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Unterbewusstsein bei der Partnersuche

Wenn das Bauchgefühl die Partnersuche erschwert

Welche Kriterien bestimmen unsere Partnerwahl? Was hat Unterbewusstsein mit Partnersuche zu tun? Bestimmen wir selbst, wem wir unsere Liebe schenken? Oder sind es dunkle Mächte tief in unserem Innern, die wir nicht willentlich beeinflussen können? Die sich vielleicht sogar hemmend auf unser Liebes- und Lebensglück auswirken.

 

Fatale Rolle des Unterbewusstseins bei der Partnerwahl
Abgesehen vom traurigen Ende hatten sie eine lange, glückliche Beziehung. Das Ganze ist für Sie eine positive Erfahrung, die sie nicht missen möchten.

Das Unbewusste speichert die Eigenschaften des Ex-Partners ab. Unser 7. Sinn  vergleicht diese Qualitäten künftig mit denen andere Männer oder Frauen, denen wir begegnen. Es bilden sich Ansprüche an einen Partner. Orientiert an den glücklichen Beziehungen, die wir früher einmal hatten.

Fällt dieser Vergleich des neuen Kandidaten mit früheren Partnern negativ aus, dann hat er keine Chance. Genau das ist es, was die Partnersuche für viele Singles so schwierig macht. Sie sind nur scheinbar frei in ihren Entscheidungen. In Wirklichkeit steuert das Bauchgefühl die Partnerwahl.

Das wäre nicht weiter schlimm, wenn auf diesen Freund und Helfer immer Verlass wäre. Und vor allem: wenn er die Wahl eines neuen Lebensgefährten nicht zu sehr einengen würde.

Solange das Unterbewusstsein bestimmt, wo es lang geht, tun sich viele Singles schwer mit der Partnersuche. Also gilt es, Wege zu finden, um unabhängig vom siebten Sinn selbstständig und bewusst Entscheidungen zu treffen.

 

Tipps für die Partnersuche
Häufige Probleme und Abhilfen

 

Wie das Unterbewusstsein
den „richtigen Partner“ signalisiert

Sehen wir uns jetzt ein paar Beispiele an, wie es arbeitet. Wenn man Singles fragt: wie soll euer Traumpartner sein? Dann erhält man meist ziemlich ähnliche Antworten. Er/sie soll Humor haben. Gut aussehen. Intelligent, treu unternehmungslustig sein. Vielleicht noch ein gutes Herz haben. Und gut im Bett natürlich. 

Damit sind 90 Prozent aller möglichen Ansprüche schon abgedeckt. Doch nach welchen Kriterien entscheiden wir wirklich? Gibt es noch andere Gesichtspunkte, die bei der Partnerwahl eine noch größere Rolle spielen – ohne dass wir etwas davon ahnen?

Bewegungen und Gesten
Nicht immer sind Aussehen und Charakter ausschlaggebend bei der Partnersuche. Auch die Art und Weise wie ein Mensch sich bewegt, kann erotisierend wirken. Manche Dinge sind gut nachvollziehbar. Ein Mann, der mit erhobenem Kopf durchs Leben geht, gilt als selbstbewusst.

Andere Theorien der Paarforschung wirken recht abenteuerlich. So soll es für den Erfolg bei Frauen entscheidend sein, dass man sie beim ersten Mal von der rechten Seite her anspricht. Möglichst ohne zu grinsen wie ein Eierpfannkuchen.

Frauen hingegen wirken attraktiv, wenn sie oft lächeln. Das deutet auf ein unkompliziertes, freundliches Wesen hin. Die Wissenschaftler haben sich solche Thesen nicht im stillen Kämmerlein ausgedacht. Sie basieren auf Untersuchungen.

Links wie rechts identisch
Das Unterbewusstsein sucht für uns nach Menschen, die einen starken Nachwuchs in Aussicht stellen. Auch dann, wenn wir eigentlich gar keine Kinder haben wollen. Tests haben herausgefunden: Singles mit einem ebenmäßigen, fast symmetrischen Gesicht kommen diesem Idealbild am nächsten. Zumindest denken die meisten das.

