Türkei-Reisen: Urlaubs-Infos und Sehenswürdigkeiten

Die besten Urlaubsziele in der Türkei

Vor einem Türkei-Urlaub sollte man sich Reise-Infos einholen
über die Sehenswürdigkeiten des Landes.
Die Top-Urlaubsorte sind Istanbul, Antalya und Alanya.
Es gibt noch viele weitere Highlights im Land am Bosporus

Türkei-Urlaub in Istanbul mit Sonnenuntergang

Umgeben vom Mittelmeer und Schwarzen Meer, hat sich die Türkei in den letzten
2 Jahrzehnten zu den Top-Urlaubsländern auf unserem Kontinent gemausert.
Ob Pauschalreisen oder Last-Minute-Reisen: die Strände der türkischen Riviera,
der Ägäis und der Schwarzmeerküste ziehen immer mehr Touristen an.

Doch warum ausgerechnet das Land am Bosporus?
Vielleicht können meine Reise-Infos diese Frage beantworten.
Ich beschreibe folgende Sehenswürdigkeiten und Badeorte:
Die türkische Riviera (Antalya, Alanya und Co.)
Die Ägäische Küste
Kulturhistorisch interessanten Orte
Die Metropole Istanbul.
Dazu viele Sport- Freizeit- und Partymöglichkeiten.

Die Türkei ist für alle Bevölkerungsschichten interessant:
für Familienreisende, für einen schönen Singleurlaub und für frisch Verheiratete
auf Flitterwochen. Denn die Möglichkeiten sind sehr vielseitig:
sportlicher Aktivurlaub, Bade- und Strandurlaub oder Kulturreisen.
Das Land am Bosporus hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Was auf jeden Fall für einen Türkei-Urlaub spricht, sind die günstigen Preise.
Außer Griechenland und Bulgarien gibt es kein Land in Europa,
wo wir für unseren Euro mehr bekommen als in der Türkei.

 

Landkarte Türkei
Damit Sie sich ein Bild machen können von den geografischen Verhältnissen,
können Sie diese Karte von Google-Maps benutzen. Sie können diese Karte
nach Belieben mit der Maus ziehen, verschieben, vergrößern und verkleinern.

 

Antalya
Meine Rundreise an der türkischen Riviera (Südküste) möchte ich mit Antalya
beginnen. Es ist die zugkräftigste Touristen-Hochburg an diesem Meeresabschnitt.
Zahlreiche Flüge gehen von Deutschland aus nach Antalya.
Pro Jahr fliegen knapp 2 Millionen Deutsche in dieses Urlaubsparadies.
Viele buchen kurzentschlossen ein Last-Minute-Schnäppchen, um an der Südküste
einen traumhaften Sommerurlaub zu erleben.

Die Strände an der türkischen Riviera überzeugen durch klares, sauberes Wasser
und eine ausgesprochene Gastfreundlichkeit.
Die Touristen haben gute Freizeit- und Sportmöglichkeiten für einen Aktivurlaub:
Sie können tauchen, schnorcheln, schwimmen und segeln.
Mit dem Boot fahren oder im Wind surfen.
Trekking, Klettern, Gleitschirmfliegen, Golf und Tennis spielen.
An der türkischen Riviera ist alles möglich.

Das weitläufige Taurusgebirge (1.500 km Länge) hinter der Südküste der Türkei
eignet sich gut zum Klettern, Wandern und Mountainbiken.
Die höchsten Berge gehen hoch bis fast 4.400 Meter. Normale Wanderwege
befinden sich ca. 500 bis 1.500 Meter über dem Meeresspiegel.

Eine einzige Wandertour möchte ich besonders hervorheben:
Der „Lykische Weg“ geht über eine Distanz von 500 Kilometer.
In Küstennähe, von Antalya nach Fethiye.
Bei den Wanderungen sind feste Bergschuhe und eine gut gefüllte Wasserflasche
wichtig. Vor allem im Sommer sollte man sich nicht darauf verlassen,
dass unterwegs die Quellen und Bäche Wasser hergeben.

