Skiurlaub in Österreich: beste Pisten fürs Skifahren

Die Top-Skigebiete in Österreich

Skifahren, Snowboarden, Hüttengaudi und Wellness:
Nirgendwo ist der Skiurlaub schöner als in Österreich.
Hier die besten Skigebiete des Alpenlandes

Snowboard-Skifahren auf den Skipisten von Österreich

Die winterliche Bergwelt der österreichischen Alpen bietet optimale Reiseziele
für einen erholsamen und gleichzeitig unterhaltsamen Skiurlaub.
Höhenlagen über 2.000 Meter erlauben Skifahren von November bis ins Frühjahr.

Sie können in Österreich einen sportlichen Aktivurlaub verbringen.
Oder einen schönen Winterurlaub mit der Familie.
Viele Menschen ziehen es vor, den Skiurlaub in einer Gruppe zu erleben.

In Österreich kommen Wintersportler aller Art auf ihre Kosten.
Ob Sie nun Abfahrer sind, Langläufer, Snowboarder, Freerider.
Auch wenn Sie einfach nur durch die zauberhafte Schneelandschaft wandern
wollen. Als Alternativen stehen vielerorts Eislaufen, Rodeln
oder ein Ausflug mit einem Pferdeschlitten zur Verfügung

Dazu bieten die Skihotels nach einem schönen Tag auf den meist sonnigen Pisten
exzellente Wellness-Möglichkeiten wie Sauna, Dampfbad und Massagen.
Viele Skiurlauber schätzen den Apres-Ski von Österreich.
Nirgendwo in der Alpenwelt wird so ausgelassen gefeiert
wie in Ischgl, Sölden, Kitzbühel und Co.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen einen Überblick geben über die beliebtesten
Skiurlaubsgebiete von Österreich: in Tirol, im Voralberg und im Salzburger Land.

 

Familienfreundliches Kitzbühel
Beginnen möchte ich meine Rundreise durch die Bergwelt von Österreich
auf der Weltcup-Strecke von Kitzbühel.
Als eingefleischte Skifahrer kennen Sie sicher die Fernsehbilder, wenn im Frühjahr
die FIS-Stars im Wahnsinnstempo die Hahnenkammbahn hinunter rasen.
Die Streif ist das spektakulärste Skirennen der Welt.
Außerhalb der Hahnenkammwoche ist sie für normale Skiurlauber freigegeben.

Im Skigebiet Kitzbühel selbst gibt es Pisten mit einer Länge von 170 Kilometer.
Im Großraum Kitzbühel sogar 700 Kilometer. Die Strecken dürfen als schneesicher
bezeichnet werden. Von Anfang November bis Ende April ist in den
Kitzbüheler Alpen Skifahren, Tiefschneefahren und Snowboarden möglich.

Langlaufen, Snowboarden, Wandern
Auch in Puncto Skischulen stellt Kitzbühel Weltklasse dar.
Mehr als 600 Skilehrer warten darauf, Anfänger im Skifahren auszubilden.

Die Hahnenkammbahn kann auf verschiedenen Wegen passiert werden.
Für Anfänger gibt es die Möglichkeit, besonders schwere Passagen zu umlaufen.
Außerdem gibt es in der Region Kitzbühel noch andere Skiberge als die Streif.

Nordische Skifahrer, Snowboarder, Tiefschnee-Fans: sie alle kommen in Österreichs
Ski-Mekka auf ihre Kosten. Vor allem Langläufer finden auf einem
sehr ausgedehnten Wegenetz ideale Sportbedingungen.

Die schneeglitzernde Bergwelt um Kitzbühel ist gut geeignet für ausgedehnte
Winterwanderungen. Wo man die Bilder der winterlichen Natur genießen kann.
Sei es nun zu Fuß (mit Schneeschuhen), oder auch mit dem Pferdegespann.

Auf dem Schwarzsee ist bei entsprechenden Temperaturen Eislaufen möglich.
Im Nachbarort Kirchberg gibt es für den Abend eine beleuchtete Rodelbahn.
Im nahen Jochberg finden organisierte Fackelwanderungen statt.

Pluspunkte sammelt Kitzbühel auch bei Familienurlaubern.
Während die Eltern auf den Pisten eine schöne Zeit haben, wird der Nachwuchs
mit Schneespielen oder in Gruppen-Skikursen bei Laune gehalten.

