Badeurlaub: Infos und angesagte Strände

Die schönsten Strände der Welt im Überblick

Urlauberin freut sich am Meer des Lebens

Lebensfreude, sonnige Strände und braune Haut gehören zum Badeurlaub wie die Butter zum Brot.

Ob auf Mallorca, auf den Kanaren, auf den Seychellen, in Spanien, Italien oder Griechenland: an allen Stränden der Welt kann man bei traumhaftem Wetter viel Spaß haben, relaxen, Wassersport treiben. Und mancherorts auch FKK machen.

Bei so viel prominenten Reisezielen für den Badeurlaub sollte man die Strände Deutschlands nicht ganz außer Acht lassen. Auch Nordsee und Ostsee haben etliche wunderschöne Ecken, um Sonne und Meer zu genießen.

 

In diesem Artikel stelle ich nacheinander die meist besuchten Reiseziele für den Badeurlaub vor. Neben den angesagtesten europäischen Stränden werde ich auch welche aus Südamerika, aus der Karibik, aus Asien und Afrika benennen. Damit Sie fürs Buchen des Familienurlaubs, einer vergnüglichen Singlereise, einer Seniorenreise oder des Aktivurlaubs in Strandnähe schon ein paar Informationen bekommen.

 

Infos über die schönsten Badestrände dieser Welt

Single-Reisen Mauritius

Sommer-Reisen und Sporturlaub für Singles

FKK-Strände in Europa und weltweit

Badeurlaub für Singles im Sommer

Checkliste: Reisegepäck für Strandurlaub

FKK-Urlaub

Singleurlaub am Strand: Reiseziele Europa und Übersee

FKK-Hotels

Länger braun bleiben nach dem Sonnenurlaub

Single-Urlaub Kanarische Inseln

 

Jetzt folgen Hinweise mit Strandbeschreibungen in folgender Reihenfolge:
Südamerika
Karibik
Mittelmeer
Kanarische Inseln
Afrika
Asien

 

Traumstrände in Südamerika

Copacabana in Brasilien
Der wohl berühmteste Strand der Welt muss unbedingt zuerst genannt werden. Nirgendwo sonst sieht man so viel Anmut, so viele erotische und schöne Frauen wie an der Copacabana von Rio de Janeiro.

Weibliche Touristen bekommen in Brasilien Anschauungsunterricht in Sachen Erotik. Männer müssten eigentlich eine undurchsichtige Sonnenbrille tragen, um keine quälend-feuchten Träume zu bekommen.

Denn hier flanieren sie am Strand der Copacabana entlang, die exotischen Schönheiten aus Brasilien. Bikinis und Tangas sind knapp bemessen. Um ja keinen Zentimeter zu viel von den sexy Rundungen zu bedecken.

Die Copacabana in Rio ist ein Paradies nicht nur für Strandliebhaber. Sondern vor allem für alleinstehende Männer. Am Beach oder am folgenden Abend können sie die eine oder andere Bekanntschaft mit einer heißblütigen Latina schließen. Die Pubs und Clubs von Rio geben ihnen die Möglichkeit, mit einer vollbusigen Samba tänzelnden Brasilianerin zu flirten.

 

 

Uruguay hört man sehr selten, wenn es um potentielle Urlaubsziele geht. Das Land an der Mündung des Rio de la Plata gehört zu den Geheimtipps auf dem südamerikanischen Reisemarkt. Wer genügend Urlaubsgeld zur Verfügung hat, könnte sich einen Strandurlaub in Punta del Este leisten. Neben einiger Prominenz gibt es hier ähnlich schöne Frauen wie an der Copacabana zu sehen.

Allerdings stammen sie aus der wohlhabenden Bevölkerungsschicht Uruguays und Südamerikas. Sogar Stars wie Shakira oder Gisele Bündchen sollen an der Punta del Este gelegentlich den Bikini spazieren tragen. Dementsprechend nobel und mondän sind die Veranstaltungen vor Ort. An diesem Strand von Uruguay treten Top-Mannequins und bekannte Größen aus der Musikszene auf.

 

Single-Urlaub unter Palmen
Als Alleinstehender hat man unendlich viele Möglichkeiten, den Sommerurlaub zu verbringen: auf Malle, auf Teneriffa, Mauritius, in Griechenland oder an der türkischen Riviera.

Eine der schönsten Optionen sind die Traumstrände der Karibik. Ich habe bei Google nach „Singlereisen Karibik“ gesucht. Und bin dabei auf 3 Beispiele gestoßen.

Das erste handelt von Kuba. Bei dieser Reise nimmt der Veranstalter
die Single-Gruppe mit nach Havanna. Die Leute erfahren, was karibische Lebensfreude bedeutet. Wie die Menschen in Lateinamerika leben. Und welch fantastische Strände und Sehenswürdigkeiten Kuba seinen Gästen bietet.

Vieles auf Kuba erinnert noch an die Zeit, als die Insel noch zum spanischen Kolonialreich gehörte. Aber auch an die Phase, als Fidel Castro seine Heimat vom Joch der Amerikaner befreite. Bei dieser Singlereise werden Rundreisen unternommen. Für entspannende Momente sorgen Strandtage in Trinidad, Varadero und an der Playa Ancon.

Eine andere Möglichkeit, den Single-Urlaub unter tropischen Palmen zu verbringen, ist die Karibik-Insel Curacao. Bei diesem Namen kommt man nicht gleich darauf, dass das Reiseparadies zu Holland gehört.

Das ganze Jahr über herrschen Temperaturen um die 30 Grad. Beste Bedingungen für einen Strandurlaub und für Tauchgänge in azurblauen Gewässern. Die Singles können leicht von einem Strand zum andern fahren. Denn die Insel Curacao ist nur 30 km lang.

In Frage kommen der Mambo Beach, die Lagune Lagun Blou und viele weitere Palmenstrände auf Curacao. Außerdem werden optional Tauchausflüge veranstaltet.

Weitere Beispiele für einen Single-Urlaub in der Karibik habe ich bei diesem Veranstalter hier gesehen. Dabei handelt es sich um Trips nach Barbados, Panama, Costa Rica und Mexiko. 

