Partnersuche im Ausland

Fakten über Mädchen aus Russland und Ukraine

Über das Leben russischer Frauen

Es gibt wilde Gerüchte über die Damen aus Russland und der Ukraine. Was ist wahr, was ist Einbildung? Hier die realen Fakten über Frauen in Osteuropa

Mädchen aus Russland oder Ukraine beim Wandern

Junge Single-Damen aus Osteuropa hier online kennenlernen


Langbeinige Verführerin oder brave Ehefrau? Betörende Schönheit oder graue Maus? Moderne Frau von Welt oder rückständiges Hausmütterchen?

Was man im Internet oder in der Zeitung über die Mädchen aus Russland und der Ukraine lesen kann, ist diffus und mit Klischees beladen. So habe ich heute bei solchen Leuten Fakten gesammelt, die es eigentlich wissen müssen. Aus Quellen von Russen und Russinnen, die über den Charakter, das Leben, den Alltag, die Probleme und Hoffnungen von Landsleuten schreiben.

 

Familie und Beruf
Russische und ukrainische Mädchen gehen nicht aus Langeweile oder Karrieregründen arbeiten. Sondern weil sie keine andere Wahl haben. Ohne ihren Verdienst kommt die Familie oft nicht über die Runden. Die Durchschnittsfamilie in Russland oder der Ukraine lebt in einem ständigen Existenzkampf. Immer am Rande des Abgrundes. Ein Sparkonto brauchen sie nicht.

Nur in den Großstädten Kiew, Moskau und St. Petersburg haben es ganz wenige Frauen durch Unternehmergeist und Cleverness fertig gebracht, reich zu werden. Man muss diese Mädels bewundern, wie sie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in einem widrigen Umfeld in die Hände gespuckt und zu Wohlstand gekommen sind. Dazu gehören Charakterstärke, ein starker Wille, Intelligenz und Ausdauer.

 

Junge ukrainische Frauen kennenlernen

Wer nun glaubt, diese Frauen hätten irgendwelche Chancen, auch in der russischen Politik verantwortungsvolle Ämter zu bekleiden, sieht sich getäuscht. Das würde bedeuten, die Russen würden sich von Frauen Vorschriften machen lassen. Ein vollkommen abwegiger Gedanke.

In russischen Ehen, egal ob Ober- oder Unterschicht, gestaltet sich das Zusammenleben oft schwierig. Egal ob arm oder reich: die Männer sehen es als gottgewolltes Vorrecht an, sich eine oder mehrere junge Geliebte zu halten.

Nicht selten kommt es unter Wodka-Einfluss zu häuslicher Gewalt. Eine Frau aus Russland ist den Launen ihres Herrn und Meisters ausgesetzt. Niemand kümmert sich darum. Zur Polizei kann sie nicht gehen. Die Journalisten würden sich totlachen, wenn sie in der Zeitung einen Artikel über das Elend russischer Frauen schreiben wollte.

Die Scheidungsrate ist in Russland genau so hoch wie in Deutschland. Die Mädchen haben schlechte Karten, im Inland noch einen vernünftigen Mann zu finden. Denn es gibt zu wenig Männer in Russland und der Ukraine.

Oft ist die einzige Chance, noch einen Ehemann zu finden, das Ausland. Entweder über ein Heirats-Vermittlungsbüro in den Großstädten. Oder über frei zugängliche Singlebörsen im Internet.

 

Russische Frauen in der Partnerschaft
Die Illusion der großen Liebe, eine paradiesische Beziehung: viele Dinge, von denen deutsche Frauen gern träumen, gelten bei Frauen aus Russland und der Ukraine weit weniger. Relativ früh wird geheiratet – mit Anfang 20. Dann kommt bald der Nachwuchs.

Schon in der Jugend sehen sie bei den Eltern, was Sache ist. In der Ehe werden viele Männer werden mit der Zeit immer liebloser. Vor allem dann, wenn sie durch die Umwälzungen in Putins modernem Russland keinen gescheiten Job und keine Perspektiven haben.

Männer sind in der Unterzahl. Können sich auf dem Single-Markt frei bedienen. So leisten sie sich gern mal Sex mit jungen Frauen. Denen sie dafür ein paar Rubel zustecken oder auch nicht.

Russische Frauen mit 35 allein
Wenn bei der Ehefrau der oberste Lack ab ist, dann lassen sich Russen und Ukrainer scheiden. Um sich ein junges Mädchen ins Bett zu legen oder zu heiraten. So kann man das Leben vieler reifer Russinnen als ziemlich düster bezeichnen.

