Single-Urlaub

Sportreisen: Aktivurlaub mit Fitness und Bewegung

Im Urlaub Sport treiben

Im Urlaub etwas für Gesundheit und Fitness tun. Dieser Trend ist setzt sich immer mehr durch. Hier ein paar Sport-Ideen für den aktiven Urlaub

Auf Sportreisen Beach-Volleyball spielen

Aktivurlaub auf Sportreisen
In unserer Zeit wollen sich die Menschen zumindest im Urlaub Bewegung verschaffen. Statt jeden Tag untätig in der Sonne zu liegen, bevorzugen sie einen Aktivurlaub. Sie wollen etwas für die Fitness tun. Wenn man schon das ganze Jahr über nahezu bewegungslos am PC oder Fernseher sitzt.

Die Lösung sind so genannte Sportreisen. Ob Laufen, Radfahren, Wandern, Schwimmen oder Mannschaftsspiele: Sport ist Trumpf im Urlaub.

Ich habe mich im Internet umgesehen. Es gibt nur sehr wenige Reiseveranstalter, die einen echten Aktiv-Urlaub anbieten. Ganz gut hat mir Frosch-Sportreisen gefallen. Aber auch andere Reiseunternehmen bieten Möglichkeiten, den Urlaub aktiv und halbwegs sportlich zu verbringen.

In diesem Artikel werde ich Ihnen verschiedene Sportarten für den Aktivurlaub vorstellen. Was bringen sie? Was muss man beachten? Außerdem zeige ich Möglichkeiten auf, welche Sportarten jeder individuell für sich auswählen kann. Damit man nicht mit Übergewicht aus dem Urlaub heimkehrt.

 

Wandern, Trekking und Rucksackreisen
Es ist nicht nur die Liebe zur Natur, die viele Menschen im Urlaub dazu bewegt, Wanderschuhe und Rucksack anzuschnallen. Wandern und Trekking sind Sportarten, die praktisch jeder mit einer bestimmten Grund-Fitness ausüben kann. Man braucht keine besondere Ausrüstung. Außerdem lassen sich leicht Begleiter für eine Wanderung finden.

Das Marschieren ist nicht so anstrengend und schweißtreibend wie Jogging oder Mountainbiken. Unterwegs kann man sich unterhalten. Und die Landschaftsbilder auf sich wirken lassen. Das Wandern ist eine der angenehmsten und einfachsten Arten, einen sportlichen Aktivurlaub zu erleben.

Man kann sich am Wochenende allein auf die Socken machen. Man kann sich deutschlandweit bestimmten Wander-Veranstaltungen anschließen. Für den Jahresurlaub könnte man eine spezielle Wander-Sportreise buchen.

Dabei sollte man seinen Fitness-Grad nicht überschätzen. Tagelanges Wandern in den Bergen (Trekkingtouren) der Schweizer Alpen erfordert mehr Kondition als eine 4-stündige Strandwanderung in Antalya.

Einen Wanderurlaub kann man z.B. in die italienische Toskana buchen. In die Alpenregionen von Österreich oder der Schweiz. In die spanischen Pyrenäen oder in die Wälder von Schweden. Wanderreisen werden auch für die kanarischen Inseln angeboten. Sowie für Irland, Griechenland und Madeira.

Der Vorteil eines Gruppen-Aktivurlaubes mit Wanderreisen: man muss sich seine Begleiter nicht erst zusammen suchen. Sondern hat von Anfang an Begleiter zur Hand. Die Tagestouren gehen über eine Laufzeit von rund 5 Stunden. Also sollte man eine gewisse Grundfitness mitbringen.

Für solche Wanderetappen braucht man stabiles Schuhwerk und einen Rucksack mit Verpflegung. Vielleicht noch Sonnenbrille und Sonnenhut. Und ein Pflaster für den Fall, dass man sich Blasen läuft.

Trekkingreisen
Wenn Sie über mehrere Tage auf Trekkingtouren unterwegs sind, sieht die Sache anders aus. Beim Übernachten außerhalb der Unterkunft brauchen Sie einen größeren Rucksack als bei Tagestouren.