Wie kaum anders zu erwarten liegen die schönsten Strände Mexikos auf der Halbinsel Yucatán, das ehemalige Zentrum der Maya-Völker. In Yucatán sind noch unzählige Reste der mittelamerikanischen Hochkultur vorhanden bzw. ausgegraben worden. Manche waren jahrhundertelang vom grünen Dschungel überdeckt.

Beim Singleurlaub in Mexiko lernen die Teilnehmer auch die mexikanische Lebensweise und Mentalität kennen. Auf den Märkten kann man daran schnuppern. Außerdem können sich die Singles einen Eindruck verschaffen vom kolonialen Flair Städte. Die Speisen der mexikanischen Küche und das Ausprobieren lateinamerikanischer Tänze (Samba, Salsa) runden das Bild dieser Singlereise ab.

Soweit die 3 Beispiele. Folgende Strände können natürlich auch
als Pauschalreise gebucht oder als Backpacker-Tour geplant werden.   

 

Strandparadiese in der Karibik
Unter den karibischen Stränden ergibt sich eine eindeutiges Übergewicht für die Dominikanische Republik. Die Insel ist wie aus dem Ei gepellt. Ein Strand ist schöner und geiler als der andere.

Zu den prominentesten Vertreter gehören Punta Cana und Boca Chica – zwei Traum-Reiseziele der Extraklasse. Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser, grüne Palmenbäume, feiner Sand, makellos blauer Himmel und allzeit sonniges Wetter machen die Dominikanischen Badeorte zu den meist gebuchten Reisezielen in der Karibik.

An der Kokosnussküste von Punta Cana kann man lange erholsame Strandspaziergänge machen. Oder mit Pferden ausreiten. Boca Chica ist – wie die Copacabana – berühmt für seine sexy Bikini-Frauen. An beiden Stränden der Dominikanischen Republik kann man segeln, tauchen und beim Schnorcheln Fische beobachten.

Weitere exquisite Strände für einen unvergesslichen Badeurlaub in der Dominikanischen Republik ist der relativ ruhig gelegene Cayo Levantado – der Bacardi-Strand bei Santa Barbara de Samana.

Dorthin reisen vorwiegend Familien und Freunde des Wassersports. Beschaulich geht es auch am Surfstrand der Playa Cosón zu. Die meisten Sonnenanbeter fahren an die Südküste der Dominikanischen Republik. Dort ist weniger Wassersport angesagt, dafür mehr Ruhe und Erholung am Strand.

Die Playa Cabarete ist ein Wallfahrtsort für Kite- und Windsurfer. Hier finden berüchtigte Strandpartys statt – mit erotischen Showeinlagen junger Latina-Frauen. Hier, wie auch von anderen Badeorten aus, kann man Ausflüge in den tropischen Regenwald der Karibik unternehmen.

Playa Dorada heißt der Goldstrand der Dominikanischen Republik. Der Name rührt vom goldfarben Sand her. Die bekanntesten Strände der Region heißen Long Beach und Acapulco Beach. Außerdem wartet auf Alt und Jung ein Erlebnisbad.

Mexiko gehört zu den viel gebuchten Länder im karibischen Raum. Nicht nur wegen seiner kulturellen Sehenswürdigkeiten. Auch wegen seiner bildschönen Strände. Die Halbinsel Yucatán ist das Mallorca Mexikos. Hier reiht sich ein Traumstrand neben den anderen.

Badeurlauber können wählen zwischen der Playa Norte auf der Fraueninsel (die Nummer 1 aller mexikanischen Strände bei HolidayCheck), zwischen der Playa del Carmen und den Sonnenstränden der Hafenstadt Cancún.

Weitere Anlaufstellen für Korallentaucher, Surfer und Badeurlauber sind Tulum und die Insel Cozumel. Da Yucatán vor langer Zeit das Zentrum der Maya-Kultur war, können die Touristen etliche Dörfer und Tempel besichtigen.

Kolumbien ist das einzige Land in Südamerika, dessen Küsten von pazifischen und karibischen Wellen umspült wird. Der angesagteste Ort für einen schönen Badeaufenthalt ist die Stadt Cartagena im Norden Kolumbiens. Bestes Beispiel ist die Playa Blanca. Ein Traumstrand zum Genießen, Chillen oder zum Surfen. Wie überall an den starkwelligen Nordküsten der Karibik, kommen an der Playa Blanca Wellenreiter zu ihrem Urlaubsvergnügen.

Wir kommen wieder zurück zu den Inseln der Karibik. Puerto Rico liegt etwas östlich der Dominikanischen Republik. Im Osten davon schließen sich die Inseln der Kleinen Antillen an: die Jungferninseln, Guadeloupe, Martinique und St. Lucia.

Wer auf Puerto Rico einen super Badeurlaub verbringen möchte, sollte ein Hotel in Isla Verde bei San Juan buchen. Der tropische Strand ist ein Mekka für Menschen, die gern Pina Colada-Partys feiern, mit dem Gleitschirm durch die Luft segeln, auf Tauchstation gehen oder einfach nur entspannt dem Rauschen der Wellen lauschen.

Nicht ganz so prominent wie Kuba und die Dominikanische Republik
sind die Bahamas. Die Inselgruppe vor der Küste des Sonnenstaats Florida – wo man übrigens ebenfalls fantastische Badebereiche findet – verfügt über einsame und über sehr lebendige Strände.

Empfehlenswert auf den Bahamas sind der Columbus-Beach (am Cape Santa Maria), der Tahiti-Beach und der Love Beach auf der Insel New Providence. Sowie der Stadtstrand von Nassau. Auch auf Paradise Island (Cabbage Beach) ergeben sich gute Chancen für eine Abkühlung im Meer, zum Surfen, für Wasserski und zum Tauchen.

Kuba gehört seit einiger Zeit wieder zu den angesagtesten Reisezielen in der Karibik. Der Charme von Havanna, die antiken Straßenkreuzer und die landschaftliche Vielfalt der Zigarreninsel ziehen zahlreiche Touristen aus Nordamerika und Europa an. Viele buchen den Kuba-Urlaub jedoch speziell wegen der fantastischen Strände.

