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Ansprechen-um ein Rendezvous fragen: wer wagt den 1. Schritt?

Ängste und Selbstvertrauen beim Ansprechen

Neue Liebe in Sicht: zögern oder Mut beweisen?
Es ist zum Heulen mit der Flirtbereitschaft deutscher Singles. Während selbst die moderne Frau noch immer drauf wartet, dass er den ersten Schritt macht beim Ansprechen. Kann der Single-Mann dieser Führungsrolle nicht gerecht werden. Ein Großteil der Kerle wagt es vor lauter Lampenfieber nicht, eine Frau anzusprechen. Geschweige denn, sie um ein Rendezvous zu bitten.

Man sieht sich zum ersten Mal. Ein tiefer Blick in die Augen verrät: es ist eine gewisse Anziehungskraft da. Doch was kommt jetzt? Wenn es beim Augenflirt bleibt, kann daraus niemals mehr werden.

Die Frage ist nun: wer soll den ersten Schritt wagen? Single-Mann oder Single Frau? Ist ein Mann immer noch verpflichtet, als erster die Initiative zu ergreifen? Oder ist die Frau mutig genug, das für ihn zu erledigen?

Die Partnervermittlung Parship hat 2.000 Singles gefragt, wie sie es mit dem Ansprechen des anderen Geschlechts halten.

Weder Männer noch Frauen haben anscheinende genug Courage, einen Flirt zu starten. Die Frauen lehnen sich bequem zurück. Sie warten, bis der Herr auf sie zukommt. Er hingegen scheint die Hose voll zu haben und belässt es beim Blickkontakt. In der Hoffnung, sie möge sich doch bitte aufraffen.

Warum ist das so? Warum haben Männer Angst, eine Frau anzusprechen? Sind es schlechte Erfahrungen? Ist ein Bursche heute nicht mehr Manns genug, eine Frau anzubaggern?

Oder hat sich bei den Männern die Einsicht durchgesetzt: Frauen sind sowieso schon emanzipiert und selbstbewusst genug. Sollen sie das ruhig in der Praxis beweisen.

Doch leider denken die Damen gar nicht daran, auf ihn zuzugehen. So kommt es oft zu einer Pattsituation. Außer verstohlenen oder schmachtenden Blicken passiert nichts. Die Chance auf ein Rendezvous ist vertan. Lieber bleibt man weiterhin Single als sich zu blamieren oder eine Abfuhr zu kassieren. 

 

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Frauen halten das Ansprechen für Männersache
Nach Ansicht vieler junger und reifer Damen sollte der erste Schritt zum Flirten immer noch eine Männer-Domain sein. 50 Prozent der Frauen sind der Meinung: wenn er etwas von mir will, muss er Mut beweisen.

Er soll gefälligst zu mir kommen und ein Gespräch beginnen. Wenn ich merke, er geniert sich, dann werde ich selbst diesen Part übernehmen. Ich würde mit einem freundlichen Lächeln auf ihn zu gehen. Und ihn mit einem „Hallo“ begrüßen.

Doch leider sind nicht alle Single-Frauen so mutig. Jede siebte Frau ist der Meinung: der erste Schritt bei der Partnersuche muss vom Mann ausgehen. Wenn er nicht den Mumm hat, dann herrscht eisiges Schweigen.

Ich würde bestimmt nicht auf ihn zugehen. Allerdings würde ich ihm Zeit lassen, um mich anzusprechen. Ich würde ihn sogar mit meinen Blicken und meinem Gesichtsausdruck dazu ermutigen. Immerhin besteht so noch eine ganz gute Chance, dass er anfängt zu flirten. So dass am Ende vielleicht sogar ein Rendezvous herausspringt.

Fast jede zehnte Frau sieht die Sache mit dem Erstkontakt noch radikaler. Nur mit Blicken zu spielen, ist nicht ihre Sache. Entweder er kommt ohne mit der Wimper zu zucken auf mich zu. Zeigt, dass er ein ganzer Kerl ist. Oder er kann sich zum Teufel scheren.

Bleibt nun die Frage: was sind das für Frauen, die so radikal denken wie die in der letzten Gruppe? Sind es die ganz Ängstlichen? Die es sowieso kaum wagen, einem Mann in die Augen zu sehen?

Oder sind es Mädels, die nur auf draufgängerische Männer stehen, welche noch am alten Rollenverständnis von männlich und weiblich festhalten? Oder aber haben solche Frauen eigentlich gar kein richtiges Interesse an einem Date bzw. an einer Liebesbeziehung zu einem Mann?

 

Single-Männer erwarten mehr Initiative von den Mädels
Nur ganz wenige Frauen sind bereit, den ersten Schritt zu tun, um einen Mann anzusprechen. Auch wenn er ihnen gut gefällt. Nach Ansicht der Männerwelt sind das viel zu wenige.

