Pornos: Tod oder Belebung der Beziehung?

Wenn der Partner Pornos kuckt

Pornografie im Internet

Pornohefte und Porno-Videos aus der Videothek sind passé.
Wer sich heute Sexfilme ansehen will, geht ins Internet.
Sex-Kanäle wie xhamster, YouPorn, Einfachporno und RedTube
bieten sexistische Darstellungen aller Art kostenlos an.

Davon machen die Deutschen reichlich Gebrauch.
Jeder dritte Mann schaut zu, wie am Bildschirm Mann und Frau
Sex haben. Bei den Frauen ist die Beteiligung deutlich geringer.

Ist der Zuschauer ein Single, dann ist das theoretisch kein Problem.
Wie aber wirkt sich der Pornokonsum auf eine Beziehung aus?

Bedeuten die Sexfilme automatisch den Tod einer Ehe?
Oder lassen sich aus dem Nacktfleisch-Kino sogar positive Aspekte
für eine Beziehung herleiten? Sind Pornos ein Werk des Teufels?
Oder vielleicht ganz hilfreich, wenn es darum geht,
ein lahmes Sexleben wieder auf Vordermann zu bringen?

 

Realer Sex:
Gut poppen ist schöner als Pornofilme

 

Ursachen der Pornosucht:
Warum schauen Männer Sexfilme?

Selbstbefriedigung
Wenn sich im Bett gar nichts mehr oder viel zu wenig abspielt:
Dann benutzen viele Männer Pornos, um es sich selbst zu besorgen.
Frauen sind davon weit weniger betroffen.
Weil sie auf virtuellen Sex nicht so anspringen wie ihre Partner.
Auch Jugendliche, Singles, ältere Herrschaften und Behinderte bedienen sich
der Pornos als Masturbations-Hilfe.

Schlechter Sex führt zu höherem Porno-Konsum
Der Hauptgrund liegt im miserablen Sexleben in einer Beziehung.
Kein frisch Verliebter wird sich Pornofilme ansehen.
Am Anfang einer Liebe ist der Sex aufregend.
Jeden Tag entdeckt man andere Seiten am Partner.
Was soll man da mit Erotik und Sex aus dem Internet?

Doch schon bald gewöhnt man sich.
Der Geschlechtsverkehr wird zur faden Nummer. Abwechslung Fehlanzeige.
Die Spannung, das Knistern im Schlafzimmer lassen nach.
Das Poppen mit dem Partner kann uns nicht mehr faszinieren.
Viele Männer schauen sich dann heimlich Pornofilme an.
Die knackigen Mädchen auf xHamster sind ja auch wirklich zu geil.

Pornos bieten Sex-Erlebnis ohne Druck
In einer Beziehung ist es nicht immer einfach, die Wunschvorstellungen
des Partners beim Sex zu erfüllen. Mal passt dies nicht, mal das nicht.
Die Frau hat ihre Tage. Oder sie hat keine Zeit.
Weil sie zum Yoga muss, oder zum Kaffeekränzchen mit der Freundin.
In einer Partnerschaft kann das Thema Sex manchmal ganz schön stressig werden.

Wie einfach ist doch der Selfie-Sex bei YouPorn oder Einfachporno.
Man setzt sich an den Bildschirm. Schaut zu, wie der Mann eine knackige Blondine
in der Hundestellung fickt. Dabei legt man am eigenen Körper Hand an.

Kein Gemeckere, keine Zurechtweisungen, keine Migräne.
Die Filmdarsteller haben immer Zeit und Lust.
So lässt es sich gut und entspannt leben.
Wozu braucht ein Mann dann noch eine zickige Partnerin im Bett?

Sollte das in Ihrer Beziehung der Fall sein:
Dann überlegen Sie sich bitte, warum der Partner Sex mit Ihnen so stressig findet.
Sind Sie wirklich so kompliziert, dass er sich lieber Titten- Mädchen anschaut
als einen real nackten Körper, den er anfassen kann?

 

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Perfekter Sex am Bildschirm
In Pornos können Männer immer poppen. Erektionsstörungen gibt es nicht.
Der Pimmel steht immer wie eine deutsche Eiche.
Wunderschöne, großbrüstige Frauen sind immer geil auf einen Männer-Schwanz.
Und bereit, sich begatten zu lassen.
In vielen Sexfilmen verführen sie den Mann sogar zum Sex.