Davon gibt es einige. Trinidad zum Beispiel im Süden von Kuba. Oder die Playa Varadero. Beide Strandgebiete glänzen mit feinstem Sand unter grünen Palmen. Wer die Unterwasserwelt der Karibik erleben und filmen möchte, sollte nach Cayo Guillermo reisen. Dazu muss man über eine Seebrücke auf die nahe gelegene Insel Varadero fahren.

Der Strand von Varadero ist etliche Kilometer lang. Genug Platz also, um unbehelligt zu wandern, zu joggen oder gemütlich im Korb zu liegen. Wer genug hat von Faulenzen, Schwimmen und Wassersport, kann zur Abwechslung einen Ausflug machen. Auf Varadero gibt es einen Vogel-Naturpark, eine Golfanlage und ein Delfinarium. Außerdem ist die Hauptstadt Havanna nur wenige Autostunden entfernt.

In der Nähe von Cayo Guillermo befindet sich noch ein weiteres Schmuckstück für den Urlaub auf Kuba: Cayo Coco, der Kokosstrand. Das 25 bis 28 Grad warme Meer fühlt sich kuschelig warm an. Auch die Kids können problemlos baden. Das Wasser ist über eine Distanz von mehr als 100 Meter nicht tiefer als im Kinder-Schwimmbad.

Ein Geheimtipp für den Westindien-Urlaub sind die Buchten auf der kleinen Karibik-Insel Providenciales – etwas nördlich der Dominikanischen Republik. In der Long Bay, der Taylor Bay und der Grace Bay lassen sich unbeschwerte Urlaubstage unter der subtropischen Sonne verbringen.

Die Grace Bay wurde von den Lesern des Reiseportals TripAdvisor zum schönsten Strand der Welt gekürt. Wenn man sich im Internet und in Reiseprospekten die Bilder anschaut, kann man das durchaus nachvollziehen.

Gleich hinter dem weißen Strandsand schimmert in hellen Türkistönen die karibische See. Hinter den Strandliegen beginnen die Palmengärten. Kinder und psychisch kranke Menschen können im Wasserpark mit Delfinen schwimmen. Aufgrund des vorgelagerten Korallenriffs liegt das Meer in der Grace Bay ganz ruhig da.

 

Badeurlaub am Mittelmeer,
am Schwarzen Meer und in der Ägäis

Neben Nord- und Ostsee ist es am einfachsten und günstigsten, seinen Schwimmurlaub an die Küsten des Mittelmeers zu verlegen. Damit spart man gegenüber der Karibik, Asien und Afrika erhebliche Flugkosten. Und man ist schneller wieder zu Hause, falls etwas Unvorhersehbares passieren sollte.

Italien
Das vom Mittelmeer umschlossene Italien gilt für uns Deutsche als klassisches Urlaubsland für den Badeaufenthalt im Sommer. Eine Unzahl von Stränden zieht seit vielen Jahrzehnten die Fahrzeug-Kolonnen über die Alpen. Italien steht für Kultur, Lebensfreude, Sonnenschein, Dolce Vita und Erholung am Meer.

Zwei der größten Touristen-Hochburgen sind Bibione und Rimini an der Adria. Bibione hat einen 12 Kilometer langen Sandstrand. Weil der Meeresboden an dieser Stelle Italiens nur sehr sachte an Tiefe gewinnt, ist Bibione ein ideales Reiseziel für Familien mit Kindern.

Rimini wird gern von Singles und jüngerem Publikum gebucht. Tagsüber liegen und flirten sie am Strand. Wenn die Abendsonne untergeht, wird in Discos und an Beachbars Party gemacht.

Einen sehenswerten Strand finden wir in Tropea, ganz im Süden der Apennin- Halbinsel. Die malerische Umgebung mit Olivenhainen macht diese Stadt zu einem der schönsten Orte für den Badeurlaub im europäischen Süden.

Italien bedeutet nicht nur Spaghetti, Wein, schöne Frauen, Sonne und Meer. Nebenbei haben die Touristen noch die Möglichkeit etwas von den Sehenswürdigkeiten des Landes mitzubekommen.

Auf einer Radtour oder bei Städtereisen ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, Baudenkmäler der alten Römer, interessante Städte und herrliche italienische Landschaften kennenzulernen. Unter anderem Ligurien, die Toskana, Venedig, Pisa oder die Emilia Romagna.

Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien und auch Sizilien werden oft unterschätzt. Auch sie verfügen über putzige Strände für einen erlebnisreichen Badeurlaub. Sardinien wird sowohl von ausländischen Singles als auch von älteren Menschen, Alleinerziehenden und jungen Paaren frequentiert. Es kommt immer darauf an, in welchem Küstenort man ein Hotelzimmer bucht.

Was in Spanien die Costa del Sol, das ist auf Sardinien die Costa del Sud: der südlichste und somit der wärmste Punkt der Ferienregion. So arg weit ist es von hier aus nicht mehr bis nach Nordafrika. Man kann sich vorstellen, welch traumhaften Wetterbedingungen die Touristen an der Costa del Sud erwarten.

Andere Strände auf Sardinien, welche unsere Glückshormone ebenfalls in Verzückung versetzen, sind die Costa Smeralda und die Costa Rei. Die königliche Küste im Süden der Mittelmeer-Insel ist ein autofreies Strandgebiet.

Eine saubere Umwelt ist also garantiert, wenn man sich am Strand niederlässt und in die Fluten stürzt. Taucher finden an der Costa Rei wie auch an der Smaragdküste Sardiniens wundervolle Unterwasserwelten.

Für einen ruhigen Senioren-Badeurlaub auf Sardinien empfehlen sich einsam gelegene Buchten. Diese sind teilweise nur per Boot oder zu Fuß zu erreichen. Wer gern auf den Wellen reitet, sollte einen Surfstrand an der Westküste oder in Porto Pollo im Norden von Sardinien aufsuchen.

Familien fühlen sich auf der Insel La Maddalena besonders wohl. Am Sandstrand können die Kinder spielen. Oder sie werden von einem Reiseführer zusammen mit den Eltern zu Höhlenbesichtigungen geführt. Davon abgesehen sind Ausflüge ins Landesinnere interessant. Dort lernt der Tourist die Gebirge von Sardinien und die Bräuche der einheimischen Sarden kennen.

