Reiseführer Urlaub in Afrika

Beschreibung afrikanischer Reiseziele

Kamel reiten am Strand von Marokko

Elefanten und Raubtiere in freier Wildbahn erleben, Kamele reiten. Endlos weite Savannen, mächtige Flüsse, Pyramiden. Naturlandschaften, Traumstrände und der Schnee am Kilimandscharo: der Himmel über Afrika sieht so einiges, was es auf anderen Kontinenten so und in diesem Ausmaß nicht gibt.

Viele Menschen verbringen den Urlaub in Afrika, um auf Safari zu gehen, um große Wüsten zu durchstreifen. Um die Badestrände auf dem schwarzen Kontinent zu genießen. Oder auch eindrucksvolle arabische Städte und prominente Sehenswürdigkeiten, wie man sie nur in einem Reiseführer für Afrika finden kann.

Der Urlaub in Afrika steht für Top-Wetter, für Action in einer extrem sauberen Umwelt. Und für das Kennenlernen verschiedenartiger Kulturen: Schwarze, Weiß-Afrikaner, Araber, Asiaten.

Im Großen und Ganzen leben die verschiedenen Rassen und Hautfarben tolerant miteinander. Dass so viele Menschen ihre afrikanische Heimat verlassen wollen, fußt auf Armut, auf Kriegen und auf der Willkommenskultur in Deutschland.

 

Reiseführer Afrika: Artikel mit Urlaubs-Beschreibungen

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Mauritius Reisebeschreibung

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Freizeitaktivitäten auf La Réunion

Ägyptens Tauchgebiete im Roten Meer

 

Bekanntschaft mit afrikanischen Singles

 

Urlaub in nordafrikanischen Reiseländern
Unter Nordafrika versteht man die Staaten Algerien, Libyen, Ägypten, Marokko, und Tunesien. Libyen und die Sahel-Länder südlich davon – Mali, Niger, Tschad, Sudan, Westsahara, Nigeria – sind touristisch gesehen nicht relevant. Weil es dort entweder zu heiß, zu seuchenvoll (Ebola, Cholera) oder politisch zu instabil ist.

Nordafrika besteht ausschließlich aus islamischen Staaten. Wer an der muslimischen Kultur und Lebensweise interessiert ist, könnte seinen Urlaub in einem dieser Länder am südlichen Mittelmeer verbringen.

Ägypten ist ein ganz besonderer Fleck dieser Erde. Nirgendwo sonst auf der Welt stehen spitz zulaufende Pyramiden. Nirgendwo sonst liegen Wüste und fruchtbares Land so nah beieinander. Wer das alles in einem Rutsch erleben möchte, begibt sich am besten auf eine Schiffsreise auf dem Nil. Dabei kommt man an antiken Königsgräbern, Tempeln und Sphinxen vorbei.

Ägypten hat aber noch mehr zu bieten. Das Rote Meer südlich der Sinai-Halbinsel ist ein Paradies für Taucher. Wenn bei uns die Weihnachtsglocken läuten oder das neue Jahr beginnt, fliegt so mancher Deutsche nach Marsa Alam oder Hurghada. Um in warmer Umgebung zu baden, zu chillen oder auf Tauchstation zu gehen.

Ein ähnlich beliebtes Urlaubsland wie Ägypten ist Tunesien. Vor einigen Jahren ein wenig in Verruf geraten wegen islamischer Terroranschläge, ist dieses Reiseziel in Nordafrika wieder dabei, ein Touristenmagnet zu werden.

Ausschlaggebend dafür sind die allzeit sonnigen Badestrände am Mittelmeer (Hammamet, Nabeul). Und luxuriöse Clubhotels auf der Insel Djerba. Auch die arabischen Basare, die Waren, die Marktschreier, Schlangenbeschwörer und orientalische Spezialitäten üben auf viele Europäer einen unwiderstehlichen Reiz aus.

Die Nummer 3 der beliebten Urlaubsländer in Nordafrika ist Marokko. Auch der südliche Nachbar von Spanien hat schöne mediterrane Strände. Der häufigsten Gründe, warum jemand einen Flug nach Marokko bucht, sind allerdings andere.

Kein anderes Land der arabischen Welt ist so freizügig eingestellt. So fällt es dem Urlauber leicht, in einer entspannten Stimmung das muslimische Flair in Marrakesch, Fes, Rabat und Casablanca kennenzulernen. Zudem kann der Marokko-Reisende seine Zeit aktiv verbringen: mit einer Trekking-Tour ins Atlasgebirge. Oder mit einer Händler-Karawane zu den Oasen in der Sahara.

Die zugkräftigsten städtischen Reiseziele in Nordafrika sind: Kairo, Alexandria, Luxor, Assuan, Hurghada, Sharm el Sheikh (alle Ägypten). Ferner Tunis, Djerba, Hammamet (alle Tunesien). Und Marrakesch, Casablanca, Agadir, Fes, Rabat, Tanger, Essaouira (alle Marokko).

