Tipps für Partnervermittlungen

Partnersuche für Lesben: gayParship im Test

Lesben-Partnersuche bei gay-Parship  

Webseite: gay.parship.de

So finden lesbische Frauen eine Lebensgefährtin

Kurzportrait des Lesben-Portals
gayParship ermöglicht die Partnersuche bei Damen mit gleichgeschlechtlichen (homosexuellen) Neigungen. Es ist noch nicht so lange her, da konnten Frauen, die auf Frauen stehen, nur an speziellen Orten eine Freundin oder Lebenspartnerin finden. Im Grunde genommen nur in Lesben-Bars, bei Rainbow-Veranstaltungen oder durch Zufall.

Doch in den letzten 20 Jahren hat sich das Bild gewandelt. Seit die Partnersuche das Internet erobert hat, haben die Damen vom anderen Ufer die Chance, zielstrebig und ohne aufzufallen nach einer Geliebten, Sexpartnerin oder nach einer Ehefrau zu suchen. Die wohl beste Möglichkeit dazu haben sie bei gayParship. Das ist die mit Abstand größte Partnervermittlung für homophile Frauen, die mit Männern gefühlsmäßig und sexuell nichts anfangen können.

Bei gayParship für Frauen finden wir aber nicht nur Lesben, sondern auch bisexuelle Ladys. Diese treiben es gern kunterbunt. Manche Bi ist verheiratet. Andere können sich in ihrem Single-Leben für keins der beiden Geschlechter entscheiden. Für eine Weile kann die Lesben-Liebe durchaus ihren Reiz haben.

gayParship hat den Vorteil, dass es von einer schier unendlichen Masse von homoerotischen Frauen genutzt wird. Ungefähr 750.000 lesbisch veranlagte Ladys haben sich bereits angemeldet. Die Zahl der Mädels, die aktuell auf Partnersuche sind, dürfte um die 100.000 liegen. Viele haben in den vergangen Jahren schon ihre Lieblingsfrau gefunden.

Welche Berufe haben die lesbischen Damen bei gayParship? Ein Großteil hat studiert. Ich sehe bei meinem Test vielfach Lehrerinnen, Studienrätinnen, Ärztinnen, Studentinnen, Sozialpädagoginnen, Künstlerinnen und Juristinnen.

Daneben gehen aber auch etliche Nicht-Akademikerinnen auf Partnersuche: lesbische Steuerfachangestellte, Bürokauffrauen, Verkäuferinnen, Beamtinnen, Erzieherinnen, Freiberuflerinnen, Physiotherapeutinnen, die Influencerin sowie Damen aus Handwerk und Öffentlichem Dienst.

 

Die ersten Partnervorschläge
Beziehungsweise die Partner-Empfehlungen für meine reizende Nachbarin Sophie (27). Ich habe Sophie gebeten, sich bei gayParship anzumelden. Sie ist zwar noch Single, aber keineswegs lesbisch. Das macht aber nichts, es ist ja nur zum Testen der Seite. Da sie sich im Online-Dating nicht wirklich auskennt, habe ich ihr geholfen. Damit ich nicht ständig „meine Nachbarin“ sagen muss, tue ich einfach so als würde sie diesen Text schreiben. Ich schreibe also in  der Ich-Form. Das ist einfacher.

Die Lehrerin (30) wäre eine geeignete Kandidatin für Sophie. Die lebenslustige Lesbe ist reiselustig. In schöner Erinnerung hat sie eine Tour durch die USA.

Sie wünscht sich von ihrer Traumfrau Gelassenheit und Humor. Zum Relaxen hört sie Musik, geht ins Theater oder trifft sich mit Freunden. Yoga, Fahrradfahren und Gitarre spielen gehören zu ihren Hobbys. Mit 1,75 ist die Lehrerin groß gewachsen. Ob sie zusammen mit ihrer Freundin ein Kind adoptieren möchte, weiß sie noch nicht.