Die bekanntesten Strände von Antalya sind der Lara-Beach, der Kiesstrand
von Konyaalti-Beach, der Cleopatra-Strand und der Olympos-Beach.
Wer seinen Badeurlaub lieber ruhig verbringen will, wählt den besser Konyaalti.
Für Familien mit Kindern ist der Cleopatra am besten geeignet.

Wetter und Temperaturen ermöglichen an der türkischen Riviera
einen bildschönen Badeurlaub:
Trocken, warm und jeden Tag viele, viele Sonnenstunden.
Dazu gute Strände und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Nachtleben von Antalya spielt sich in Discos, Bars, Pubs, Altstadtkneipen
und am Strand (Festivals) ab. Allein am Konyaalti Beach gibt es 100 Locations
zum Abfeiern. Ein paar Beispiele: das „Oxid“, die „King Bar“,
die „Inferno Disco“ oder die „Hemingway Bar“.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Antalya gehört die malerische Altstadt Kaleici.
Alte Häuser und enge schattige Gassen sind Zeitzeugen der wechselhaften
Geschichte von Antalya. Sehenswert sind die Minarett-Moschee,
das Hadrianstor und eine altrömische Stadtmauer mit Brücke.
Ferner die antike Burg Termessos und das Atatürk-Denkmal.
Atatürk ist nach dem ersten Weltkrieg der Begründer der modernen Türkei.

Auch der Jachthafen von Antalya ist nett anzusehen:
hier liegt so manches Luxusboot vor Anker. Für historisch interessierte Urlauber
ist das Archäologische Museum eine Top-Adresse. Ein Ausflugsziel:
In der Nähe von Antalya befinden sich die Düden-Wasserfälle.

In der Region Antalya gibt es noch ein paar kleinere Hafenorte,
die sich gut für einen Badeurlaub eignen. Zum Beispiel Belek, Kas und Kemer.
Wie überall an der türkischen Riviera, so hat man auch hier schöne Sandstrände
und Wassersportbedingungen.
In Belek kann man vorzüglich surfen, tauchen, segeln und vor allem Golf spielen.
Für den ruhigen Urlaub eignen sich vor allem Side, Dalaman und Fethiye.

 

Izmir
Die Millionenstadt Izmir liegt an der ägäischen Westküste des Landes.
Wie bei jedem Türkei-Urlaub, so ist auch eine Reise nach Izmir billiger
als ein Italien-Urlaub oder ein Ferienaufenthalt in Spanien.
Ob diese Reiseländer mehr zu bieten haben als Izmir:
darüber sollen sich andere Leute ein Urteil bilden.
Natürlich sind Spanien und Italien Top-Kulturländer.

Der beste Strand in der Region Izmir liegt bei Cesme, 50 Kilometer
vor den Toren der Stadt. Vielleicht auch noch Foca und Kussadsi.
In Cesme gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt:
lange Sandstrände und immer ein weiter Blick auf das azurblaue Meer.

Auch die griechische Insel Chios liegt direkt vor der Haustür (5 km).
Cesme ist gut ausgestattet mit Hotels und vielen Freizeitmöglichkeiten:
neben Schwimmen und Tauchen kann man Wasserski fahren,
Tennis spielen und sogar reiten.

Obwohl Cesme ein kleines Nest ist, geht nach dem Sonnenbaden
ganz schön der Punk ab. Beachclubs, Discos, Bars: fast wie auf Mallorca.
Langweilig wird es im Urlaub in Cesme garantiert nicht.

Die Stadt Izmir hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Mitten unter Palmen steht auf einem großen Platz der Uhrturm „Saat Kulesi“.
So etwas wie das Maskottchen der Stadt. Dank seiner außergewöhnlichen
Architektur im osmanischen Stil gehört der Uhrturm zu den Top-Highlights
von Izmir. Um einem Sonnenstich vorzubeugen, kann man im groß angelgten
grünen Park von Izmir den Kopf etwas abkühlen.

Weitere interessante Plätze in Izmir: eine arabische Moschee (Yali-Camii)
und der Basar auf dem Marktplatz (türkisch: Agora). Für historisch interessierte
Urlauber könnte ein Ausflug nach Ephesos und Pergamon interessant sein.

