Wie beliebt ist Fremdgehen in Deutschland?

Jeder Fünfte in Deutschland geht fremd

Der Seitensprung als Volkssport? Wie oft gehen Männer und Frauen in Deutschland fremd? Hier das Ergebnis einer Online-Studie

 

Bei der Hochzeit schwört sich ein Paar ewige Liebe –
für gute und für schlechte Zeiten.
Wie aber sieht die Realtität aus?
Eine Studie hat es ans Licht gebracht:
Tatsächlich sind 20 Prozent aller Deutschen nicht treu.
Hier die Details der Umfrage:

Hallo Liebes, ich muss heute länger im Büro bleiben. Schönen Gruß an die Kinder.
Du brauchst mit dem Essen nicht auf mich zu warten.

Das kommt in Deutschland jeden Tag tausendmal vor.
Kein Grund also, sich Sorgen zu machen. Oder doch?

Verdächtig wird es dann, wenn der Partner immer wieder länger „arbeiten“ muss.
Wenn er immer wieder vor dem Spiegel steht. Wenn er anfängt Sport zu treiben.
Und sich neue Klamotten kauft.
Wenn er sich mit dem Essen zurück hält, um endlich mal abzunehmen.

Bedenklich wird es, wenn er kaum noch Zeit hat für seinen Ehepartner.
Diese Indizien weisen darauf hin: da ist etwas am Laufen.
Fremdgehen und Seitensprung
nicht ausgeschlossen.

Die Studie einer Singlebörse hat ergeben:
In Deutschland hat jeder Fünfte seinen Partner mindestens schon einmal
zum Narren gehalten. Und mit jemand Fremdem Sex gehabt.

 

Wer geht öfter fremd: Männer oder Frauen?
Der Seitensprung ist bei Mann und Frau gleichermaßen beliebt.
18 Prozent der Frauen in Deutschland waren schon einmal fremd poppen.
Bei den Männern sind es standesgemäß 23 Prozent.

Was aber verstehen Männer und Frauen eigentlich unter Fremdgehen?
Hier gibt es sehr wohl Unterschiede.
Die Mädels sehen die Sache nämlich sehr eng:
Wenn der Göttergatte einem fremden Mädchen einen Kuss gibt,
dann ist er schon neben hinaus gegangen. Wow, das ist ein strenger Maßstab.
Deutsche Männer hingegen sehen es locker:
Erst richtiger Sex gilt als Seitensprung.

 

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Wie oft im fremden Bett?
Hier kommt eine echte Überraschung.
Die Studie belegt nämlich:Männer sind Wiederholungstäter.
Sie lieben den Seitensprung so sehr, dass sie es immer wieder tun.
11 Prozent der Jungs sagen:
Ja, ich habe schon oft im fremden Garten genascht.

Deutsche Frauen kommen dagegen relativ brav daher:
Fremdgehen stand für sie bisher nur ein einziges Mal auf dem Programm.

 

Neue Sexual-Reize führen zum Fremdgehen
Diplom-Psycholgin Lisa Fischbach (von der Partnervermittlung ElitePartner)
sagt zu den Gründen für einen Seitensprung:
Fremd-Poppen hat seine Ursache meist in dem Verlangen
nach einem neuen erotischen Abenteuer:
Mal etwas Neues, etwas Aufregendes erleben. Das ist die Devise.

Die Seitenspringer haben zu Hause nicht unbedingt eine unglückliche Beziehung.
Nein, die sexuelle Anziehungskraft eines anderen Menschen
ist schuld am Fremdgehen. Sei es nun eine Arbeitskollegin,
eine zufällige Bekanntschaft im Fitness-Center oder auch im Urlaub.

Diese Rechnung in Bezug auf Männer wird von der Singlebörsen-Studie bestätigt:
48 Prozent der Männer in Deutschland fühlen sich zu schwach,
um einer sexy Frau
Widerstand zu leisten.

39 Prozent meinen:
Der Reiz eines unbekannten Körpers ist zieht stärker als 100 Pferde.
Nur 30 Prozent aller Männer machen einen Seitensprung,
weil es zu Hause im Bett nicht mehr so lustvoll zugeht.
Also muss ein Ausweg gefunden werden: Man holt sich den Sex woanders.

Die Mädchen in Deutschland sehen die Sache mit dem Fremd-Poppen anders.
Sie sind unzufrieden mit der eigenen Ehe.
45 Prozent der Mädels sagen, sie sind unglücklich in der Beziehung.
28 Prozent werfen Ihren Männern vor, dass sie ihnen
zu wenig Aufmerksamkeit und Liebe schenken.

 

Fast eine Sensation:
Der Seitensprung macht schlechtes Gewissen

Lisa Fischbach (von ElitePartner) weiß zu berichten:
Auch wenn Fremdgehen fast schon so eine Art Volkssport geworden ist.
Leicht machen es sich die „Betrüger“ nicht. Auf der einen Seite wollen Sie
in einem fremden Bett aufregenden Sex haben.
Auf der anderen Seite hat jeder Mensch das Bedürfnis nach Sicherheit
und Geborgenheit. Und das ist nur in einer festen Beziehung zu haben.

Das bringt viele Männer und Frauen in Deutschland in eine Zwickmühle:
Soll ich oder soll ich nicht?
Das Ergebnis der Studie führt zum Schluss, dass die erotische Anziehungskraft
der fremden Haut oft die Oberhand gewinnt gegenüber dem Sicherheitsgedanken.

Quelle:
http://www.otz.de/

Lothar Mader

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