trump oder das Establishment regiert.

Wer Lust hat auf ein kleines Spiel, sollte sich Las Vegas vornehmen. Und bei dieser Gelegenheit dem nahe gelegenen Grand Canyon einen Besuch abstatten.

 

Urlaubsziel Kanada
Kanada ist ein ziemlich menschenleeres Reiseland in Nordamerika. Es ist 28 mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Hat aber nur 36 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte bei uns ist 60 mal so hoch wie in Kanada.

Das verdeutlicht, wie viel Platz im zweitgrößten Staat der Erde vorhanden ist. Welch großen Raum die Natur dieses nordamerikanischen Landes einnimmt. Wie sauber die Luft in den riesigen Wäldern sein muss. Genau das ist die touristische Stärke von Kanada. Viele Europäer träumen von Abenteuer in unermesslichen Weiten, von reißenden Flüssen, Wasserfällen, von Naturvölkern und von wilden Tieren.

Die Rocky Mountains sind in Kanada etwas widriger als in den USA. Mit einem wachen Blick bekommt man wilde Tiere zu Gesicht. Vielleicht sogar den scheuen Puma. Wahrscheinlicher sind allerdings Bären und Büffel. Beim Übernachten in einer kanadischen Blockhütte wird man vom Wolfsgeheul in den Schlaf gewiegt.

Das alles muss man nicht unbedingt auf die hart Tour im Hochgebirge erleben. Bequemer ist es, einen der über 40 kanadischen Nationalparks zu besuchen. Auch dort leben Tiere, die in der freien Wildbahn von ganz Kanada vorkommen. Allerdings auf engerem Raum als in den Rocky Mountains.

Vielleicht wäre es für Naturfreunde eine gute Idee, sich einer Reisegruppe oder einer Natur-Expedition anzuschließen. Damit kommt man in Indianer-Reservate. Mit einer Kanutour fährt die Reisegesellschaft über die großen Seen und noch weiter nach Westen. Individualisten reisen als Tramp oder mit dem Wohnmobil durch Kanada.

Nach so viel Wildnis kommt nun noch die Zivilisation zu Wort. Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montreal, Toronto, Ottawa und das frankophile Quebec bilden die West-Ost-Achse quer durch Kanada. Ziemlich im Osten liegen Niagarafälle – genau an der Grenze zu den USA.

In Quebec und Montreal erinnern viele Gebäude und Denkmäler an die französische Kolonialzeit. In Toronto ist davon nicht viel zu sehen. Die größte Stadt des Landes ähnelt eher einer US-amerikanischen Großstadt.

Im Zuge der Erderwärmung reisen übrigens immer mehr Skifahrer und Wintersportler nach Kanada. Die Höhenlagen von Beaver Creek und Vail (2.500 m.ü.M.) gelten von Mitte November bis Ende April als schneesicher. Das gleiche trifft auf Aspen im US-Staat Colorado zu.

 

Urlaub in der Karibik
Geografisch und klimatisch mit den Südstaaten der USA verwandt sind die Inseln in der Karibik. Allerdings gibt es eigentlich nur hier auf den großen und kleinen Antillen diese traumhaften Palmenstrände, welche jeden Sonnenanbeter in Verzückung versetzen. In den USA trifft das nur auf Florida zu.

Dominikanische Republik
Die Strände der Dominikanischen Republik locken Touristen aus aller Welt mit türkisblauem Wasser, weißem Sand und schattigen Palmen. Das Wetter in Punta Cana und Boca Chica ist stets vom Feinsten.

Das gleiche gilt für die Nachbarinseln der Dominikanischen Republik: Puerto Rico, Jamaika, Montserrat, Barbados, Kuba, Grenada, Trinidad, Tobago und die Britischen Jungferninseln.

Sie alle stehen für einen Traumurlaub in der Karibik. Dieser wird umso wichtiger, je mehr Kapriolen das Klima bei uns in Europa schlägt. Vor allem in der Weihnachtszeit und in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres buchen viele Menschen – dem Winterwetter zum Trotz – einen Urlaub in der Karibik.