Der Apres-Ski von Kitzbühel
Auch in dieser Disziplin braucht sich Kitzbühel vor den Partymeilen Ischgl
und Sölden keineswegs zu verstecken.
Entlang der Pisten stehen ca. 50 Berghütten zur Auswahl.
Wo man eine typisch österreichische Mahlzeit einnehmen
und Hüttengaudi erleben kann.

Die berühmtesten Pubs von Kitzbühel sind das „Londoner“, der „Pavillon“
und das „Highways“. Wo die Winterurlauber bei zünftiger Musik andere Skisportler
kennenlernen. Und vielleicht einen aufregenden Urlaubsflirt anfangen.

 

Mayrhofen, Ramsau und Zillertal-Arena
Skifahren in der Tiroler Bergwelt
Das Zillertal gehört zweifellos zu den Top-Skigebieten von Österreich.
Herausragend sind die Pisten in Mayrhofen-Hippach und im benachbarten Ramsau.
Nur 6 Kilometer weiter lässt sich auch in der Zillertal-Arena ein schöner Skiurlaub
verbringen. Die Pisten führen hinauf bis auf 2.300 Meter.
Dennoch müssen hier oder da Beschneidungsanlagen eingesetzt werden.

Mayrhofen im Zillertal hat 2 Skiberge: die Ahornbahn und den Penken.
Die Gesamtpistenlänge beträgt 130 Kilometer.
Auf dem Actionberg Penken finden wir die berüchtigte Harakiri-Abfahrt.
Mit einem Gefälle von 78 Prozent ist es die steilste Piste in ganz Österreich.
Nicht nur Skifahrer, sondern auch fortgeschrittene Carver finden am Penken
ein adrenaliges Skivergnügen.

Der Ahornberg hingegen eigenet sich gut für Ski-Anfänger. Die finden dort
relativ breite und flache Abfahrten vor. Die wie geschaffen sind fürs Carvingfahren.
Als Gesamtpaket wurde Mayrhofen zu einem Fünf-Sterne-Skigebiet  gekürt.

Bei dieser Nominierung hat auch die White Lounge oben auf dem Ahornplateau
eine Rolle gespielt. Die White Lounge ist ein Schneeiglu-Hotel. Wo in einer Höhe
von 2.000 Metern insgesamt 28 Personen übernachten können.

Bei einsetzender Dunkelheit wird dort eine Fackelwanderung veranstaltet.
Danach geht’s zum Aufwärmen ans Lagerfeuer.
Die White Lounge von Mayrhofen ist also ideal für Wintersportler,
die einen Sinn haben für außergewöhnliche Winter-Romantik.

In der Zillertal-Arena nebenan (insgesamt 600 Pistenkilometer) können besonders
Familien, Kinder und alpine Anfänger gut Ski fahren. Dort gibt es auch etliche
Snowparks sowie Ski- und Snowboardschulen für den Nachwuchs.

Sonstiger Wintersport im Zillertal
In Mayrhofen lässt es sich nicht nur prima Skifahren. Auch Snowboarder und
Tiefschnee-Verrückte (Freerider) haben ihre helle Freude.
An der Ahornbahn gibt es einen Funpark.
Die Obstacles und Kurven sind teils  für Anfänger (Kinder),
teils aber auch für fortgeschrittene Freestyle-Helden gut geeignet.

Langlauf-Loipen sind in Mayrhofen plus Hippach über eine Länge von 50 Kilometer
gespurt. In der gesamten Zillertal-Arena sogar über 200 Kilometer.
Die Skiurlauber haben also reichlich Gelegenheit,
sich auf ausgedehnten Skiwanderungen auszupowern.
Oder einfach beim Dahingleiten die winterliche Natur zu betrachten.

Im Zillertal gibt es präparierte Fußwanderwege.
Eine Rodelbahn und eine Eiskunstlaufbahn runden das Bild des attraktiven
Wintersportangebotes dieser Skiregion ab.

Wellness und Relaxen
werden in der Zillertal-Arena ebenfalls groß geschrieben.
Zwischen Skifahren und Apres-Ski schnell noch in 2 Saunagängen
die angespannten Muskeln auflockern. Bevor es dann ab geht zum Feiern.

Ski-Party
Auch Apres-Ski-Fans dürften sich für Mayhofen und die Zillertal-Arena begeistern.
Nach der Pistengaudi haben die Skiurlauber die Möglichkeit,
in die Hütten einzukehren. Und sich Kaiserschmarrn oder herzhafte Tiroler Knödel
schmecken zu lassen. Immer wieder überwältigend ist der Ausblick
von der Sonnenterrasse einer Hütte auf die mächtige Bergwelt von Tirol.

