Allgemeines zur Partnersuche

Beziehung mit einem Flüchtling beenden

Trennung von einem Geflüchteten

Seit Beginn der Flüchtlingskrise kam es immer wieder zu Liebesbeziehungen mit Migranten. Zunächst mit Leuten aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan. Später auch mit Flüchtlingen aus afrikanischen Staaten. Da vorwiegend Männer in europäische Wohlstandsländer geflüchtet sind, entstanden Liebes-Verhältnisse deutscher Frauen mit jungen Asylanten.

Dem Verlieben in einen Flüchtling folgt oft schnell die Ernüchterung. Man stellt fest, dass große kulturelle Unterschiede bestehen. Man trennt sich, beendet die Beziehung, lässt sich scheiden. In diesem Artikel erhalten Sie Infos über die häufigsten Ursachen von Trennungen und welche Aspekte dabei zu beachten sind.

 

Gründe für das Beziehungs-Aus mit einem Flüchtling
Ich habe im Internet recherchiert. Dort berichten deutsche Frauen und ihre geflüchteten Partner, warum die Ehe in die Brüche ging. Ganz schlecht erging es einer jungen Studentin. Sie hatte sich in einen jungen Afrikaner verliebt. Doch dann hat sie erfahren, dass er bereits verheiratet ist und in Kapstadt Frau und Kind hat.

Ein aus dem irakischen Bürgerkrieg Geflohener führt als Trennungsgrund zu unterschiedliche Mentalitäten an. Der Flüchtling kam nicht darüber hinweg, dass seine Lebensgefährtin männliche Freunde hat. Und dass sie schon vor ihm mit einigen Männern Sex hatte, ohne verheiratet zu sein. So etwas gäbe es in einem arabischen Staat nicht.

Falsche Heiratsgründe sind ein weiterer Trennungsgrund. Immer wieder machen die Familienangehörigen des deutschen Parts dem Paar Probleme. Sie befürchten, dass die Tochter/ Schwester vom Araber oder Afrikaner missbraucht würde. Er wolle sie nur heiraten, um ans Aufenthaltsrecht zu gelangen, sich ein schönes Leben zu machen und sie später zur Prostitution zu zwingen.

Einer der häufigsten Ursachen, warum eine Beziehung mit einem Flüchtling beendet wird, liegt im ethnisch-kulturellen Bereich. Europäische Damen tragen fesche Kleider und Miniröcke. Afrikaner und Islamisten vermuten darin ein gottloses Hurentum. Manche deutsche Frauen sehen die bizarren Lebensgemeinschaft als eine schöne Zeit zu zweit an. Der Araber sieht darin den ewigen, unverbrüchlichen Bund der Ehe.

In der Beziehung mit einem Moslem kommt es zu Differenzen über die Ernährung (Stichwort: unreines Schweinefleisch und Hühnchen). Am besten, man isst nur Lammfleisch oder ernährt sich vegan. Alkohol, Limonade, Cola und Schokoladiges sind in der arabischen Welt untersagt. Alles was Allah verbietet, dient dem Menschen zum Besten. Auch wenn der Gläubige es nicht immer nachvollziehen kann.

Das vierwöchige Fasten im Ramadan stellt eine ernste Hürde für den Deutschen dar. Es gibt Sprachschwierigkeiten ohne Ende. Nicht nur beim Kuscheln und sich Ausziehen, sondern vor allem in Alltags-Angelegenheiten. So kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen, was für das Glück in der Partnerschaft nicht gerade förderlich ist.

Auch beim Sex mit einem arabischen Flüchtling können sich Ungereimtheiten einstellen. Die Deutsche würde vor dem Geschlechtsakt gern sexy sein, im Bett aktiv und verrucht mitspielen. Er hingegen ist es gewohnt, dass die syrische Sexpartnerin sich sittsam verhält und den passiven Part einnimmt.

Die Religions-Unterschiede zwischen Flüchtlingen und Europäern sind beziehungsfeindlich. Die meisten muslimischen Damen tragen Kopftücher und Gesichtsschleier. Frauen haben in den Herkunftsländer der Migranten (vor allem in der arabischen Welt) einen ganz anderen Status. Sie arbeiten im Haushalt statt im Büro. Sie sind für die Kinder da und für die ältere Generation.

Deutsche Frauen sind hingegen gebildet, erfolgreich, stark und selbstbewusst. Araberinnen und Afrikanerinnen sind sehr viel abhängiger von ihrem Mann. Asylanten, die solche Zustände aus der Heimat als Vorbild nehmen, dürfen sich nicht wundern, wenn die deutsche Partnerin das problematische Zusammenleben bald satt hat und die Scheidung beantragt.

Viele Flüchtlingsmänner haben bei uns ein berufliches Problem. Ihre Ausbildungs-Zertifikate werden in Deutschland nicht anerkannt. Also haben sie Minijobs oder Arbeitsplätze, die weit unter ihrer Qualifikation stehen.

Der Mann aus Nahost oder Afrika liegt der Partnerin finanziell auf der Tasche. Dass sie deutlich mehr verdient als er, verletzt sein männliches Ego. Um sich zu profilieren, neigt der Migrant dazu, sich als starker Mann oder Macho aufzuführen. Das kann einer emanzipierten Frau nicht gefallen. So ist das Beziehungsende schon bald vorprogrammiert.

Wenn das ungleiche Paar Kinder in die Welt setzt, stellt sich die Frage, ob diese christlich erzogen werden, mit allen Kinderrechten, welche die freiheitlich demokratische Grundordnung vorsieht. Oder doch islamisch – unter den aufmerksamen Augen des allmächtigen Allahs. Viele Muslime können sich nicht vorstellen, dass der Nachwuchs schon als Teenager Pornos kuckt, eine Beziehung mit einem Freund oder mit einer Freundin hat. Ganz zu schweigen vom unerlaubten Sex vor der Ehe.