Strandurlaub in Spanien
Wer den Urlaub in Spanien verbringen möchte, hat neben Mallorca, Ibiza und den Kanaren die spanischen Festlandsküsten zur Verfügung. Diese reichen von der französischen Grenze (bei Lloret de Mar) über Valenica, Malaga bis an die Grenze zu Portugal.

Die Strände der Costa del Sol sind aufgrund des traumhaft schönen Wetters in Südspanien die am meisten gebuchten Sommer-Ferienziele in Europa. Marbella, Torre del Mar und Torremolinos sind Küstenorte, die dem sonnenhungrigen Touristen auf der Zunge zergehen wie eine Schwarzwälder Kirschtorte. Die Costa del Sol ist im Bereich Singlereisen allererste Sahne – aber auch für Familienurlauber und Seniorenreisen.

Kaum weniger beliebt sind die südspanische Costa Almería und die Costa Tropical bei Granada. Beide gehören zur Provinz Andalusien. Der Badeurlaub in Almería ist eine gute Wahl für Eltern mit Kindern. Denn der Meeresboden senkt sich flach ins Mittelmeer hinab. Wer echte Erholung sucht, findet an der Costa Almería auch ruhig gelegene Strände.

Wer die Costa Tropical gebucht hat, muss nicht permanent in der Sonne liegen. Denn die Städte Andalusiens (Granada, Sevilla, Cordoba) bieten erstklassige Ausflugsmöglichkeiten. Wer sich sportlich betätigen möchte, fährt mit dem Mountainbike ins Gebirge der Sierra Nevada.

Ebenfalls familienfreundlich gestaltet sich der Aufenthalt an der Costa Dorada, der Goldküste Spaniens. Neben flachen Stränden gibt in dieser Gegend viele Freizeitparks für Jungen und Mädchen.

Die Strände von Salou, Vilanova und Tarragona bestehen aus feinen Sandkörnern. Auf Radtouren ins Hinterland kann man in den Sterne-Restaurants der Ortschaft Reus die Köstlichkeiten der spanischen Küche probieren.

Ich könnte die Liste der Costas in Spanien noch eine halbe Stunde lang weiter ausführen. Im Grunde genommen bieten auch die Costa Brava bei Barcelona, die Costa del Alzahar bei Valencia und die Costa Blanca bei Alicante das gleiche Bild: traumhafte Sandstrände, Sonne satt und kaum ein Wölkchen am Himmel.

Die spanische Küsten bieten abwechslungsreiche Urlaubs-Aktivitäten: Wandern durch Weinberge, ein Picasso-Museum, Wasserparks, die Meerenge von Gibraltar, originelle Volksfeste. Und last but not least die Fiestas des spanischen Nachtlebens – nicht nur auf Mallorca und Ibiza.

Außerdem bieten die Badeorte in Spanien herrliche Wassersport-Möglichkeiten. Sowie Surfer-Spots, Golfplätze, Rad- und Wanderwege durch Mandel-, Zitronen- und Orangenhaine. Und mancherorts sogar FKK-Strände.

Der Badeurlaub in Spanien kann je nach gebuchtem Ort trubelig und partymäßig ausfallen. Wenn man im Reisebüro genau nachfragt, findet man aber auch ruhige Flecken zum Abschalten.

Badestrände in Portugal
In diesem südeuropäischen Land findet der Urlauber versteckte Buchten und großflächige und belebte Strände zum Sonnenbaden. Im Gegensatz zu Spanien liegen in Portugal alle Badeorte am Atlantik. Das Wasser ist sauberer, kühler und wilder als im Nachbarstaat. Die Wellen des Ozeans sind höher als am Mittelmeer.

Zwischen Porto und Lissabon erstrecken sich die Costa Verde und die Costa Prata. In dieser Region gibt es nur relativ wenige attraktive Strände. Erst bei Lissabon (Costa Lisboa) finden wir die ersten Strandgebiete, die ausländische Urlauber in nennenswerter Anzahl anziehen. Im Norden sieht man allenfalls hier oder da einen Surfer, der auf einer 10 Meter hohen Welle schwimmt.

So richtig los geht’s mit dem Strand-‚Tourismus erst im Süden Portugals, an der Algarve. Diese erstreckt sich vom südwestportugiesischen Knie über Lagos, Albufeira und Faro bis zur spanischen Grenze bei Vila Real de Santo Antonio. An der portugiesischen Algarve ist es im Sommer richtig warm und sonnig. Die Strände zeigen sich mal sandig, mal mit Kieselsteinen bedeckt.

Im Westen der Algarve, bei Sagres, hat man eher noch eine felsige Küsten. Nach Osten hin werden die Ufer flacher und sandiger. Von Faro bis nach Andalusien liegen immer wieder kleine Inseln vor der portugiesischen Küste. Das sind echte Erholungsgebiete für gestresste Menschen. Sie leben in der Natur und werden in Ruhe gelassen.

Portugals Strände sind generell zwar etwas rauer als in Spanien. Dafür hat man aber mehr Abgeschiedenheit und Naturnähe. Berühmte Namen wie Costa del Sol oder Costa Barcelona fehlen hier unten am Ende Europas gänzlich.

Bleibt noch zu ergänzen: Madeira und die Azoren gehören ebenfalls zu Portugal. Sie sind allerdings keine optimalen Reiseziele für Strandtouristen. Sondern nur für Bergwanderer und Naturfreunde.

Badeurlaub auf Mallorca
Viele Menschen, die nach Malle reisen, brauchen fast gar keine Strände. Sie werden selig mit Sangria, Wodka, Bier und karnevalsmäßiger Suff-Musik. Der Natur von Mallorca mag es recht sein. Desto sauberer bleibt das Meer und die Umwelt.

Nichts desto trotz fangen die wirklich schönen Strände schon am Ballermann an. Die Playa de Palma (inklusive Can Pastilla und S’Arenal) sind durchaus geeignet für einen fantastischen Badeurlaub.