Am Abend wird in der Region Mayrhofen/ Zillertal zünftig Apres-Ski gefeiert.
Wie fast überall in Österreich gibt es zahlreiche Bars und Pubs.
Welche die Skiurlauber in Partylaune versetzen.

Natürlich kann man in Mayrhofen auch ruhige Abende verbringen.
Nicht jeder möchte sich Abend für Abend ins verrückte Getümmel stürzen.
Es gibt genügend Lokale und Restaurants, wo man bei lauschiger Musik
den Tag entspannt ausklingen lassen kann.

 

Tipps zum Kofferpacken für den Skiurlaub

 

Sölden – Skiurlaub mit Apres-Ski für junge Leute
Der Wintersport-Ort Sölden (1.380m) liegt ein wenig abseits von anderen Skiorten.
Im österreichischen Ötztal, nur 5 Kilometer von der italienischen Grenze entfernt.
Die Bergwelt im Ötztal gilt als ziemlich schneesicher.
Zumal die Seilbahnen weit hinauf fahren können. Die längste und gleichzeitig
steilste Piste geht auf der Weltcup-Strecke über 13 km Richtung Tal.

Was Sölden europaweit berühmt gemacht hat: das ist der Apres-Ski-Zirkus.
Ähnlich wie in Ischgl trifft sich hier ein wildes zumeist junges Partyvolk
aus aller Welt. Um nach dem Skifahren exzessiv zu feiern.
Für Singles und jung Gebliebene ist Sölden neben Ischgl der Renner
in der Apres-Ski-Szene.

Skisport in Sölden
Skifahren ist an 365 Tagen im Jahr möglich.
Denn die Pisten von Sölden führen hinauf in eisige Höhen.
Die höchsten Gletscherberge (Big 3) reichen hinauf bis über 3.300 Meter.
Wagemutige Skifahrer finden auf vereisten Abfahrten den ultimativen Kick.

Sehr beliebt ist die Big-3-Rallye. Auf der aber nur erfahrene Skiläufer
die 3000er direkt hintereinander in Angriff nehmen sollten.
Das ist leicht möglich: denn zwischen den Gletschern fahren Lifte hin und her.

Aber auch für Anfänger hat Sölden ganz gute Strecken zum Skifahren.
Zum Beispiel am Fuß der legendären Giggijochbahn, mit ihren zahlreichen
Berghütten. Dazu der Innerwald oder der sonnige Tiefenbachferner.

Sölden abseits der Skipisten
Die Bergwelt um Sölden ist nicht nur für Skifahrer ideal.
Auch andere Wintersportler finden hervorragende Schneebedingungen vor.
An der Giggijochbahn und am Hochötz gibt es für Snowboarder
und Freestyler stattliche Snowparks.
Mit allen möglichen Obstacles, Kickers, Halfpipes und Sprungschanzen.

Freerider finden in der Region Sölden zahlreichen Tiefschnee-Pisten.
Präparierte Langlaufloipen reichen über eine Entfernung von 40 km.
Auch Wanderfreunde werden im Ötztal  Spass haben. Der Skiort hat 30 km
an geräumten Ski-Wanderwegen. Und 18 km an Schneeschuh-Wanderwegen.

Nicht zu vergessen die Rodelbahn in der Nähe. Wie alle guten Wintersportgebiete
in Österreich, so bietet auch Sölden Schlittenfahren an. Bis tief in die Nacht hinein.
Ganz Verrückte können sich bei winterlichen Temperaturen
im Paragliding (Fallschirmfliegen) versuchen.

Erholung und Veranstaltungen
Allererste Sahne ist Sölden auch für solche Skiurlauber, die zwischendurch
mal Wellness machen möchten. Oder sich anderswie sportlich betätigen wollen.
Sölden hat die größte Freizeitarena in den österreichischen Alpen:
Für Wellness-Anwendungen in der Sauna- und Wasserlandschaft.
Und mit vielen Sporthallen z.B. für Badminton, Fitness und Tennis.

Doch damit nicht genug. Da viele junge Leute in Sölden ihren Skiurlaub verbringen,
stellt der Ort einige Mega-Veranstaltungen auf die Beine.
Zum Beispiel das Season-Opening im November.
Und die „Electric Mountain Festivals“ von Januar bis März.
Auf 2.200 Metern Höhe heizen internationale DJs dem Skivolk kräftig ein.