Fakt ist: Wenn eine Frau aus Russland oder der Ukraine erst mal 40 überschreitet, hat sie ihre gute Zeit endgültig hinter sich. Oft schon mit 35. So ganz anders als die Mädels in deutschen Landen. Für die geht nach einer Scheidung im mittleren Alter erst richtig die Post ab.

Ich habe im Internet den Satz eines Russen gelesen: „Mit 40 bist du für Russland zu alt, Irina. Dein Zug ist längst abgefahren. Aber in Deutschland bist du bestimmt noch eine Wucht“. Das spiegelt die Einstellung vieler Männer in Russland wieder. Das Gesetz der freien Marktwirtschaft gilt auch bei der Partnersuche.

Die desillusionierte Hoffnung einer Russin reduziert sich auf elementare Dinge. Sie erwartet von einem Mann, dass er finanziell für ein anständiges Auskommen sorgt. Dass er seinen Wodka-Konsum einigermaßen in Grenzen hält. Und sie trotz seines Fremdgehens mit jungen Dingern noch halbwegs respektiert.

Ein treuer Ehemann wäre für viele Frauen in der Ukraine und Russland wie ein Lottogewinn. In Putins Macho-Staat steht es ganz außer Frage, dass sie ganz allein für die Erziehung der Kinder aufkommen. Dass sie die Eltern pflegen und sich um Haushalts-Angelegenheiten sorgen.

 

Partnersuche im Ausland
Mädchen aus Osteuropa (Russland, Ukraine, Weißrussland) sind recht beliebt als Ehepartnerin für Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als Grund geben die den Charakter der Mädels aus dem Osten an.

Fakt ist: Russische Frauen haben bedingt durch ihr Leben im armen Osteuropa eine gänzlich andere Lebenseinstellung. Sie sind ein bescheidenes Dasein gewohnt. Sie arbeiten hart. Sie stellen keine überzogenen Ansprüche an einen Lebenspartner – wie es in Westeuropa häufig der Fall ist.

Die hinreißende Schönheit und der Sex-Appeal der Frauen aus Ukraine und Russland spielt sicher eine ganz wichtige Rolle für deutsche Männer. Viele Damen laufen in eleganten Kleidern und hochhackigen Pumps herum. Sie haben rote Lippen, sie schminken sich auffällig, verströmen einen Sex-Appeal. Sie achten sehr auf ihre äußere Attraktivität. Dinge, die einige Frauen hierzulande nicht mehr für nötig oder sogar für abstoßend halten.

Statt auf Karriere, Emanzipation und Selbstfindung legen Mädchen aus Osteuropa mehr Wert auf einen stabiles Familienleben. Sie möchten Kinder haben, eine sichere Existenz und einen Mann, der sie liebevoll behandelt.

Kennenlernen von Damen aus Russland und der Ukraine
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Da sind zum einen herkömmliche Partnervermittlungen. Welche ihre Heiratsvermittlungs-Dienste gegen teures Geld anbieten. Zum anderen gibt es im Internet eine Reihe von Ost-West-Partnerbörsen, wo man viel billiger Kontakte zu Mädchen aus Osteuropa herstellen kann.

Der Ablauf ist fast immer der gleiche. Ein Mann schreibt eine Frau aus Osteuropa an. Das geschieht in der Regel auf Englisch. Man schickt sich eine Zeit lang Mails. Sobald der Europäer das Herz der Frau erobert hat, setzt er sich ins Flugzeug. Er reist nach Moskau, St. Petersburg, Kiew oder Minsk. Um seine Freundin zu besuchen.

Später kommt sie nach Deutschland. Um sich das Umfeld des Mannes anzusehen. Wenn alles zur Zufriedenheit ausfällt, wird Hochzeit gefeiert. Zuvor muss das Mädchen aus Russland oder der Ukraine Deutsch lernen. Um sich besser eingewöhnen, ist sie zu einem Integrationskurs verpflichtet.

Geldheirat und Katalog-Ehe
Viele sagen, Mädchen aus Russland und der Ukraine heiraten nur aus finanziellen Interessen einen Mann aus dem Westen. Sicher spielt dieser Gesichtspunkt eine gewisse Rolle. Sie wollen den ärmlichen Verhältnissen in ihrer Heimat entkommen.