Wenn da nicht der Lärm der grölenden Massen aus Deutschland und England wäre. Trunkene und hemmungslose Männer, die alles verpissen und einheimische spanische Frauen anmachen und begrapschen. Solche Bilder wollen wir nicht, die Mallorquiner auch nicht.

Woanders auf Mallorca geht es erheblich zivilisierter zu. In Cala Millor zum Beispiel, an der Playa Formentor und der Playa de Muro im Norden. Sowie in Port de Soller im Westen und an vielen anderen Küstenorten der Balearen-Insel.

Wenn es um die schönsten Strände auf Mallorca geht, wird immer wieder auf die Playa Alcúdia verwiesen. Von hier aus laufen Fähren hinüber nach Menorca.

Die Playa Alcúdia ist ein sandiges Revier. Perfekt, um sich in der spanischen Sonne gründlich zu erholen oder Wassersport zu treiben. Wer auf der Promenade an der Bucht von Alcúdia flaniert, findet alles, was das Herz des Badeurlaubers begehrt: Geschäfte, Kneipen, Restaurants und Bars zum Abfeiern.

Ein anderer Top-Strand in Mallorcas Süden ist Es Trenc, bei Ses Covetes. Auch dieser Sandstrand zieht sich wie die Playa Alcúdia über gut 5 Kilometer dahin. Damit gibt es zumindest in Vor- und Nachsaison genügend Raum, um anderen Strandkörben auszuweichen.

Manche halten den karibisch anmutenden Strand von Es Trenc für den schönsten am gesamten Mittelmeer. FKK-Fans, Familienurlauber, Singles ohne Anhang und Rentner: sie alle schätzen den Naturstrand von Es Trenc.

Griechenland ist ein Traum für alle Strandfreaks. Vor allem die Inseln im Ägäischen Meer lassen mit ihrem kristallklaren Wasser den Puls des Badeurlaubers höher springen. Hier eine kleine Auswahl an interessanten griechischen Ständen:

Mykonos, Zakynthos und die Peloponnes sind Traum-Urlaubsziele für Menschen, die sich nach Sonne und Meer sehnen. Sehr beliebt ist auch der Elafonissi Beach auf der Insel Kreta.

In der Lagune können die Griechenland-Reisenden nackt baden. Oder erste Versuche im Kitesurfen wagen. Der seltsamerweise pinkfarbene Sand wirkt anfangs etwas befremdlich. Sobald man sich daran gewöhnt hat, wird man Strandspaziergänge machen. Und mit etwas Glück in den Sanddünen eine Riesenschildkröte entdecken.

Das Urlaubsgebiet von Kassandra/ Chalkidiki im Norden Griechenlands gehört zu den Top-Reisezielen für Club- und Singlereisen. Dort findet der Urlauber reizvolle Ressorts, um in der Gruppe Spaß zu haben und ausschweifende Partys zu feiern. Zum Beispiel am Sarti Beach, am Karydi-Beach und am Gerakini-Strand auf der Halbinsel Sithonia.

Es gibt aber auch ruhige Badeorte in Griechenland. Vor allem auf der einen oder anderen Insel. Ich denke an den Pori Beach auf der kleinen Insel Koufonisi. Oder an die Strände auf Karpathos – bei Rhodos. Wer schöne Sonnenuntergänge liebt, ist in Griechenland immer richtig. Zum Beispiel auf der Insel Kos, auf Korfu oder am Strand von Vrachos (Ionisches Meer).

Die Türkei verfügt über unzählige atemberaubender Sandstrände in der Ägäis. Wer viele Stunden in der Sonne gelegen hat, braucht eine kräftige Abkühlung. Die bekommt der Badeurlauber in den Gewässern, Lokalen und Eisdielen von Antalya, Izmir, Side, Kemer und Alanya.

Manche Strände der Türkei sind von Hotelbesitzern künstlich präpariert worden. Andere liegen noch genauso da wie Gott sie einst geschaffen hat. Das größte Touristengebiet der Türkei befindet sich in Antalya, an der türkischen Riviera. In dieser Sonnen-Region liegen die meisten Badeorte des Landes. Dort finden Eltern mit Kindern, Senioren und erlebnishungrige Singles ihren Lieblingsstrand in der Türkei.

Der Nachteil ist, dass die Strände der Region Antalya im Sommer voll belegt sind. Hier drei Namen: Lara Beach, Konyaalti Beach und der Kaputas-Taucherstrand. Laut HolidayCheck-Bewertungen sind das die beliebtesten in Antalya.

Ebenfalls an der südtürkischen Riviera liegt der Badeort Kemer. Vor dem Panorama des Taurusgebirges findet man dort auch etliche ruhige Strände. Ganz anders als in Alanya.

Der Kleopatra Beach, der Incekum-Strand und der Konakli Beach sind echte Traumstrände am blauen Mittelmeer. Zu den schönsten Sandstränden der Türkei gehört der Ölüdeniz in Fethiye. Sowie der Ilica-Beach bei Izmir. Hier gastiert gern die türkische Schickeria aus Istanbul.

Strände für einen ruhigen Badeurlaub findet man an der türkischen Schwarzmeerküste bei Samsun, Trabzon oder Zonguldak. In diesen Orten ist man eher in Gesellschaft von Türken und Russen als von Touristen aus Europa.

Zypern hat an seinen Küsten eine ganze Reihe schöner Sandstrände und Badeorte. Im Norden liegen der Golden Beach und der Acapulco-Beach. Beide sind im Sommer ausgebucht. Der Nissi Beach ist von Palmen eingerahmt. Kitesurfer und andere Wassersportler kommen zu ihrem himmlischen Vergnügen. Wer erstmals im Mittelmeer tauchen möchte, hat die Möglichkeit, am Nissi-Strand einen Tauchkurs absolvieren.

Der Lara Beach kann mit einer ganz besonderen Attraktion aufwarten. Bei guter Zeit lassen sich nämlich Seehunde und Meeresschildkröten sehen. Als kinderfreundlich hat sich der Kermia Beach bei Agia Napa erwiesen. Flaches Planschwasser und der Besuch von geheimnisvollen Höhlen lassen bei Kindern Urlaubsfreude aufkommen.

