Erotik1.de: wie gut ist das Livecam-Portal?

Camgirls und Sex-Videos

Erotik1 im Test
Hier haben wir es mit einem Livecam-Portal zur erotischen Girly-Partnersuche zu tun. Das hört sich nicht sehr außergewöhnlich an. Erotik1.de hat jedoch seine speziellen Eigenheiten.

Grundsätzlich lässt sich das Angebot in zwei Bereiche aufteilen. Zum einen der Softcore-Bereich. Hiervon können auch junge Singles ab 16 Jahren Gebrauch machen. Auf der anderen Seite die Hardcore-Abteilung mit heißen Videofilmen. Zum Hardcore haben nur Volljährige Zugang.

Bei Erotik1 geht es nicht darum, einen Menschen für ein Sextreffen zu ermitteln. Hier finden nur virtuelle Strip-Darstellungen statt. Die User schauen sich im Rahmen einer Club-Mitgliedschaft Videofilme oder Livestrips mit Camgirls an. In bestimmten Bereichen ist auch Chatten möglich.

 

Anmeldung und Film-Angebote
Ich gehe auf die Startseite von www.erotik1.de. Dort sind gleich ein paar Strapse-Weiber mit entblößten Brüsten zu sehen. Eine züngelt im Genitalbereich ihrer Freundin herum. In einem anderen Bild scheint es um erotische Filme mit Gruppensex zu gehen.

Ich versuche mich anzumelden. Dabei stelle ich fest, dass bei Erotik1.de kostenlos so gut wie nichts zu machen ist. Bei den Fotos kann ich mir nur etwas Appetit holen. Reale Aktionen finden nur im kostenpflichtigen Part statt.

Die billigste Variante dafür wäre eine 3-tägige Testmitgliedschaft. Mit Sex-Partnersuche hat das überhaupt nichts zu tun. Es geht nur darum, Filme herunterzuladen. Und den zugegebenermaßen aufregenden Camgirls beim Ausziehen zuzusehen.

Jugendschutz bei Erotik1.de
Nach den üblichen Formalitäten für die Anmeldung werde ich gefragt, ob ich Interesse habe an Hardcore oder Softcore. Ich entscheide mich für harte Filme. Dann soll ich mich bitte schön ausweisen. Nur Singles ab 18 bekommen Zutritt zu den wirklich obszönen Aufnahmen.

Die Identifikation erledige ich auf dem Postweg. Erotik1.de bietet mir ein Formular an. Das bringe ich zum nächsten Postamt.

Der Beamte kuckt mich mit ungläubigen Stilaugen an, als ich ihm erkläre, was ich vor habe. So etwas ist ihm in seinem Leben noch nicht passiert.

Ich erzähle ihm von den Livecams und den Sex-Videos. Endlich hat der gute Mann ein Einsehen. Er kontrolliert meinen Pass. Und teilt Erotik1.de als offizielle Staatsperson mit, dass ich volljährig bin.

Dabei fragt er auch noch neugierig, auf welcher Internetseite die heißen Mädchen zu sehen sind. Ich gebe ihm die Internetadresse. Schließlich ist er über seinen Schatten gesprungen.

Danach gehe ich gleich zur Sparkasse. Und überweise genau 1 Euro für den Basistarif. Nun kann ich das Erotik-Portal 3 Tage lang ausprobieren.

Livecams
Sie unterteilen sich in viele Bereiche. Ich sehe z.B. Solarium-Cams. Dort liegen spärlich bekleidete Damen und Herren auf der Sonnenbank. Die HD-Cams geben auch nicht viel mehr her. Dort kann man sich nur wenige Videofilme anschauen.

Die Dildo-Cams sind mit 5 Videos ebenfalls sehr spärlich bestückt. Auch die 3D-Cams können einen echten Erotikanhänger nicht überzeugen. Das waren die 4 Unternavigationspunkte bei den Livecams.