Außerdem vielleicht Laufstöcke wie beim Nordic-Walking. Und einen Erste-Hilfe-Kasten. Falls Sie in der freien Natur schlafen: dann einen Schlafsack, Luftmatratze, Zelt, Essgeschirr und Taschenmesser mitnehmen.

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Fitness durch Jogging

Profis
Wenn Sie zu Hause regelmäßig Lauftraining machen, im Urlaub aber die Glieder ruhen lassen: dann sinkt die sportliche Formkurve schon nach kurzer Zeit nach unten.

Schon nach einer Woche Jogging-Abstinenz bilden sich Muskeln, Herzzellen und kleine Blutbahnen zurück. Die Lungenkapazität nimmt ab. Die Kondition wird weniger. Also sollte man auch auf Reisen wenigstens 2 Mal pro Woche ein paar Kilometer traben.

Anfänger
Es gibt Sportreisen bzw. Sportarten, an die man sich langsam gewöhnen muss. Aus konditions-technischer Sicht ist es kein Problem, aus dem Stehgreif mit dem Beach-Volleyball, dem Golfspiel, Wasserball oder Wandern anzufangen. Auch Fahrrad fahren in ebenem Gelände dürfte kein großer Akt sein.

Wenn der Sport allerdings das Herz-Kreislaufsystem stark belastet, sollte man in den Monaten vor der Sportreise eine gewisse Gewöhnungszeit einplanen. Nicht nur Herz und Lunge, sondern auch Muskeln, Sehnen und Gelenke müssen sich langsam an eine Belastung gewöhnen. Sonst kann es zu Verletzungen, Knie- oder Achillessehnen-Problemen kommen.

Die schonendste Art zu joggen ist das Laufen im weichen Sand am Meeresstrand. Das kann durchaus anstrengend werden. Aber nicht schlimm für die Knochen. Anders als beim Laufen auf Asphalt oder harten Feldwegen federt der Sand unsere Schritte ab. Der Druck auf Gelenke und Bänder ist nicht so stark. Es empfiehlt sich sogar, barfuß durch den Sand zu laufen.

Jogging am Strand
Sonnige Urlaubsländer mit Sandstränden sind ideal für Jogging-Sportreisen. Allerdings muss man beim Buchen des Aktivurlaubes aufpassen: nicht überall gibt es nur Sandstrände. Oft ist der Beach voll mit Kieselsteinen. Dort können Sie das Joggen natürlich vergessen.

Berühmt für ihre Sandstrände sind Kreta, Zypern, die portugiesische Algarve, Spanien, Griechenland, die Balearen und einige Urlaubsorte in Italien. Aber auch da gilt: immer genau hinschauen vor dem Buchen. Beim Reisebüro oder Online-Reiseportal nachfragen, wie der Strand beschaffen ist.

Sie können im Urlaub alleine laufen. Angenehmer ist es allerdings, sich ein paar Sportkameraden zu suchen, die eine ähnliche Fitness haben wie Sie.

In heißen Ländern ist es besser, abends oder vor dem Frühstück als Frühsport zu laufen. In der Mittagshitze von über 25 Grad ist die Gefahr zu groß, einen Sonnenstiches oder Kreislaufkollaps zu bekommen. Außerdem macht es keinen Spaß, unter sengender Sonne zu laufen, zu schwitzen und zu keuchen.

Achten Sie beim Jogging an Stränden darauf, vorher ein paar Dehnbewegungen zu machen. Danach beginnen Sie langsam. Sie hören in den Körper hinein. Ab dem 3. Tag können Sie schon eine etwas schnellere Fahrt aufnehmen.

Beim Joggen am Wasser können Sie Sonne tanken, und beim Rauschen der Wellen wunderbar abschalten. Es ist deutlich effektiver als das Laufen auf festem Untergrund. Bei jedem Schritt müssen die Körpermuskeln mehr Arbeit verrichten als normal. Somit werden mehr Kalorien verbrannt. Sie können dabei ganz gut abnehmen.