Apres-Ski pur
Österreich ist Doppelweltmeister in puncto Apres-Ski.
Nirgendwo sonst in der Welt wird die After-Ski-Party so intensiv und verrückt gefeiert
wie in Tirol und im Salzburger Land. Herausragend sind dabei Ischgl und Sölden.
Auch gern das „Ibiza der Alpen“ genannt. Es gibt Skiurlauber, die fahren nur
wegen dem Apres-Ski nach Sölden. Tagsüber schlafen sie sich wahrscheinlich aus.

Schon bald nach der Mittagszeit geht’s los auf den ca. 30 Berghütten
und Schrimbars. Vor allem die Giggijochbahn hat sich einen Namen gemacht.
Überall spielt Stimmungsmusik.
Man muss nur darauf achten, unter Alkoholeinfluß unfallfrei ins Tal zu kommen.
Wo am Abend die Apres-Skiparty dann erst richtig los geht.
In dutzenden Bars, Pubs, Discos und Lokalen. Wo DJs, Tanz- und Showgirls
und Animateure das trinkfreudige Volk in den Wahnsinn treiben.

 

Saalbach-Hinterglemm: angenehm für Familien-Skiurlauber
Der Doppelort Saalbach-Hinterglemm liegt mitten im Salzburger Land.
Ungefähr mittig zwischen den Kitzbüheler Alpen und Zell am See.

Die Zwillingsgemeinde liegt ca. 1.000 Meter hoch.
Die Pisten reichen bis hinauf auf 2.200 Meter. Das ist nicht so wahnsinnig hoch.
Falls das Wetter mal keine Lust hat auf Schnee, können die Skiurlauber
dank der Schneekanonen dennoch ihrer Leidenschaft nachgehen.

Saalbach-Hinterglemm gilt vor allem bei Familien als ein Top-Ort für einen schönen
Skiurlaub. Denn die Betreuungs-Möglichkeiten für Kinder sind exzellent.

Das Skigebiet nennt sich „Skicircus Saalbach-Hinterglemm“.
Skicircus deswegen, weil man über Verbindungslifte praktisch alle Skiberge
in kürzester Zeit erreichen kann. Es gibt schwierige, mittlere und leichte Abfahrten.
Besonders interessant ist der Skiort zum Carven.
Denn viele Pisten sind recht breit, und somit ideal für den kantigen Carving-Ski.

Sonstige Wintersport- und Freizeitmöglichkeiten
Snowboarder und Trickskifahrer finden in Saalbach-Hinterglemm 4 Snowparks
und Buckelpisten vor. Zum Beispiel den Nitrosnowpark-Leogang:
mit seinen Halfpipes, Kicker-Sprungschanzen und Corners.

Gleich neben der Trainingsstrecke der österrreichischen Biathlon-Sportler
(in Hochfilzen) stehen zahlreiche Langlaufloipen bereit.
Mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern.
Interessant für Familien-Skiurlauber: Kinder können das Skifahren, Langlauf
und Snowboarden in Skischulen unter fachmännischer Anleitung lernen.

In Saalbach-Hinterglemm muss man nicht zwangsläufig Wintersport treiben.
Auch beim Pferdeschlittenfahren, beim Rodeln, Snowrafting oder beim Curling
ist Spass garantiert. Snowrafting??? Ähnlich wie beim Bobfahren drivt man allein
oder mit mehreren Personen gleichzeitig die eisige Piste hinunter.
Bzw. auf speziell dafür hergerichteten Eisbahnen.

Apres-Ski feiern
Am Abend versammeln sich die Partyfans zum Apres-Ski.
Auf den Almhütten (z.B. Bauer’s Skialm) schon leicht angesäuselt, trifft man sich
zum Feiern in stimmungsvollen Pubs oder in einer von 10 Diskotheken.
Die Musikrichtungen in den Apres-Ski-Bars von Saalbach-Hinterglemm
gehen über eine große Bandbreite.
Wer es am Abend lieber ruhig mag, geht eben in ein kuscheliges Restaurant.

 

Skifahren in St. Anton am Arlberg

Die Pisten im Skigebiet
Im Dreieck Liechtenstein, Davos, Innsbruck liegt der österreichsiche Skiort
St. Anton am Arlberg. Mit Sicherheit eines der schönsten und modernsten
Wintersportgebiete in den Alpen.
Da St. Anton 1.300 Meter hoch liegt, ist Skifahren bis vor die Hoteltür möglich.
Die Skipisten am Arlberg sind mit einer Länge von 400 Kilometer sehr weitläufig.
Wenn irgendwo viel Betrieb ist, kann man also wunderbar ausweichen.

