Tipps für die Partnersuche

Enttäuschungen bei der Partnersuche: hilfreiche Tipps

Rückschläge vermeiden bei der Suche nach Liebe

Vollkommen ausschließen lassen sich Enttäuschungen bei der Partnersuche nie. Das würde nämlich bedeuteten: gleich der erste Kontakt und das erste Date ist ein Volltreffer, die große Liebe. Doch das ist sehr unwahrscheinlich. Aber Singles können eine ganze Menge tun, um beim Dating und bei der Partnerfindung im normalen Leben Reinfälle auf ein Minimum zu reduzieren. Lesen Sie hier ein paar hilfreiche Tipps.

 

Selbstzweifel als Schwachpunkt bei der Partnersuche
Die Liebe zu finden, ist oft mit schmerzhaften Erfahrungen verbunden. Manchmal spielen Männer oder Frauen beim Dating falsch. Ein anderes Mal ist man enttäuscht, weil sich er Angebetete dann doch nicht als der Traumpartner herausstellt, den man eigentlich erhofft hatte. Viele Singles scheitern aber auch an sich selbst, vor allem an ihrem mangelnden Selbstwertgefühl.

Manche Frauen fühlen sich minderwertig, weil sie nicht so gut aussehen oder kräftiger sind als andere. Manche Männern fehlt es an kommunikativen Fähigkeiten. Oder man ist zu schüchtern, um seiner Sehnsucht nach Liebe und Zweisamkeit Ausdruck zu verleihen.

Ein geringes Selbstbewusstsein kann angeboren sein. Als Kind haben diese Menschen von den Eltern und Geschwistern häufig Ablehnung erfahren. Oder sie wurden in ihrer Entfaltung unterdrückt. Das alles ergibt ein negatives Gesamtbild der Persönlichkeit und kann sich verheerend auf die Partnersuche auswirken. Um dennoch in die Spur zu kommen, muss man versuchen, sich an kleineren Erfolgen aufzubauen. Und erkennen, dass es vielen anderen Singles auch nicht anders ergeht.

 

Eine Ablehnung richtig einordnen
Keinem ist damit geholfen, wenn man eine enttäuschende Zurückweisung in sich hineinfrisst. Denn damit verschwindet jede Lebensfreude. Mit einem pessimistischen Gesichtsausdruck wirken wir weit weniger sexy auf das andere Geschlecht als wenn wir optimistisch in die Welt blicken.

Ein Korb, den ein Single bei der Partnersuche zwangsläufig irgendwann einsteckt, darf nicht dazu führen, an sich selbst zu zweifeln. Jeder Mensch hat seine Fehler und Eigenarten. Man sollte die eigene Persönlichkeit zu akzeptieren lernen so wie sie ist.

Wenn man bei einem Date, beim Ansprechen oder Flirten mit einer Frau eine herbe Enttäuschung erlebt hat, hat das nicht immer etwas mit einem selbst zu tun. Es gibt tausend mögliche Gründe für Situationen, die nach Niederlagen schmecken. Mental stark sein bedeutet: Bauchlandungen an sich abperlen zu lassen und weiter zu suchen nach dem holden Liebesglück.

 

Die Partnersuche im Internet versuchen
An dieser Stelle möchte ich auf Gelegenheiten hinweisen, welche das Streben nach einer festen Beziehung revolutioniert haben: das Online-Dating. Unter diesem Begriff werden Aktivitäten auf allen möglichen Kontaktportalen zusammengefasst, die das Finden eines Partners zum Ziel haben.

Um sich unnötige Enttäuschungen zu ersparen, sollte man zunächst für sich klären, was man eigentlich finden will. Ist es die Liebe bei einer Partnervermittlung, lockere Bekanntschaften bei Flirt-Apps oder ein Sex-Date bei Erotikseiten. Alle Kategorien sprechen verschiedene Zielsetzungen und Altersgruppen an. Wer sich von vornherein bei der passenden Kontaktbörse anmeldet, spart viel Zeit bei der Partnersuche

 

Tipps gegen frustiges Kennenlernen
Egal ob man einem sympathischen Menschen in einer Kneipe begegnet, im Berufsverkehr, auf einer Singleparty, im Verein, am Urlaubsstrand oder bei einer Partnerbörse: wichtig ist in allen Fällen, dass man vor einem expliziten Treffen mit der Bekanntschaft seine Ziele kommuniziert. Was erwarte ich von einem Date? Was lehne ich ab? Liebäugele ich mit einer Familienplanung, dann passe ich nicht zu einer Frau oder zu einem Mann, die nur auf Freundschaften aus sind.

Nur wenn beide Singles das gleiche oder ähnliche Ziele ins Auge gefasst haben, ist ein Date und ein weiteres Kennenlernen sinnvoll und hilfreich. Andernfalls redet man nach ein paar netten Floskeln nur aneinander vorbei und verabschiedet sich gefrustet.

 

Courage zahlt sich aus bei der Partnersuche
Dieser Leitsatz gilt gleichermaßen für das Daten bei einer Kontaktbörse und für das Aufeinandertreffen im Alltag. Wenn ein unbeweibter Mann einer hübschen Lady gegenübersitzt, muss er den Mut aufbringen, sie anzusprechen. Sie wird es wohl kaum tun. Auch im Single-Chat ergeben sich nur dann gute Chancen, die Liebe zu finden, wenn man sich traut, auf jemand zuzugehen.