Falls der Urlaubsort keinen Sandstrand hat, brauchen Sie ein paar gescheite Laufschuhe. Zum Beispiel von Adidas, Puma oder Nike. Die kosten natürlich ein paar Euro. Sind aber unbedingt notwendig. Weil sie luftgepolsterte Sohlen haben, welche die Druckbelastung auf Knie und Gelenke abdämpfen.

So richtig Spaß macht Jogging erst in der Gruppe. In der Hotelbar oder am Pool ist nicht zu erkennen, wer gern laufen geht. Stellen Sie sich vor dem Frühstück an die Ausgangstür des Hotels. Und beobachten Sie, wer sich zum morgendlichen Fitnesslauf aufmacht.

Sie können ja fragen, ob diese Urlauber sich für die nächsten Tage mit Ihnen zum Lauftreff verabreden möchten. Fragen Sie vorsichthalber auch nach deren Lauftempo bzw. Fitness-Level.

 

Schwimmen – die gesunde Bewegung
Der Schwimmsport schont die Gelenke. Ist ausgesprochen gut für die Wirbelsäule. Sportliches Schwimmen ist im Meer oder an einem See möglich. Allerdings muss man dabei an die Sicherheit denken. Eine starke Strömung kann auch gute Schwimmer weit hinaus aufs Meer treiben.

An vielen Stränden gibt es ausgewiesene Schwimm-Areale, wo man gefahrlos ins Wasser steigen kann. Wer diese Sicherheitsmarkierungen überschreitet oder nicht beachtet, ist selbst dran schuld.

In vielen attraktiven Urlaubsgebieten (z.B. Santa Cruz de Teneriffa) hat man sich etwas einfallen lassen. Die Kommunen haben ein künstliches Meeres- Schwimmbecken angelegt. Das Salzwasser kann in den Pool eindringen. Allerdings nur an einer schmalen Stelle. So dass keine Gefahr besteht, dass man unkontrolliert hinausgetrieben wird.

Vollkommen ungefährlich hingegen ist das Schwimmen im Hotelpool. Vorausgesetzt: Sie haben vorher nicht zu viele Cocktails hinunter gekippt.

 

Sportreisen mit Wassersport
Wer auf den Kanarischen Inseln, in Spanien, Ägypten oder in der Türkei einen Aktivurlaub erleben will, wird sich vielleicht auf dem Wasser Bewegung verschaffen. Dazu müssen Sie sicherheitshalber gut schwimmen können, ganz klar. Ein Sturz ins Meer ist immer drin. 

Sie werden sich aber keine Knochenbrüche oder sonstigen Verletzungen holen. Das ist der Vorteil bei Sportreisen mit Wassersport. Fitnessmäßig sind Wasserski, Windsurfen und Kiten sicher nicht so hoch anzusiedeln wie Wandern, Joggen oder längeres Radfahren. Dafür spielt der Spaßfaktor beim Wassersport eine erhebliche Rolle.

Wasserski
ist nicht ganz billig. Weil Sie einen Helfer brauchen. Einen, der Sie mit dem Motorboot zieht. Für eine Fahrzeit von nur 30 Minuten hat man schnell 30 Euro an der Backe. Die Stundenkosten für einen Kurs in einer Ausbildungs-Schule liegen ebenfalls ca. bei 30 Euro.

Wie bei allen Wassersportarten sollte man beim Wasserski trotz Schwimmweste ein passabler Schwimmer sein. Bei mir würde es schon daran scheitern.

Ist Wasserski gut für die Fitness? Ich denke eher nein. Die Arm- und Beinmuskeln werden zwar etwas beansprucht. Es wird aber keine Ausdauerarbeit geleistet. Und nach 15 oder 30 Minuten ist das Wasservergnügen schon wieder vorbei. Der Kalorienverbrauch ist noch nicht mal so groß wie beim Tanzen oder bei der Gartenarbeit.