Ein weiterer Kontaktvorschlag von gayParship ist die medizinische Fachangestellte (26). Mit 105 Matchingpunkten scheint die Lesbe besonders gut zu mir bzw. zu meiner netten Nachbarin zu passen. Sie ist unternehmungslustig, lacht gern über sich selbst und hasst LügnerInnen. In der Freizeit treibt sie Sport oder lässt die Seele baumeln. Ihre schönste Reise war ein Urlaub auf Teneriffa. Von der lesbischen Lebensgefährtin erwartet sie Treue und Ehrlichkeit. Wenn die mit anderen Frauen herummachen würde, wäre dies das Ende der Beziehung.

gayParship liefert wie immer ein Dossier, das beschreibt, in welchen Bereichen zwei Singles zusammenpassen oder nicht. Bei Bauchgefühl, Gefühlsanwandlungen und Empathie liegen die medizinische Fachangestellte und ich alias Sophie gleichauf. Das wird wieder in Punkten ausgedrückt. Erkennbare Unterschiede gibt es bei der sexuellen Lust, bei der psychischen Energie und bei der Selbstkontrolle. Die Partnernähe ist bei der Medizinerin etwas stärker ausgeprägt als bei mir.

Die Einzelhandelskauffrau (24) gehört zu den nicht-akademischen Damen bei gayParship. Mit 1,58 ist sie relativ klein. Die Frühaufsteherin zieht gemütliche Dates vor: im Café, in der Eisdiele oder im Park. Um Aggressionen loszuwerden, stemmt sie im Fitnessstudio Gewichte und hört klassische Musik. Im Sommer geht die Verkäuferin zum Schwimmen. Der Badeurlaub ist ihre Domain. Die zukünftige Partnerin wird sich mit ihrem Kind anfreunden müssen.

Die Studienrätin (32) ist ebenfalls eine Lesbe, die sich bei gayParship eine erfolgreiche Partnersuche erhofft. Wichtige Dinge in ihrem Leben: das Fallschirmspringen, Saunabesuche, Kaffee und Sonne satt. Zum ersten Treffen schlägt sie im Profil einen Sonnenuntergang vor. Wie es aussieht, hat die ordnungsliebende Studienrätin ein stressiges Leben. Ihr würde es gut tun, öfter mal auszuspannen.

Ein hervorstechendes Merkmal ist ihre Geduld. Sie wird sich nicht gleich mit der erstbesten Lesbe einlassen. Sondern in Ruhe abwarten, welche Kontakte sich bei gayParship ergeben. Die künftige Lebensgefährtin sollte ihre sportlichen Vorlieben zumindest ansatzweise teilen: das Inlineskaten, das Skifahren, Badminton und Trekkingtouren im Gelände. Das war die erste Etappe. Weiter unten kommen noch vier weitere Partnervorschläge für meine Nachbarin.

 

Schnelle Registrierung bei gayParship
Ich zeige Ihnen nun, wie man sich als weiblicher Single zur Lesben-Partnersuche kostenlos anmeldet. Auf der Startseite klickt man zuerst auf „Frau sucht Frau“. Damit sind die Weichen gestellt, um sich von der Schwulen-Abteilung dieser Partnervermittlung abzugrenzen.

Ich gebe die Mail-Adresse ein und ein frei erfundenes Passwort. Mit „Kostenlos anmelden“ gelange ich zum Fragebogen. Das beschreibe ich im nächsten Abschnitt.

 

Test der Persönlichkeit bei gayParship für Frauen
Damit die Partner-Agentur gut passende Lesben für meine sexy Nachbarin Sophie findet, ist es nötig, den eigenen Charakter und die Partnerwünsche zu formulieren. Das geschieht in Form eines umfangreichen Fragebogens. Vieles kann man nachträglich wieder ändern. Nicht jedoch die Antworten, die nun gegeben werden. Also gilt es, aufmerksam zu sein und sich nicht ablenken zu lassen. Der Zeitaufwand für die ca. 80 Fragen liegt ungefähr bei 30 Minuten.

Was will die Gay-Seite von Parship bei der persönlichen Analyse wissen? Zunächst wird gefragt nach der angestrebten Wohnsituation des Lesben-Paares. Da sind 3 verschiedene Häuser abgebildet: Landhaus, Villa und eine Mietwohnung. Man darf sich eins aussuchen. Dann wird gefragt: wieso möchtest du mit einer lesbischen Frau zusammenleben oder ein Liebesverhältnis anfangen – was ist deine Motivation?