Nach dieser Reise ist man für eine gewisse Zeit wie ausgewechselt. Die karibischen Nächte auf der Dominikanischen Republik durchzufeiern, ist jedenfalls viel angenehmer als im vermatschten Mitteleuropa zu bibbern.

 

Wunderschöne Latinas

 

Kuba
Auch Kuba gehört nun wieder zu den Traum-Urlaubszielen in Amerika. Klimatechnisch könnte ich die Angaben der Dominikanischen Republik wiederholen. Die kubanischen Strände stehen im Vergleich zu den anderen Karibik-Inseln nicht zurück.

Was Kuba so einzigartig macht, ist ein ganz besonderes Flair. Trotz oder gerade wegen des jahrzehntelangen Kommunismus hat sich die Bevölkerung ihre positive Grundstimmung nicht nehmen lassen.

Vielleicht liegt es auch an der Sonne, die an mehr als 300 Tagen auf diese wunderschöne Karibik-Insel herunter scheint. Und ihr Wassertemperaturen von über 30 Grad beschert. Ein ideales Terrain zum Tauchen, Schwimmen und Surfen.

Ein gewisser Charme Kubas geht auch von der spanischen Vergangenheit aus. Der Verputz an den Häusern bröckelt zwar überall ab. Aber noch ahnt man, welcher Glanz von den Gebäuden einst ausgegangen sein muss. Bevor die Amerikaner kamen, mit ihren großen Limousinen. In Havanna sieht man die Benzinschleudern immer noch zu Hunderten herumfahren.

Jamaika
Die Insel Jamaika liegt südlich von Kuba, im Karibischen Meer. Auch hier ergibt sich für den Urlauber das gleiche Bild. Hinter tropischen Palmenstränden, wo Touristen in der Sonne braten, breitet sich der tropische Regenwald aus. Die Zuckerrohr-Plantagen und die Urwälder Jamaikas laden zu Ausflügen in, um die Tier- und Pflanzenwelt der Karibik kennenzulernen.

Allgegenwärtig auf der Insel ist die Lebenslust der Eingeborenen. Da es hier keine rassistische Ausgrenzung gibt, sprüht die schwarze Bevölkerung nur so vor Freude und Optimismus. Bei Strandpartys kann der Karibik-Urlauber das gut beobachten. Auf Jamaika singen und tanzen die Farbigen und die Mulatten fast unaufhörlich zum Rhythmus der Reggae-Musik.

Dass bei den nächtlichen Ausschweifungen gelegentlich auch Drogen im Spiel sind, interessiert keinen. Die Jamaikaner heben auch gern mal einen. Hier werden nämlich Rum und Bacardi hergestellt.

Als Fazit lässt sich sagen: die karibischen Inseln sind perfekte Urlaubsziele für Menschen, die sich in der Sonne wohl fühlen. Die gern schwimmen, tauchen, chillen, Golf spielen oder sogar auf eine organisierte Hai-Sichtung gehen.

Wer gern Partys feiert und gut mit anderen Kulturen zurecht kommt, hat bei den Bewohnern der Dominikanischen Republik, von Kuba, den Bahamas, St. Martin und Aruba einen Stein im Brett.

 

Mittelamerikanische Reiseziele

Mexiko
Da die flüchtlingspolitische Lage in Honduras, Guatemala und El Salvador derzeit ziemlich angespannt ist, sind diese Länder nicht unbedingt erste Wahl für einen Urlaub in Zentralamerika. Daher beschränke ich mich hier auf Mexiko, Belize und Panama. Mexiko ist mit Abstand der größte aller mittelamerikanischen Staaten. Daher auch die große Vielfalt des Landes.

