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Umfrage: wie viele Männer haben Frust mit Sexleben

Sex-Bewertung von Eheleuten:
erbärmlich oder top?

Wie sieht es aus mit der Sex-Zufriedenheit deutscher Männer? Dies war das Thema einer Umfrage des Vermittlers erotischer Sexkontakte Secret.de.

Man hat 1.000 Männer interviewt, ob sie das Poppen sexuell ausfüllt. Oder ob sie sich mehr Leidenschaft, häufigeren Sex und mehr Quickies wünschen.

 

Männer nicht besonders glücklich in der Beziehung
Für mehr Frust als Lust im Bett entschied sich jeder dritte deutsche Mann. Sie klagen darüber, dass sie zu oft mit Ausreden abgewimmelt werden, wenn sie scharf sind. Dass die Sexpartnerin nicht voll bei der Sache ist.

Dass sie zu im Bett zu wenig Experimentierfreude zeigt. Die Ungeliebten befürchten, dass andere Männer mehr und besseren Sex bekommen als sie selbst.

Als Gründe werden angegeben: oft fühlt sich die Lady zu gestresst. Sie hat Migräne, keine Lust. Und scheinbar viermal im Monat ihre Tage. An einen geilen Blowjob, eine Doppelnummer oder eine wilde Liebhaberin ist nicht zu denken.

Vor allem ab den Wechseljahren geben Frauen ein bedauernswertes Bild ab. Nur den wenigsten wird attestiert, dass sie immer noch auf darauf brennen, gemaust zu werden.

Auf der anderen Seite stellt – laut Secret – jeder fünfte Mann seiner Geliebten ein gutes Liebes-Zeugnis aus. Vor allem junge Burschen bis 30 prahlen: mein Schatz ist eine Sexbombe. Ich kann mir keine geilere Bums-Partnerin vorstellen als meine Schnecke.

Die meisten Männer (mehr als die Hälfte) der Umfrage von Secret.de sagen: das Sexleben ist so la la. Weder gut noch schlecht. Sie haben sich damit abgefunden, dass sie und die Frau das Poppen nicht mehr so reizvoll finden wie am Anfang. Nur bei besonderen Anlässen geht die Partnerin noch ab wie eine Rakete. Wenn sie einen kleinen Schwips hat, am Valentinstag oder im Urlaub.

Unzufrieden sind besonders die Herren ab 45. Das erotische Abenteuer stellt sich oft als eine lahme Nummer heraus. Frauchen ist frigide, zu beschäftigt und gefühlskalt. Nur selten schlägt sie von sich aus vor, Sex zu machen.

Meist muss er darum bitten und betteln. Noch nicht mal Küssen und Kuscheln ist drin. Beim Zubettgehen schlägt sie ein Buch auf oder die Brigitte-Zeitschrift, anstatt ihn mit einem heißen Dessous geil zu machen.

Immer öfter schleicht sich bei diesen Männer der Gedanke ein, die Frau zu betrügen. Am liebsten mit einer Jüngeren. Daher gehen sie in letzter Zeit öfters mal mit Kumpels in Bars oder Tanzpaläste. Dort streunen nicht nur verheiratete, sondern auch junge Single-Frauen herum.

 

Was wünschen sich Frauen im Bett?
Womit kann er sie befriedigen?

 

Wie zufrieden sind Frauen mit ihrem Sexleben?
Secret.de hat herausgefunden, dass es kaum Unterschiede gibt zu den Männern. Waren es bei den Männern 20 Prozent, so sind es bei den Damen 23 Prozent, die begeistert sind von ihrem Liebesleben.

Der Partner lässt sich viel Zeit für ein liebevolles Vorspiel. Er will sie oft poppen, aber nicht zu oft. Er geht nicht neben hinaus. Und er lässt sie spüren, dass sie seine Sexgöttin ist. Solche Sprüche klingen super.

Als halbwegs zufrieden outen sich in der Secret-Umfrage fast 60 Prozent aller Frauen. Auch hier besteht kaum ein Unterschied zur Männerwelt.

Dass sie beim Sex zu kurz kommen, befürchten 20 Prozent aller befragten Damen. Im Vergleich zu den Freundinnen und Kolleginnen halten sie sich für benachteiligt.

Als Gründe für die weibliche Unzufriedenheit mit dem Sexleben werden genannt:

  • Er kommt oft müde und abgeschafft nach Hause.
  • Am Wochenende hat er nur Interesse für seine Hobbys.
  • Beim Sex kommt viel schneller als sie.
  • Der frühere Prachtständer ist zum Schlappschwanz verkümmert.
  • Er nimmt sich, was er braucht, ohne auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
  • Er trinkt zu viel Alkohol. Dadurch ist an ein sinnliches Liebesspiel mit allen Raffinessen nicht zu denken.

 

Warum wird das Sexleben mit der Zeit immer armseliger?
Die Gründe dafür sind vielfältig. Bei der ersten Verliebtheit und in den Monaten danach ist der Sex bombastisch. Man kann gar nicht genug vom anderen bekommen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit fallen die Liebenden übereinander her. In schlaflosen Nächten wird gerammelt, dass die Wände wackeln.

Doch schon bald schleichen sich erste Verschleißerscheinungen ein. Die ersten Ausreden „Heute bitte nicht, Schatz“ nimmt man noch gelassen hin. Der Sex ist immer noch aufregend genug. Wird aber seltener.

Der Wendepunkt in einer Beziehung tritt oft mit der ersten Schwangerschaft ein. Viele Männer beschweren sich: das erotische Verlangen der Partnerin lässt nach der Geburt des ersten Kindes erheblich nach.

Dazu kommen noch viele andere Probleme. Je mehr Menschen die Karriere voran treiben, desto mehr geht an sexueller Energie verloren. Auch das zunehmende Alter fordert seinen Tribut. Der geschlechtliche Hormonspiegel sinkt.

Man hat den Partner schon zu oft nackt gesehen, als dass da noch eine große Anziehungskraft wäre. Ganz im Gegenteil: Wenn ein Paar 10 oder 15 Jahre zusammenlebt, bewundert man immer mehr den Sex-Appeal anderer Frauen und Männer. In der Mitte des Lebens werden die meisten Seitensprünge begangen.

Ab 50 kommen noch gesundheitliche Macken dazu. Kreuzschmerzen, Schlafstörungen zunehmende Müdigkeit und Medikamente tragen nicht gerade dazu bei, die Lust auf Sex zu fördern.

So ist es ganz normal, das mit zunehmender Lebenszeit, das Verlangen nachlässt. Die Frage ist, wie das Paar damit umgeht. Soll man sich wegen Vernachlässigung ehelicher Pflichten scheiden lassen? Oder versucht man, der zunehmenden Unlust etwas Positives abzugewinnen?

Viele Paare über 45 haben viel weniger Sex als früher. Die seltene Nummer wird nicht mehr so geil, aber dafür umso intensiver erlebt und zelebriert.

Daraus bildet sich ein ganz anderes Vertrauensverhältnis als es in jungen Jahren der Fall war. So manche Beziehung reifer Jahre sieht ihr Glück nicht mehr in der wilden Leidenschaft. Sondern in der gewachsenen emotionalen Nähe zum Partner.