Menschen mit einem ebenmäßigen Gesicht müssen angeblich gute Gene haben. Also werden auch die Kinder gesund und stark sein.

Aber nicht das Gesicht allein ist entscheidend. Auch andere Körperteile wie Brüste, Beine, Ohren, und Po-Backen sind ein Gradmesser für die Attraktivität. Immer bezogen auf gesunden Nachwuchs. Diesbezüglich scheint das Unterbewusstsein ein ziemlich oberflächlicher Ratgeber zu sein.

Nomen est omen
Auch der Vorname einer Frau oder eines Mannes entscheidet über Sympathie oder Antipathie. Dem möchte ich voll und ganz zustimmen. Auch wenn es – rational betrachtet – unsinnig ist.

Ich habe mal eine alte Frau gekannt, die hieß Lilly. Jedes Mal, wenn ich jetzt eine junge Lilly kennenlerne, erscheint vor meinen Augen das Bild dieser alten Oma. Zumindest für den ersten Augenblick ist das ein Abtörner.

Auch hierzu hat die Paarforschung Theorien entwickelt. Männer mit hart klingenden Namen und Frauen mit weich klingenden Namen sollen bei der Partnersuche die besten Chancen haben.

Vor allem Frauennamen, die am Ende ein a oder e stehen haben, sind für das Unterbewusstsein eines Mannes scheinbar der Knüller. Auch dann, wenn dieser Vokal nicht ausgesprochen wird.

Christine, Tina, Denise, Michelle, Paula, Celine, Dora, Maria, Theresa
sind Namen, die auf Männer anziehend wirken. Marion, Annabell, Ellen, Agnes und Iris sollen hingegen beim männlichen Geschlecht ungünstigere Assoziationen hervorrufen.

Bei Männer-Vornamen ist es genau umgekehrt. Kurze, hart klingende Namen entzücken das Unterbewusstsein der Mädels: Leon, Milan, Tom haben also gut Chancen.

 

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Hypnose als Hilfe bei der Partnersuche?
Wie wir an diesen Beispielen sehen, ist das Unbewusste ein Glücksspieler. Der sich an Dingen orientiert, die für eine glückliche Beziehung überhaupt nicht relevant sind.

Dennoch lassen wir bei der ersten Begegnung mit einem Single mehr oder weniger von diesem Meinungsmacher leiten. Wir wundern uns dann, wenn diese Beziehung schief läuft. Doch was kann man tun, um das Unterbewusstsein zu überlisten oder auszuschalten?

Hypnose könnte in der Tat eine Möglichkeit sein, fest eingefahrene Denkweisen zu erkennen und zu beseitigen. Das betrifft nicht nur unsere Ansprüche an einen anderen Menschen. Sondern auch festgefahrene Meinungen über uns selbst. Es gibt viele Dinge und Einstellungen, die uns davon abhalten, eine glückliche Partnerschaft einzugehen.

Wer zu schüchtern ist, um auf Singles des anderen Geschlechts zuzugehen, hat dies möglicherweise seinem Unterbewusstsein zu verdanken. Dort sind frühere Körbe und Enttäuschungen abgespeichert.

Diese hindern uns daran, mutig auf eine Frau oder einen Mann zuzugehen. Weil wir uns minderwertig fühlen. Oder ganz einfach Angst haben. Wenn es einem Therapeuten gelingt, diese Festplatte zu resetten: dann beginnt die Partnersuche wieder bei Null – frei von allen Altlasten.

Das Unterbewusstsein lässt sich beeinflussen. Nicht von heute auf morgen. Und wahrscheinlich auch nicht in Eigenregie. Auch wenn Ihr Kursleiter beim Autogenen Training das verspricht.

Wenn dem Unbewussten aber auf professionelle Weise (Hypnose) immer wieder gewisse Sprüche eingehämmert werden: dann können sich unsere grundsätzlichen Einstellungen und Fehlhaltungen mit der Zeit ändern. Auch in Zusammenhang mit Partnersuche, in Liebesdingen, bei Lifestyle und Job.