Das Verhalten in einer Beziehung wird durchleuchtet. Wie soll deine künftige Partnerin aussehen? Welche Charakterzüge und Interessen soll sie haben? Wie schätzt deine Umwelt dich ein? Willst du überhaupt heiraten? Oder gehörst du zu den Damen, die ein Sex-Verhältnis mit einer Lesbierin sucht? Wie verhältst du dich, wenn du zusammen mit deinem Schatz zu einer Hochzeit eingeladen bist? Wie kommt es, dass du noch Single bist?

Immer wieder wird man von gayParship gefragt, wie man bestimmte Fotos betiteln würde. Auch das soll Rückschlüsse geben auf die Denkweise eines Menschen. Man soll anklicken, welchen Sport man treibt, welche Musik man liebt und welche Urlaubsgebiete man vorzieht. Ob man gern Kreuzfahrten macht, Sonne und Strand genießt, wandert, campt, Städte kennenlernt, einen aktiven Erholungsurlaub vorzieht, Wellnessreisen oder Reisen mit einer Gruppe. Diesbezüglich sollten die Geschmäcker zweier Liebenden schon zusammenpassen.

Manche Fragen klingen etwas merkwürdig. Angenommen, jemand beleidigt dich: wirst du dich rächen wollen oder sagst du „Schwamm drüber“. Was hat das mit Partnersuche zu tun? Ich kann es nur vermuten. An den Reaktionen will gayParship festmachen, was für ein Typ die Frau ist: verträglich, nachtragend, rational, naiv oder was auch immer. Im Hintergrund arbeitet bereits die Software des Portals. Sie registriert die Antworten und sucht nach lesbischen Singles, die ähnlich gepolt sind.

Nach dem Eingangstest präsentiert mir die Partnerbörse für homosexuelle Frauen gleich jede Menge Kontaktvorschläge. Am Ende des ersten Tages sind es 490 Stück, sofern ich bei den Sucheinstellungen ganz Deutschland aktiviert habe. Aus Hessen sind es 63. Bei jedem Bild steht ein Matching-Index dabei. Dieser gibt an, wie groß die Gemeinsamkeiten mit dieser lesbischen Single-Frau sind.

Lesbische Frauen suchen Liebesbeziehung

 

Ein Top-Profil erstellen für die Lesben-Partnersuche
Der Persönlichkeits-Test von gayParship dient nicht nur dazu, ein Charakterbild und die Erwartungen an den Partner zu manifestieren. Nebenbei entsteht durch die Antworten automatisch eine Kontaktanzeige mit Foto. Diese ist später das Aushängeschild der lesbischen Frauen, die sich binden wollen oder nach Sexkontakten suchen. Von der Qualität des Inserat hängt es ab, ob die Leserin der Anzeige einen Versuch unternimmt, mich zu kontaktieren oder nicht.

Daher ist es wichtig, das Profil optimal herzurichten. Nur so wird es möglich sein, die Partnersuche erfolgreich zu gestalten. Das Zitat, welches ich im Charaktertest formuliert habe, steht schon da. Ebenfalls die kurze Selbstbeschreibung und meine Freizeit-Interessen. Dazu gehören auch Sportarten, die ich aktiv betreibe. Sowie der Musikgeschmack und meine Urlaubs-Präferenzen.

Um das Profil noch ein wenig aussagekräftiger zu machen, bietet mir gayParship für Lesben verschiedene Gesichtspunkte zur Auswahl. Ich kann Vorschläge zum ersten Date machen. Ich kann sagen, ohne was ich nicht leben kann: zum Beispiel Kaffee. Oder welche komische Angewohnheiten ich habe.

Auf gar keinen Fall darf man es versäumen, ein gescheites Foto im Profil zu präsentieren. Noch besser wäre ein komplettes Album. Wir laden bei diesem Test ein Bild von meiner hübschen Nachbarin Sophie hoch. Da wir an ihrem Computer arbeiten, ist das kein Problem. Wir wählen eine Aufnahme, wo sie möglichst heiß aussieht. Damit die Lesben später darauf abfahren und wir zahlreiche Kontaktangebote bekommen.