Bulgarien: Badeurlaub am Schwarzen Meer
Der Sonnenstrand und der Goldstrand an Bulgariens Schwarzmeerküste sind in den letzten Jahren zu hoch gelobten Feriengebieten avanciert. Das Klima war schon immer super, die Preise schon immer gigantisch günstig.

Mittlerweile hat sich die touristische Infrastruktur so stark verbessert, dass viele Urlauber aus dem Westen lieber nach Bulgarien reisen als nach Mallorca, Rimini oder Teneriffa.

Man trifft vor allem junges Publikum an. Menschen, die noch in der Ausbildung sind, Abiturienten, Studenten, junge Zeitarbeiter und Geringverdiener. Denn die Hotels, Essen, Getränke und Eintrittspreise sind deutlich billiger als im Westen und Süden Europas.

Zudem hat sich am Goldstrand und am Sonnenstrand von Bulgarien eine Partykultur gebildet. Nach Ballermann-Art wird in Nachtclubs, an Beachbars und in Discos gefeiert und angebandelt, bis der Hahn zum Frühstück ruft.

Am Schwarzen Meer lernt man übrigens auch Singles aus Osteuropa kennen: aus der Ukraine, Rumänien und Russland. Für viele Badeurlauber aus dem Westen dürfte das eine neue Erfahrung sein.

Die kroatische Adriaküste
Partymäßig sind die Küstenorte Kroatiens etwas ruhiger als der Goldstrand in Bulgarien. Was die Schönheit der Landschaft und der Inselwelt in der Adria angeht, können sie es mit jedem Reiseziel in Europa aufnehmen. Besonders beliebt ist der Strand „Goldenes Horn“ auf der Insel Brac. Etwas abseits darf man sogar nackt baden.

Singles, die zum Partyfeiern nach Kroatien gekommen ist, finden auf der Adria-Insel Pag ein ansprechendes Ambiente. Neben Jetski fahren und Gleitschirmfliegen ist Bungee-Springen angesagt.

Besonders kindergerecht ist der Badeurlaub in Bijeca Medulin, im Norden von Kroatien. Bei flachem Wasser können die Kleinen nahezu gefahrlos planschen oder schwimmen.

Dubrovnik liegt ganz im Süden von Kroatien. Die Sonne brennt dort schon stärker als in Istrien oder in Rijeka. Die Strände liegen in Stadtnähe. Wer will, kann tauchen, einen Segelausflug oder eine Stadtbesichtigung machen.

Dubrovnik war früher ein stark befestigter Seehafen gegen die Osmanen aus der Türkei. Aus dieser Zeit stammen die Stadtmauer und die Kanonen. Der Abend wird in den Clubs und an den Stränden von Dubrovnik nicht langweilig.

 

Angesagte Strände auf den Kanarischen Inseln
Neben den Balearen und den griechischen Inseln bilden die Kanaren die Top-Reiseziele für einen Badeurlaub in europäischen Gewässern. Das Hauptaugenmerk bei solchen Reisen liegt eindeutig beim Aufenthalt am Meer. Man möchte die Sonne spüren, braun werden, relaxen und den Alltag vergessen.

Teneriffa ist für viele Touristen die schönste weil universellste Insel im Kanaren-Archipel. Ich habe zwei Strandorte gefunden, die sich für den Urlaub auf den Kanarischen Inseln ganz besonders empfehlen.

Gleich neben der Playa de las Américas befindet sich im Süden von Teneriffa die hufeisenförmige Bucht Playa de las Vistas. Hier ist immer etwas los, hier tanzt der Bär. Der Urlauber hat hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, wo man sich das eine oder andere für den Strand besorgen kann.

Die Wogen des Atlantik werden durch sogenannte Wellenbrecher entschärft. Das sind große Felsen oder Betonwände. So können auch kleine Urlauber getrost im Wasser der Playa de las Vistas schwimmen. Zur Unterhaltung tragen Bananaboote, Jetski-Schnellboote und Tretboote bei. An diesem seichten Strand kann man auch das Tauchen lernen.

Der zweite Strand, den ich auf Teneriffa empfehlen möchte, ist Las Teresitas bei Santa Cruz. Die Inselverwaltung ließ den gelben Sand für diesen Beach einst aus der Sahara einfliegen.

Auch am Las Teresitas liegt das Wasser ruhig da wie in der Badewanne. Surfen ist nicht möglich – dazu muss man nach Fuerteventura reisen. Wohl aber gemütliches Schwimmen, Stand-up-Paddeln, Sangria schlürfen und mit einer hübschen Spanierin aus Teneriffa flirten.

Die zweitattraktivste Kanaren-Insel ist für meinen Geschmack Gran Canaria. Auch da kann man einen erfreulichen Badeurlaub verbringen. Die angesagtesten Strände sind die Playa del Ingles, die Playa de Los Amadores und die Playa de Las Canteras in Las Palmas.

Die Playa del Ingles im gleichnamigen Küstenort ist der meistbesuchte Strand auf Gran Canaria. Zur Sommerzeit ist alles voll ausgebucht. Wo große Menschenmassen sind, da wird auch kräftig gefeiert. Die Partyszene ist für viele junge Leute Grund genug, an diesen Strand von Gran Canaria zu fliegen. Auch die Schwulen- und Lesbenszene ist an diesem Ferienort stark ausgeprägt.

Rentner, reife Menschen und Alleinerziehende ziehen ruhigere Orte vor. Zum Beispiel die Playa de Los Amadores, beim Küstenort Puerto Rico im Südwesten von Canaria. Das ist eine absolut sichere Bucht. Rechts und links ist sie durch einen Landstreifen vom Atlantik abgeschirmt.

Los Amadores ist ein Traumstrand für Ruhe suchende, für Familienurlauber, ältere Paare und mäßig gute Schwimmer. Kinder können Minigolf spielen oder eine Sandburg bauen. Während Erwachsene entspannt in der Sonne liegen, ein Buch lesen und die chillige Zeit auf Gran Canaria genießen.