Welche Orte eignen sich gut zum Wasserski? Große, verkehrsarme Flüsse, Seen und Stauseen. Da wir von Urlaub sprechen, würde ich Seen favorisieren. Zum Beispiel Bodensee, Wannsee, Starnberger See und in der Schweiz der Genfer See. Sowie Dutzende kleinere Wassersport-Vereine in Deutschland.

Der italienische Gardasee ist mit Sicherheit ein reizvoller Urlaubsort, um Wasserski zu fahren. Zumal man da noch viel mehr Sportarten treiben kann: Radfahren, Wandern, sportliche Ausflüge in die Berge, Mountainbiken und Klettern.

Windsurfen
Der Windsurfer steht auf einem Surfbrett. Daran ist ein Segel befestigt, das für einen umweltfreundlichen Antrieb sorgt. Beim günstigen Winden kann ein geübter Surfer Geschwindigkeiten bis zu 40 Kilometer pro Stunde erreichen. Profisurfer machen sogar artistische Überkopf-Saltos durch die Luft.

Beim Windsurfen ist Geschicklichkeit gefragt. Und Sie müssen sportlich trainierte Oberarme haben. Denn das Halten der Segelstange erfordert Kraft. Frauen sollten dafür ab und zu mal im Fitnessstudio Gewichte drücken.

Beim Windsurfen können Sie auch zu zweit auf einem Board stehen. Durch Drehen und Kippen am Segel kann man Richtungsänderungen herbeiführen. Ideales Windsurf-Wetter haben wir auf den Kanarischen Inseln. Weil die atlantischen Luftströme deutlich stärker sind als im Mittelmeer.

Kiten
Falls Sie noch nicht wissen, was das ist:  Sie stehen auf einem Surfbrett. In der Hand halten Sie einen Kunststoffgriff. An dem eine ca. 15 bis 20 Meter lange Nylonschnur befestigt ist. Am Ende dieser Schnur ist ein Winddrachen oder Lenkdrachen. Eine Art Segel, wenn man so will. Der Drachen fängt den Wind ein und sorgt so für den Vorschub beim Kiten über die Wasseroberfläche.

Kiten muss man lernen – wie andere hier beschriebene Wassersportarten auch. Dazu gibt es spezielle Kiteschulen. Zum Beispiel an Nord- und Ostsee. Am Bodensee ist der Kitesport übrigens verboten.

Die besten Urlaubsländer zum Kiten liegen am Atlantik und in der Karibik. Weil dort starke Winde herrschen. Aber auch im Mittelmeer, an der Küste von Belgien und Holland sowie auf Sylt, Fehmarn und auf den ostfriesischen Inseln ist Kiten gut möglich.

Wellenreiten
Im Gegensatz zum Kite- und Windsurfen ist fürs Wellenreiten noch nicht mal der Wind so entscheidend. Es müssen nur halbwegs große Wellen da sein. Je höher, desto besser. Der Wellenreiter steht freihändig auf einem Surfbrett. Kann sich nirgendwo festhalten. Nur die Füße sind in Schnallen eingehakt, damit er nicht herunter rutscht ins Meer.

Die Kunst besteht nun darin: wenn eine große Welle kommt, muss sich der Surfer aus der Bauchlage heraus auf dem Brett im richtigen Moment senkrecht hin stellen. Und sich von der Brandung in Richtung Strand tragen lassen.

Dabei ist mehr Geschick als Muskelkraft gefragt. Der fitnessmäßige Effekt hält sich in Grenzen. Es geht mehr um den Nervenkitzel und das High-Gefühl, wenn man auf der Spitze einer Welle balanciert.

Der Pazifik ist mit seinen bis zu 10 Meter hohen Wogen ideal für das Surfen. Wer sich keinen Hawaii- oder Australien-Urlaub leisten möchte, kann auch in Europa einen Aktivurlaub fürs Wellenreiten finden.

Zum Beispiel im südspanischen Andalusien und auf Sardinien. An der Atlantikküste von Portugal (Algarve) und Frankreich (Bretagne). Oder in etwas ruhigeren Gewässern von Dänemark und Holland. Natürlich sind auch auf den Kanaren, auf den Azoren und auf Madeira gute Surf-Spots fürs Wellenreiten. Grob gesagt also: am Atlantischen Ozean.

