Liebes-Nachrichten

Deutsche hassen Einsamkeit – keine Lust auf Single

Null Bock aufs Single-Leben?

Lust auf Beziehung oder auf Single-Leben? Die Parship-Studie klärt auf. Welche Folgen hat der Single-Trend für die Menschen und die Gesellschaft in Deutschland?

Singles in Deutschland sind so zahlreich wie Blätter im Wald. Die meisten jungen Menschen würden sich eine Liebes-Beziehung wünschen. Der Trend hin zur Single-Gesellschaft bereitet vielen Menschen arge Kopfschmerzen – nicht nur der Politik.

In diesem Artikel geht es um eine Umfrage der Partnervermittlung www.parship.de über die Ansichten der Deutschen über Beziehung und Single-Leben.

 

15 bis 20 Prozent aller Deutschen
leben im einem Single-Haushalt

Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland hat Angst davor, dass der Trend zur Single-Gesellschaft in den kommenden Jahren keineswegs abnehmen wird. Ganz im Gegenteil: man befürchtet ein weiteres Anwachsen der Single-Haushalte.

Eine groß angelegte Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship ergibt folgendes Bild: Zwar ist die Anzahl der Singles in Deutschland erschreckend hoch. Dennoch sind die meisten von diesen Leuten keineswegs Single aus Überzeugung.

83 Prozent der allein Lebenden hassen die Einsamkeit. Sie haben keine Lust auf ein Dasein ohne Liebe und Nestwärme. Sie wünschen sich eine feste Beziehung. Einen Partner, mit dem sie ihre Zeit verbringen und Sorgen teilen können.

 

Hier gibt es weitere News
aus der Single-Welt

 

Einsamkeit macht Singles lustlos und unglücklich
Unterm Strich befürworten – laut Parship – alle Deutsche ein Leben in einer festen Lebensgemeinschaft. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass man sich – laut Umfrage – nur in einer Liebesbeziehung gut fühlen und glücklich leben kann. Nach den Aussagen in der Parship-Studie wirkt sich das Leben
in einer festen Partnerschaft auch günstig auf unsere Gesundheit aus.


Ein Blick auf die Details der Test-Umfrage von Parship.de:

Satte 90 Prozent aller Menschen in einer festen Beziehung fühlen sich glücklich bis sehr glücklich. Bei den Singles sind das nur knapp 70 Prozent.

Mehr als 60 Prozent der Teilnehmer hält das Leben in einer Partnerschaft für gesünder als das Single-Leben. Die ungewollte Einsamkeit treibt Alleinstehende oft in psychische Probleme. Bis hin zur Depression.

75 Prozent der Deutschen sagen: Verheiratete und Menschen in einer Beziehung leben viel glücklicher als ein Single. Der in den allermeisten Fällen seine Einsamkeit verabscheut. Ganz besonders auf dem Land. Wo es nicht viel Abwechslung gibt.

 

Macht der Single-Trend ganz Deutschland krank?
Das liegt im Bereich des Möglichen. Die Parship-Studie hat gezeigt: Viele Deutsche machen sich ernsthafte Gedanken über diese Entwicklung in unserer Gesellschaft. Sie sehen in einer festen Beziehung nicht nur eine Garantie für das Wohlbefinden einzelner Menschen.

Nein, sie glauben auch: Staat und Gesellschaft insgesamt werden durch die Vereinsamung großer Teile der Bevölkerung mittel- und langfristig Schaden nehmen.


Die Probleme, die unsere deutsche Gesellschaft in Zukunft
haben wird, sind sehr vielfältig

Schon seit Jahrzehnten kommen immer weniger Kinder zur Welt. Das führt jetzt schon zu einer hoffnungslosen Überalterung der Bevölkerung. Und zu massiven finanziellen Problemen in der Rentenversicherung.

Hinzu kommt die psychische Komponente. Viele alte Menschen werden künftig ein lustloses Dasein in Isolation und Einsamkeit fristen.

Damit einher geht zwangsläufig, dass künftig die Altersarmut in Deutschland noch mehr ansteigen wird als wir es uns heute vorstellen können.

Relativ harmlos nimmt sich dagegen das Problem des Wohnungsmangels aus. Hier könnte durch geeignete politische Maßnahmen noch am ehesten Abhilfe geschaffen werden.

All die genannten Probleme werden verursacht oder zumindest noch verschärft durch den ungebrochenen Trend hin zur Single-Gesellschaft.


Nachforschungen sind außerdem zum Schluss gekommen

Ein Single hat ein viel größeres Risiko, in die Altersarmut zu schlittern als ein Paar mit Kindern. Logo: Wer weder Partner noch Kinder hat und dabei im Alter arbeitslos wird oder über eine mickrige Rente vefügt: der hat niemand, der ihm finanziell ein wenig unter die Arme greifen kann.

Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen: Ein Single – auch wenn sein Leben noch so trist und einsam ist – hat im Gegensatz zu Familien mit Kindern ganz andere Möglichkeiten, für sein Alter Rücklagen zu bilden: durch Sparen zum Beispiel. Oder alle denkbaren Möglichkeiten der Altersvorsorge.

Die Frage ist nur, ob diese Einsicht mit der Lust auf Sparen in den Köpfen der Alleinstehenden schon angekommen ist. Wozu vorsorgen, wenn wir nicht wissen, wie die globalisierte Welt von morgen aussieht?

Quelle:
Parship.de