WhatsApp und Lovoo-App: Konkurrenz für Singlebörsen?

Neue Trends in der Dating-Szene

In die Singlebörsen-Welt ist seit einiger Zeit Bewegung
rein gekommen. Bilden die Apps von Lovoo
und WhatsApp eine ernsthafte Konkurrenz?

Hallo liebe Leser,
in diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick
der neueste Entwicklungen auf dem Dating-Markt.

Mit den Fragen:
Sind klassische Singlebörsen noch zeitgemäß?
Oder werden sie bald von Whatsapp, Lovoo und Badoo überholt?
Am Ende stelle ich Ihnen ein paar gute Apps für mobiles Dating vor.

 

Singlebörsen auf dem Abstellgleis?
Nach der Jahrtausendwende haben Flirt- und Kontaktbörsen
einen atemlosen Aufstieg hingelegt. Mit jährlichen Zuwachsraten von über 10%.
Die Partnersuche im Internet hat alte Kennenlern-Formen in den Schatten gestellt.
12 Millionen deutsche Singles haben diese rasante Entwicklung möglich gemacht.

Lange Zeit galt es in Deutschland als schick, dass junge Singles, Geschiedene
und auch Verheiratete sich bei einer Singlebörse ein Profil zulegten.
Um zu chatten, zu flirten oder einen Lebenspartner zu suchen.
Oder einfach einen schönen Freizeitspass haben.
Auf dem Höhepunkt der Singlebörsen-Hype in 2011 überstieg der Umsatz
der Branche die Grenze von 200.000 Millionen Euro pro Jahr.

Doch dann tritt zum ersten Mal eine Stagnation ein.
Weil sich vor allem jüngere User unter 25 immer mehr alternativen Datingformen
zuwenden: den mobilen Anwendungen wie WhatsApp, Lovoo-App, Tinder,
Zoosk, Jappy, Facebook und Badoo.

Ein weiterer Grund für die Flaute:
Erotik-Portale wie First Affair und der JOYclub stellen für vergleichsweise
biedere Singlebörsen eine immer stärkere Konkurrenz dar.

Online-Partnervermittlungen wie Parship und ElitePartner bleiben bisher
von dieser Kehrtwende noch verschont.
Sex- und Casual-Dating-Portale verzeichnen seit 2008 sogar einen beträchtlichen
Mitglieder-Zuwachs. Ganz klar auf der Verliererstraße sind jedoch die klassischen
Singlebörsen wie Friendscout24, Neu.de, Bildkontakte und Dating Cafe.

Dating-Experte Henning Wiechers vom Großen Singlebörsen-Vergleich sagt:
Die Gründe für diesen Abstieg der Klassiker liegen in einer härter werdenden
Konkurrenz. Und in einer zunehmend preisbewussten Einstellung der Internet-User.

Statt pro Monat 30 Euro zu zahlen, tendieren vor allem junge Singles
seit geraumer Zeit mehr zu Billig-Angeboten.
Es scheint auch nicht mehr so prickelnd zu sein, zu Hause
vor dem Bildschirm die Chancen für die Partnersuche auszuloten.

Mit dem Erscheinen von iPads, Smartphones, Tablets und vor allem App-Stores
ist das mobile Dating überall und zu jeder Zeit stark auf dem Vormarsch.
Lovoo, Badoo und Co. sind nicht nur preiswerter.
Sondern bieten auch klasse Möglichkeiten, um neue Menschen kennenzulernen.

 

WhatsApp-Dating als ernsthafte Konkurrenz?
Wie wir wissen, ist die die Whats-App nahezu kostenlos.
Längst hat sie die herkömmliche SMS überflüssig gemacht.
Jugendliche fabrizieren keine teueren Telefon-Rechnungen mehr.

Heute nutzen weltweit 500 Millionen User nur noch die Facebook-eigene
WhatsApp, um Kurznachrichten zu schreiben. Es ist fast schon beängstigend,
wenn man sieht, dass viele junge Leute im Alltag permanent auf dem Smartphone
herumtippen. Sie nehmen die Welt um sich herum kaum noch wahr.

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Mit diesem Messenger-Dienst ist es
noch weit weniger als bei Facebook möglich, aktiv Flirtkontakte zu suchen.
Deshalb ist die WhatsApp keine echte Konkurrenz für Singlebörsen.