Das hört sich jetzt so leicht an. Aber viele Singles haben erhebliche Probleme, die Initiative zu ergreifen. Sie sind ängstlich und schüchtern. Sie haben schon so manchen herben Korb und einige Enttäuschungen bei der Partnersuche hingenommen. Oder es mangelt ihnen am Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Bei Frauen kommt noch hinzu, dass sie sich irgendwie genieren den ersten Schritt zu tun. Was wird der Kerl von mir denken, wenn ich ihm eine Mail schicke oder ihn zu einem Eis einlade?

Doch wer nichts wagt, kann nichts gewinnen. Sobald man sich überwunden hat, mit jemand Kontakt aufzunehmen, spürt man, dass es so schwierig gar nicht war. Vor allem in der Anonymität von Internet-Portalen lässt sich das leicht beobachten. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aufkommende Selbstzweifel beiseite zu schieben und immer mutiger auf das Objekt der Begierde zuzugehen.

 

Cool und lässig schützt gegen Enttäuschungen
Take it easy, altes Haus und immer locker vom Hocker beim Flirten. Das hört sich super-easy an. Es bereitet aber vielen Menschen Schwierigkeiten bei der Partnersuche. Tatsache ist: je verkrampfter wir uns nach der Liebe und einem Partner sehnen, desto weniger kommt bei der Suche heraus.

Verkrampft bedeutet nicht nur ängstlich, sondern auch verzweifelt und ungeduldig. Solche Singles gehen bei einer Verabredung gleich aufs Ganze statt den Gegenüber erst mal richtig abzuschätzen, ob er überhaupt für eine Beziehung in Frage kommt. Unkritisch übersieht man seine Schwächen. Man wagt es kaum, ihm zu widersprechen. Wenn der Mann Sex beim ersten Treffen verlangen würde, gäbe die verbissen Suchende viel zu schnell nach.

Doch so wird das nichts mit der großen Liebe. Man sollte sich vor Augen führen, dass man bisher auch ohne Zweisamkeit ganz gut zurecht gekommen ist. Dass viele Beziehungen schief gehen. Dass man nicht verheiratet sein muss, um mit dem Leben zufrieden zu sein. Und last but not least: das es eine Unzahl von Singles in Deutschland gibt, die in einer vergleichbaren Situation sind. Solche Gedanken bringen die Partnersuche in einen anderen Blickwinkel. Verkrampfungen lösen sich, das unbedingt Müssen verschwindet wie von allein.

 

Die Persönlichkeit des Partners herausfinden
Das ist die Grundvoraussetzung, um zu beurteilen, ob man zusammen passt oder nicht. Nicht nur Sex-Appeal und schönes Aussehen bestimmen die Partnerwahl. Auch die inneren Werte, der Lifestyle und die Lebensziele.

Doch wie finde ich bei einem Tinder-Treffen oder im Chat-Gespräch heraus, woran ich mit dem anderen bin? Durch Fragen natürlich. Nicht durch plumpes Bohren. Sondern indem man etwas von sich erzählt und dann den Partner fragt, wie er dazu steht.

Zum Beispiel: Wie sieht dein Wochenende meistens aus (Freizeit)? Wohin reist du gern? Magst du Kinder? Welche Leidenschaften hast du (Hobbys, Erotik)? Welche Blockbusters findest du am coolsten? Wo bist du zur Schule gegangen (Bildungsgrad)? Wie stehst du zum Umweltschutz (Klimafrage)? Und so weiter.

Bei einer Singlebörsen-App oder bei Parship hat man genügend Zeit, über solche Kennenlern-Fragen nachzudenken. Im realen Leben sollte man sich vor dem Date ein wenig darüber Gedanken machen, was man vom anderen wissen möchte.

 

Enttäuschende Verabredung
Wohl kaum ein Single kann von sich behaupten, dass er noch nie eine Panne erlebt hat. Irgendwas passt immer nicht am anderen: er spricht so doofes Zeug, er scheint eine Macke zu haben oder die Frau ist hoffnungslos überschminkt. So kommt es, dass zumindest einer von beiden ein rasches Ende des Treffens herbeisehnt.

Wenn dieses Gefühl unwiderstehlich ist, sollte man sich höflich verabschieden. Der andere wird darüber vielleicht enttäuscht und verbittert sein. Aber es ist allemal besser als ihn in falschen Hoffnungen wiegen.

Allerdings gibt es Situationen, in denen man die Qualität eines Dates falsch einschätzt. Wenn beide für zwei Minuten nur da sitzen und sich anschweigen: dass ist noch kein Weltuntergang. Es ist menschlich, dass einem irgendwann kein Gesprächsstoff mehr einfällt.

Es kann hilfreich sein, eine Redepause mit Humor zu überspielen. Mit einem verlegenen Lächeln oder indem man dem Partner zwinkernd in die Augen schaut. Vielleicht erinnert man sich daran, über welche Interessen man bereits gesprochen hat und kann das Thema vertiefen. Allein die Tatsachen, dass eine Schweigeminute entsteht oder auch dass man den Date-Partner auf Anhieb nicht so besonders toll findet, sollte nicht ausreichen, um ein vorschnelles Urteil über ihn zu fällen.