Außerdem macht die Höhenlage des Skigebietes Wintersport bis weit ins Frühjahr
hinein möglich. Vor allem auf der sehr steilen und hoch gelegenen Rendlbahn.

Skiurlauber aus aller Welt kommen nach St. Anton am Arlberg.
Das Publikum ist international gemischt. Die Urlaubsangebote beschränken sich
nicht nur auf den Wintersport. Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltungen:
Adventmärkte, Musik-Konzerte und Anfang Januar der FIS-Skiweltcup der Frauen.

Welche Wintersportmöglichkeiten gibt es sonst noch am Arlberg?
Kaum irgendwo sonst in Österreich finden wir ein so großes Netz
von Tiefschnee-Abfahrten wie in St. Anton.
Den Freeridern stehen alles in allem 200 Kilometer zur Verfügung.
Daneben finden wir am Arlberg zahlreiche Snowboard-Parks.
Und Pisten für Carving-Liebhaber.

Wohl am berühmtesten ist der Stanton-Park: ein Top-Freestylpark allererster Güte.
In einer Höhe von 2.000 Meter können in diesem Snowpark Profis, Anfänger und
Kinder in verschiedenen Arealen über die Schneeboxen, Rails und Kickers springen.

In St. Anton gibt es Skischulen, wo Anfänger von ausgebildeten Lehrern
im Skifahren und Langlaufen unterrichtet werden.
Die Loipen am Arlberg erstrecken sich übrigens auf einer Länge von 40 Kilometern.

Ähnlich gut sieht es mit den Strecken fürs Schneeschuhwandern aus.
Die Wanderwege führen durch eine paradiesisch schöne Winterlandschaft.
Es gibt geführte Schneewanderungen in Gruppen.
Man kann sich aber auch mit seiner Familie privat auf Tour begeben.

Das Bild der Wintersportangebote in St. Anton wird vervollständigt durch diverse
Rodelbahnen. Man kann bei Nacht unter Flutlicht den Berg hinunter rodeln.
Oder tagsüber seinem Nachwuchs ein schönes Schneevergnügen bereiten.
Last but not least bietet die Arlbergregion die Chance zu Fahrten
mit einem Pferdeschlitten.

Sport- und Spa-Angebote in St. Anton
Auch Erholung und Wellness werden groß geschrieben.
Allein der Aufenthalt in einer Höhe von über 1.500 Metern kann man schon
als Gesundheitsmaßnahme für den Körper bezeichnen.
Ein leichtes sportliches Training in der höheren Luft wirkt sich positiv aus
auf’s Herz-Kreislauf-System und auf die roten Blutkörperchen.

Darüber hinaus gibt es in verschiedenen Hotels Sport- und Erholungsmöglichkeiten
aller Art: Sauna, Hallenbäder, Solarium, Massage. In diesen Wellness-Anlagen
kann der vom Alltag gestresste Skiurlauber herrlich die Seele baumeln lassen.

St. Anton bietet fitness-begeisterten Urlaubern ein Sportzentrum.
Mit einer Bowlingbahn, einer Tennishalle und einem Volleyballspielplatz.
Ganz Verwegene können mit dem Fallschirm durch die Luft gleiten.

After-Ski-Gaudi
In St. Anton am Arlberg warten auf partylustige Skiurlauber jede Menge Berghütten
und Skibars. Die berühmtesten Namen sind das Crazy Kängeruh, das Heustadl,
der Mooserwirt und das Piccadilly.

Wer damit noch nicht genaug hat: Ungefähr 20 Kilometer südlich von St. Anton wird
wohl der beste Apres-Ski der Welt gefeiert. In Ischgl ist jeden Abend die Hölle los.

 

Skiurlaub in Bad Gastein und Bad Hofgastein
Das Gasteinertal liegt mitten im Salzburger Land. Am Rande des Naturreservats
Hohe Tauern. Insgesamt haben wir dort 4 Skiorte:
die Kurorte Bad Hofgastein und Bad Gastein.
Das kleine Dorfgastein und das höher gelegene Sportgastein (bis 2.600m).

