Vergewaltigungen & Sexualverbrechen durch Dating-Apps

Vergewaltigungen durch Dating-Apps?

Der Anstieg von Sexual-Delikten wird häufig Dating-Apps
wie Lovoo und Tinder in die Schuhe geschoben.
Einer britischen Studie zufolge haben Vergewaltigungen in den letzten Jahren
eine Steigerungsrate von 600 Prozent zu verzeichnen.
Wobei die polizeilich erfassten Übergriffe wohl nur die Spitze des Eisberges sind.

Vor allem Frauen zwischen 20 und 30 Jahren sind von Vergewaltigungen betroffen.
Weil sie die Gefahren unterschätzen, die von Kontakten per Dating-Apps ausgehen.

Wir sprechen hier nicht von relativ harmloser sexueller Belästigung wie Po-Kneifen.
Sondern von gewaltsam erzwungenem Sex.

 

Mögliche Gründe für die Vergewaltigungswelle

Rasante Verbreitung der Dating-Apps
Der Siegeszug der mobilen Anwendungen begann ungefähr im Jahr 2010.
Mit Lovoo können Singles schön bequem Leute treffen, die sich direkt nebenan
befinden. Die Dating-App Tinder hat einen besonderen Reiz:
Sie zeigt auf dem Smartphone reihenweise Bilder. Mit „Gefällt mir“ können wir
dem Gegenüber unsere Flirtbereitschaft signalisieren.

Durch die weite Verbreitung der Dating-Apps kommt es zu viel mehr realen Treffen
als das früher beim Gebrauch der stinknormaler Kontaktbörsen der Fall war.
Je mehr Leute wir treffen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
auf Menschen mit bösen Absichten zu stoßen.
Für Sexualverbrecher sind mobile Apps eine goldene Fundgrube.

Vergewaltigung durch übereiltes Kennenlernen bei Dating Apps
Bei gewöhnlichen Singlebörsen wird zuerst gechattet und geschrieben.
Das gegenseitige Kennenlernen nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch.
Bevor man sich nach 2 oder 4 Wochen vielleicht mal auf einen Kaffee trifft.

Es besteht die reelle Chance, einen Übeltäter vor einem Rendezvous als solchen
zu entlarven. Auch wenn es natürlich auch in diesem Bereich
hier oder da schon zu einer Vergewaltigung gekommen ist.

Ganz anders sieht die Sache bei Dating-Apps aus.
Die weiblichen Singles verlassen sich nicht mehr auf ihren Instinkt.
Wenn ihnen ein Bild oder eine Message gefällt:
Dann marschieren Sie ohne zu zögern auf die Gefahr zu.

Nach dem Motto: wozu warten? Ich lebe heute. Wer weiß, was morgen ist?
Das schnelle unkritische Dating-Verhalten ist ein Hauptgrund
für die Zunahme von Vergewaltigungen.

Allgemeine Verrohung der Gesellschaft
Auch wenn man glaubt: schlimmer geht’s nimmer:
Es ist immer noch Steigerungspotential vorhanden.

Kleine Rangeleien in der Schule gab es schon immer.
Aber heute wird nicht nur geschlagen und geboxt.
Wehrlos am Boden liegende Opfer werden weiter in den Bauch getreten.
Bei Streitereien, die normalerweise harmlos sein könnten,
werden Messer und Waffen eingesetzt.
Ein solches Gewaltpotential hat es vor 20 Jahren noch nicht gegeben.

Dasselbe trifft auf Vergewaltigungen zu.
Waren es früher nur krankhafte Triebtäter oder ganz wenige Männer.
So ist die Hemmschwelle, einer Frau sexuelle Gewalt anzutun,
in den letzten 10 Jahren auch bei „normalen“ Männern gesunken.
So müssen nur noch ein paar Gelegenheiten her.
Wie wir sie beim Gebrauch von Dating-Apps zweifellos haben.

Wenn ein Single-Mann ein sexy Frau trifft.
Wenn ihm knackige Brüste entgegen strahlen.
Dann genügt nicht mehr ein Kussversuch, wie zu meiner Jugendzeit.
Sie wird gleich auf den Boden geworfen.
Die Kleider werden ihr vom Leib gerissen. Sie wird brutal missbraucht.

Leichtgläubigkeit führt zu Vergewaltigungen
Die Dating-App von Tinder ist doch eine echte Spielwiese.
Wir sehen Fotos von anderen Singles.
Wir können frei entscheiden, wen wir treffen wollen. Möglichst auf der Stelle.
Wer denkt bei dem Wischen auf dem Samsung-Tablet schon an Sexualverbrecher?

Die Naivität mancher jungen Frauen ist zum Haare ausraufen.
Glauben sie doch tatsächlich, das seien alles gute, hochinteressante Menschen.
In Wirklichkeit lauern bei mobilen Anwendungen viele Verbrecher darauf,
sich mit einem naiven Opfer zu treffen. Und es zum Sex zu zwingen.

 

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Risiko für eine Vergewaltigung minimieren

Vorsicht beim Kennenlernen fremder Männer
Wenn eine Single-Frau im Dating-Profil Wohnadresse, Arbeitsstelle
und die Lieblingsbar anpreist:
Dann ist noch nicht mal ein Date nötig für eine Vergewaltigung.

Ein Sexualverbrecher könnte die täglichen Gehwege ausspionieren.
Und sie an einem geeigneten Ort überfallen.
Das bedeutet: Teilen Sie anderen Usern auf keinen Fall zu private Fakten mit.
Stellen Sie bei Tinder und Lovoo keine Fotos rein, welche Lust machen auf Poppen.