Allerdings erscheinen die Bilder vorläufig wie im November-Nebel. Damit die Partnersuche anonym vonstatten geht und niemand auf Anhieb erkannt wird. Erst wenn man Fotos für eine andere Lesbe sichtbar macht, weiß sie, wie wir aussehen. Am rechten Profilrand ist ein Steckbrief ausgehängt. Dort sehen lesbische Damen meine Basisdaten wie Bundesland, Alter, Bildung, Fremdsprachen, Kinderwunsch usw. Hier kann ich nachträglich Korrekturen vornehmen.

Außerdem gibt mir die Partnervermittlung gayParship die Möglichkeit, bei den Sucheinstellungen das Alter der lesbischen Freundin einzugeben. Sowie die Körpergröße und die Region, aus der ich Partnervorschläge haben möchte: aus meinem Bundesland, aus ganz Deutschland, aus Österreich oder aus der Schweiz.

Da ich bzw. meine liebe Sophie nicht wirklich auf Partnersuche sind, sondern diese Seite nur testen wollen, verzichten wir auf den Identifikations-Check. Der gibt den homosexuell ausgerichteten Damen die Möglichkeit, sich über die Handynummer zu verifizieren. Das schenken wir uns.

 

Weitere Lesben zum Kennenlernen bei gayParship
Meine Nachbarin Sophie hat sich freundlicherweise als Test-Person zur Verfügung gestellt. Sonst könnte ich diesen Bericht gar nicht aufsetzen. Dafür werde ich sie demnächst zum Essen einladen. Wir arbeiten hier zusammen. Ich werde auch bei den folgenden Kontaktvorschlägen so tun als seien die Flirtvorschläge für mich gemacht und in der Ich-Form schreiben.

Die Pädagogin (31) ist eine lesbische Dame mit Humor. Sie bezeichnet sich als weltoffen und hilfsbereit gegenüber Flüchtlingen. Wahrscheinlich wählt sie die Grünen – das hat man öfter bei Lehrern, Studienräten und Pädagogen. Das Date mit der potentiellen Geliebten sollte an der frischen Luft stattfinden: in der Natur, im Zoo oder in der Altstadt.

Zeitdruck scheint eins ihrer größten Probleme zu sein. Sie bräuchte mehr Muße zum Nachdenken über das Leben. gayParship fragt die Leute, wo sie sich besonders wohl fühlen. Die Pädagogin antwortet: beim Waldspaziergang mit dem Hund. In der Lesben-Ehe, wenn es denn dazu kommt, will sie eine gewisse Unabhängigkeit bewahren. Den Single-Urlaub verbringt sie derzeit am Meer oder auf dem Campingplatz.

Sehr hoch ist die Übereinstimmung von Sophie mit der jungen Sozialassistentin (24). Sie hat ein Studium absolviert. Obwohl oder gerade weil sie unheimlich attraktiv ist, hat sie in der Jugend mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht. Deshalb ist sie zur Lesbe konvertiert. Die junge Frau ist spontan und lustig. Sie legt großen Wert auf Zärtlichkeiten, Umarmungen und auf Lesben-Sex. Dafür hat sie sich extra Spielzeuge gekauft.

Sie hat ein gutes Verhältnis zu Eltern und Geschwistern. Es wäre schön, wenn die neue Geliebte bei der Familie gut ankäme. Zu den Hobbys der Sozial-Tussi gehören Filme anschauen, Kochen und das Theater. Außerdem das Klavierspiel, die Gitarre, das Radfahren, Partys mit Freunden und das Planen der nächsten Reise. Sie hat schon an mehrmals an einem abenteuerlichen Gruppen-Urlaub teilgenommen.

Die nächste homosexuelle Dame, die ins Beuteschema meiner Nachbarin passt, ist die Steuerfachangestellte (29). Im Steckbrief steht, sie raucht gelegentlich, und sie will Kinder haben. Dass ein solches Vorhaben für ein Lesben-Paar nicht einfach wird, ist ihr bewusst.

Sport- und Aktivurlaub: das ist ihr Ding. Zuletzt war sie in Thailand, wo sie mit Elefanten geschwommen ist. Auch nicht studierte Damen können weltoffen sein. Sie scheint aus der grünen Ecke zu kommen. Denn sie engagiert sich bei Fridays for Future für den Klimaschutz. Daran sollte sich die künftige Partnerin nicht stoßen.