Die rund 200 Kilometer langen Pisten sind aufgrund ihrer Steilheit
als mittelschwer bis schwer einzustufen.
Für Anfänger ist das Skifahren im Gasteinertal nicht so ideal.
Vor allem das hochalpine Sportgastein mit seinen schwarz markierten Pisten
ist Spitzenkönnern und geübten Freeridern vorbehalten.

Es gibt im Gasteinertal nur wenige flache breite Pisten, wo man ganz gut
mit dem Carvingski fahren kann. Am ehesten noch in Dorfgastein.
Ambitionierte Skifahrer und Tiefschnee-Rider sind im Skigebiet Sportgastein
voll in ihrem Element. Das Gasteinertal ist zwar eine kleine Skiregion.
Mit Sicherheit aber eine der schönsten in ganz Österreich.

Alternativen im Skiurlaub
In Bad Gastein gibt es für Snowboarder eine Anlage mit diversen Obstacles
und adrenaligen Kicker-Schanzen.
Hier findet einmal pro Jahr eine Boarder-Weltcup-Veranstaltung statt.

Auch für präparierte weitläufige Langlaufloipen ist gesorgt.
Wie fast überall in Österreich, so kann man auch im Gasteinertal klasse
auf Schneeschuhen durch die winterliche Natur wandern.
Auf mehreren Naturbahnen ist Nachtroldel möglich.

Man muss aber nicht unbedingt und nur zum Wintersport oder Skifahren
nach Gastein oder Bad Hofgastein reisen. Es gibt auch einige interessante
Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen.
Allen voran der 200 Meter hohe Wasserfall. Der im gefrorenen Zustand
schon so manchen Winterurlauber zum Eisklettern ermuntert hat.

Wellness, Spa, Erholung und Freizeit-Angebote
In den Hotelanlagen des Gasteinertals gibt es eine Reihe von Thermalbädern
und Heilquellen. Dazu Saunabereiche, Wohlfühl-Oasen, Whirlpools
und sogar eine Felsentherme im Berg drin.

Wer mal keine Lust hat auf Skifahren, hat die Möglichkeit,
an einer Schlittentour mit Pferden und sogar Hunden teilzunehmen.
Das Gasteinertal verfügt über eine Rodelbahn. Fast überall hat man einen
beeindruckenden Ausblick auf die Bergwelt des Salzburger Landes.
Vor allem auf den Großklockner (3.800 Meter hoch).

Feiern und Apres-Ski im Gasteinertal
Die Party beginnt schon am Nachmittag. Nach dem Mittagessen wird sich der eine
oder andere Skifahrer auf die Sonnenterrasse setzen.
Sich die ersten coolen Drinks genehmigen.
Und dich danach mit anderen Skiurlaubern anfreunden und amüsieren.

Am Abend können Partygänger in den Bars und Diskotheken des Gasteinertals
einen herzerfrischenden Apres-Ski erleben. Auch wenn es hier natürlich nicht
ganz so turbulent und massentouristisch zugeht wie in Ischgl, Kitzbühel und Sölden.

 

Ischgl – der hammermäßige Apres-Ski
Ischgl ist vor allem bei jungen Skiurlaubern sehr beliebt.
Natürlich auch wegen exzellenter Bedingungen fürs Skifahren.
Vor allem aber ist der Apres-Ski von Ischgl ist ein Publikumsmagnet von Weltformat.
Neben Sölden der beste und verrückteste in Österreich.

Ischgl liegt in Tirol. Nicht weit von Liechtenstein und der Schweizer Grenze.
Das Bergdorf liegt als Talstation fürs Skifahren schon 1.400 Meter über dem
Meeresspiegel. 90 Prozent aller Pisten liegen mehr als 2.000 Meter hoch.
So dass es in Österreich wohl kaum einen Skiort gibt,
der mehr Schneesicherheit garantiert als das kleine Nest Ischgl.

Die Abfahrtspisten des Skigebietes Ischgl-Silvretta-Arena
kommen auf eine Gesamtlänge von 240 Kilometer.
Snowboard-Spezialisten können in den Funparks ihr Können beweisen.

Alternativen zum Skifahren
Die Langlaufloipen sind aufgrund der Höhenluft von mindestens 1.500 Meter
relativ anstrengend. Ebenso wie ein Großteil der meist steilen Skipisten.
Es gibt aber auch ein paar leichtere Strecken für Anfänger.
Ganz oben (bei 2.800 Meter) ist Gletscher-Skifahren möglich.