 

Cluburlaub in der Türkei
Viele Reiselustige schätzen den Urlaub im Rahmen einer Club-Anlage.
Der Cluburlaub im sonnigen Süden
hat so manche Vorteile.
Zum einen ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr attraktiv.
Zum anderen hat man zum Beispiel in einer Clubanlage von Aldiana
oder Robinson sehr viele Fitness- und Sportmöglichkeiten:
Tennisplätze, Beachvolleyball, Golf und Poolspiele, Fitness- und Wellnesscenter.
Dazu kommen natürlich noch die Möglichkeiten außerhalb des Clubgeländes.

Wer den Urlaub in einem Club verbringt, hat immer genügend Gesellschaft.
Ähnlich wie bei so genannten Single-Reisen oder einer Kreuzfahrt.
Es werden Events organisiert, man macht zusammen Ausflüge.
Diesen Vorteil sollte man nicht unterschätzen,
bevor man sich an irgendeinem Strand alleine zu Tode langweilt.

Welche Badeorte der Türkei bieten einen Club-Urlaub an:
In Side gibt es einen Aldiana-Club. In Antalya gibt es den Calimera-Club.
In Belek, Kemer und Side den Robinson-Club.
Auch in Bodrum und Izmir gibt es Clubhotels anderer Veranstalter.

 

Städtereisen nach Istanbul
Weltweit ist Istanbul die einzige Stadt, die auf 2 Kontinenten liegt.
Die Wasserstraße des Bospurus (700 bis 2.500 Meter breit) trennt
den europäischen Stadtteil Galata vom asiatischen.
Beide Stadthälften sind durch eine Hängebrücke verbunden,
über die eine 6-spurige Autobahn verläuft.

Am interessantesten für Urlauber ist wohl die Altstadt im europäischen Teil
von Istanbul. Hier befinden sich viele Top-Sehenswürdigkeiten,
die man unbedingt in Bildern festhalten sollte.

Zwar ist Ankara die Hauptstadt der Türkei. Im Vergleich zum farbenfrohen
und weltoffenen Istanbul wirkt Ankara aber wie eine graue Maus.
Noch nicht mal empfehlenswert für einen Kurzausflug.

Die berühmtesten Marktplätze von Istanbul
Wie bei allen Städtereisen in Europa, so ist auch in Istanbul der Markplatz
eine gute Gelegenheit, um die Mentalität der Menschen kennenzulernen.
Der Große Basar (Kapali Carsi) liegt im europäischen Teil der Stadt.
Nur wenige Hundert Meter vom Bosporus entfernt.

Auf diesem Basar gibt es Stände und Geschäfte aller Art.
Es werden orientalische Teppiche angeboten, Obst, Gemüse, kulinarische
Leckereien, Textilstoffe, Ledertaschen sowie mehr oder weniger billiger Schmuck.
Auf dem Großen Basar blicken die Urlauber auf ein schier unendliches
Menschengewirr. Sehr laut ist es hier, und es duftet es stark nach Orient.

Ein paar Meter weiter steigen den Istanbul-Touristen ebenfalls fremdartige Gerüche
in die Nase. Auf dem Gewürzbasar nämlich – auch Ägypten-Basar genannt.
Hier können die Reiseteilnehmer alle möglichen orientalischen Gewürze,
Naschereien, Kräuter und Teesorten riechen, ausprobieren oder kaufen.

Die Hagia Sophia
Noch ein paar Meter weiter in Richtung Bosporus liegt die Hagia Sophia.
Als die Christen von Byzanz noch die Herren von Konstantinopel waren,
war die Hagia eine Kirche. Unter den Osmanen wurde sie zur Moschee.

Heutzutage ist die Hagia Sophia nur noch ein Museum.
Auf jeden Fall gehört sie zu den Sehenswürdigkeiten,
die man bei einer Türkei-Reise unbedingt besucht haben muss.
Bemerkenswert an diesem muslimischen Gotteshaus sind die Verzierungen
und Ornamente im Innenraum. Und die Architektur der großen runden Dachkuppe.