Allerdings muss man einige Fakten dagegenhalten. Russische Frauen bringen große Opfer für das neue Glück: sie verlassen Eltern und Freunde. Manchmal auch erwachsene Kinder. Sie kommen in ein modernes Land, wo sie fremdländisch wirken. Sich erst einmal einleben und akklimatisieren müssen.

Kann man sein bisheriges Leben wegen mehr Wohlstand aufgeben? Ohne Unterstützung und die Liebe ihres Mannes würde das Mädchen die Schwierigkeiten in Deutschland und das Heimweh wohl kaum meistern.

Außerdem möchte nur ein sehr geringer Prozentsatz der Frauen in Russland oder der Ukraine einen Ausländer heiraten. Es sind weniger als 1 Prozent. Also irgendetwas zwischen 1 und 2 Millionen im Alter von 20 bis 50.

Die anderen Frauen ergeben sich in ihr Schicksal. Sie ertragen eine oftmals miese Ehe. Oder sie leben geschieden als Single. Dabei sollte man nicht vergessen, dass viele Russinnen durchaus glücklich leben. Jede zweite Frau behauptet das zumindest.

 

Schönheit der Frauen in Russland
Neben dem klassischen Selbstbild russischer Mädchen als „Hausmeisterin“, Babysitter und Familien-Manager ist es vor allem ihre Schönheit, die Männer aus Westeuropa so fasziniert.

Natürlich ist es wichtig, dass eine Frau ein herzliches Wesen und einen unverdorbenen Charakter hat. Wenn sie dazu noch das Auge des Ehemannes mit ihrem Aussehen bezaubert: das ist noch das Tüpfelchen auf dem i.

Fakt ist: von jung auf sind Mädchen aus Russland und der Ukraine darauf getrimmt, sich hübsch und sexy zu herauszuputzen. Nicht nur bei Festlichkeiten und Gala-Anlässen, sondern praktisch jeden Tag. Sie sind die Weiblichkeit in Person. Beim Anblick von russischen und ukrainischen Schönheiten auf dem Rote Platz in Moskau oder auf dem Maidan in Kiew lacht das Herz des Mannes aus Europa.

Sogar im eiskalten russischen Winter laufen die Damen in Röcken und ohne Kopfbedeckung durch die Gegend. Russische Mädchen sind im Alltag immer mit Make-up, hohen Schuhen, Schmuck und schicken Kleider aufgetakelt. So als wollten sie zu einem Gala-Dinner, zum Staatsempfang oder in die Oper gehen.

Wie anders dagegen präsentiert sich das Straßenbild in Deutschland. Nicht selten sind die Frauen nachlässig gekleidet oder frisiert. Manchmal sogar pappig, den fetten Bauch über die Jeans heraus hängend, lassen sie jede weibliche Eleganz vermissen.

Die Pflege ihrer Schönheit gehört zum Selbstverständnis russischer Frauen. Sie möchte erotisierend aussehen und bewundert werden. Es würde ihr niemals einfallen, in Turnschuhen, Jogginghosen und T-Shirt herumzulaufen. Allenfalls noch in den eigenen 4 Wänden.

 

Emanzipation in Russland
Mit der Gleichberechtigung der Frauen aus Russland hat es schon mal besser ausgesehen als heute, unter dem modernen Zar Putin. Zu Sowjetzeiten waren die Frauen in Moskau, Wolgograd, Kaliningrad und Odessa zumindest formell dem Mann gleichgestellt.

Sie durften quasi kostenlos Hochschulen besuchen. Bekamen eine gute Ausbildung. Haben in vielen Bereichen der Wirtschaft verantwortungsvolle Posten eingenommen.

Nach Gorbatschows Perestroika hat sich dann das Bild in Putins neuer Gesellschaft gewandelt. Fast wie in der Zarenzeit werden russische Mädchen in der patriarchalischen Gesellschaftsform des Kreml-Chefs zu Menschen zweiter Klasse degradiert.

Außerhalb von Moskau und St. Petersburg haben sie wenig Chancen auf gute Jobs oder Gehälter. Die russische Macho-Gesellschaft drängt die Frauen wieder zurück an Küchenherd, Bügelbrett und Waschmaschine.

Es gibt nur wenige Frauen und Mädchen in Russland, die sich öffentlich und nachhaltig für die Emanzipation einsetzen. Zwar ist es einigen gelungen, echt Karriere zu machen. Die traditionellen Rollenbilder, dass der Mann das Sagen hat, stellen sie aber nicht in Frage.

