Gesext.de: Sexauktions-Portal für Sie gecheckt

Sexuelle Dienstleistungen und Sexspielzeuge

Link: Gesext.de

Gesext.de im Test
Das Portal nimmt eine Sonderstellung ein unter den deutschen Sex-Seiten. Während man bei „normalen“ Erotikportalen um die Sympathie eines Menschen werben muss, hat man bei Gesext.de für Sex oder ein erotisches Erlebnis zu zahlen.

Männer und Frauen gehen bei www.gesext.de/ auf die Suche nach Sex-Dates, Sexkontakten, Webcam-Vorstellungen, nach feuchten Höschen und anderen Fetisch-Artikeln

Bei Gesext.de findet man im Bereich „Er für Ihn“ oder „Sie für Sie“ auch gleichgeschlechtliche Kontakte zu Schwulen oder Lesben.

Jedes Mitglied kann solche Dienste in Anspruch nehmen oder anbieten. Gesext.de ist unter anderem ein Auktionshaus – wie Ebay. Wer einen Sexkontakt – egal welcher Art – herstellen möchte, kann diesen per Sofortkauf erwerben. Oder er nimmt an einer Auktion (Versteigerung) teil. Wer am Ende den höchsten Geldbetrag bietet, bekommt die sexuelle Dienstleistung.

In der Regel läuft die Sache so ab, dass die Damen erotische Dienstleistungen auf der Plattform kostenlos anbieten können. Männer sind die Jäger. Sie wollen Sexkontakte herstellen zu Frauen aller Art:

Hausfrauen, Edelhuren, Escort-Mädchen, gelangweilte verheirate Frauen, heiße Studentinnen, Azubis, Gymnasiastinnen, Callgirls, Cam-Girls, herrische Dominas usw.

Das können – laut Gesext.de – Frauen sein, die Sex echt nötig haben.
Aber auch Mädchen, die Sex aus rein finanziellen Beweggründen anbieten. Außerdem kann man beim Auktions-Portal Urlaubsbegleiter/innen finden. 
So weit die weiblichen Mitglieder.

Auch bei den Männern geht es quer durch die Bank: Jünglinge und Studenten zum Vögeln reifer Frauen. Ältere Herren beglücken junges Gemüse. Schwule für Schwule. Callboys als Stecher geschiedener Frauen.

Zu den reinen Sexkontakten werden bei Gesext.de auch erotische Medien wie Bücher, Pornos und Strip-Videos ersteigert.

 

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Das Vermittlungsprinzip bei Gesext.de
Die Anmeldung ist für alle Teilnehmer kostenlos. Anbieter von sexuellen Diensten dürfen kostenlos ein Inserat, oder einen Videofilm posten. Sie haben auf diesem Portal die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Das funktioniert am besten, wenn die Sex-Anzeige auffällig platziert wird.

Eine farbige Untermalung kostet bei Gesext.de 3 Euro pro Inserat. Für die Fettschrift zahlt man 1 Euro. Will man in die Top-Angebote aufsteigen, muss man einmalig 9 Euro löhnen. Mit diesen Tricks wird man besser gesehen und häufiger angeklickt.

Falls die Chance eines Direktkaufs besteht, kann der Käufer für den feststehenden Preis die erotische Dienstleistung erwerben. Ist das nicht der Fall, dann findet – wie bei Ebay – eine Auktion um dieses Angebot statt. Bei jedem Sexkontakt steht dabei, wie hoch zur Zeit das Höchstangebot ist.

Will man einsteigen, muss man diesen aktuellen Betrag überbieten. Entweder nur knapp. Oder man gibt das ein, was man im äußersten Fall zu zahlen bereit ist. Wer am Ende das höchste Gebot abgegeben hat, bekommt nach Ablauf der Auktionszeit (die angezeigt wird) den Zuschlag auf das Sex-Date, das Cam-Girl, den Videofilm oder was auch immer.