In dieser perfekten Pornowelt werden mögliche Probleme einfach ausgeblendet.
Dazu glänzen die Pornodarsteller mit makellosen Körpern.
So wird der Zuschauer abgelenkt von Tücken, die sich beim richtigen Sex
ergeben können. Allerdings hat dies auch gewisse Nachteile.
Darauf komme ich später zu sprechen.

 

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Tipps für eine faire Trennung

 

Pornos gut für Partnerschaft – Argumente dafür

Sexfilme regen die Fantasie an
Beneidenswert sind Paare, die gar keinen Porno nötig haben.
Oder sich gemeinsam einen Videofilm anschauen.
Um sich neu inspirieren zu lassen für die anschließende Nummer.
Man kann sich bei Internet-Pornos durchaus neue Ideen holen.
Zum Beispiel über gewagte Stellungen, Vorspiel-Praktiken und Rollenspiele.

Doch leider sind nur die wenigsten Frauen gewillt, sich mit dem Partner Sexfilme
anzusehen. Dadurch würden sie sich abgewertet fühlen.
Wenn der Liebste es nötig hat, sich Sex im Netz anzuschauen:
Dann kann er nicht mit ihr zufrieden sein.

Dabei übersehen die Damen mögliche positive Aspekte von Pornos.
Sie übersehen auch, dass der bewusste Verzicht auf gemeinsames Anschauen
von RedTube-Filmen an der Langweiligkeit des ehelichen Sexgeschehens
überhaupt nichts ändert. Weil nichts dagegen getan wird.

Mehr Ehrlichkeit im Bett
Hand aufs Herz: Wissen Sie genau, was sich der Partner beim Bumsen wünscht?
Von welchen Praktiken und versauten Sexspielen er heimlich träumt
Sprechen Sie darüber? Nein? Nun, dann sind Sie in bester Gesellschaft.
Die meisten Paare bringen es nicht fertig, ihre erotischen Wünsche zu äußern.
Aus falscher Scham. Oder aus Angst,
die Sex-Fantasien könnten den Partner abstoßen.

Was ist nun, wenn sich Mann und Frau gemeinsam Erotikfilme anschauen?
Da lässt sich eine junge Frau von einem etwas betagten Herrn poppen.
Vorher gewährt er ihr ein schönes Vorspiel. Er lässt sich so viel Zeit, der Alte.
In einem anderen Porno macht die Dame einen Strip. Sie entkleidet sich kunstvoll.
Und macht ihren Freund dadurch messerschaft.
Siehst du Schatz: so wird das macht.

Wenn Sie sich zusammen Sexfilme reinziehen:
Dann können Sie am Bildschirm eine Aktion positiv oder negativ kommentieren.
Und damit dem Partner durch die Blume mitteilen, auf was Sie stehen.
Und was Sie unakzeptabel finden. So ist kein direktes Gespräch erforderlich.
Sie erwähnen Ihre Wünsche ganz beiläufig.

Pornos gegen Fremdgehen?
Diese These ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Sie können dem Mann oder der Frau im Bett nicht mehr das bieten,
was gewünscht wird. Da könnte der Freund oder die Freundin doch leicht
auf die Schnapsidee kommen, sich woanders Sex zu holen.

Bei der hübschen Büro-Kollegin zum Beispiel, die ständig im Minirock
und mit einem tiefen Dekollete um ihn herum schwänzelt.
Oder bem Fitness-Trainer, dessen Muckies die Liebste so bewundert.

Wäre es da nicht viel besser, wenn Ihr Schatz sich bei Internet-Pornos
eine Ersatz-Befriedigung holt?
Immerhin ist das ein vergleichsweise geringer Betrug.
Falls man überhaupt davon sprechen kann.

Steigerung der Lust auf den Partner
Der Mann ist über 45. Das Sexualhormon Testosteron wird nicht mehr so kräftig
produziert wie in jungen Jahren. Immer häufiger stellt er im Bett fest:
Heute geht es nicht. Daran können psychische Faktoren schuld sein.
Aber auch handfeste körperliche Leiden.

Um sich ein wenig Appetit zu holen auf Sex, ist es durchaus legitim, dass er sich
vorher ein wenig Lust holt in einem Pornofilm. Das kann heimlich geschehen.
Vielleicht sogar mit dem Einverständnis der Frau.
Oder sie kucken zusammen. Je nachdem wie sie zu der Sache steht.