Die Steuerfrau ist für die Partnersuche bei gayParship ein wenig unentschlossen. Irgendwann möchte sie mit einer Lesbe zusammenleben. Ihr wäre es aber auch recht, wenn sie zunächst einen Schatz für gelegentliche Sex-Dates findet. Denn sie hat ein starkes erotisches Verlangen, wie sie unverblümt zugibt

Noch einmal eine Lehrerin (30), diesmal vom Gymnasium. Schalke, Schalke über alles. Sie ist ein großer Fan von Schalke 04. In der Veltins-Arena fühlt sie sich zu Hause. Ebenso wie beim Segeln in der Kieler Bucht und beim Badeurlaub.

Die Lehrerin schreibt unheimlich viel im Profil. Seit 10 Jahren macht sie mit verschiedenen Frauen herum. Aber irgendwie ist der Wurm drin. Vielleicht weil sie so eine Chaotin ist und ein großes Mundwerk hat. Der Charakter der lesbischen Lehrerin ist widersprüchlich. Einerseits ist sie dominant, andererseits sehr weiblich und romantisch. Es wird nicht einfach sein, mit ihr zurechtzukommen.

Das erste Date mit der Lesbe findet idealerweise beim Picknick am See statt. Wenn sich die beiden bei Salamischnitten, Lachs und Rotwein rasch näher kommen, darf auch schon gefummelt, geküsst und geknutscht werden. Die Lehrerin verliebt sich ziemlich schnell. Vielleicht ist das ihr eigentliches Problem.

Der letzte Partnervorschlag von gayParship für meine Test-Person Sophie ist die Ökologin (27). Um von ihren Pfunden herunterzukommen, macht sie öfters einen Trekking-Urlaub. Zuletzt war sie an den Fjorden in Norwegen. Sie joggt aber auch und fährt mit dem Fahrrad.

Die Umweltschutz-Expertin ist ganz eindeutig auf eine feste Beziehung aus. Sie sehnt sich nach der richtigen Frau an ihrer Seite, nach der großen Liebe ihres Lebens. Ehrlichkeit und Treue sind Werte, die besonders schätzt. Als Hochzeitsreise stellt sich die Ökologin eine Kreuzfahrt vor: in die Karibik oder im östlichen Mittelmer. Sie hängt noch sehr an ihrer Familie. Das ist nicht bei allen Lesben so. Viele sind durch ihre sexuellen Neigungen mit der Verwandtschaft in Streit geraten.

Das waren nun insgesamt 8 Beispiele von jungen Damen, die sich schon lange als lesbisch geoutet haben. Die Beziehungs-Absichten sind nicht homogen. Die meisten wollen eine feste Liaison oder irgendwann heiraten. Die anderen suchen eine offene Beziehung oder ein reines Sex-Verhältnis. Nicht immer wird die Intention im Profil deutlich erkennbar.

 

Singlereisen für Frauen
Wo der Urlaub Spaß macht

 

Eine Lesbe kostenlos kennenlernen
Das versuchen wir jetzt. Ich klicke das Profil eines Kontaktvorschlags an. Ganz oben sehe ich verschiedene Funktionen, die ich nun ausprobiere. Nehmen wir die Kauffrau für Büromanagement. Wir haben 100 Matching-Punkte. Das bedeutet: die Übereinstimmung zwischen den Partnerwünschen, dem Alter und dem Persönlichkeitsbild ist gut. Neben dem Hauptfoto hat sie noch vier weitere publiziert.

Ich klicke im Profil oben rechts auf „Lächeln versenden“. Das funktioniert tadellos. Die Dame wird diese kleine Anmache in ihrer Anzeige sehen und hoffentlich das Profil meiner Nachbarin Sophie lesen.

Die nächste kostenlose Option ist das Stellen von spaßigen Fragen. Auch damit kann ich eine Lesbe, eine Bi oder eine Transsexuelle auf mich aufmerksam machen. Ich beantworte vier Fragen und klicke auf „Senden“. Wenn die andere die Fragen ähnlich beantwortet wie ich, bekommt sie von mir ein kleines Präsent: ich beschreibe ihr, wie es in meinem Wohnzimmer aussieht oder ich übernehme die Rechnung, wenn wir uns zum ersten Mal treffen.