Der Grund ist ganz einfach:
wir können mit Whats-App nur mit solchen Menschen kommunizieren,
deren Telefon-Nummer wir kennen. Es gibt überhaupt keine Suchfunktion.
Mit der wir die Möglichkeit hätten, neue Kontakte zu suchen.
Und Freundschaften zu schließen.
Endloses Parlavern: ja. Aber zur Partnersuche ist die WhatsApp total untauglich.

 

Hier gibt es weitere Tipps
zum Online-Dating auf Singlebörsen

 

Mobiles Dating mit Lovoo
Ein ganz anderes Bild bietet die Lovoo-App. Smartphone-Besitzer haben nun
die Möglichkeit, unterwegs und kostenlos Flirtchancen wahrzunehmen.
Das Ganze sieht so aus: man sitzt im Bus, in der Bahn oder im Biergarten.
Und kann am Handy-Display erkennen, welche Lovoo-User sich gerade
im näheren Umfeld befinden.

Dazu stellt die Flirt-Community Lovoo eine GPS-gesteuerte Radarfunktion
zur Verfügung. Mit der man erkennen kann, welche Singles sich
in einem Umkreis von 300 oder 1.000 Metern aufhalten.
Es können dabei nur solche Menschen geortet werden,
welche sich die Anwendung aus dem App-Store heruntergeladen haben.

Eine weitere attraktive Funktion der Lovoo-App ist das so genannte „Matchgame“.
Ähnlich wie beim amerikanischen Online-Dienst Tinder können Singles die Fotos
anderer User positiv bewertet werden.
Der andere sieht diesen Vorgang auf seinem Smartphone-Bildschirm.
So können spielerisch leicht Chat-Kontakte entstehen.

Hat man unterwegs etwas Zeit: So kann man einem anderen Single eine Nachricht
schreiben. Und sich unkompliziert und schnell auf eine Cola, ein Bier
oder einen Döner treffen. Der jungen Generation scheint dieses spontane Dating
viel besser zu gefallen als die Desktop-Suche bei normalen Singlebörsen.

Die Lovoo-App ist nicht nur für junge Leute interessant.
Auch ältere Menschen – vor allem Männer – nutzen die Möglichkeiten.
Man stelle sich zum Beispiel vor: da ist ein betagter Mann auf einer Geschäftsreise
irgendwo in Deutschland oder Europa. Mit Hilfe der mobilen Lovoo-App kann er
nun im günstigsten Fall eine schnuggelige Frau für ein Sexabenteuer finden.
So abwegig ist das nicht.

Neben Umkreissuche und Spontanität liegt die Stärke der Lovoo-App vor allem
bei den Kosten. Denn viele Funktionen, für die man bei einer Singlebörsen
einen Monatsbeitrag zwischen 15 bis 40 Euro zahlen muss, sind bei Lovoo
kostenlos erhältlich. Der Premium-Account für konkurrenzlos billige 8 Euro
pro Monat bietet lediglich einige Luxus-Funktionen. Die sind nicht unbedingt nötig,
um mit anderen Singles zu chatten und ein Date auszumachen.

 

Konkurrenz-Situation in der Online Dating-Welt
Um diesem Trend entgegenzutreten, bieten die Top-Kontaktbörsen
in Deutschland mittlerweile ebenfalls eine App an.
Allen voran der Klassenprimus Friendscout und die Meetic-Tochter Neu.de.

Die mobile Anwendung kann kostenlos aufs Handy heruntergeladen werden.
Die Singles können sich unterwegs in die Webseite der Singlebörse einloggen.
Sie können brandaktuelle Bilder hochladen. Profil und Postfach verwalten.
Was mit der WhatsApp überhaupt nicht möglich ist.

Allerdings gibt es ein paar Schönheitsfehler gegenüber Lovoo, Badoo,
Jappy und Tinder: wichtige Dating-Funktionen sind bei klassischen Singlebörsen
nicht umsonst zu haben. Nach wie vor können die User nur dann
echte Kontakte herstellen, wenn sie für einen Premium-Account gezahlt haben.
Der Fortschritt bei Singlebörsen liegt also durchaus im mobilen Bereich.
Jedoch ohne das Prädikat „kostenlos“.