Viele Flüchtlinge fühlen sich in Deutschland unwohl und in Gefahr, weil sie sich rassistischen Anfeindungen ausgesetzt sehen. Nicht nur durch Rechtsradikale, sondern unterschwellig auch im Familienkreis der deutschen Partnerin. Der Rassismus gegen Ausländer schlägt auf die Stimmung, man streitet sich. Und irgendwann denkt man daran, die multikulturelle Beziehung zu beenden.

Das Alltagsverhalten von Flüchtlingen aus Syrien, dem Iran, Irak, Nigeria und aus Afghanistan ist für deutsche Frauen gewöhnungsbedürftig. Und umgekehrt natürlich genauso. In islamischen Ländern ist es verpönt, einen Menschen des anderen Geschlechts, mit dem man nicht verheiratet ist, zu berühren oder zu umarmen.

Man stelle sich das mal vor: sie ist heiß wie Lottchen auf ihren Asylanten-Freund, will ihn küssen und herzen. Und er gibt den Unnahbaren. Nicht jeder Flüchtling ist ein Vergewaltiger und stellt deutschen Frauen nach. Viele geben sich schüchtern. Das kann weit vor der Hochzeit die Beziehung belasten und zum Aus führen.

 

Rechtliche Aspekte zur Trennung von einem Flüchtling
Zunächst müssen wir unterscheiden, ob ein Flüchtlingspaar nach der Flucht auseinandergeht. Oder ob sich ein deutscher Staatsbürger von einem Gestrandeten verabschieden möchte.

Im letzten Fall kommt das deutsche Scheidungsrecht zum Tragen. Dabei ist nicht die Staatsangehörigkeit der entscheidende Faktor. Sondern das „gewöhnliche Aufenthaltsland“. Wenn beide also hier bei uns gewohnt haben, sprechen deutsche Richter das Urteil. Leben sie zusammen in Damaskus, Beirut, Kabul oder Bagdad: dann eben die dortige Justiz.

Wenn beide Flüchtlinge als Paar aus Syrien, Afghanistan, Irak, Ghana oder von der Elfenbeinküste in Deutschland Asyl gefunden haben, ist die Rechtslage eine andere. Beide können nun frei entscheiden, ob sie nach deutschem Recht oder nach dem des Heimatlandes die Trennung vollziehen. Im letztgenannten Fall wird deutsche Justiz vor ein gewaltiges Problem gestellt. Denn erstens bestehen Sprachprobleme. Und die ausländischen Gesetze sind den meisten Richtern und Anwälten unverständlich. Eine solche Scheidung unter Flüchtlingen kann sich also in die Länge ziehen.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf das Phänomen der Scheinehe zu sprechen kommen. Viele binationale Paare treten nur deshalb vor den Traualtar, um dem Einwanderer ein Bleiberecht in Deutschland zu sichern. Sie kommen nicht zusammen, weil sie verliebt sind, Kinder kriegen wollen und zusammen alt werden möchten. Sondern sie missbrauchen die deutsche Staatsbürgerschaft, damit der Flüchtling von der Ausländerbehörde nicht abgeschoben wird. Wenn diese Absicht offenkundig ist, darf der Standesbeamte die Eheschließung verweigern.

Sobald die multikulturelle Verbindung ihren Zweck erfüllt hat (er darf bleiben), geht es daran, sich scheiden zu lassen. Wenn einer der beiden damit nicht einverstanden ist, kann er Widerspruch einlegen. Vor allem dann, wenn das Paar eine Mindestzeit zusammen in einer Wohnung gelebt hat. 

 

Aufenthaltserlaubnis des Flüchtlings bei der Trennung
Ist ein vor Bürgerkrieg, Diskriminierung oder aus wirtschaftlicher Not Geflohener übers Mittelmeer oder über die Balkanroute nach Deutschland gekommen, erhält er bei entsprechender Konstellation die Erlaubnis, zunächst für drei Jahre bei uns zu bleiben. In dieser Zeit sollte der Iraner, Pakistani oder Afrikaner schleunigst Deutsch lernen und sich integrieren. Damit eine reelle Chance besteht, die Aufenthaltserlaubnis zu verlängern.

Heiratet der Flüchtling eine Deutsche bzw. die Flüchtlingsfrau einen deutschen Mann, und das Ganze geht schief: dann stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Ehescheidung für das Bleiberecht hat. Die Richter stellen nun die Frage, wie lange das Paar verheiratet war. Sind es weniger als drei Jahre, verliert der Migrant in aller Regel seine Aufenthaltsberechtigung.

Das klingt einfach und klar. Es gibt jedoch etlichen Sonderregelungen. Wenn die beiden in dieser Dreijahresfrist über mehrere Wochen getrennt gewohnt haben, kann es zum Verlust oder zu einer Verkürzung des Asyltitels kommen.

Andererseits bleibt die Aufenthaltserlaubnis trotz früher Scheidung in gewissen Härtefällen bestehen: wenn der Flüchtling oder die Araberin/ Afrikanerin vom deutschen Ehepartner geschlagen oder psychisch misshandelt wurde. Ferner wenn die aus der Ehe hervorgegangenen Kinder mit großer Wahrscheinlichkeit unter dem Beziehungsende leiden würden. Oder wenn die Gefahr besteht, dass der Asylant nach der Abschiebung im Heimatland verfolgt würde. Alle genannten Fälle müssen vom Anwalt des Flüchtlings einwandfrei bewiesen werden, damit das Bleiberecht trotz frühzeitiger Trennung Bestand hat.