 

Wie in Tausendundeine Nacht:
Orientalischer Zauber in nordafrikanischen Städten

Das beste Beispiel ist Marrakesch. Die Stadt liegt in Zentral-Marokko. Bis zur Atlantikküste bei Agadir und Casablanca sind es ca. 200 Kilometer. Nur wenige Städte in der islamischen Welt üben eine solche Anziehungskraft auf Touristen aus wie ausgerechnet Marrakesch. Wo liegen die Gründe?

Viele arabische Großstädte verzaubern ihre Gäste mit wuseligen Marktplätzen und Verkaufshallen (Souks). Überall in der Altstadt (Medina) von Marrakesch duftet es nach feinen orientalischen Gewürzen.

Die marokkanischen Händler verkaufen schmackhafte Pasteten, Hühnchen, Lammfleisch, Datteln, Mandeln, Orangen, Fruchtsäfte. Ferner Keramikartikel, Kräuter, Nüsse, arabische Handwerkskunst, bunte Kleider, Schmuck und Urlaubs-Souvenirs.

An jeder Ecke spielt ein Musiker sein Instrument. Gaukler machen artistische Vorführungen. Schauspieler und Geschichtenerzähler unterhalten das Publikum mit lustigen Schwanks und Sketchen. Schlangenbeschwörer spielen mit der Flöte ein waghalsiges Spiel.

Das Ganze ist für viele Afrika-Urlauber so neu, so andersartig als in der Heimat. So dass ein paar Stunden auf einem Markt von Marrakesch mindestens genauso aufregend sind wie ein Trip zu den Beduinen in der Sahara. Ähnlich bewegende Momente erlebt man auch bei der Besichtigung einer arabischen Moschee oder eines maurischen Sultan-Palasts in Marrakesch.

Wie die alten Römer, so waren auch die Mauren in Nordafrika glühende Anhänger von Dampfbädern. Die Araber nennen die Saunalandschaft „Hamam“. In vielen Städten von Marokko, Ägypten und Tunesien kann man mit Hamam Gifte und Schadstoffe aus dem Körper heraus schwitzen. Am Ende bekommt der Besucher eine Komplettmassage.

Bezaubernd und erquickend in vielen orientalischen Städten sind zudem gewisse schattige Plätze. In Marrakesch ist das unter anderem der Garten Jardin Majorelle. Benannt nach einem Franzosen, der diese Anlage samt Villa einst bauen ließ. Später kaufte das alles an der Pariser Mode-Gott Yves Saint Laurent.

Solche Blumen- und Kakteengärten sind Wellness-mäßige Rückzugsgebiete – oasenartige Parks -, um sich vom Trubel und vom Gefeilsche beim Shopping auf den marokkanischen Märkten zu erholen. Zwischen den mehr als 300 Gewächsarten und den Palmen sind Teiche und Wasserläufe angelegt. Sie bringen Geist und Seele des Urlaubers wieder ins Gleichgewicht.

 

Interessante Fernreiseziele auf allen Kontinenten

 

Reiseführer Ostafrika
Auch im Osten des schwarzen Kontinents bilden sich einige Favoriten heraus. Länder mit den meisten Reisebuchungen. Dazu gehören unbedingt Kenia und Tansania. Sowie die afrikanischen Inseln im Indischen Ozean: Mauritius, die Seychellen, Sansibar und das französische Réunion. Somalia, der Sudan, Eritrea, Äthiopien und Madagaskar sind weniger interessant für den Afrika-Urlaub.

Kenia und Tansania kann man fast in einem Atemzug nennen. Die Landschaftsbilder ähneln sich. Im Grenzgebiet finden wir den größten See (Victoriasee) und die größten Wasserfälle (Victoriafälle) auf dem afrikanischen Kontinent.

Kenia und Tansania verfügen über Strände am Indischen Ozean: Mombasa, Daressalam, Tanga. In beiden Ländern finden sich Hochebenen und weite Massai-Savannen. Diese machen vielleicht den größten Reiz der beiden ostafrikanischen Länder aus.

Ein einzigartiges Event ergibt sich, wenn die Grasfresser (auch Großtiere, wie Elefanten) im Nationalpark Serengeti zweimal im Jahr auf Wanderschaft gehen, um neues Weideland zu suchen. Dann werden auch Löwen, Leoparden, Geparden und andere Fleischfresser aktiv. Sie ziehen den Zebras und Antilopen nach. Auf einer Safari in Kenia oder Tansania kann man diese massenhafte Tierwanderung vom Jeep oder Hubschrauber aus beobachten.

Die ostafrikanischen Trauminseln im Indischen Ozean hingegen haben überhaupt nichts mit Raubtieren zu tun. Dort gibt es nur Affen, Vögel, Fledermäuse und sonstiges harmloses Viehzeug. Und leckere Südfrüchte natürlich wie Bananen, Papaya, Ananas, Mangos. Und den Golden Apple – eine Pflanzenart, die ein Schiff einst von einer Pazifikinsel mitbrachte.