Eine weitere gratis Kontaktmöglichkeit ist das Bewerten von Bildern, welche gayParship in einer Foto-Show einblendet. Diese Funktion nennt sich „Eisbrecher-Frage“. Ich klicke verschiedene Bilder an, die mir gut gefallen. Diese sollten aber irgendeinen Bezug zu meiner Person haben. Vielleicht werde ich die Büromanagerin damit ein wenig aufheitern.

Was ist sonst noch kostenlos bei gayParship für Frauen? Wenn ich später mit einer Lesbe kommuniziere, darf ich am Rand ihres Profils eine Notiz eintragen, wie weit der Kontakt gediehen ist, und was sie mir geschrieben hat. Diese Notiz ist nur von mir zu sehen. Wenn ich ihr später wieder schreibe, schaue ich kurz da rein. Damit ich sie nicht mit dem falschen Namen anrede oder so. Das wäre peinlich.

Sie merken es schon: das sind nur winzige Spielerein, die mich bei der Lesben-Suche nicht wirklich voranbringen. Was nicht zahlenden Damen verwehrt bleibt, ist eine echte Kontaktaufnahme.

Damit sind wir durch mit den kostenlosen Funktionen bei gayParship. Viel Getöns um nichts könnte man sagen. Eine echte Partnersuche ist so leider kaum möglich. Die kostenfreie Basis-Mitgliedschaft dient lediglich dazu, dass die Singles sich umschauen können bei den Partnervorschlägen.

 

Frau sucht Frau: eine Lesbe anschreiben
Dazu ist es nötig, eine Premium-Mitgliedschaft zu erwerben. Mit dieser können beliebig viele Damen schriftlich kontaktiert werden. Ich kann nun eine höfliche Anfrage stellen, ob die homosexuelle bzw. bisexuelle Frau mich kennenlernen möchte. Dabei sollte man seine Worte mit Bedacht wählen. Und nicht gleich drauf losplappern wie ein Wasserfall. Eine zweite Chance bekommt man womöglich nicht.

Vielleicht sollte man sich zuerst die Ladys anschauen, welche unter „Interessenten“ gelistet sind. Diese haben mich bzw. meine Nachbarin Sophie nämlich für gut befunden. Hier stehen die Chancen wahrscheinlich nicht schlecht. Die Damen vom anderen Ufer waren bei den Kontaktversuchen übrigens ziemlich schreibfreudig. Über mangelndes Interesse konnten wir nicht klagen. Kein Wunder: Sophie hat wirklich schöne Fotos reingestellt.

Was bringt mir die Premium-Mitgliedschaft sonst noch? Schon in den ersten Tagen nach der Anmeldung habe ich eine lange Liste von Kontaktvorschlägen vorliegen. Um Präferenzen zu setzen, kann ich diese nach Stichpunkten sortieren lassen. Zum Beispiel nach der Höhe der Matching-Punkte oder nach der Entfernung.

Außerdem habe ich noch einen weiteren Vorteil. In den Sucheinstellungen kann ich die Umkreissuche von gayParship aktivieren. Und somit in meiner unmittelbaren Umgebung nach einer lesbischen Freundin oder potentiellen Lebenspartnerin suchen.

Ferner dürfen zahlende Mitglieder nun endlich die freigeschalteten Fotos der Lesben sehen. Erst hier entscheidet sich, ob man jemand wird lieben können.

Der letzte Punkt – wenn auch weniger interessant – ist die Kontakt-Garantie. Die Partnervermittlung verlängert die Mitgliedschaft ohne weitere Gebühren, wenn ich auffallend wenige Kontakte zustande bringe. Das wird nicht passieren. Denn bei gayParship sind unheimlich viele Lesben registriert. Die Kontaktchancen sind hervorragend.

 

Was kostet die Suche nach der Lesben-Liebe?
6 Monate:     69,90/ Monat
12 Monate:   44,90/ Monat
24 Monate:   24,90/ Monat

Das ist nicht gerade wenig. Und dennoch: andere Portale für die Suche nach einer lesbischen Lebensgefährtin haben nicht annähernd so viele Mitglieder. Aber das muss jeder selbst entscheiden, wie viel er sich leisten kann oder will.