Danach muss der Verkäufer der sexuellen Dienstleistungen 15 Prozent des Einkommens an das Portal Gesext.de quasi als Provision abführen. Den Rest darf er behalten. Für richtig attraktive Frauen und Männer kann das ein einträgliches Geschäft sein.

 

Anmeldung
Ich gehe auf www.gesext.de. Klicke auf den Button „Anmelden“. Im Formular gebe ich einen Benutzernamen, mein Passwort und meine Mail-Adresse an. Sowie den Geburtstag, Straße, Postleitzahl und Telefonnummer.

Ich bestätige, dass ich die AGB gelesen habe. Und melde mich an. Nachdem ich in einer Bestätigungsmail den Link geklickt habe, muss ich mich einloggen. Damit ist die Registrierung erledigt.

Ich kann mich nun umschauen und die Möglichkeiten für die Suche nach einem Sex-Erlebnis austesten. Bei „Mein Gesext“ erscheinen 2 Fenster:

Einkaufen/ Beobachten
Hier kann ich meine bisherigen Auktionen und meine Beobachtungsliste einsehen. Das kennen wir von Ebay her.

Fenster „Verkaufen“
Dort habe ich folgende Optionen:
Neue Auktion einstellen/ verkaufen.

Video hochladen für meine Auktionen

Meine aktuellen Auktionen

Meine verkauften Auktionen

„Jetzt geprüftes Mitglied werden“:  dazu muss ich einen SMS-Pincode anfordern und später eingeben.

 

Weit preiswertere Portale zum Finden von Sexkontakten
Bei folgenden Seiten findet man keine Fetischartikel, keine heiße oder feuchte Höschen usw. Zum puren Herstellen von realen Sextreffen sind sie jedoch weit besser geeignet als Gesext.de.

Weil es mehr Kontaktmöglichkeiten gibt. Und weil die Sache finanziell viel günstiger abläuft als bei Gesext.de. Für 30 oder 40 Euro kann man bei folgenden Portalen im Monat Dutzende sexinteressierte Frauen bzw. Männer kontaktieren:

Secret.de

First Affair

Wulewu

 

Die Angebote bei Gesext.de
Auf der Startseite finde ich links folgende Kategorien:

Aktmodel (no Sex), Fetisch-Artikel, Bilder, Blinddate (no Sex).

Dessous. Kunst, Nacktputzservice, Online Sex mit Sklaven, Cam-Sex.

Reise-Angebote für erotische Sexbegleitung.

Den Löwen-Anteil der Angebote macht die Rubrik „Sexdate“ aus. Hier kann man die Suche verfeinern: nach heterosexuellen, schwulen, lesbischen Partnern und nach Paaren. Die meisten Sexkontakte laufen über „Er sucht sie“ und „Sie sucht ihn“.

Ganz interessant ist sicher die Suche über Postleitzahlen. Deshalb muss man bei seiner Anmeldung Wohnort und PLZ angeben. Mit der PLZ-Suche findet man Auktionen mit Männern oder Frauen seiner Region. Das ist günstig, wenn es zu einem Date kommen soll.

Dort finde ich auch gleich die erste Dame mit dem Benutzernamen Wonderful Latina. Wer sie im Bett verwöhnen will, muss 500 Euro zahlen. Nicht gerade billig. Trotz der großen Brüste und dem einladenden Schoß.

Ich klicke auf „Mitlesen“. Die knackige Latina schreibt:
“ Hallo Herr,
Ich bin Raffaela 24 Jahre. Ein attraktive Latina aus Köln und Dominikana Republika. Zu dieser Zeit habe kein amigo. Deshalb nicht nein sagen mit freundlichen Mann zu machen Bumbum. Dicke Penis besser als Masturbation.