Snowboarder und Tiefschnee-Freestyler finden in Ischgl ausgezeichnete
Schneebedingungen. Skiurlauber können die Traumwelt der Tiroler Alpen
aber nicht nur auf 2 Brettern erleben. Denn in Ischgl werden Gruppen-
Schneewanderungen angeboten. Besonders reizvoll sind dabei die vielen
Dreitausender, die einzigartige Anblicke bieten.

Auch für Familienurlauber lässt sich Ischgl einiges einfallen.
Die Kleinen werden in Schneekindergärten betreut und unterhalten.
Sie können dort auch die ersten Stehversuche auf Skiern wagen.
Während die Eltern draußen die steilen Pisten hinunter fahren.

Der beste Apres-Ski der Welt
Schneepartymäßig sind Ischgl und Sölden der absolute Hit.
Viele junge Skiurlauber kommen nur wegen des Apres-Ski nach Österreich.
Auf dem Veranstaltungskalender von Ischgl finden sich außerdem
jährlich die 3 Popkonzerte „Top of the Mountain“:
Zum Opening im November, an Ostern und zum Saisonfinale Anfang Mai.

Zu diesen Megapartys werden regelmäßig Weltstars verpflichtet.
James Blunt, Robbie Williams, Deep Purple, Mariah Carey,
Elton John, Kylie Minouge, Rihanna:
sie alle haben schon tausende Ski- und Musikfans in Ischgl verzaubert.

Ansonsten können feierlustige Skifahrer den Apres-Ski schon um die Mittagszeit
einleiten. Entlang der Pisten stehen unzählige Almhütten und Schneebars.
Am Abend geht die Post in Lokalen und Clubs wie Trofana Alm
und dem legendären Kuhstall ab. Oder in einer Großraumdisco,
die Großstädten wie Frankfurt oder München alle Ehre machen würde.
Wer noch nie in Ischgl oder Sölden war:
der weiß nicht, was Apres-Ski in Österreich bedeutet.

 

SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental
10 Kilometer westlich von Kitzbühel macht das größte zusammenhängende
Skigebiet von Österreich einen sehr vielseitigen Winterurlaub möglich.
Nicht nur Skifahrer und Carver, sondern auch Wanderer, Rodler
und Eissportfreunde kommen im Brixental auf ihre Kosten.
Die höchsten Berge sind 2.350 Meter hoch. Sollte der Wettergott sich mal
stur stellen, dann sind zahlreiche Schneekanonen einsatzbereit.

In der abwechslungsreichen SkiWelt Wilder Kaiser findet jeder sein Spasserlebnis:
Solo-Reisende, Paare, Reisegruppen, Familien und Singles.
Mehrmals wurde Wilder Kaiser unter 70 getesteten Skigebieten
als die beste Skiregion der Welt ausgezeichnet.
Insgesamt besteht die SkiWelt Wilder Kaiser aus 9 Skiorten.
Skifahrer aller Klassen finden Pisten, die ihrem Können angemessen sind.

90 Lifte und Sesselbahnen bringen die Skiurlauber hoch
zu den Bergstationen der gut präparierten Pisten.
Die sich im gesamten Skigebiet über eine Länge von 280 Kilometern erstrecken.

Herausragend in der SkiWelt Wilder Kaiser ist der Nachtskilauf über 10 Kilometer.
Die längste beleuchtete Nachtpiste in ganz Tirol lockt jedes Jahr Zigtausende
Skifahrer in den kleinen Skiort Söll.
Aber auch Freerider haben im Brixental gute Chancen auf ein Schnee-Vergnügen
im Tiefschnee. Langlaufloipen sind über 30 Kilometer gespurt.

Abseits der Skipisten
In der SkiWelt Wilder Kaiser gibt es 3 schöne Funparks
für Snowboard-Fans: in Söll, Westendorf und Hochsöll.
Hier finden Boarder alles, was ein Artisten-Herz begehrt:
Rails, Boxen, Kickers, Tables und sogar eine richtige Schneeschanze („Big Mama“).
Wo Sprünge über 30 Meter möglich sind. Für ein Extra-Schneevergnügen
sorgen die beleuchteten Nachtrodelbahnen in der SkiWelt Wilder Kaiser.

Wer so gar nichts übrig hat für anstrengendes Skifahren (egal ob Piste oder Loipe),
kann sich mit dem Pferdeschlitten bequem durch die märchenhaft-weiße
Schneelandschaft im Brixental kutschieren lassen.
Es gibt auch zahlreiche Wanderwege, wo man relativ gemütlich spazieren kann.