Während er das poppende Pärchen am PC bewundert,
stellen sich Körper und Kopf auf den kommenden Geschlechtsverkehr ein.
Der Mann bekommt eine Vor-Erektion.
Auch eine Frau kann sich in einem Sexstreifen Lust holen.
Damit das Vorspiel später nicht zu lange ausgedehnt werden muss.

 

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Beziehungs-untaugliche Männer

 

Pornos schlecht für Beziehung – Argumente Contra

Partner als Leidtragender des Pornokonsums
Das ist wohl die bedrohlichste Situation für eine Partnerschaft.
Wenn sich die Frau durch Anschauen von Bumsfilmen degradiert fühlt.
Sie glaubt, sie sei nicht mehr attraktiv oder sexy genug, um ihm einen
befriedigenden Orgasmus zu besorgen. Sie wird unsicher.
Zweifelt zunehmend an ihren weiblichen Qualitäten.
Hat vielleicht sogar Angst, er würde sie verlassen oder fremdgehen. 

Das Ganze kann zu erheblichen Beziehungs-Problemen führen.
Der Leidtragende kann in eine Depression verfallen.
Man entfremdet sich. Es kommt zu Streiteren.
Der Partner wird anfällig für eine außereheliche Affäre.
Oder er lässt sich scheiden. Je nachdem wie groß der Leidensdruck ist.
Und wie konsequent jemand handelt.

Impotent durch Pornos
Wenn Sie zu viele virtuelle Sexbilder oder Pornoszenen anschauen:
Dann kann es passieren, dass Sie im Bett bald keinen mehr hoch kriegen.
Auch hier kommt wieder unser Gehirn ins Spiel.
Sie sehen am Bildschirm jeden zweiten Tag geile Filme.
Mit reizvollen Frauen, die sich hemmungslos bumsen lassen.

Sie stellen sich vor: Sie selbst würden es der 20-Jährigen ordentlich besorgen.
Kein Wunder: sie hat einen supergeilen Body.
Mit wohlgeformten straffen Brüsten,
schlanken Beinen und einer stets feuchten Muschi.
Dazu noch dieser lüsterne Blick. Da lacht doch jedes Männerherz.

Doch was bedeutet das für die Beziehung?
Der Partner liegt nackt neben Ihnen. Sommersprossen,
Schwangerschaftsfalten, Speckrollen, zwei unterschiedlich große Titten.
Wie soll er da noch Lust auf Sex haben?
Wenn in den Pornofilmen alles so perfekt abläuft.

Wie soll ein Mann da noch ein Verlangen haben, seine Partnerin zu beglücken.
Das Gehirn signalisiert ihm: keine Lust, schon gar keine Geilheit.
Und gibt diesen Befehl an das Geschlechtsorgan weiter.

Der Ständer fällt kümmerlich aus, wie eine verdorrte Bratwurst.
Es kommt zu Erektionsstörungen.
An richtig guten Sex ist nicht mehr zu denken.
Er muss zu Potenzmittel wie Viagra greifen. Oder es ist ganz Schluss im Bett.

Allerdings lässt sich die schädliche Porno-Glückswelle des Gehirns
auch zurückbilden. Wenn Sie auf Sexfilme verzichten,
dann verschwinden die Bilder vom Traumsex bald wieder.
Das giftbringende Level normalisiert sich.
So als wenn ein starker Kaffeetrinker auf Koffein
oder ein Alkoholiker auf Bier oder Whisky verzichtet.

Zuviel Druck durch Pornos
Und zwar für Mann und Frau. Jeder, der sich ein Filmchen anschaut,
könnte den Eindruck gewinnen: so muss guter Sex aussehen.
Also wird versucht, die hohen Ansprüche aus dem Internet ins eigene Sexleben
zu übertragen. Man will es genauso machen wie im Video.

Dass dieses Vorhaben schief gehen muss, ist klar.
Natürlich kann man sich aus Sexfilmen gewisse Anregungen holen.
Um mehr Pepp ins Schlafzimmer zu bringen.
Allerdings sollte man sich davor hüten, den virtuellen Sex
für bare Münze zu nehmen. Sie werden es nicht schaffen,
genau so perfekt zu poppen wie es bei xHamster praktiziert wird.

Beim Normalsex kommt es immer wieder zu kleineren Pannen.
Er hatte einen stressigen Tag. Der Pimmel verweigert die Arbeit.
Sie wird nicht richtig erregt und feucht. Also muss er sie ganz besonders hot
machen. Sie muss ein Gleitmittel benutzen.