 

Charakter der Mädchen aus Russland und Ukraine
Geprägt durch Umwelt und andere Lebensbedingungen haben Frauen aus Osteuropa eine andere Wesensart als die Damen in Deutschland. Das Leben einer Russin oder Ukrainerin ist viel härter als bei uns. Da vergeht kein Tag ohne Geldsorgen. Mit einem lächerlichen Stundenlohn müssen sie einen kleinen Zweitverdienst mit nach Hause bringen.

Nach Feierabend geht das Trauerspiel weiter. Wäsche waschen, putzen, saugen, bügeln, kochen, einkaufen, Hausaufgaben machen mit Kindern. Eine Doppelbelastung, die kinderlose und nicht berufstätige Frauen in Deutschland nicht kennen.

Unter diesen harten Lebensbedingungen bildet sich im Laufe der Zeit ein zielstrebiger, willensstarker Charakter der Russin heraus.

Dazu kommt noch, dass Frauen aus Russland und der Ukraine oft mit schwierigen Kerlen fertig werden müssen. Diese sind in der Regel nicht mit deutschen Ehemännern zu vergleichen.

Sie trinken viel mehr Alkohol. Verbringen die Freizeit in der Wirtschaft. Nicht wenige verfallen den Drogen. Oder suchen nach Feierabend ihre junge Geliebte auf. Die sie richtig durchvögeln, während Frauchen zu Hause Kuchen backt und den Kindern Gute-Nacht-Geschichten vorliest.

Man kann nicht alle Frauen aus Osteuropa über einen Kamm scheren. Das wäre unfair. Im Schnitt aber sind es starke, ehrgeizige Charaktere. Aus den oben genannten Gründen. Das macht sich auch in deutsch-russischen Ehen bemerkbar.

Zwar verwenden die Damen viel Zeit und Mühe darauf, sich hübsch und sexy zu stylen. Auf der anderen Seite sind es harte Arbeiterinnen, die ihren deutschen Mann kraftvoll unterstützen können. Nicht nur im Haushalt. Sondern, indem sie sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit einen Minijob oder eine Festanstellung suchen. Vor allem dann, wenn das Gehalt des deutschen Mannes dies erforderlich macht.

Fakt ist: Nicht alle Frauen aus Russland und der Ukraine haben den gleichen Background. Die Ladys in den Großstädten haben nicht selten eine Uni-Ausbildung genossen. Mit etwas Glück und Vitamin B haben sie einen guten Posten in Verwaltung oder Wirtschaft. Wenn man von der in Russland natürlichen Unterordnung unter den Mann absieht, unterscheidet sich ihre Lebenseinstellung nicht gravierend von deutschen Frauen.

Anders sieht es in Mittelstädten und auf dem Land aus. Dort sind Russen- und Ukraine-Mädchen weniger gebildet. Sie haben gar keine Jobs oder arbeiten in schlecht bezahlten Berufen. Als Putzfrau, im Kindergarten oder als Dorfschullehrerin. Wenn überhaupt nichts geht: dann als Gelegenheits- Prostituierte. Russische Frauen auf dem Land haben ein bescheidenes Leben. Rückständig, fast mittelalterlich.

 

Alltagsprobleme in Russland und Ukraine
Neben Geldnot und fehlenden Jobs macht ein anderes Faktum das Leben in Russland und der Ukraine zur Qual. Nicht nur in den Städten herrscht chronischer Wohnungsmangel. In Sowjetzeiten bekamen die Menschen kostenlos Zimmer zugeteilt. Wenn auch lausig kleine Behausungen.

Heute müssen sie sich welche kaufen. Doch dazu reicht der Verdienst fast nie aus. Die Mieten sind in Russland und in der Ukraine recht hoch. So dass Kinder, Eltern und Großeltern alle zusammen in einer Wohnung mit nur wenigen Zimmern wohnen.

Dass enge Zusammenleben macht Kompromisse und Rücksichten nötig. Ein Aspekt, der sich positiv bemerkbar macht, wenn z.B. ein deutscher Mann eine Ehe mit einer Russin eingeht.

Sie ist keine großen Ansprüche gewohnt. Sondern ordnet sich der Gemeinschaft unter. Olga und Larissa haben einen langen Atem, wenn es darum geht, eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Anders als so manche deutsche Frau, die beim ersten Anlass gleich die Koffer packt.

Zu den Alltagsproblemen der Frauen aus Ukraine und Russland gehört nicht nur die Sorge um das tägliche Brot, sondern auch um die Zukunft. Während wir in Deutschland durch ein umfangsreiches soziales Netzwerk gegen Hunger, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Verderben abgesichert sind, gibt es solche Systeme in Osteuropa so gut wie gar nicht.