Die Sultanahmed Moschee
Auch die „Blaue Moschee“ genannt.
Genau wie der Große Basar und die Hagia Sophia, so befindet sich auch
die Sultanahmed-Moschee im östlichen Zipfel des europäischen Istanbul.
Auf einem Abschnitt von ca. 2 Kilometern haben wir hier einige Top-Highlights
auf engstem Raum.

Wahrzeichen der Blauen Moschee sind die 6 islamischen Kirchtürme (Minarette).
Sowie die blau-weißen Fliesen – daher die Bezeichnung „Blaue Moschee“.
Wer Lust hat, eine islamische Kirche mal von innen zu sehen,
muss dazu die Schuhe an der Eingangstür stehen lassen.
Frauen müssen sich sogar ein türkisches Kopftuch überziehen.

Fußballstadtion von Galatasaray Istanbul
Vielleicht haben Sie das Glück und können im Hexenkessel des Galatasaray-
Stadions (Türktelekom-Arena) ein Spitzenspiel gegen Besiktas oder Fenerbahce
miterleben. Mehr als 50.000 fußballverrückte Fans machen ein solches
Lokalderby zu einem unvergesslichen Sporterlebnis im Türkei-Urlaub.

Der Topkapi-Palast
Noch ein paar Schritte weiter befindet sich auf einem Hügel der Topkapi-Palast.
Dieser riesige Schlosskomplex (700.000 Quadratmeter) war in früheren Zeiten
das Zentrum des osmanischen Weltreiches. Hier haben die Sultane residiert.

In den Palastgebäuden können die Türkei-Reisenden die Juwelenschätze früherer
Herrscher besichtigen. Es gibt Relikte des Propheten Mohammed zu sehen.
Ein uralter Koran. Und natürlich die Haremsgebäude, wo sich die lüsternen
Sultane bis zu 2.000 Liebesdienerinnen hielten.

Wenn die Sonne zu sehr brennt, kann man sich im schattigen Palastgarten
ein wenig abkühlen und relaxen. Von diesem Palastberg aus hat man
einen bildschönen Blick hinunter auf den Bosporus und auf den
asiatischen Teil von Istanbul.

Das Goldene Horn, Shoppen, Nachtleben
Das ist eine ca. 100 bis 200 Meter breite Bucht, die sich vom Bosporus aus
ca. 7 Kilometer lang in den europäischen Stadtteil von Istanbul hineinzieht.
Goldenes Horn deswegen, weil die Gebäude am Ufer der Bucht
reichlich mit diesem Edelmetall verziert sind.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Istanbul gehört auch die Galatabrücke.
Diese knapp 500 Meter lange Brücke verläuft über das Goldene Horn.
Sie verbindet damit die Stadtteile Fatih und Beyoglu. Eine Abkürzung also,
die Autos brauchen nicht um die ganze Bucht herum zu fahren.

Auf der anderen Seite der Bucht können sich die Urlauber ins Nachtleben stürzen:
im Stadtteil Beyoglu befindet sich die Istikal Caddesi,
Partymeile und Einkaufzone zugleich. Hier kann man in Bars, Cafes, Kneipen
und Nachtclubs einen unterhaltsamen Abend verbringen.

Auch am Hafen finden sich viele Unterhaltungsmöglichkeiten.
Im Sommer finden dort Open-Air-Veranstaltungen statt. In der 3 km langen
Fußgängerzone der Istikal Caddesi kann man auch prima shoppen gehen.

Auf der asiatischen Seite von Istanbul ist die Haupt-Shoppingzone
(Bagdad-Avenue) mit 14 km noch viel größer als im europäischen Galatateil.
Natürlich sollte man auch eine Abstecher rüber nach Asien machen.
Auch dort gibt es viele interessante Dinge zu sehen.

 

Alanya
Der Badeort Alanya liegt an der Südküste der Türkei.
Ungefähr 100 Kilometer östlich von Antalya.
Vor der Nase von Alanya erstreckt sich eine Halbinsel hinaus aufs Meer.
Auf diesem Landstreifen gibt es lange Sandstrände mit Palmen und Zypressen.

Der prominenteste Strand heißt Kleopatra-Beach.
In Erinnerung an die ägyptische Schönheit. Welche dieses Areal seinerzeit
von ihrem römischen Liebhaber als Geschenk erhielt.
Die Strände weiter im Osten von Alanya fallen flach ins Meer ab.
Ideal also für Familien mit Kindern. In jedem Fall zählen die Strände von Alanya
zu den schönsten und saubersten der gesamten Türkei.