 

Mountainbike und Radtouren
Radfahren ist fast überall möglich wo man wandern und laufen kann. Sportliche Rad- und Mountainbike-Reisen werden für Deutschland angeboten: im Schwarzwald, im Pfälzer Wald, in der Mecklenburgische Seenplatte. Oder auch für Mallorca, am Gardasee, für die südfranzösische Provence, die griechischen Inseln Kreta und Korfu. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Gegenüber dem Joggen hat das Radfahren ein paar gravierende Vorteile. Es beansprucht die Knochen so gut wie gar nicht. Selbst bei höheren Temperaturen sorgt der Fahrtwind für angenehme Abkühlung.

Andererseits besteht die Gefahr, dass ein Fahrrad unterwegs Schaden nimmt. Sie müssen Werkzeug dabei haben, um einen Platten zu flicken oder kleinere Reparaturen auszuführen.

Radfahren ist besonders dann sehr anstrengend, wenn Sie den Berg hinauf fahren. Mountainbiker brauchen gut trainierte Oberschenkel und ein gehobenes Fitness-Niveau. Anders sieht die Sache aus, wenn Sie im Tal radeln. Dann ist der Aktivurlaub auf dem Fahrrad weniger kalorienzehrend als Laufen, Wandern, Bergsteigen oder Canyoning.

Die Anbieter von speziellen Bike- oder Radreisen organisieren Tagesetappen mit einer Länge von 4 bis 6 Stunden. Die Zeit hängt etwas von Gelände und Schwierigkeitsgrad ab. Wenn Sie unterwegs nicht zum Mittagessen einkehren wollen, dann brauchen Sie ein paar Wurstbrote im Rucksack. Beziehungsweise in südlichen Ländern wie La Gomera und Griechenland Proviant, der in der Hitze nicht so leicht verdirbt.

Beim Radfahren kann es immer wieder zu einem Sturz kommen. Also ist es sowieso von Vorteil, wenn man in der Gruppe fährt. Wenn man Handy mit Notfallnummern dabei hat. Und ein bisschen Verbandszeug für Schürfwunden auf der Haut.

Wenn Sie einen Aktivurlaub mit Radtouren im Ausland buchen, können Sie am Urlaubsort Mountainbike, Trekkingrad und Fahrradhelm ausleihen.

 

Wildwasserfahren
Noch aufregender als Wellenreiten oder Windsurfen ist das Rafting auf wilden Wassern. Mehrere Leute sitzen in einem großen, sehr robusten Schlauchboot. Sie paddeln durch die Stromschnellen eines felsendurchsetzten Bergflusses. Dabei müssen sie ständig die Richtung ändern, um Felsen, Klippen und spitzen Steinen auszuweichen.

Für den Wildwassersport braucht man kräftige Arme. Und die Fähigkeit, sich jederzeit rasch auf neue Situationen einzustellen. Spezielle Rafting-Sportreisen werden in vielen verschiedenen Ländern durchgeführt: auf dem Balkan, in Südfrankreich und sogar auf manchen Alpenflüssen. Rafting ist ferner in den wilden Bergflüssen der Rocky Mountains (Kanada und USA)  gut möglich.

 

Erholsame Sportreisen –
Rudern mit Kajak, Kanu und Boot
Im Gegensatz zum Wildwasserfahren kann man mit dem Boot, Kanu oder Kajak auch über ruhige Gewässer und Seen paddeln. Es muss also nicht unbedingt der Nervenkitzel einer Fahrt durch den Grand Canyon sein.

Im Gegenteil: viele Leute nutzen diese Art der Fortbewegung, um in der stillen Natur abzuschalten. Zu sich selbst zu finden. Obwohl es gelegentlich ganz schön anstrengend sein kann, stundenlang über eine Seenlandschafft zu schiffen.