Etwas holpriger geht es an der Playa de Las Canteras zu. Auch da haben wir feinen Sandstrand und eine gute Gastronomie. Auch dort kann man die untergehende Sonne beobachten, im Wasser schnorcheln, untertauchen oder zaghafte Surfversuche unternehmen. Allerdings ist an diesem Kanarischen Strand ziemlich viel Betrieb. Denn die Inselhauptstadt Las Palmas liegt direkt in der Nähe.

Viele Touristen aus Deutschland und Europa reisen immer wieder gern nach Lanzarote. Die Kanaren-Insel hat mit dem Vulkanpark Timanfaya eine höchst ungewöhnliche Sehenswürdigkeit aufzuweisen. Für den Badeurlaub empfiehlt sich neben der Costa de Papagayo noch die Playa Dorada – auf Deutsch „Goldstrand“. Hier fühlt sich jedermann wohl: sowohl Singles als auch Familien mit Kindern und ältere Herrschaften. Denn die Goldstrand-Bucht liegt gut abgeschirmt an der Südküste von der Kanarischen Insel.

Während die meisten Strände von Lanzarote mit dunkelgrauem Vulkansand belastet sind, haben wir an der Playa Dorada schöne gelbe Sandkörner. So soll es sein. So fühlt man sich wohl auf der Strandmatte und bei Spaziergängen. Zum sportlichen Wohl tragen verschiedene Ausleihstationen bei: für Drachensegler, Taucher und Wasserboot-Touristen.

Die Vorzüge der Kanarischen Insel Fuerteventura liegen im Bereich des Surfsports. Wo viel gesurft wird, sind meistens weniger Badegäste. Das bedeutet: die Strände auf Fuerteventura sind ruhig. Sie sind somit genau das Richtige für Burnout-gestresste Menschen, welche die Einsamkeit suchen an einem spanischen Strand im Atlantik.

Die Playa de Sotavento auf Fuerteventura ist viele Kilometer lang. Kitesurfer und Windsurfer können ungestört ihrer Leidenschaft nachgehen. Andere Kanaren-Urlauber machen endlos lange Spaziergänge am Strand. Sehenswürdigkeiten gibt es hier unten auf der Halbinsel Jandia nur wenige. Die eigentliche Attraktion ist die unberührte Natur und das weite Meer vor Fuerteventura.

 

Badeurlaub in Afrika
Eigentlich ist Afrika ein Kontinent wilder Tiere und tropischer Urwälder. An der Peripherie von Afrika gibt es allerdings reizvolle Meeresabschnitte, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Ägyptens Strände am Roten Meer
Drei Namen möchte ich gleich herausheben: Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheikh. Alle drei bieten dem Badeurlauber heißen Sand und erstklassige Bedingungen zum Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln und für einen erholsamen Aufenthalt.

Hurghada und Co liegen ziemlich weit im Süden, auf Höhe der Sahara-Staaten. Selbst im Dezember bringt es die Sonne in Ägypten auf eine Meerestemperatur von 24 Grad. Sogar an Weihnachten und Neujahr kann man an den Küsten des Roten Meeres eine fantastische Auszeit genießen.

Die Unterwasserwelt vor Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheikh ist ein Paradies für Tauchfreunde. An den Riffen und Korallenbänken können sie kleine, harmlose Haie sichten. Ferner Mantarochen, Meeresschildkröten, bunte Kleinfische, Korallenschwämme und gesunkene Schiffe.

Man muss nur eine Tauchschule aufsuchen und sich zu einem Exkurs hinaus aufs Rote Meer anmelden. Oder man schnorchelt am hoteleigenen Strand herum. Neben dem Tauchen lässt es sich beim Badeurlaub am Roten Meer auch gut im Wind surfen.

Von Hurghada und Marsa Alam aus erreicht man in wenigen Stunden die antiken Schätze Ägyptens am Nil: das Tal der Könige, die Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel. Dazu Kairo und Assuan.

Wer vom Roten Meer aus nur einen kurzen Ausflug anstrebt, mietet sich ein Kamel, ein Quad oder einen Jeep und fährt in die ägyptische Wüste. Außerdem lernt man auf den Basaren der Küstenstädte am Roten Meer ein Stück weit arabische Mentalität, Verhandlungsgeschick und Schlitzohrigkeit kennen.

Tropische Insel-Paradiese: die Seychellen und Mauritius
Vieles haben diese afrikanischen Trauminseln im Indischen Ozean gemeinsam. Palmen und eine üppige Vegetation überziehen große Teile des Landes. Außerdem finden wir auf den Seychellen und auf Mauritius äußerst attraktive Badestrände. Hier ist der Tourismus noch nicht so vermüllt und so kaputt geritten wie auf Mallorca. Hier findet man noch saubere Strände und angenehm ruhige Hotels.

Mauritius hat einiges an sandigen Stränden zu bieten, die zum Buchen eines Badeurlaubs in Frage kämen. Ein paar Namen: Flic en Flac, Tamarin Beach, Grand Baie, Belle Mare, Gris Gris, St. Felix und Ile aux Cerfs.

An diesen weißen Beach-Arealen kann man im warmen Indischen Ozean schwimmen und tauchen. Die Ostküste von Mauritius ergibt Möglichkeiten zum Wellenreiten. Ausflüge mit dem Boot, in die Berge und Urwälder der afrikanischen Insel komplettieren den Strandurlaub auf Mauritius.

Auch die Inseln der Seychellen sind tropisch heiße Reiseziele. Touristen kommen allerdings nur auf die 3 größten Inseln: nach Mahé, Praslin und La Digue. Nicht immer sind die Strände nur sandig. Oftmals liegen riesige Felsbrocken am Wasser. Die Palmenbäume biegen sich idem Meer entgegen. Die hoch stehende Sonne Afrikas brennt auf den weißen Sand hernieder. Das sind die Seychellen. Eine der exotischsten Urlaubsregionen der Erde.

Der Beau Vallon auf Mahé gehört zu den meist besuchten Stränden der Seychellen. Das glasklare Wasser ist perfekt für Taucher. Abends wird ordentlich gefeiert. Wer Bewegung braucht, dreht nach dem Frühstück oder abends am Strand eine Joggingrunde. Oder er macht eine Tour in den grünen Regenwald des Seychellen-Nationalparks.