So stellt Henning Wiechers vom Großen Singlebörsen-Vergleich fest:
zumindest bei der jungen Generation haben klassische Kontaktbörsen ausgedient.
Anmeldungen und Nutzerzeiten in Minuten sind rückläufig.
Wenn diese Portale sich beim Preisgefüge nicht etwas einfallen lassen:
Dann könnte es sein, dass sie in absehbarer Zeit komplett von der Bildfläche
verschwinden. Obwohl die Single-Generation über 35 und auf Partnersuche
bei konventionellen Partnerbörsen immer noch die größeren Chancen sieht.

Erste Anzeichen dieser Entwicklung: die Scout-Gruppe (Immobilien, Autos usw.)
hat Friendscout24 bereits verkauft hat. Auch die Top-Partnervermittlung Parship
wurde an einen Londoner Investor verhökert.
Die Zukunft beider Börsen ist ungewiss.

Single-Portale dieser Art sind durch überhöhte Preise heute nicht mehr
konkurrenzfähig: gegenüber weitaus billigeren oder kostenlosen mobilen Diensten
wie Jaumo, Badoo, Lovoo-App, Jappy usw.

Das einzige Manko der Kostenlos-Dienste: sie verdienen wenig bis gar kein Geld.
Sie müssen sich über Werbeeinblendungen finanzieren.
Ob das mittelfristig ausreichen wird, um über die Runden zu kommen:
das steht noch in den Sternen.
Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die Rechnung jedenfalls aufzugehen.

 

Gute Apps im Überblick
Beginnen möchte ich mit den Portalen und Anwendungen, die erst seit kurzer Zeit
auf dem Markt sind. Bevor ich später auf die mobile Nutzung der älteren
Singlebörsen zu sprechen komme.
Alle Apps können per iPhone, Tablet, iPad und Smartphone genutzt werden.
Sowie mit dem Android-Betriebssystem.
In den App-Stores sind alle Anwendungen kostenlos downloadbar.

Lovoo-App
In Grunde genommen habe ich sie oben schon beschrieben.
Im Gegensatz zur WhatsApp kann man hier echt auf die Suche nach neuen
Bekanntschaften gehen. Und zwar interessanterweise nach Leuten,
die sich in einem näheren Umkreis befinden.

Die Lovoo-App ist kostenlos erhältlich für iPad, iPhone und Android-Systeme.
Es besteht die Möglichkeit, sich über sein Facebook- oder Twitter-Profil
zu registrieren. Die Suche kann spezifisch eingeschränkt werden,
indem man seine Interessen und Hobbys eingibt.

Kwick-App
Diese Singlebörse ist nicht international, sondern nur auf Deutschland beschränkt.
Beim Kurztest hat mir die Kwick-Community sehr gut gefallen.
Weil sie Funktionen bietet, die einige andere Portale nicht haben.

Damit es nicht zu Mißverständnissen kommt:
Kwick hat nichts mit Quickie zu tun. Zwar können Sie relativ schnell zu Kontakten
kommen. Allerdings dürften diese Leute mehr Interesse am Flirten und Chatten
haben als an einem erotischen Sexkontakt.
Bei Kwick sind nicht nur Singles angemeldet. Sondern auch liierte Menschen.

Sowohl die mobile App als auch alle Features von Kwick sind von A bis Z
100 Prozent kostenlos. Dazu gehört auch die Nutzung der Chat-Funktion,
des Forums und des Blogs.
Die Kwick-App steht für Android-Smartphones, iPhones und Tablets bereit.

Mobile Nutzung von Tinder
2 Millionen Deutsche haben sich schon bei Tinder angemeldet.
Eine recht beachtliche Zahl, wie ich finde.

Nachdem sie die Dating-App auf das iPhone heruntergeladen haben,
können Singles aus aller Welt auf die Suche nach interessanten Menschen gehen.
Das Ganze spielt sich ähnlich ab wie bei Lovoo:
Die Tinder-App stellt eine Umkreissuche zur Verfügung. Sie können also
die Entfernung eintippen. Und gewisse Kriterien, die ein Flirtpartner haben sollte.

Die Grundeinstellungen sind gemacht.
Jetzt schalten Sie unterwegs das Smartphone an. Und schauen sich die Bilder
und Standorte der Leute an, die sich in der Nähe aufhalten.
Zum Beispiel 1 Kilometer. Wenn Ihnen eine Visage nicht gefällt,
dann schalten Sie per Fingertouch einfach weiter.

Wie bei der Lovoo-App, so sind auch bei Tinder die Basisfunktionen umsonst
zu haben. Die Zusatzfunktionen von Tinder-Plus kosten ein paar Euros pro Monat.
Wobei es eine Rolle spielt, wie jung oder alt Sie sind.
Wirklich haben muss man die Plus-Funktionen aber nicht.