Mittelpunkt ist die Hauptstadt Mexiko City. Dort gibt es etliche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: das Aztekenstadion, das historische Stadtzentrum mit Gebäuden aus der spanischen Kolonialherrschaft. Wer im Urlaub gern trinkt und feiert, hat in Mexiko City gute Chancen, glücklich zu werden. In den Bodegas tanzt jeden Tag der Bär.

Mexiko ist im Grunde genommen ein gebirgiges Land. In der Nähe der Hauptstadt liegen zwei Berge mit über 5.000 m Höhe. Dort kommen Trekking-Freunde auf ihre Kosten. In den Reisebüros von Mexiko City oder bei Straßenhändlern kann man einen Gruppenausflug in die Berge buchen.

Zu den großen Attraktionen von Mexiko gehören diverse Städte. Leon, Guadalajara, Monterrey und Puebla sind von der Fußball-WM ein Begriff. Aber auch das Leben auf dem Land ist geeignet, das Leben einfacher Menschen in einem lateinamerikanischen Entwicklungsland kennenzulernen. Bei solchen Rundfahrten kommt der Urlauber an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Die Strände von Mexiko befinden sich einerseits auf der Pazifikseite (Nieder-Kalifornien). Der größte Touristenrummel herrscht jedoch am Atlantik, auf der Halbinsel Yucatán. Und auf vorgelagerten Insel wie Cozumel und auf der so genannten Fraueninsel.

Cancún und Playa del Carmen sind die angesagtesten Strände auf Yucatán. Gut zu wissen, dass sich dort auch viele Maya-Denkmäler befinden. So kann man seine Zeit aufteilen in schwimmen, segeln, feiern und etwas für seine kulturelle Bildung tun.

Belize
Belize ist ein winziger Staat in der Karibik. Genauer gesagt: südlich der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Man sieht es kaum auf der Landkarte. Als Urlaubsziel ist Belize mittlerweile eine feste Größe. Denn das Meer ist ein Traum für jeden Korallentaucher. Das fast 300 km lange Riff ist nach dem Great Barrier Reef in Australien das größte der Welt.

Ähnlich bemerkenswert ist die Maya-Kultur in Belize. In den höher gelegenen Gebiete wurden zahlreiche Maya-Tempel und Dörfer ausgegraben. Sie erinnern an den hohen technologischen Wissensstand dieses einst so mächtigen Indianervolkes.

Panama
Eigentlich ist dieser mittelamerikanische Staat kein klassisches Land für einen Badeurlaub. Aber auch hier findet man durchaus schöne Buchten und Sandstrände zum Erholen oder für Wassersportarten. Auch hier stolzieren anmutige Frauen und knackige Männer am Beach entlang. Auch hier werden kräftig Feste gefeiert.

Der Panama-Kanal gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Er verbindet seit 100 Jahren den Atlantik mit dem Pazifik.

Ein ganz besonderes Highlight ist der dichte Urwald von Panama. Wer sich einer Expedition anschließt, lernt was es heißt, im Dschungel zu leben. Dabei wird man Affen, Papageien und den Jaguar beobachten können – den König im lateinamerikanischen Regenwald.

Ein anderes lohnenswertes Urlaubsziel in Panama ist das Hochland. Das Klima ist weit angenehmer als in den heißen Niederungen. Hier oben werden Kaffee, Blumen und Kartoffeln angebaut. Der Besuch einer Kaffee-Plantage ist ein interessantes Event.

 

Abenteuer-Urlaub Alaska
Aus den Tropen kommen wir nun an den Polarkreis. Der nordamerikanische Kontinent steckt voller Überraschungen. Westlich des kanadischen Yukon-Territoriums erstreckt sich ein wildes, fast menschenleeres Land. Ein paar Weiße, ein paar Eskimos, ein paar Indianer: das ist alles.

Alaska übt auf viele Menschen aus der zivilisierten Welt einen unwiderstehlichen Reiz aus. Gold in nennenswerten Mengen zu finden, das kann man sich abschminken. Der Goldrausch ist längst Geschichte. Allerdings findet man in Alaska immer noch Stellen, wo einst die Glücksritter nach Nuggets suchten.