Der Klick auf „Alle Livecams“ macht die Sache auch nicht besser. Nun kann man alle Sexfilm-Angebote zwar im Überblick sehen. Ein wirklich reichhaltiges Angebot, um sich Camgirls anzuschauen, ist zumindest bei den Livecams nicht zu erkennen.

Noch einmal ein Klickversuch. Ich gehe auf „Hot Girls 2“. Werde aber umgeleitet auf die Seite mit den Mitgliedschaften und Preisen.

Das bedeutet im Klartext: bei Erotik1.de kommt es in der kostenlosen Variante überhaupt nicht zu einer Profil-Erstellung – wie man es von vielen anderen Sex-Portalen gewöhnt ist.

Die Nutzung der Livecam-Agentur beginnt eigentlich erst dann, wenn man z.B. über eine Lastschrift für eine Mitgliedschaft bezahlt hat. Das riskiere ich dann auch. Ich entscheide mich für die 3-Tage Testversion.

Videos
Hier sieht es nur wenig besser aus als bei den Livecams. Ich habe die Wahl zwischen Filmen mit MILFS (reife Frauen), hübschen Asiatinnen, Reportstreifen, großen Brüsten, Gay-Sex, willigen Studentinnen, schwarzhäutigen Mädchen, Fetisch-Videos, Swingertreffs, der Französisch-Stellung, Lesbenspielen und jungen Girls. Für jedes Thema ist allerdings nur ein einziges Filmangebot vorhanden.

Die Camgirls sehen zwar allesamt verführerisch aus. Sie locken mit heißen Videoshows. Am Ende stelle ich jedoch fest, dass alles nach dem gleichen Muster abläuft.

Schnell wird es langweilig. Weil man überhaupt keine Chance hat, einen echten Kontakt zu den Mädchen, Hausfrauen, farbigen Schönheiten oder Amateursex-Darstellerinnen aufzunehmen.

Der Zugang zu den Videos ist nicht kostenlos. Selbst wer eine Testmitgliedschaft erworben hat, muss zusätzlich noch Coins erwerben.

„Seite 1 Girls“
Dort scheint es ausschließlich um Schulmädchen- und Teenager-Sex zu gehen. Die Mädchen sehen nach Playboy-Manier alle jung, lüstern und unverbraucht aus. In dieser Rubrik scheint der Schwerpunkt von Erotik1.de zu liegen. Denn auf fast 100 Listen sind ungefähr 1.000 scharfe junge Mädchen abgebildet.

Die sind alle oben ohne. Die meisten von ihnen haben ziemlich kleine Knospen. Das deutet auf ein junges Alter bis maximal 20 Jahre hin.

Exakte Profilbeschreibungen existieren bei Erotik1 nicht. Es würde mich nicht wundern, wenn viele minderjährige Girls ihre Sexspiele zum Besten geben. So manchem älteren Mann wird das sicher gefallen.

Amateure
Hier scheint es vermehrt um Spannerfilme zu gehen. Meistens treibt es ein mittelalter Herr (Professor, Klempner, Postbote usw.) mit einem blutjungen Mädchen. Einige Streifen handeln von Lesbensex. Zumindest sind in diesem Bereich ein paar knackige Pos zu sehen.

Bei den Amateurcams lächeln mich zur Abwechslung ein paar reifere Frauen an. Rosi60plus könnte schon Rentnerin sein. Madame Yve trägt statt Strapsen oder Tanga schwarze Netzstrümpfe. Barby-Star macht es sich selbst am Strand.

Abbie20 ist ein Schoko-Girl mit einer schönen braunen Haut. Exotic Carla ist eine junge Asiatin im Lederkostüm. Bei den Amateurcams lohnt es sich wirklich hineinzusehen. Wer mit einem Girly live chatten möchte, wird neben seiner Mitgliedschaft nochmal extra zur Kasse gebeten.

