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Test-Umfragen: Wollen Männer schlaue oder sexy Frauen?

Hübsch oder klug:
welche Damen haben die besten Chancen?

Schlau oder aufregend? Welche Frau wollen Männer am liebsten? Dazu gibt es eine Reihe von Umfragen. Hier die Ergebnisse:

 

Smarte Frauen verschweigen den Beruf
Eine weitreichende Teststudie in den USA befragte männliche Singles (Studenten), ob sie lieber mit einer intelligenten Frau ausgehen würden. Oder mit einer, die ihnen auf geistiger Ebene unterlegen ist.

Das Resultat: sie möchten lieber eine schlaue Frau zum Essen einladen. Weil man sich mit ihr besser unterhalten kann. Weil es dem Ego des Herren der Schöpfung schmeichelt, mit einer gebildeten, niveauvollen Dame gesehen zu werden und zu flirten. Und sie möglicherweise zu verführen. Soweit die amerikanische Test-Umfrage.

Doch wie sieht die Praxis aus? Dazu haben Beziehungsforscher in den USA einen Intelligenztest mit Männern und Frauen durchgeführt. Alle sitzen in einem Raum. Am Ende des Tests fragte man die Single-Männer, wie anziehend sie die offenbar schlaue Frau am Nebentisch finden.

Nun ergibt sich ein erstaunliches Bild. Wenn der Kerl einer Lady begegnet, die zwar sexy, aber möglicherweise cleverer ist als er selbst: dann zieht er sich schleunigst zurück. Er sieht sein Selbstbewusstsein bedroht. In der Annahme, sie könne ihm geistig überlegen sein. Und ihn beim Date oder in der Partnerschaft dominieren.

Laut einer Umfrage der deutschen Partnervermittlung ElitePartner wollen nur 25 Prozent aller Männer eine Frau mit abgeschlossenem Studium. Zwar gilt bei den jüngeren Typen das Aussehen mehr als die inneren Eigenschaften. Bei reiferen Männern ab 30 oder 35 haben schlaue Frauen jedoch ganz schlechte Karten. Sie können sich meist keine akademisch gebildete Intelligenzbestie als Partnerin vorstellen. Übrigens auch keine übermäßig kluge Frau ohne Uni-Diplom.

Viele schlaue Damen mit guter Bildung, die auf Partnersuche sind, bedauern diese Einstellung. Um die Chancen beim anderen Geschlecht nicht in Gefahr zu bringen, täuschen sie Männerbekanntschaften gegenüber am Anfang einen anderen Beruf vor.

Die Ärztin oder Medizin-Studentin gibt sich als biedere Krankenschwester aus. Die Anwältin als Rechtsanwaltsgehilfin. Die Wissenschaftlerin als Sekretärin oder Assistentin. Wie sinnvoll das auch immer sein mag. Denn im Gespräch mit einem Mann dürfte es auf Dauer schwer fallen, seine Intelligenz zu verbergen.

 

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Hoher IQ macht nicht sexy
Wenn man sich die Sprüche und Ansprüche der Männerwelt in Bezug auf ihre Traumpartnerin ansieht, kann einem schwindlig werden. Sie soll sexy, schön, begehrenswert, unterhaltsam, schlau und gut im Bett sein. Na klar! Viele Singles halten sich geschlechtsunabhängig für ziemlich attraktiv. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen bei der Partnerwahl.

Doch zumindest in einer Beziehung machen viele Männer rasch einen Rückzieher, wenn es ernst wird mit der Liebe. Dass sie sich laut Umfragen eine gebildete Partnerin wünschen, ist wohl eher ein Lippenbekenntnis.

Zwar könnte man sich gut vorstellen, mit einer sexy Dame mit hohem Intelligenzquotienten eine ausufernde Sex-Nacht zu verbringen. Die langfristige Partnerschaft mit einer schlauen Frau macht ihnen jedoch Angst.

Wenn sie ständig nur von der Doktorarbeit, von der Karriere, von Aktienkursen, von Patienten oder von ihren Geschäftserfolgen spricht, könnte es in der Beziehung bald langweilig und anstrengend werden. Wenn sie alles besser weiß, fühlt sich der Mann unterlegen. Außerdem verdient sie womöglich mehr Geld als er. Das geht schon mal gar nicht.

 

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Was Männer wirklich wollen
Daraus ist wirklich schwer schlau zu werden. Einerseits stehen sie auf eine Partnerin mit einer guten Ausbildung. Andererseits darf sie im Beruf nicht zu erfolgreich sein. Das überstrapaziert sein antikes Rollenbild von einer Frau.

Sie soll selbstbewusst und durchsetzungsfähig sein. Aber möglichst in erster Linie anderen Menschen gegenüber. Nicht so sehr in einer Partnerschaft.

Der Kerl will der Umwelt gegenüber brillieren mit Top-Eigenschaften seiner Frau oder Freundin. Ohne dass diese Eigenschaften sich negativ auf die Beziehung auswirken.

Die Partnerin soll Sex-Appeal haben. Sie darf andere Männer und Frauen gern neidisch machen. Aber bitte ohne nur im Geringsten ans Fremdgehen zu denken.

Wäre es nicht viel logischer, ein alleinstehender Single-Mann sucht sich ein Mädchen, das einfach gestrickt ist? Eine zurückhaltende Blondine ohne Star-Allüren, mit einfacher Realschulbildung. Einen vermeintlich unkomplizierten Menschen. Aber nein, das ist wieder zu anspruchslos. So dreht sich die Suche nach einem Partner im Kreis.

Gebildete Frauen sollen ihre Intelligenz möglichst unterdrücken. Dann sind sie sie perfektesten Traumfrauen auf der Welt. Auf dieses widernatürliche Spiel kann und will sich keine Promovierte einlassen.

Zwar behauptet die Frauenzeitschrift Brigitte: der Mann von heute will eine intelligente Frau. Nach dem Motto „Schlau ist sexy“. Eine Partnerin, die beruflich erfolgreich ist, viel Geld mit nach Hause bringt. Und so weiter und sofort.

Doch damit steht die Zeitschrift Brigitte auf einsamer Flur. Der Wunsch ist wohl der Vater des Gedankens. Mit solchen Schlagzeilen auf der Titelseite will man die weibliche Leserschaft zum Kauf der Brigitte animieren bzw. bei Laune halten. Die Test-Umfragen in mehreren westlichen Ländern und das Verhalten der Männer bei der Partnersuche sprechen eine ganz andere Sprache.