Einerseits sollten Sie ein paar Muskelzellen in den Oberarmen haben. Andererseits sollten Sie sich immer wieder mal eine Pause gönnen. Denn stundenlanges Sitzen im Kayak kann zu Muskelverkrampfungen führen.

Als Beispiel habe ich 2 Reisen gefunden, wo Kajakfahren, Wandern und Radfahren kombiniert werden können. Ein Trip geht zu den masurischen Seen in Polen. Der andere ist ein organisierter Campingurlaub in Schweden, in die einsamen Wäldern der Landschaft Dalarna. Beide Reisen werden natürlich nur in den Sommermonaten angeboten.

Das Motorboot-Fahren ist beim Strandurlaub sehr beliebt. Allerdings kann man dabei schlecht von einer sportlichen Betätigung sprechen. Da überhaupt keine Muskeln beansprucht werden.

 

Sport im Cluburlaub
Eine Handvoll Reise-Unternehmen hat sich auf den Aktivurlaub in einem europäischen oder nordafrikanischen Clubhotel spezialisiert. Vielleicht haben Sie die Namen Aldiana und Robinson-Club schon einmal gehört.

Diese beiden und noch einige andere unterhalten Sportclubs rund ums Mittelmeer: in der Türkei, in Griechenland, auf Ibiza, auf den Kanaren, in Ägypten, Spanien und Tunesien. Dort können Singles, Paare und Familien einen unterhaltsamen, aber auch sportlichen Urlaub verbringen.

Bei der Auswahl eines Cluburlaubs sollte man sich gut überlegen, was man überhaupt will. Soll der Club eine Sauna- und Wellness-Landschaft haben? Soll er Ausflüge anbieten? Soll er am Abend Feste und Partys mit Spielen organisieren? Vielleicht auch geführte Wanderungen, Fahrrad-Touren oder Segeltörns?

Will man Golf, Wasserball, Beachvolleyball oder Tennis spielen? Gibt es Beauty-Anwendungen und Yoga? Wassergymnastik und ein Fitness-Studio? Gibt es eine Kinderbetreuung? Einen Fahrrad-Verleih? Werden Kurse angeboten, wo man schwierige Sportarten lernen kann? Solche Gesichtspunkte sind bei der Auswahl eines Cluburlaubs wichtig.

 

Wintersport
Einen Aktivurlaub kann man natürlich auch in der kalten Jahreszeit haben. Und wie! Was kann es Schöneres geben als auf verschneiten Wanderwegen in den Bergen eine Schneewanderung zu machen? Oder auf den Skibrettern rasant die Piste hinunter zu rasen?

Alles, was mit Skifahren im weitesten Sinn zu tun hat, ist körperlich anstrengend. Und somit gut für unsere Fitness. Außerdem bedeutet die Bewegung in der kristallklare Winterluft Sonderurlaub für unsere Atemwege. Und sie regt unser Immunsystem an.

Bei der Auswahl von Sportreisen im Winter muss man natürlich darauf achten, dass man einen schneesicheren Ort auswählt. Dazu ist eine Mindest-Höhenlage erforderlich. Skiorte und -dörfer, die in den Alpen ca. 1.500 Meter hoch liegen, gelten als schneesicher. Die Abfahrt fängt dann meist bei 2.800 Metern Höhe an. Bis hinunter in den Ort.

In Skandinavien und Kanada spielt weniger die Höhenlage als vielmehr die nördliche Position die größte Rolle. Ein Skiort kann ruhig nur 300 m über dem Meeresspiegels liegen, wenn er nicht zu weit vom Polarkreis entfernt ist. Oder in einer Region liegt, wo der Winter fast immer sehr streng ist. In Lappland zum Beispiel, im amerikanischen Lake Placid, in Fort Kent oder im finnischen Karelien.

 

So Leute,
das waren die beliebtesten Sportarten für einen gelungenen Aktivurlaub. Wenn auch Ihnen der Sinn nach Fitness und Bewegung steht, dann schauen Sie sich die verlinkten Sportreisen mal näher an.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass der Urlaub eigentlich der Erholung dient. Nicht, dass Sie am Ende urlaubsreif nach Hause kommen.