 

Erotikportale mit echten Sexkontakten
Wenn Sie wirklich viele junge oder reifere Frauen mit sexuellen Gelüsten näher kennenlernen wollen, empfehle ich diesen großartigen Sextreff:

C-Date
Ein großes, gut aufgemachtes Sex-Portal mit reichlich Gelegenheit, normale und wirklich sexy Frauen bzw. Männer kennenzulernen

 

 

 

Kostengestaltung für die Video-Nutzung
Erotik1.de gehört zu den wenigen erotischen Abenteuer-Portalen, bei denen man um Ausgaben nicht herumkommt. Das finde ich schade. Man sollte zumindest die Möglichkeit einräumen, probeweise in 2 Videos hineinzuschauen.

Aktuelle Preise für Einsteiger
3 Tage Test-Ticket  1,00 Euro
1 Monat                19,95 Euro
3 Monate              14,95 Euro pro Monat
12 Monate              9,95 Euro pro Monat
Plus Coins für etliche Nutzerfunktionen.

Die Probemitgliedschaft muss nicht aufgekündigt werden. Alle anderen Mitgliedschaften sind 2 Wochen vor Ablauf zu canceln. Damit nicht weitere Unkosten entstehen.

Die Preise für eine Club-Mitgliedschaft beim Livecam-Portal sehen auf den ersten Blick ziemlich moderat aus. Doch das ist erst der Anfang. Um sich ein Video auszuleihen oder mit einem strippenden Mädchen interaktiv zu chatten, braucht man zusätzlich noch Coins.

Die billigste Einsteiger-Variante liegt bei 50 Coins für derzeit 15 Euro. Dafür kann man sich rein rechnerisch 2,5 Video-Sexfilme ansehen. Macht pro Film 6 Euro. Günstig sieht anders aus.

Nur ein ausgesprochener Depp wird so viel Geld investieren für einen Film, den er bei YouTube oder sonst wo kostenlos haben kann. Mag die Bildqualität und die erotische Ausstrahlung der Girls noch so hervorragend sein.

 

Testfazit Erotik1.de
Eine Probezeit von 3 Tagen hört sich verdammt wenig an. Mir haben diese 3 Tage allerdings ausgereicht, um das dürftige Angebot an Livecam-Filmen kennenzulernen. Alles andere als eine Kurzmitgliedschaft wäre für mich Geldverschwendung.

Außer ein paar hübschen, freizügig gekleideten oder nackten Mädchen und reiferen Frauen hat mir bei Erotik1.de nur noch eine Sache gut gefallen. Nämlich die Nutzerführung durch auf der FAQ-Seite. Dort ist die Handhabung des Portals ganz gut erklärt. Von der Anmeldung über den Altersnachweis, die Zahlungsmodalitäten und die Kündigung der Club-Mitgliedschaft.

Bei den relativ gut ausstaffierten Amateurcams musste ich leider feststellen, dass das Anschauen der Animationsshows mit der kostenpflichtigen Club-Mitgliedschaft nicht abgegolten ist. Erotik1.de verlangt, dass ich mir Coins zulege, um den Mädchen beim Strippen zuzuschauen.

Das finde ich echt unverschämt. Bei anderen Erotikportalen muss entweder eine Laufzeit bezahlt werden. Oder man begleicht einzelne Aktionen mit Coins. Beides zusammen halte ich für Abzocke.

Erotik1.de ist mir definitiv keine 20 Euro für 4 Wochen wert. Im Grunde genommen geht es nur darum, dass junge Männer sich am Bildschirm beim Anblick der Camgirls einen herunter holen.

Das bekommt man auf vielen Portalen kostenlos. Übers Sex etwas dazu lernen kann man hier auch nicht. Die Shows in den Videoclips laufen alle nach dem gleichen Schema ab.

Vielleicht bin ich im Laufe der Zeit auch zu anspruchsvoll geworden. Zu einem ordentlichen Erotikportal wie z.B. First Affair oder Secret gehört die Möglichkeit, mit den Mädchen und Frauen zu kommunizieren. Und gegebenenfalls ein Date auszumachen.

Das kann man bei diesem Strip-Portal abhaken. Das Ergebnis meines Tests lautet also: Erotik1.de hat Bildzeitung-Niveau. Forget it!

 

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