Die Hauptattraktion des US-Bundesstaates Alaska ist die wilde Natur und die Tierwelt. Die Freiheit ist schier grenzenlos. In den Bergen und Nationalparks Alaskas regiert der Graubär (Grizzly). Mit etwas Geduld bekommt man ihn und andere Bärenarten bei der Futtersuche an Stromschnellen zu Gesicht.

Apropos Lachs: im Alaska-Urlaub kommen Angelfreunde ganz sicher auf ihre Kosten. Lachse und Forellen sind hier größer als in Kanada und in den USA. Abends wird ein Lagerfeuer entzündet. Und dann eine leckere Fisch-Mahlzeit zubereitet. Das riecht nach Romantik und Trapper-Freiheit. Allenfalls vergleichbar mit einem Aufenthalt in Lappland oder in den sibirischen Weiten.

Ganz im Norden von Alaska, in der arktischen Tundra, leben die Inuits, die Ureinwohner. Dort ist der Eisbär zu Hause. Wer die Lebensart dieser Menschen kennenlernen möchte, reist am besten an die Nordküste Alaskas.

Die Siedlung Barrow an der Beaufortsee ist dafür der geeignete Ort. Hier leben die Eskimos , hier gehen sie mit Booten auf Walfang und stellen den Fischen nach. Durch die Klima-Erwärmung ist dieser nordamerikanische Lebensraum zunehmend bedroht.

 

Hawaii-Feeling
Auch wenn es kein Bier gibt auf Hawaii, so reisen doch sehr viele deutsche Surfer und Liebhaber fremdartiger Kulturen gern zu den Hawaiian Islands im Pazifik. Die größte Anziehungskraft dieses Urlaubsziels übt die Insel O’ahu aus. Dort liegt die Hauptstadt Honolulu mit ihren Stränden und Sehenswürdigkeiten.

Pearl Harbour erlangte traurige Berühmtheit in der amerikanischen Geschichte. Kurz vor Weihnachten 1941 versenkten japanische Flugzeuge die US-Kriegsschiffe. Die Erinnerung daran wird in einer großen Halle durch bildliche Demonstrationen wach gehalten.

Weit erfreulicher geht es am Waikiki-Beach von Honolulu zu. Allenthalben sieht man Surfer über die meterhohen Wellen des Pazifischen Ozeans gleiten. Auch Schnorchler und Paraglider finden an den 8 Stränden ihr Urlaubsglück.

Die alte polynesische Tradition wird auf Hawaii immer noch hochgehalten. Am besten sieht man das im Polynesischen Kulturzentrum. Das äußert sich auch in den Hula-Tänzen. Wenn hübsche, bunt gekleidete Hula-Girls die Hüften schwingen.

Was so mancher Tourist als erotische Animation empfindet, ist in Wirklichkeit und ursprünglich ein kultureller Akt. Mit den Tänzen wurden – nach Polynesier Art – das Wissen und die Lebensweisheiten der Hawaiianer von einer Generation zur anderen weitergegeben. Nicht leicht verständlich für jemand, der in einem gut vernetzten Industrieland groß geworden ist.

Hawaii besteht aber nicht nur aus amerikanischer Pazifikflotte, Palmenstränden, Bars und hübschen Hula-Mädchen. Das größte Spektakel sind die Vulkanberge auf den Inseln. Manche davon sind noch aktiv. Die Lava fließt hinunter ins Meer. Und verlischt dann zischend im Wasser des Ozeans.

Auf allen Inseln Hawaiis findet man tropische Urwälder. Glücklicherweise leben dort keine Raubtiere. Wer Interesse aufbringt für die tropische Pflanzenwelt und kleine exotische Tiere (Mungos, Chamäleons, Vögel, Goldbaumsteiger ), wird einen Trip in den Dschungel von Hawaii unternehmen. Oder aber eine Meeres-Expedition, um Wale und Delfine zu beobachten.

Bildquelle:
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