Was wird sein, wenn die Ukrainerin in einem Jahr arbeitslos wird? Oder krank? Wie kann sie die Kinder gegen Drogenkonsum oder Alkoholismus schützen? Wie verhindern, dass sie mit kriminellen Mafia-Banden in Berührung kommen? Wie kann eine Russin den Kindern eine gute Ausbildung garantieren? Oder ein Studium finanzieren. Damit sie es einmal besser haben.

Solche Gedanken und Fakten spuken allzeit durch das Gehirn einer verantwortungsbewussten russischen Frau. Das Leben in Putins Russland und erst recht in der krisengeschüttelten Ukraine ist viel mehr Gefahren ausgesetzt als bei uns im kuscheligen Westeuropa.

 

Frauen aus Osteuropa auf Partnersuche

 

Junge Single-Frauen in Moskau,
St. Petersburg, Kiew und Lemberg

Viele Mädchen um die 20 zieht es vom Land in die Großstadt. Animiert vom Fernsehen, träumen sie von Reichtum, einem luxuriösem Leben ohne Mühe und Arbeit. Natürlich ist in Moskau das große Geld zu Hause. Nicht nur russische Oligarchen leben in großem Wohlstand.

Julia und Sveta träumen von teuren Pelzmänteln, von Esprit-Kleidern, von Urlaubsreisen in die Karibik oder nach Australien. Von einer Villa im Grünen. Von High Society, VIP-Tribünen, Gala-Veranstaltungen und vom Medien-Rummel. Wo sie als Schönheits-Queen die Hauptrolle spielen.

Überall in der Welt gibt es Leute, die von einer Ehe mit einem reichen Partner träumen. Ein Leben in Luxus ist der Traum eines jeden Menschen. Speziell Moskau nimmt dieses Vorhaben jedoch groteske Formen an.

Es gibt spezielle Schulungskurse, wo Mädchen und junge Frauen ausgebildet werden, wie man mit Raffinesse, Sexualität, Witz und Esprit einen reichen russischen Mann erobert.

Sie raffen die letzten Ersparnisse zusammen, um sich Silikon-Brüste und High Heels zu kaufen. Dazu ein paar schöne Kleider, klasse Schuhe oder Lackstiefel, ein sinnlich-duftendes Parfum. Und fertig ist die perfekte Verführerin.

In dieser Anmach-Schule trainieren relativ arme, aber bildhübsche Damen, wie man einen Mann nuttenmäßig mit Weiblichkeit, Charme und Sex bezirzt. Da es deutlich mehr Mädchen mit solchen Ambitionen gibt als Millionäre, sind die Erfolgsaussichten natürlich bescheiden.

Solche Kurse in Moskau sind für die russischen Mädchen nicht teuer. Denn die eigentliche Kohle machen die Ausrichter damit, dass sie für reiche Männer als Partnervermittler auftreten. Sie bringen Herren mit viel Geld, aber wenig Zeit mit äußerst attraktiven, liebeswilligen jungen Damen zusammen. Doch wie gesagt: dieser Traum kann sich nur für wenige Mädels erfüllen.

Eine russische Frau über 40, die mit einem Öl-Oligarchen verheiratet ist, warnt auf einem Internet-Blog vor den Konsequenzen. Zwar genießen die jungen Mädchen wie ausgehaltene Maitressen eine Zeit lang das Dolce Vita in Saus und Braus. Solange wie sie schön und begehrenswert sind. Dabei tolerieren sie sogar, dass ihr Gatte sich ab und zu in fremden Betten Sex holt.

Doch was ist, wenn die Rosen verwelken? Wenn die Millionärsgattin erste Falten im Spiegel entdeckt? Wenn der Petro-Multimillionär unangenehme Fakten schafft, sich scheiden lässt? Dann wird den geldgeilen Mädchen die Rechnung präsentiert für das geschenkte Paradies.

Bequem oder naiv? Auf jeden Fall haben die jungen Russinnen nichts in Beruf und Ausbildung investiert. Immer nur die reiche Diva gespielt. Wenn sie jetzt bei der Trennung keinen Ehevertrag haben, stehen sie jetzt im gesetzten Alter mittellos da. Ganz der Kulanz des Ex ausgeliefert. Auch das gehört zu den ziemlich traurigen Fakten über russische Frauen.

Bildquelle: © Andrey_Arkusha / Fotolia.com. #14056226