Sich Zeit lassen zum Kennenlernen über Smartphone und Singlebörsen
Zeit ist ein wirklich gutes Stichwort.
Sexualverbrecher haben einen starken Trieb, mit einer Frau zu kopulieren.
Sie haben keine Geduld für ein langwieriges Beschnuppern über das Smartphone.
Wenn es zu lange dauert bis zu einem Treffen:
Dann brechen sie den Kontakt ab. Und suchen sich ein leichteres Opfer.

Stimmen Sie also dem Vorschlag für ein schnelles Date nicht zu.
Versuchen Sie, mit dem Mann zu telefonieren.
Bilden Sie sich dabei ein Urteil über den Charakter und die Absichten des Typen.

Viele junge Frauen machen den Fehler, sich schon 30 Minuten nach der ersten
Flirtnachricht auf einer Dating-App mit dem Kerl zu treffen.
Denn dazu sind Tinder und Lovoo ja konzipiert: für schnelle, spontane Dates.

Tatort Wohnung: einsame Plätze laden zur Vergewaltigung ein
Wir müssen uns immer wieder wundern,
wie gnadenlos dumm manche Menschen bei der Partnersuche sind.
Da tappt das Mädchen in das Haus eines wildfremden Kerls.
Oder sie lässt sich zu einem Waldspaziergang überreden.

Sie haben sich bei Tinder oder Lovoo kennengelernt.
Ein Treffen im Privatbereich oder etwas abseits. Warum auch nicht?
Ein Date in der freien Natur oder bei Kerzenlicht hat doch einen gewissen Reiz.

Theoretisch könnte das stimmen.
Wenn es nicht so viele Sexualverbrecher auf der Welt gäbe.
Die nur auf solch leichtsinnige weibliche Singles lauern.
Diese denken sich nichts dabei, eine fremde Wohnung zu betreten.
Drei von vier Vergewaltigungen finden in Innenräumen statt.

Sexfalle Dunkelheit
Sexualtäter scheuen oft das Tageslicht.
Sie versuchen, ein Rendezvous auf den Abend zu schieben.
Doch wozu das? Wozu sollte man einen unbekannten Menschen abends treffen?
Es gibt keinen gescheiten Grund dafür.

Bestehen Sie unbedingt auf eine Uhrzeit, wo noch viele Menschen auf den Straßen
unterwegs sind. Die Ihnen beistehen können,
wenn der Kerl Ihre Titten begrapscht. Oder Ihnen ans Höschen will.

Kritische Anreise zum Date
Triebtäter haben leichtes Spiel für eine Vergewaltigung, wenn sie eine Frau erst mal
in einem geschlossen Raum haben. Dazu zählt auch das Auto.
Die Polizei rät: wenn Sie bei einer Dating-App einen Mann kennengelernt haben:
Dann lassen Sie sich auf gar keinen Fall abholen.

Sagen Sie einfach: Nein danke, ich kommt mit dem eigenen PKW, zu Fuß,
mit Bus oder Bahn. Gehen Sie auch nicht auf den Vorschlag ein,
den Kerl mit Ihrem PKW abzuholen.
Er soll sich ein Taxi nehmen oder mit dem Zug fahren.
Oder bleiben, wo der Pfeffer wächst.

Helfer mitnehmen
Eine sehr einfache Vorsichtsmaßnahme.
Auch wenn der Typ einen vertrauenswürdigen Eindruck macht:
Nehmen Sie dennoch eine Freundin oder noch besser
einen männlichen Begleiter mit zum ersten Date.
Bis die Begrüßungs-Zeremonie vorbei ist.

Durch seine Gegenwart in den ersten 5 Minuten kann der Bekannte
einen möglichen Vergewaltiger vielleicht sogar abschrecken.
Denn er sieht sein Gesicht.
Kann ihn später bei der Polizei beschreiben bzw. identifizieren.

Smartphone kann Vergewaltigung verhindern
Es ist nicht immer gesagt, dass Sie bei einem sexuellen Angriff noch die Zeit haben,
zum Handy zu greifen. Eine Chance ist es aber allemal.
Man sitzt in einem Restaurant. Der Mann macht merkwürdige Andeutungen
und Anspielungen über die Figur des Mädchens.
Er berührt es an Körperstellen, wo er eigentlich nichts verloren hat.

Sie können versuchen, den Barkeeper oder die Servicekraft um Hilfe zu bitten.
Doch vielleicht haben die gar keine Zeit, sich um die Befindlichkeiten der Gäste
zu kümmern. Weil gerade Hochbetrieb ist.

In dem Fall ist es günstig, wenn Sie ein aufgeladenes Smartphone dabei haben.
Gehen Sie auf die Toilette.
Rufen Sie einen Bekannten an, der möglichst schnell hier sein kann.
Oder der 15 Minuten später noch einmal anruft.
Und die Polizei informieren kann,
wenn das Verhalten des Mannes sexuelle Absichten verrät.

 

Fazit
Rechtsradikale Gruppen werden natürlich versuchen,
den Anstieg der Vergewaltigungen den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben.
Die Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln sprechen dafür.
Dennoch zieht diese Argumentation nicht wirklich.

Denn Flüchtlinge in großem Ausmaß haben wir erst
seit Sommer 2015 in Deutschland.
Die Zahl der Sexualverbrechen steigt aber schon seit 2010 deutlich an.

Niemand kann es letztendlich beweisen.
Aber vieles spricht tatsächlich dafür, dass ein vorschnelles Date über mobile
Handy-Apps Vergewaltigungen erheblich begünstigen.
Denn der Anstieg der Anzeigen bei der Polizei stimmt zeitlich genau überein
mit der Hype der Dating-Apps.

 

Lothar Mader

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