Handel und Geschäftsleben finden auf dem Basar statt.
Dort können clevere Urlauber das eine oder andere Schnäppchen erwischen.
Entlang der Hafenpromenade von Alanya gibt es viele Restaurants,
die frischen Fisch und typisch türkisches Essen anbieten.

Am späten Abend beginnt in Alanya die Party.
In zahlreichen Locations feiern die Reisenden bis zum Abwinken.
Bekannte Partyorte sind der „Havanna-Club“ mit Karibik-Feeling.
Der „Hollywood-Club“ mit Musik für Jung und Alt.
Sowie die Diskotheken „Robin Hood“ und „Hawaii Beach Club“.
In all diesen Locations von Alanya geht ganz schön die Post ab.
Erst in den Morgenstunden wird geschlafen.
Bevor es wieder Zeit wird zum Sonnentanken.

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten in Alanya:
Die Burg hoch oben auf dem Berg ist einen Abstecher wert.
Gleich beim ersten Blick auf die Gebäude dieser Festung erkennen die Urlauber,
dass hier irgendwann einmal eine komplett eigenständige Stadt war.
Innerhalb der 6 Kilometer langen Festungsmauern sieht man Burgbrunnen,
eine ehemals christliche Kirche, eine arabische Moschee, einen Markplatz
und einen öffentlichen Badeplatz. Im Antik-Museum von Alanya können historisch
interessierte Touristen die Statuen des Hercules bewundern.

Das Landschaftsbild der Region Alanya ist geprägt von zahlreichen Obstplantagen
(Zitronen, Orangen, Bananen). Die Taurusberge laden zum Wandern ein.
Ganz in der Nähe gibt es eine tiefe Tropfsteinhöhle,
wo Asthmakranke kuriert werden.

 

Side
Der Urlaubsort Side liegt an der türkischen Riviera.
Etwa 60 Kilometer östlich von Antalya. Und zwar auf einer exponierten
Landzunge, die etwa 800 Meter auf das Meer hinaus reicht.
Die gesamte Halbinsel von Side ist ein einziger Sandstrand.
Wer bei seinem Türkei-Aufenthalt Geld sparen möchte, muss sich
eine Ferienwohnung oder einen Bungalow mieten.

Wie überall an der türkischen Riviera, so scheint auch in Side die Sonne
an 300 Tagen im Jahr. Im Juli erreichen die Temperaturen die 35-Grad-Marke.
Vom Meer kommt aber immer eine leichte Brise. So dass man das Klima nicht
als sehr heiß empfindet. An den Stränden von Side können die
Sonnenhungrigen einen erholsamen Badeurlaub erleben.
Es gibt nicht den Massentourismus wie in anderen Ferienorten.

Zu den Unterhaltungsmöglichkeiten:
In Side finden die Türkei-Liebhaber die größte Open-Air-Disco der Südküste:
das „Oxyd“. Partylustige Menschen feiern hier Nacht für Nacht bis in die
Morgenstunden. Weitere angesagte Party-Locations sind die Disco
„Lighthouse“, der „Apollo-Club“ und „Sammy’s Disco“.
Die Preise in Side sind vergleichsweise moderat.

Sonstige Sehenswürdigkeiten und Ausflüge:
Die von den Griechen erbaute Stadtmauer, das Amphiteater,
die Agora (Markt- und Festplatz) mit Wassertherme.
Sowie verschiedene Tempelreste (z.B. Apollo-Tempel).
Es ist immer wieder ein schönes Bild, wenn man vom Land aus die griechischen
Säulen betrachtet. Und dahinter das blaue Wasser des Mittelmeers.

In der Umgebung von Side gibt es einen 14 km langen Canyon-Nationalpark.
Hier kann man auf dem Fluss Wildwasser fahren (Rafting).
Oder man besorgt sich gutes Schuhwerk und durchwandert die Bergschlucht.