Im Schlafzimmer ist es zu warm, das Bett quietscht wie verrückt,
das Telefon klingelt. Ständig erleben wir Faktoren, die sich negativ auswirken
auf unsere erotische Erregung.

Auch das Testen verschiedener Sex-Stellungen ist meist ein Reinfall.
Die Pornostars haben die akrobatischen Positionen lange trainiert.
Ob sie sich dabei wirklich gut fühlen, das wissen wir nicht.
Es gibt tausend Möglichkeiten, warum der reale Sex nicht perfekt ist.
Aber genau so ist nun mal die wirkliche Welt.
Und nicht so wie Sie es bei Deutschporno.com oder Einfachporno sehen.

Abstumpfung durch Pornos
Ein Problem, dessen sich viele Menschen erst dann bewusst werden,
wenn es schon passiert ist. Zu Beginn Ihrer Internet-Pornokarriere törnt Sie jede
nackte Frau an. Sie geraten in Verzückung, wenn der Kerl seinen Pimmel
in die Möse steckt. Und geil drauf los ballert.

Eines Tages stellen Sie fest:
Ups, Pornos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Weil sie nicht mehr erregt werden durch haargenau den gleichen Film,
der Sie vor 3 Monaten noch zum Wichsen animiert hat.

Was ist passiert? Wenn wir Sexfilme schauen oder Gewaltszenen in einem Krimi:
Dann finden im Gehirn unbemerkt bio-chemische Prozesse statt.
Wir gewöhnen uns an gewisse Bilder und Eindrücke.
Wenn wir zum Beispiel in den Heute-Nachrichten Kriegsszenen oder Berichte
über Flüchtlinge sehen: das berührt uns eine Weile.
Aber nur solange es neu ist.

Mit der Zeit stumpfen wir immer mehr ab.
Genau wie bei der Neuanmeldung bei einer Online-Kontaktbörse .
Am Anfang sind wir fasziniert von den Möglichkeiten für die Partnersuche
im Internet. Doch schon bald kommt der große Knick.
Weil wir das anfänglich Besondere bald als gewöhnlich ansehen.

Dasselbe geschieht beim Anschauen von Pornos.
Das Gehirn wird überschwemmt mit zunächst noch sensationellen Reizen.
Mit der Zeit führt das jedoch zu einer Desensibilisierung unserer Gefühlswelt.
Dann brauchen wir härtere Drogen,
um auf das gleiche Glückslevel zu kommen wie früher.

Wenn es so weit gekommen ist, reicht es nicht mehr
wenn Sie einem Pärchen beim „normalen“ Poppen
zuschauen. Sie kommen nur noch durch Hardpornos, Domina-Sex
oder Gruppensex mit jungen Mädchen in Fahrt.
Bald wird auch dieses Niveau nicht mehr ausreichen.
Sie brauchen Gewaltszenen beim Sex,
Peitschenhiebe bis hin zu Vergewaltigungen.

Wenn Sie schon durch gewöhnliche YouTube-Pornos nicht mehr erregt
werden können: Wie soll es dann noch durch die Partnerin passieren?
Die Ihnen so furchtbar reizlos und igitt vorkommt.

Wer diese Problematik durchschaut hat, kann erfolgreich dagegen steuern.
Übertreibungen führen dazu, dass uns bald alles fad und langweilig vorkommt.
Also dürfen wir nur ab und zu etwas Gutes genießen.
Damit es etwas Besonderes bleibt.
Das gilt für Pornofilme genauso wie für Ihr Lieblingsessen,
für die Häufigkeit von Sex oder fürs Reisen.

Masturbation beim Porno
Wenn er tagtäglich am PC sitzt.
Wenn er sich bei bei RedPorn ständig einen runter holt.
Während gleichzeitig ein junger Bursche eine reife Frau geil fickt.
Oder die vollbusige Studentin vom Professor hart von hinten gevögelt wird.
Das stellt schon eine brenzlige Situation dar für eine Beziehung.
Es besteht der Verdacht, dass ein solcher Typ krankhaft unter Pornosucht leidet.

Selbst wenn es nicht so sein sollte: Dann verringert das Onanieren am Bildschirm
den sexuellen Druck und die Lust auf den Partner.
Wenn er sein Sperma schon bei Pornos verschleudert:
Wie soll da noch etwas für die Frau übrig bleiben.
Das klingt banal, ist aber realistisch.
Wichsen bei Sexfilmen kann leicht zu verringerter Libido im Ehebett führen.