Warum kann die sich Emanzipation nicht auch auf das Herstellen eines Kontakts auswirken. Sonst haben die Frauen doch immer eine so große Klappe. Aber wenn es zur Sache geht, dann sind sie auf einmal zögerlich. 

 

Das Ergebnis der Umfrage ist absolut niederschmetternd
Nur einer von 100 Männern sagt felsenfest: wenn sie mir gefällt, dann spreche ich sie an. Die restlichen 99 Heulsusen sind mehr oder weniger von Zweifeln und Ansprechängsten geplagt. Entweder mangelt es ihnen an der nötigen Fantasie: sie wissen nicht, was sie sagen sollen. Oder sie haben einfach nur Schiss, sich einen Korb zu holen.

Um die Ehre des männlichen Geschlechts zu retten, gibt wenigstens jeder vierte Mann zu: okay, wenn ich eine Frau sexy finde, dann nehme ich mein Herz in die Hand. Und wage den ersten Schritt.

Aber nur, um ein paar unverbindliche Sprüche zu machen. Nach einem Rendezvous würde ich sie so schnell nicht fragen. Wie schön wäre es doch, wenn eine Frau einfach mal so auf mich zukäme. Und mich anspricht. Es kostet mich jedes Mal eine große Überwindung, eine Frau anzusprechen. Meist gelingt es aber doch.

 

Hat die Bereitschaft, eine Frau anzusprechen,
etwas mit dem Alter zu tun?

Die Partnervermittlung Parship sagt „Ja“. Jeder zweite Teenager bzw. Twen hält nichts davon, den ersten Schritt zu tun. Sie sind nicht oft selbstbewusst genug, um auf eine attraktive Frau zuzugehen. Sie würden es vorziehen, wenn das Mädchen auf sie zusteuert. Und mit einem „Hi, wie geht’s?“ ein Flirtgespräch in die Wege leitet.

Wie es aussieht, haben junge Männer also noch mehr Angst vor Frauen als die mittlere Generation. Doch wohin soll das führen?

  • Wir leben heute schon fast in einer Single-Gesellschaft? Werden in Zukunft immer noch mehr Menschen ohne Partner leben?
  • Werden die Deutschen am Ende sogar aussterben?
  • Wo sollen die Kinder herkommen, wenn Männchen und Weibchen mit reichlich Sicherheitsabstand nebeneinander her vegetieren? Sich allenfalls auf freundschaftlicher Basis miteinander unterhalten. Ohne jeden Gedanken an Sex und körperliche Liebe. Dann müssen wir wohl den Klapperstorch reaktivieren.

 

Tiefe Verunsicherung in Liebesfragen
Männer ticken anders als Frauen. Das sieht man auch an der Betrachtungsweise in Bezug auf das Herstellen des Erstkontaktss. Während das Online-Flirten beiden Geschlechtern einigermaßen leicht fällt, gibt es im realen Leben erhebliche Defizite.

Problemkinder beim Flirten scheinen eindeutig die Männer zu sein. Scheinbar sind sie durch zahlreiche Fehlversuche dermaßen gefrustet, dass sie es kaum noch wagen, eine Frau anzubaggern. Vielleicht mit dem Hintergedanken: sie zu umwerben oder sie zu einem Date einzuladen.

Es erscheint den Jungs zu schwierig und zu wenig aussichtsreich. Also lassen sie es lieber gleich sein. Dabei sind ist die Gefahr, von einer Frau brüsk abgewiesen zu werden, vielleicht gar nicht so groß, wie viele Single-Männer denken.

Nicht wenige Frauen sind enttäuscht, wenn es nicht zu einer netten Unterhaltung kommt. Sie denken, der Typ hat kein Interesse. Und wenden den Blick bald von ihm ab. So stehen sich beide Parteien hilflos gegenüber. Vor allem in jungen Jahren.

 

Anlass zur Hoffnung
Jeder dritte Single macht sich überhaupt keine Gedanken um dieses Thema. Wenn ich jemand sehe, der mir gefällt: dann gehe ich auf ihn zu. Immerhin hat er/ sie mir mit Blicken mitgeteilt, dass ein Interesse besteht. Was soll schon passieren? Wenn das Gespräch interessant verläuft, dann versuche ich, Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich frage, ob wir mal zusammen was trinken gehen. Oder am nächsten Wochenende gemeinsam etwas unternehmen. Die Aussicht auf einen Flirt mit einer aufregenden Person wiegt für ein Drittel der Befragten stärker als jede Ansprechangst.

Diese Singles haben also das nötige Selbstvertrauen, jederzeit auf eine neue Bekanntschaft zuzugehen. Was der andere – egal of Mann oder Frau – nicht selten mit Dankbarkeit aufnimmt.