Badoo-Mobile
Das größte Social-Dating-Netzwerk der Welt bietet natürlich auch eine App an.
In Deutschland haben sich knapp 3 Millionen flirtwilligen Usern registriert.

Die Badoo-Community kann weitgehend kostenlos genutzt werden.
Ich habe es selbst ausprobiert. Sie können Kontakte zu Singles und Nicht-Singles
aus Ihrer Region aufnehmen. Sie können auch sehen, wer gerade online ist.
Und mit diesem User ein Chat-Gespräch anfangen.

Sie können bei der Anmeldung Daten und Bilder aus Facebook auf die Webseite
von Badoo postieren. Das alles können Sie auch mit der App bewältigen,
falls Sie unterwegs mal eine halbe Stunde Zeit haben.
Wenn Sie wieder zu Hause sind, können Sie alternativ auch am PC
die Kontaktvorschläge von Badoo betrachten –
falls der Akku Ihres Smartphones aufgeladen werden muss.

Zoosk-App
Nicht viel kleiner als Badoo ist die Zoosk-Gemeinschaft.
Auch dieses Dating-Portal agiert weltweit. Theoretisch könnte man über die
mobile App auch Singles aus England, Südafrika oder den USA kennenlernen.

Zoosk wird nicht nur von jungen Menschen, sondern auch von älteren
Semestern benutzt. Nachdem Sie am Computer oder auch am Smartphone
ein Profil erstellt haben, stehen zahlreiche Kontaktiermöglichkeiten zur Verfügung.

Das Besondere an der Zoosk-App: die Software registriert die Eigenschaften
speziell der User, die Sie am liebsten anschreiben.
Auf dieser Basis werden dann später ähnliche Kontaktvorschläge gemacht.

Wenn Sie z.B. auf blonde, farbige, sexy oder groß gewachsene Amazonen stehen:
dann merkt sich Zoosk diese Vorlieben.
Und zeigt immer wieder solche Frauen an.
Sie müssen also nicht sinnlos uninteressante Profile lesen.

Leider hat die Zoosk-Community einen Haken: wie bei normalen Singlebörsen,
so ist die Kontaktaufnahme für Männer und Frauen nämlich nicht kostenlos.
Bei einer halbjährigen Mitgliedschaft müssen Sie pro Monat 15 Euro auf den Tisch
blättern. Kostenlos ist nur das Schalten einer Kontaktanzeige und das Suchen.
Anschreiben geht nur gegen Geld.

Die Jaumo-App
Ähnlich wie Jappy, so ist auch Jaumo total kostlos.
Nicht nur der Download, sondern auch das Nachrichten-Schreiben.
Daher wundert es nicht, dass in Deutschland schon mehr als 3 Millionen
Menschen diese Singlebörse nutzen.

Die Jaumo-App scheint besonders für junge Leute sehr interessant zu sein.
Ganz klar: die haben in der Regel nicht soviel Geld zur Verfügung.
Die mobile Nutzung bietet die Chance Leute zu suchen,
zu kontaktieren und ein Date auszumachen.

Um Ihre Kontaktchancen zu erhöhen, sollten Sie möglichst attrraktive Bilder
ins Profil hochladen. Denn der erste Eindruck geht immer über Fotos.
Wie bei allen Singlebörsen.

Friendscout24
Die größte Singlebörse in Deutschland bietet eine recht ausgereifte mobile App an.
Einmal aus dem App-Store heruntergeladen, können zahlende
Friendscout-Mitglieder nahezu dieselben Funktionen wahrnehmen,
als wenn sie zu Hause am Bildschirm hocken würden.

Unter anderem bietet Friend Scout ein Foto-Voting an. Wenn Sie unterwegs
eine Wartezeit haben, können Sie die Bilder anderer Mitglieder anschauen.
Mit einem Klick auf „Ja“ können Sie ein Kennenlern-Signal setzen.
Die Friendscout-App bietet zudem die Chance, einen eingeloggten Single
in den Chat einzuladen.

Parship-App
Schicken wir gleich noch den Marktführer im Bereich „Partnerbörsen“ hinterher.
Um über die mobile Anwendung die Partnervermittlung Parship vollwertig
zu nutzen, brauchen Sie leider einen kostenpflichtigen Account.
Anschauen, ausprobieren, Eindrücke sammeln: das alles ist gratis.
Menschen anschreiben kostet leider Geld.