Wer mit dem Online-Dating bei gayParship Neuland betritt, hat die Chance, den Ratgeber aufzuschlagen (oben rechts auf der Seite). Dort findet man zahlreiche Artikel über den Persönlichkeitstest, über das Schreiben von Nachrichten, über die Profil-Qualität, das erste Treffen, Liebes-Tipps usw. Außerdem bietet die Partnerbörse ein Forum an mit Erfahrungsberichten von Parship-Damen.

Kostenersparnis bis 50% Rabatt
Manchmal kommt es vor, dass die Partnerbörse Mitgliedschaften zu erheblich reduzierten Preisen anbietet. Momentan ist das gerade der Fall. Für ein Jahr zahlt man statt 44,90 Euro pro Monat nur 29,95 Euro. Für 2 Jahre statt knapp 25 Euro nur 19,95.

Solche Rabette werden besonders dann angeboten, wenn sich erfahrungsgemäß wenige Singles anmelden. Zum Beispiel in der Corona-Zeit, in den Sommerferien, am Valentinstag und an Fassnacht.

 

Die Mitgliedschaft beenden
Wer bei gayParship eine lesbische Freundin oder Geliebte gefunden und sich mit ihr zusammengetan hat, sollte anschließend seinen Account stornieren. Damit nicht noch unnütze Kosten anfallen. Dabei gilt es, die vorgeschriebene Kündigungsfrist einzuhalten. Andernfalls wird sich die Mitgliedschaft um den am Anfang gebuchten Zeitraum verlängern. Wie viele Wochen die Kündigungsfrist beträgt, teilt Parship den Singles nach Abschluss der Mitgliedschaft mit. Schauen Sie nach bei mein Profil/ Daten und Einstellungen/ Profilstatus. Dort sollte man öfters mal einen Blick drauf werfen.

 

Rainbow-Szene: wie steht es mit bisexuellen Frauen?
Bei gayParship findet man auch Damen, die verheiratet, aber mit dem Ehemann nicht so recht glücklich sind. Deshalb sind sie geneigt, ihr Glück mit einer Homosexuellen versuchen. Ein heimliches Verhältnis, um zu sehen, wie sich Sex mit einer Lesbe anfühlt. Bisexuelle Frauen sind eine ganz besondere Spezies. 10 Prozent aller deutschen Damen haben schon mal mit einer Frau herumgeknutscht oder sind mit einer im Bett gewesen.

Die Bi ist hin und hergerissen zwischen dem Verlangen nach einem Kerl und nach Intimitäten mit einer Frau. Die meisten Bisexuellen leben in einer festen Partnerschaft. Wenn sie auf dem Mann reiten oder er in sie eindringt, kommt ihnen oft der Gedanke an Sex mit einer Frau. Nicht Bi jede setzt solche Träume in die Realität um. Bei manchen bleibt es bei Gedankenspielen. Bei anderen ist die Begierde, mit einer gleichgeschlechtlichen Dame intim zu werden, so stark, dass sie ein Doppelleben beginnen.

Während homosexuelle Männer in großen Teilen der Bevölkerung als widerlich und eklig angesehen werden, ist man gegenüber Frauen, die sich lieb haben, fast immer tolerant. „Oh schau mal, wie niedlich.“ Nur solche Männer, die keine Frau abbekommen, haben etwas gegen bisexuelle Damen. Weil damit wieder eine potentielle Partnerin verloren ist. Bi zu sein ist in Zeiten des Genderismus schon lange nichts Anstößiges mehr. Viele Prominente bekennen sich offen dazu. Damit gewinnt man einen gewissen Chic. Die Presse reißt sich förmlich um solche Geschichten.

Davon abgesehen gibt es auch bisexuelle Männer. Die sind allerdings weit weniger gut gelitten als die weibliche Bi. Viele junge Single-Frauen outen sich als bisexuell. Sex mit der besten Freundin ist für viele zärtlicher, verzückender und intensiver als mit einem Mann, der vorrangig seinen Trieb befriedigen möchte.

Solange ein Bi ihre Neigungen und Taten in einer heterosexuellen Beziehung verheimlichen kann, ist alles in Ordnung. Wenn der Partner allerdings erfährt, das sein Schätzchen nebenbei noch mit einer Frau vögelt, kann es zu ernsthaften Ehe-Problemen kommen.