Auch dem Anse Georgette-Strand auf der Insel Praslin sind die Afrika-Urlauber zugetan. Der Wasserboden fällt angenehm flach ins Meer hinab. Eltern können die Kleinen auch mal allein toben lassen. Während sie nebenan Golf spielen.

Sehr beliebt ist der Anse Source d’Argent auf La Digue. Vielleicht ist er der schönste aller Strände auf den Seychellen. Dementsprechend viele Badeurlauber halten sich dort auf. Es wird nicht einfach, seine Ruhe zu haben.

Mehr Ruhe hat man auf dem Anse Lazio auf der Seychellen-Insel Praslin. Dort muss man sich nicht um die Plätze unter den Palmen streiten. Der Lazio-Strand ist für Schwimmer leider nicht ganz ungefährlich. Die Strandwache ist stets einsatzbereit, um in Not Geratene aus den Fluten zu retten.

Das waren die Inselparadiese vor der afrikanischen Ostküste. Im Westen des schwarzen Kontinents bieten Marokko und die Kapverdischen Inseln ganz angenehme Strände. Auch in der Südafrikanischen Republik gibt es komfortable Beach-Regionen zum Baden und zum Surfen.

An der ostafrikanischen Festlandsküste wäre vielleicht noch die Insel Sansibar zu nennen. Ansonsten sind diese kontinentalen Länder wie Kenia, Tansania und Mosambik strandtouristisch etwas unterentwickelt.

 

 

Strandurlaub Asien
Auch in asiatischen Urlaubsländern findet der Bade-Tourist tropische Strände, um Herz und Seele zu erfrischen. Fünf der besten möchte ich kurz vorstellen:

Ko Samui beheimatet wohl die berühmtesten Strände in Asien. Ko Samui ist eine nur 10 km lange und breite Insel im Golf von Thailand. Die weißen Strände erinnern an leckeren Puderzucker. Wenn die Sonne untergeht, herrscht Götterdämmerung. So schön sieht das aus.

Die Traumstrände auf Ko Samui sind recht unterschiedlicher Natur. Manche sind günstig für Wassersport – zum Beispiel der Chaweng Beach. Andere liegen fast noch im Dornröschenschlaf – wie der Five Islands Beach. Auch der Big Buddha Beach und der Natien Beach zeigen dem Urlauber, dass der Süden Thailands zu den schönsten Strandregionen der Welt gehört.

Allen Küsten gemeinsam sind die gleichbleibend hohen Wassertemperaturen. In Thailand kann man zu jeder Jahreszeit im Meer schwimmen, surfen oder tauchen. Wegen der Monsune sind die Monate Dezember bis April die ideale Reisezeit für Thailand.

Der 4 Kilometer lange White Beach auf der kleinen philippinischen Insel Boracay gehört zu den angesagtesten Stränden in Asien. In der Liege bietet sich dem Touristen ein erquickender Ausblick auf die weite blaue See. Direkt hinter dem palmenbestückten Sand beginnt der dichte philippinische Urwald.

Weil der Meeresboden nur sachte nach unten abfällt, ist der White Beach von Boracay ein geeignetes Reiseziel für Eltern mit Kindern unter 10 Jahren. Allerdings muss man durchaus mit einem hohen Touristenaufkommen rechnen. Die Hotels werden von Filipinos, Amerikanern, Europäern, Japanern und wohlhabenden Bürgern aus Singapur gebucht.

Phuket ist eine Insel in der Andamanensee (Westküste von Thailand). Man könnte Phuket als das Mallorca Asiens bezeichnen. Denn hier wird zünftig Party gefeiert.

Sexy thailändische Mädchen machen an den Stränden Touristen auf sich aufmerksam. Vor allem der Patong Beach ist eine berüchtigte Partymeile für Singles und jung gebliebene Badeurlauber. Überflüssig zu erwähnen, dass ein Strandaufenthalt in Thailand preislich günstig ausfällt. Dafür muss man beim Buchen des Flugs umsichtig planen.

Weniger belebt als der Patong-Strand auf Phuket ist der Küstenort Karon. Dort lernt man thailändisches Leben kennen. Wer auf Surfen und Tauchen steht, könnte sich am Kata Beach vom Phuket einquartieren.

Sri Lanka ist eigentlich kein typisches Reiseland für einen Strand-Aufenthalt. Die Insel südlich von Indien hat viele Sehenswürdigkeiten. Unter anderem Kaffeeplantagen und dschungelartige Nationalparks, in denen man Tiere beobachten und filmen kann. Und dennoch gibt es auf Sri Lanka hier und da eine Küste, die zum Baden einlädt.

Hikkaduwa ist der Mittelpunkt touristischen Treibens auf der südasiatischen Insel. Am Tage chillen die Touristen an den sonnigen Sandstränden. Oder sie tauchen an den Riffen. Am Abend erwacht in der ehemaligen Hippie-Kolonie Hikkaduwa der Partygeist. Das bedeutet: Halli Galli und Massentourismus pur. Ein ruhiger Badeurlaub sieht anders aus.

Die indonesischen Inseln halten für sonnensüchtige Touristen aus Europa, China und Japan eine Vielzahl attraktiver Strände bereit. Vor allem auf Sumatra, Borneo, auf den Molukken, auf Java und auf der Insel Bali.

Der Nusa Dua Beach an der Südostküste von Bali ist ein perfektes Reiseziel für einen Urlaub unter Palmen. Auf westlichen Luxus muss man keineswegs verzichten. Dem Badeurlauber stehen Supermärkte und komfortabel eingerichtete Unterkünfte mit Swimmingpools zur Verfügung.

Am Nusa Dua Beach von Bali kann man auf verschiedene Weise aktiv werden. Man stürzt sich in die Wellen, fährt eine Runde mit dem Kajak, leiht sich eine Surfausrüstung aus oder macht einen Ausflug in den indonesischen Kulturpark Garuda Wisnu Kencana.

Ruhiger Strandurlaub in Asien:
an den Küsten von Indien, Myanmar, Kambodscha, Vietnam und auf den Malediven. Dort geht es größtenteils gemächlich zu.

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