Das bedeutet: Sie haben einen Persönlichkeitstest ausgefüllt.
Und eine kostenpflichtige Laufzeit ausgewählt.
Jetzt können Sie auch unterwegs die Kontaktvorschläge ansehen.
Und gegebenenfalls eine Mail schreiben. Auch die Parship-App ist kompatibel
mit Android-Systemen und iPhone-Handys.

Für weniger interessant halte ich das Hochladen von neuen Situations-Bildern.
Kaum ein partnersuchender Single wird Interesse haben an Schnappschüssen,
die Sie gerade irgendwo auf dem Marktplatz oder an der Uni gemacht haben.
Das sind Spielereien, die eher auf spassigen Singlebörsen üblich sind.

Elite-Singles kennenlernen
Die Partnervermittlung ElitePartner hat es sich zur Aufgabe gemacht,
gebildete Leute mit Niveau zusammenzuführen.
Natürlich besteht keine Garantie, dass sich dabei echte Gefühle bilden.
Das muss sich in der Kennenlernphase und beim Treffen herausstellen.

Wenn Sie zwischen 2 Vorlesungen, zwischen Gerichtsverhandlungen
oder im Lehrerzimmer der Schule eine halbe Stunde Zeit haben:
dann können Sie mit der mobilen App von ElitePartner nachschauen,
was es Neues gibt in Ihrem Profil.
Ob interessante Kontaktvorschläge eingegangen sind.
Ob ein Single Sie angeschrieben hat.

Auch hier bei ElitePartner dasselbe Bild wie bei Parship:
Sie können per Smartphone oder Tablet nur dann nennenswerte Aktionen
ausführen, wenn Sie zumindest eine 3-Monatsmitgliedschaft erworben haben.
Relativ billiger wird es, wenn Sie die Dienste von ElitePartner
für für 1 ganzes Jahr abonnieren.

Mobile App von Neu.de
Neu.de ist eine waschechte Singlebörse. Nachdem Sie die Anwendung
kostenlos aus dem App-Store aufs Endgerät heruntergeladen haben:
Können Sie nach neuen Bekanntschaften suchen.
Dazu sehen Sie sich die Mitgliederprofile an.
Und schreiben je nach Gefallen andere Singles an.

Einen Haken hat die Sache: Zwar durften Sie die App gratis downloaden.
Das Verschicken von Nachrichten geht allerdings nicht ohne den Neu.de-Pass.
So nennt die auch international ausgerichtete Singlebörse Neu.de
eine Premium-Mitgliedschaft.

Ähnlich wie bei den Konkurrenzseiten ElitePartner und Parship,
so macht auch Neu.de seinen Usern Partnervorschläge.
Dabei handelt es sich um Singles mit weitgehend ähnlichen Interessen
oder Persönlichkeits-Merkmalen.

Aber wie gesagt: um Neu.de 100 prozentig zu nutzen, reicht die App allein nicht aus.
Sie brauchen eine Vollmitgliedschaft.
Die ab 15 Euro pro Monat vergleichweise günstig zu haben ist.

Mobile Partnersuche bei eDarling
Nach dem kostenlosen Herunterladen aus dem App-Store können Sie
als eDarling-Mitglied Kontakt aufnehmen zu anderen Singles.
Das könnte zum Beispiel ein zaghaftes Lächeln sein. Oder eine Anfrage,
ob Interesse besteht, sich gegenseitig kennenzulernen.

Auch bei dieser mobilen App ist wieder Grundbedingung,
dass Sie zahlendes Mitglied der Partnervermittlung sind.
Ohne diese Partnerschaft haben Sie nur wenige Möglichkeiten
für eine erfolgversprechende Partnersuche.
Eine wirkliche Kontaktaufnahme ist nicht drin.

Bemerkenswert bei der Partnervermittlung eDarling:
hier sind Singles aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten auf der Suche.
Also nicht so elitär wie ElitePartner.

Ganz nett ist noch die Upload-Funktion für Bilder.
Wenn Sie sich gerade mit dem Smartphone selbst fotografiert haben:
dann können Sie dieses Pic sofort ins Profil stellen.
Ein wenig Spielerei halt. Ob das für die Partnerfindung positive Auswirkungen hat:
das muss jeder selbst ausprobieren.

 

Lothar Mader

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