Wenn Sie sich bei gayParship mit einer Bisexuellen einlassen, sollten Sie fähig und bereit sein, das Sexverhältnis unter Frauen geheim zu halten. Das Fremdpoppen der Freundin oder Gattin mit einer anderen Frau wird von vielen Männern genauso streng verurteilt wie der Seitensprung mit einem Fremden.

„Ein bisschen Bi sind wir doch alle“. Diesen Spruch habe ich gelegentlich im Internet gelesen. Diese Annahme wird untermauert von einer Studie. 230 Frauen, die in einer heterosexuellen Partnerschaft leben, wurden in ein Filmstudio eingeladen. Man zeigt ihnen abwechselnd Videos mit nackten Männern und von nackten Frauen. Anhand von Pupillen-Bewegungen und Gehirnströmen wurden die Reaktionen getestet.

Das Resultat: 75 Prozent der Probandinnen zeigten eine sexuelle Erregung, wenn eine splitternackte Dame gezeigt wurde. Das legt den Schluss nahe, dass in jeder Frau unter der Oberfläche eine Bisexuelle steckt. Für viele Männer, die in einer „normalen“ Beziehung leben, ist das eine Horrornachricht.

Mit wem ist der Sex schöner, mit Mann oder Frau? In einer Umfrage wurden bisexuelle Männer und Damen gefragt. Was törnt sie mehr an: der Verkehr mit einer Frau oder mit einem Mann? Das Ergebnis: die meisten Männer – auch wenn sie Bi sind – gehen lieber mit einer Frau ins Bett. Bei den Frauen ist das Verhältnis ausgeglichen. Das Liebesspiel mit einer weiblichen Person ist für sie mindestens genauso faszinierend wie mit einem Kerl. 

Gruppensex ist eindeutig eine Domain von Männern. Bisexuelle Damen haben dafür weit weniger übrig. Große Unterschiede wurden bezüglich des Fremdgehens festgestellt. Fast der Hälfte aller Bi-Männer würde das gefallen. Bei den Damen sind es nur 25 Prozent. Was bedeutet das für die Partnersuche bei gayParship? Die meisten Lesben wie auch Bisexuelle verlangen Treue in einer Beziehung. Wechselnde Sexpartnerinnen werden nur selten geduldet.

 

Fazit des gayParship-Tests: Erfolgsgarantie oder Flop?
Die größte europäische Partnervermittlung für Gays, Schwule und Lesben ist eine gute Adresse für all jene Frauen, die sich eine gleichgeschlechtliche Partnerin wünschen, eine lockere lesbische Liebesbeziehung oder eine Freundin für vergnügliche Stunden. Die Lesben-Sektion von Parship hat alles in allem mehr als 700.000 eingeschriebene Mitglieder. Man darf davon ausgehen, dass zu jeder Zeit 50.000 bis 70.000 Damen auf Partnersuche sind.

Zum Thema Seriosität: ich konnte es mir nicht verkneifen, gayParship auf die Probe zu stellen. Und zwar habe ich dem Bild meiner Nachbarin Sophie vor dem Upload einen zweifelhaften Titel gegeben: russische Hure. Das Foto wurde zunächst im Profil platziert. Aber nach 2 Stunden wurde es von den Wächtern der Partnervermittlung abgelehnt. Die Kontrollen scheinen zu funktionieren.

Mit entscheidend für mein positives Test-Urteil ist nicht allein die Quantität. Sondern vor allem die Qualität der vorgeschlagenen Profile. Der Persönlichkeits-Abgleich gehört zum Besten, was die Dating-Branche zu bieten hat. Laut Statistik sind 38 Prozent aller Parshipper bei der Partnersuche erfolgreich gewesen.

Ich habe nicht alle, aber sehr viele Kontaktvorschläge geöffnet und verglichen mit dem, was ich bzw. meine Nachbarin Sophie im Fragebogen als Antwort eingetragen haben. Wer möglichst schnell eine lesbische Lebensgefährtin finden möchte, wird im deutschsprachigen Internet keine bessere Seite finden als gayParship. Ich denke, dass die hohe Pass-Qualität (Matching) die etwas gehobenen Kosten rechtfertigt. Zumal die Frauen hier alle wissen, was sie wollen. Aus Jux und Tollerei gibt man nicht so viel Geld aus.

 

Ähnlich gute Partnervermittlungen für Heterosexuelle