 

Bodrum
Die Hafenstadt Bodrum liegt an der Südwestküste der Türkei.
Nur 20 km von der griechischen Ägäis-Insel Kos entfernt.
So könnte man auch mal einen Bootsausflug hinüber zu den Inseln
Kos oder Rhodos (60 km) wagen.
Die ich hier bei den Reisezielen in Griechenland näher beschrieben habe.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Bodrum gehört die Altstadt.
Auf dem Marktplatz kann man einige gold- oder silberverzierte Dinge kaufen.
Sehenswert ist auch die Burg „St. Peter Kastell“ mit einem Unterwasser-Museum.
Dort ist die Nachbildung eines byzantinischen Schiffes
aus dem Mittelalter ausgestellt.
In der Nähe von Bodrum gibt es Windmühlen zu besichtigen.
Und den so genannten „Ottoman-Tower“ mit seinen osmanischen Küstenkanonen.

Ein ganz besonderes Abenteuer-Erlebnis ist die so genannte „Blaue Reise“:
Ein Segeltörn auf einer Motorjacht durch das Ägäische Meer.
Entlang der türkischen Küste, von einer Bucht zur anderen.
Sie können diese Tour als Einzelperson oder als Gruppe buchen.
Gesteuert wird das Schiff von einer professionellen Mannschaft.
Insgesamt dürfen maximal 12 Besucher an Bord.

Bodrum ist ein Mekka für Taucher.
Hier gibt es viele Tauchschulen, wo man das diesen Sport lernen kann.
Unter Wasser kann man bei Bodrum große Fischschwärme filmen.
Vor der Küste liegen einige Schiffwracks, die man untersuchen kann.
Grotten, Höhlen, Unterwassercanyons runden das Bild der Tauchressorts
von Bodrum ab.

Wer tauchen kann und gern einen aufregenden Abenteuerurlaub erlebt:
für den ist Bodrum das ideale Reiseziel.
Aber nicht nur für Taucher, auch Sonnenanbeter kommen in Bodrum
auf ihre Kosten. Die Strände von Bitez und Bagla laden zum Schwimmen,
Surfen und Wellenreiten.

Das Nachtleben von Bodrum spielt sich in zahlreichen Clubs und Kneipen
im Bereich der Uferpromenade ab. Besonders bemerkenswerte Läden:
der Marina Yacht Club und das Catamaran.
Das Halikarnass ist die größte Open-Air-Disco in Europa.
Mit Lasershow und allem Pi-Pa-Po.
In der White House Bar gibt es Livemusik mit verschiedenen Musikrichtungen.
Auch kulinarisch gibt Bodrum ein ganz schönes Bild ab.
Zu den besten Restaurants gehören der Secret Garden,
das Arsipel und das Kuba-Restaurant.

 

Fethiye
Diese Hafenstadt im Südwesten der Türkei glänzt durch zahlreiche Strandgebiete.
Vor allem die Badeorte Ölüdeniz und Patara sind beliebte Touristenorte.
Wer zwischenzeitlich Lust auf Sehenswürdigkeiten hat:
im nahe gelegenen Schmetterlingstal kann man sich von der Schönheit
und Vielfalt dieser Insekten überzeugen.

Interessant könnte auch eine Wanderung durch die Saklikent-Schlucht sein.
Im eiskalten Bergfluss kann man Forellen angeln. Und anschließend gleich
auf den Grill legen. Es ist ein sehr wilder Fluss mit einigen Stromschnellen.

In Fethiye steht eine alte Theaterruine und eine Burg.
Auch der Jachthafen ist einen Besuch wert.
Fethiye gehört partymäßig zu den ruhigeren Ferienorten.
Allerdings hat man gute Freizeit- und Sportmöglichkeiten.

 

Marmaris
Ebenfalls an der Südwestküste der Türkei liegt die Sadt Marmaris.
Dort gibt es einige Sandstrände, wo die Reisenden schwimmen
und sich sonnen können. Zum Beispiel der 10 Kilometer lange Uzunyali-Beach.

Recht reizvoll ist auch ein Naturschutzgebiet im Flußdelta des Dalyan –
10 km östlich von Marmaris. Hier können Türkei-Urlauber Mittelmeerschildkröten
live anschauen und fotografieren.