Aber ich muss warnen vor mir. Wenn du mehr als 45 annos, können dich überfordern Gesundheit. Mein heißes Temperament ist wild wie Jaguarkatze in Brasilia Wald von Amazon. Du musst vor Sex lang schlafen und viel essen Vitamine und Eier.

Unser Sex-Date kann dauern ganze Nacht. Wir können treffen in Hotelbett. Wenn du bietest für mich, schicke mir 3 Bilder. Ohne Fotos wird kein Sex mit mir sein. Du siehst mein wonderful Body. Ich will bumbum mit guter Mann. Hasta la vista.“

Hast du schön gesagt, Schokoladen-Baby. Da brauche ich mich gar nicht ran zu wagen. Eine junge Wildkatze im Bett übersteigt wohl meine Kräfte.

Zum Spaß klicke ich vorsichtig auf „Mitbieten“. Noch passiert nichts. Das Mindestangebot ist zur Zeit 500 Euro. Geboten haben bislang 7 Männer. 20 liegen als „Beobachter“ in Lauerstellung.

Man kann bei Gesext.de – wie bei Ebay – ein persönliches Höchstgebot eintragen. Je höher, desto wahrscheinlicher ist es, dass man bei Auktionsende den Zuschlag erhält. Und ein Sextreffen mit einer heißen Latina, Russin, Afrikanerin Filipina oder mit einem deutschen Mädchen bekommt.

Die Userin „Studentin sucht Gentlemen für Sex“ kostet 569 Euro. Das sind zwar alles oberscharfe Frauen. Aber wie oft könnte man dafür im Freudenhaus eine Dame bespringen?

„Heißer Blowjob im Auto“ scheint ein Schnäppchen für 45 Euro zu sein. Bei „Reif und sexy“ sind es 150 Euro.

In jeder Erotik-Kategorie bestehen Auktions- und Sofortkauf-Angebote mit Preisangaben. Bei den Versteigerungen wird ein Zeitfenster angegeben: Beginn und Ende der Aktion. Ich kann mitbieten oder weiter klicken.

 

Testfazit Gesext.de
Die Seite ist gut besucht, keine Frage. Der Loginzähler sagt: 40.000 User loggen sich jeden Tag ein. Über die Zahl der Sexauktionen gibt es keine verlässlichen Daten. Andere Testberichte wollen 350.000 herausgefunden haben. Ist auch nicht so wichtig. Jeder muss sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Männer müssen für einen Kontakt zu Hausfrauen, Schülerinnen, liebesoffenen Single-Frauen, Studentinnen oder Sexcam-Mädchen in der Regel ganz schön tief in die Tasche greifen. Vor allem dann, wenn es sich um ein echtes Sextreffen handelt.

Wird nur ein Sextoy, ein paar schwarze Domina-Stiefel oder ein Slip versteigert, geht es im zweistelligen Euro-Bereich ab. Damen-Strings, Dildos, Handschellen, erotische Filme und Dessous habe ich für 2 bis 20 Euro gesehen. Auch Videospiele mit tabulosen Camgirls können relativ preiswert gesteigert werden (30 bis 50 Euro).

Für einen tatsächlichen Kontakt und ein Treffen mit Frauen muss man ungefähr 500 Euro aufwärts berappen. Bei reiferen Frauen tun es manchmal auch 250 Euro. Für ein Treffen mit Männern könnte es genauso aussehen. Das konnte ich nicht testen.

Das Auktionshaus für sexuelle Liebesdienste und Verkäufe stellt noch keine mobile App zur Verfügung. Das ist etwas rückständig. Wenn Sie also echt eine heiße Frau finden wollen, müssen Sie es ohne Handy machen.

Bei Seiten wie First Affair, Secret und Co. kann man mit den Damen und Herren eine Kommunikation aufbauen – bevor man ein Sextreffen vereinbart. Hier bei Gesext.de geht es um den reinen Geschlechtsverkehr. Man hat keine Chance, etwas über das Wesen des künftigen Partners herauszufinden.

 

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