Die Seychellen liegen fast 2.000 km vor der Küste Ostafrikas – auf südlicher Höhe von Kenia. Das Einzigartige dieser Inselgruppe ist das tropische Klima. Luft und Wasser haben zu allen Jahreszeiten Temperaturen von 27 bis 32 Grad. Daher sind die Seychellen – wie auch Mauritius – perfekt für einen Taucherurlaub. Oder für einen Urlaub am Strand.

Die Bevölkerung der Seychellen ist bunt gemischt – wie so oft in diesen Regionen zwischen Afrika und Indien. Wer Englisch oder Französisch spricht, kann sich leicht verständlich machen.

Zum Beispiel beim Buchen eines Ausflugs, Bootes oder Segeltörns. Beim Ausleihen eines Mietwagens, eines Fahrrads. Oder beim Mieten der Ausrüstung zum Angeln, Tauchen und Surfen. Viele Hochzeiter schätzen das traumhafte Ambiente der Seychellen.

Touristisch noch ein wenig besser aufgestellt ist die tropische Trauminsel Mauritius. Blauer Himmel, hohe Wassertemperaturen und das leichtherzige Karibik-Feeling in der Bevölkerung machen Mauritius zu einem höchst beliebten afrikanischen Ziel für Singlereisen und pauschalreisende Familien.

Aber auch für ältere Herrschaften, die gern aktiv sind und die südliche Sonne nicht scheuen. Rucksack-Touristen sieht man eigentlich weniger auf strandlastigen Inseln wie Mauritius und den Seychellen. Sie suchen meist die Abgeschiedenheit.

An den Bilderbuchstränden der Sonneninsel Mauritius kann der Badeurlauber seinem Lieblings-Wassersport nachgehen: Schwimmen, Schnorcheln, Windsurfen. Er kann sich aber auch in einen Wanderer verwandeln. Und die Sehenswürdigkeiten von Mauritius per pedes oder zu Pferde erkunden. Dazu gehören tropische Wälder, mittelhohe Berge, Wasserfälle, Riesenschildkröten und diverse Nationalparks.

Wie gut die Integration ausländischer Mitbürger funktionieren kann, sieht man ganz gut in der Inselhauptstadt Port Louis. Die bunte Gesellschaft besteht aus mauritischen Ureinwohnern, zugezogenen Schwarzafrikanern, Indern, Chinesen, Muslimen, weißhäutigen Nachfahren der Kolonialherren aus Frankreich und England und aus Mischlingen. Alle Volksgruppen leben, werken und arbeiten in Eintracht und ohne jeden Rassismus nebeneinander.

 

Urlaub in Afrikas Süden
Ein Reiseführer wäre unvollständig, würde ich die Reiseziele südlich des Äquators außer Acht lassen. Je weiter wir nach Süden kommen, desto gemäßigter das Klima. Am meisten profitiert davon die Republik Südafrika. Nicht umsonst leben hier die meisten Ex-Europäer auf dem schwarzen Kontinent.

Südafrika zählt erst seit wenigen Jahrzehnten zu den Top-Reiseländern in Afrika. Vorher herrschte die Rassentrennung (Apartheit). Kein Mensch hatte Lust, in einer solch gereizten Hass-Atmosphäre zwischen Weißen und Negern seine Urlaubszeit zu verbringen.

In Südafrika hat man etliche Möglichkeiten, sich afrikanischen Tieren zu nähern. Ideal für eine Safari ist der berühmte Krüger Nationalpark. Der Reiseführer bzw. Ranger bringt die Touristen in Sichtnähe von Löwen, Affen, Geparden, Elefanten, Nashörnern und Büffeln. So kann man mit etwas Glück und Geduld schöne Urlaubsfilme drehen.

Das zweite große Highlight in Südafrika ist die Kap-Region. Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung und die Weinberge des Landes sollte man gesehen bzw. erwandert haben. An der Ostküste von Südafrika hat der Badeurlauber alle Möglichkeiten zum Faulenzen oder zu wassersportlichen Aktivitäten.

Ein weiterer großer Touristenmagnet im Süden von Afrika ist Namibia. Das Aushängeschild des Landes – dem direkten Nachbar von Südafrika – ist zweifellos die Tierwelt.

In Namibia finden wir etliche Nationalparks, wo man typisch afrikanische Tiere zu Gesicht bekommt: Springböcke, verschiedene Nashornarten, Löwen-Familien. Der pfeilschnelle Gepard, Strauße, Impalas, Bergzebras, Giraffen. Elefanten, Flusspferde, Hyänen, Baumleoparden usw.

Von der Vielfalt des afrikanischen Tierbestandes kann man sich im Etosha-Nationalpark überzeugen. Wer sich in Geschichte gut auskennt, weiß, dass Namibia vor dem ersten Weltkrieg eine deutsche Kolonie war. Spuren aus dieser Zeit findet man in verschiedenen Städten des Landes.

Für Städtereisen bieten sich im südlichen Afrika an: Kapstadt, Windhuk, Durban, East London, Port Elizabeth. Johannesburg, Pretoria und Maputo in Mosambik.

Bildquelle:
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