Danach geht’s per Boot weiter zu den heißen Quellen (40 Grad) von Dalyan.
Wer Lust hat, kann hier ein Schlammbad nehmen. Das Wasser der Quellen
quillt den Boden auf. Diese Wellnessanwendung soll sehr gesund sein.

Marmaris liegt nur 30 Kilometer von der griechischen Insel Rhodos entfernt.
Ein Ausflug per Schiff oder Motorboot wäre eine weitere Option.

 

Sonstige Sehenswürdigkeiten in der Türkei
In Ost-Anatolien (Grenzgebiet zu Armenien und Iran) steht der 5.100 Meter
hohe Berg Ararat. Wo laut Bibel die Arche des Noah einer Sintflut
entkommen sein soll. Die Besteigung des Ararat ist technisch nicht sehr schwer.
Wenn Sie in einer Gruppe alpin-erfahrener Wanderer unterwegs sind,
können Sie mit Hilfe eines ortskundigen Bergführers dort hinauf marschieren.

 

Die türkische Küche
Viele Urlauber lieben die türkische Küche.
Ob Frühstück (Kahvalti), Vorspeisen (Meze), Hauptgerichte, Gemüse, Dessert
oder Getränke: die türkischen Spezialitäten brauchen den Vergleich
mit Frankreich oder Italien nicht zu scheuen.

Wer die original-türkische Küche kennenlernen will,
sollte im Istanbuler Stadtteil Beyoglu folgende Restaurants aufsuchen:
„Taksim“, „Mekan“ und „Otto“.
Neben den in Deutschland üblichen Zutaten Fisch, Hackfleisch, Bohnen,
Zucchini und Tomaten verwenden die Türken ganz gern Gewächse
der Mittelmeer-Region (Auberginen, Artischoken).

Statt mit Salz und Pfeffer würzen sie lieber lieber mit Knoblauch, Oregano,
Paprika, Chilly, Safran und Minze. Auf der Speisekarte stehen
viele Rezepte mit Lammfleisch, Fisch, Hühnchen und Schafskäse.
Generell enthält das türkische Essen weniger Fleisch als in Deutschland.
Aber dafür mehr Gemüse. Also perfekt zum Abnehmen. Sogar im Urlaub.

Ein sehr beliebtes türkisches Dessert ist „Baklava“:
Das sind kleine Gebäckstücke, die mit Sirup getränkt sind.
Daneben hat man die Auswahl zwischen vielen Obstsorten.
Generell ist das türkische Essen nicht so scharf, wie viele Deutsche denken.
Allerdings stehen auf jedem Tisch Gewürze,
mit denen man die Mahlzeit richtig scharf machen kann.

Folgende Getränke werden den Türkei-Urlaubern vor, bei oder nach
dem Essen serviert: Türkisches Bier (Efes), kohlensäurefreies Wasser (Su),
Ayran (mit Wasser verdünnter Joghurt), Schwarztee (Cay). Anisschnaps (Raki)
oder einfach eine Tasse Kaffee.

 

Billigflüge von Deutschland in die Türkei
Als Billigflüge definiere ich mal Kosten von unter 100 Euro.

Nach Istanbul: Atatürk-Flughafen:
Die Onur-Air ab Düsseldorf und Frankfurt-Airport
Deutsche Lufthansa ab München
Tuifly: von verschiedenen deutschen Städten aus
Eurowings: nach Istanbul-Sabiha: ebenfalls von vielen deutschen Städten aus

Nach Antalya:
Die Condor: u.a. von Frankfurt/Main und Berlin Schönefeld, Düsseldorf, Hamburg
TUIfly: von München, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf, Hamburg

Nach Izmir
TUIfly: 8 deutsche Großstädte

 

So Leute,
ich hoffe, meine Infos über die Reiseziele in der Türkei können euch eine Hilfe sein bei der Auswahl eures nächsten Urlaubsortes.
Jeder muss für sich entscheiden, ob er überhaupt Wert legt auf Sehenswürdigkeiten.
Oder ob er lieber faul in der Sonne liegen mag.
In diesem Sinne wünsche ich Bon Voyage und viel Spaß!

 

Lothar Mader

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