Es kann sogar so weit kommen, dass sich im heimischen Schlafzimmer
überhaupt nichts mehr abspielt.
Wenn Sie Ihren Mann also beim Do-it-yourself erwischen:
Dann sollten die Alarmglocken läuten. Weisen Sie Ihn zurecht.
Wenn er diese Spielereien nicht lässt: dann müssen Sie sich überlegen,
ob die Beziehung überhaupt noch eine Zukunft hat.

Pornos und die Verrohung der Gefühlswelt
In vielen Filmen klatscht der Kerl dem Mädchen mit der Hand auf den Po.
Darüber lacht man eben, es ist nur Spaß.
In manchen Sexstreifen wird jedoch echte Gewalt dargestellt.
Wenn er nicht besonders liebevoll mit der Muschi der Partnerin umgeht.
Sondern zustößt wie ein Tier. Wenn die Vergewaltigung einer Frau projiziert wird.
Wenn er sie schlägt oder zum Sex zwingt.

Nun sind das nicht unbedingt Charakterschweine, die solche Pornos drehen.
Sie orientieren sich einfach an der Nachfrage.
Viele abartig veranlagte Menschen suchen sich genau solche Sexfilme aus,
wo es mehr oder weniger um rohe Gewalt geht.

Es gibt aber noch einen anderen Aspekt in Pornos, der für eine Beziehung
gefährlich werden kann. Der Zuschauer sieht so gut wie nie ein Vorspiel.
Die Paare küssen sich nicht, sie kuscheln nicht. Sie schauen sich nicht verliebt
in die Augen. Nach dem raschen Auskleiden geht es nur um Poppen,
Stellungen, um „Fick mich, du Sau“ und Orgasmus-Schreierei.

Die Reduzierung der körperlichen Liebe auf Ficken und Orgasmus
birgt die Gefahr, dass wir mit der Zeit in der Beziehung genauso verfahren.
Statt die Partnerin mit einem einfühlsamen Vorspiel zu verwöhnen,
fällt der Mann ungestüm über sie her.
Er hat ja im Porno gesehen, wie sehr das den Frauen dort gefällt.
Doch stimmt das wirklich? Es sind nur Schauspieler, die einen Job machen.

Porno-Sucht
Am augenfälligsten wird die Gefahr von Erotikfilmen bei der Pornosucht.
Nicht nur Singles, Minderjährige und Rentner sind betroffen.
Viele verheiratete Männer laufen Gefahr, durch YouPorn und Co.
die Kontrolle über ihr Leben und den Partner zu verlieren.

Woran erkennt man, dass jemand pornosüchtig ist?
Drogensüchtig (Hasch, Alkohol, Zigaretten) sind wir dann,
wenn wir nicht mehr anders können, als bestimmt Dinge zu tun.
Gewisse Verhaltensweisen haben sich so sehr eingespielt,
dass sie zwanghaft werden.
Die Häufigkeit der Handlungen ist ein Indiz für den Grad einer Sucht.

Zu diesem Themenbereich (wie überall) gibt es verschiedene Ansichten.
Wenn Sie den nachfolgenden Link klicken, können Sie sich selbst ein Urteil
bilden, ab wann man von echter Pornosucht spricht.

Pornos verfälschen Blick auf die Realität
Das Paradoxe ist: Wenn Sie bei Google das Wort „Pornofilme“ eingeben.
Dann kommen Sie ganz oben zu Portalen, wo alle möglichen Sexspiele
aufgeführt werden. Die am häufigsten besuchten Webseiten zeigen zum Teil
abstruse Sexszenen. Mit potenten Männern und chronisch geilen Frauen.

Beide Akteure kommen immer gleichzeitig zum Orgasmus.
Die Frauen haben perfekte Model-Körper.
Nur in wenigen Filmen werden Hängebrüste, dicke Beine oder Bierbäuche
gezeigt. Cellulite und Fettpolster sind in der Pornowelt tabu.

Mit der Realität hat das dieses Scheinbild nur wenig zu tun.
Die Darsteller sind jung und unverbraucht. Die Aufnahmen werden so lange
perfektioniert, bis sie den Produzenten und das Publikum überzeugen können.
Wie soll Ihre Ehefrau mit dieser irrealen Scheinwelt konkurrieren?
Das ist gar nicht möglich.

Mit dem Anschauen von Pornos begeben Sie sich auf dünnes Eis.
Das geile Stöhnen der reitenden Mädels und die perfekten Model-Körper
können
dazu führen, dass Sie Ihren Schatz für sexuell minderwertig halten.

Darunter leidet die Beziehung. Beide Partner werden immer unzufriedener.
Mann oder Frau verlagert das Sex-Geschehen immer mehr in die virtuelle Welt.
Es beginnt ein Teufelskreis, der nicht selten beim Scheidungsanwalt endet.

 

Fakten zum Pornokonsum
Im internationalen Vergleich liegen wir Deutschen ganz vorn.
Niemand schaut so viel Pornos wie Männer und Frauen von Bayern bis Hamburg.
Jede achte Eingabe bei Google (12,5 Prozent) hat mit Sexfilmen zu tun.
Mit erheblichem Abstand landen die Länder Spanien, England,
und die USA auf den nachfolgenden Rängen.

Der meist genutzte Sender ist xHamster. Gefolgt von YouPorn und Einfachporno.
Die Angebote der Pornoindustrie decken das ganze Spektrum von Sex-Praktiken
ab: Gruppensex, Kamasutra, Analsex, Oralsex, SM-Pornos, Blowjob,
Vergewaltigungen, Mädchensex, Hausfrauen ficken.
Männer lecken die Muschi der Partnerin
oder spritzen ihr Sperma ins Gesicht eines beglückten Mädchens.

Noch ein paar Statistik-Fakten gefällig?
Bei uns gibt es schätzungsweise eine halbe Million pornosüchtige Menschen.
70 Prozent aller jungen Männer (bis 35) in Großbritannien sehen sich
regelmäßig Pornos an. Jeder fünfte deutsche Mann schaut sich Pornos
während der Arbeitszeit an. Am PC oder Smartphone. 

Der Spitzenreiter xHamster bringt es auf fast 5 Millionen deutsche Besucher
pro Monat. Ebenso viele wie das bekannteste Internet-Lexikon Wikipedia.
30 Prozent aller Downloads sowie 25 Prozent aller Google-Anfragen
beziehen sich auf sexuelle Inhalte und Pornografie.

Erschreckende Fakten:
50 Prozent aller Teenager unter 16 Jahren ziehen sich täglich einen Porno rein.
Vor allem junge Männer, die noch nie eine Beziehung hatten, sind gefährdet,
durch Pornos auf eine völlig falsche Bahn geführt zu werden.
Weil sie nicht realisieren, dass es nur Spielfilme sind.
Wenn Sie später ein Mädchen im Bett haben,
kucken sie enttäuscht aus der Wäsche.

Der hohe Pornokonsum lässt vermuten, dass viele Menschen
in Deutschland mit dem Sexleben nicht zufrieden sind.
Dass sie nach außerehelicher Befriedigung streben.
Vor allem Singles mischen gut mit.
Es ist doch viel einfacher, sich ein Sex-Video reinzuziehen.
Als auf die Suche zu gehen nach einem richtigen Sexpartner
oder einer festen Beziehung.

 

Fazit:
Sind Pornos für eine Beziehung belebend oder tödlich?

Unter gewissen Umständen sind Sexfilme für die Partnerschaft nicht bedrohlich:
Wenn der Pornokonsum sich in Grenzen hält.
Wenn er oder sie sich nur von Zeit zu Zeit mal einen Pornoclip anschaut.
Wenn er es nicht unverblümt in ihrer Gegenwart tut.
Wenn Darling nichts vom heimlichen Treiben mitbekommt.
Oder wenn man es ehrlich zugibt.

Ferner können Fickfilme harmlos sein, wenn sich der virtuelle Sex
nicht negativ auf den Geschlechtsverkehr auswirkt.
Wenn Ihr Schatz genau weiß, dass Pornos nur eine gespielte Welt darstellen,
die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben kann.
Wenn all das bei Ihnen zutrifft, dann müssen Sie um die Beziehung
noch keine Angst haben.

Das wirksamte Mittel, um den Partner von Pornos weg zu bekommen,
sind ehrliche Gespräche. Sie sollten herausfinden,
was ihn an der sexistischen Filmwelt so fasziniert.
Was im Ehebett fehlt oder schief läuft.

Nicht immer haben Sie es in der Hand, die Defizite zu verändern –
wenn er z.B. ganz unrealistische Ansprüche stellt.
Aber Sie können es versuchen. Ihrer Beziehung zuliebe.

 

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