Wellness, Spass und Erholung
Ein sehr attraktives Ausflugsziel, das in der Bergwelt von Österreich
seinesgleichen sucht, ist das berühmte ALPENIGLU.
Ein Igludorf mit 18 weißen Schneehäusern (Iglus).
Dort oben kann man im Iglu-Hotel übernachten.
Es gibt ein Restaurant, ein Eisschloss und eine Sonnen-Lounge.
Am Abend findet ein Unterhaltungsprogramm statt.
Man wohnt also nicht hinter dem Mond.

Familienurlauber wird es freuen:
Im gesamten Skiresort Wilder Kaiser gibt es 13 Skischulen.
Wo die Kleinen unter Anleitung von ausgebildeten Skilehrern an das Skifahren
herangeführt werden. Die ganz Kleinen im Babyalter können tagsüber
bei Erzieherinnen abgegeben werden. Damit die Eltern in Ruhe Ski fahren können.

Größere Kinder (ab 4 Jahre) werden in allen Orten des Skigebietes in Kids-Clubs
(z.B. im Hexenkinderland) und Erlebnis-Welten unterhalten und beaufsichtigt.

Apres-Ski feiern
Der Apres-Ski im Brixental kann sich sehen lassen – wie fast überall in Österreich.
Entlang der Skipisten stehen an die 80 Berghütten:
z.B. SkiWelt Ellmau oder das Panoramablick-Restaurant Bergkaiser.
Dort wird eine kräftige Brotzeit eingenommen.
Schon am Nachmittag kann man bei Musik und Gesang den Apres-Ski einleiten.
Am Abend können die Skiurlauber im Ort Bars und Kneipen aufsuchen und abfeiern.

 

Mittersill und Hohe Tauern
Die kleine Bergstadt Mittersill liegt sehr zentral in den österreichischen Alpen:
Zwischen dem Hochgebirge des Nationalparks Hohe Tauern,
zwischen den Kitzbüheler Alpen und der Zillertal-Arena.
In Mittersill haben die Skifans alle Möglichkeiten,
in dieser Region einen erstklassigen Skiurlaub zu erleben.
Aber auch direkt in Mittersill gibt es einige Pisten:
nämlich in der Skiarena des Wildkogel.

Skisafari mit einer Panorama-Bergbahn oder der modernen Dreiseil-Umlaufbahn:
Von Mittersill aus kann man in wenigen Minuten nach Kitzbühel,
ins Zillertal oder ins Hochgebirge Hohe Tauern aufbrechen.
Zum Skifahren, Snowboarden, Tiefschnee-Wedeln oder zum Carving.
Oder um das mondäne Flair von Kitzbühel zu sehen.
Ohne allerdings an diesem realtiv teueren Skiort wohnen zu müssen.

Mittersill liegt nicht mit 800 Metern eher tief statt hoch.
Umso imposanter ist der Blick auf eine Unzahl 3000er Bergen ringsherum.
Ganz oben, im ewigen Eis, können die Skiurlauber auf Gletscherstrecken Ski fahren.

Wintersport und Wandern
Für Ski-Langläufer hat die Region Zillertal eine besondere Attraktion:
Ein insgesamt 130 Kilometer langes Loipenetz nämlich
Das reicht bis nach Kaprun und Zell am See.
Ein Teilabschnitt ist sogar in den Abendstunden beleuchtet.

Ansonsten gilt für Milltersill dasselbe wie für andere Skiorte in Österreich.
Es gibt gut-präparierte Winterwanderwege.
Es werden Schneeschuhtouren, Pferdekutschfahrten und Skitouren organisiert.
Auch eine Flutlicht-Rodelbahn ist gleich vorort.
Sowie ein Eisplatz zum Schlittschuhlaufen und Stockschießen.

Erholung und Apres-Ski
Die Hotels bieten teilweise erstklassige Fitness- und Wellnessmöglichkeiten.
Zum Beispiel Sauna, Massage, Dampfbäder, Whirlpool, Ayurveda, Fitnessraum.

Mittersill ist an und für sich ein beschauliches Städtchen.
Wer Erholung pur sucht, ist hier richtig.
Wer es am Abend lieber krachen lässt:
Kitzbühel ist gerade mal 20 Kilometer entfernt.
Dort geht der Punk natürlich mordsmäßig ab.
Es verkehren Busse nach Kitzbühel bis tief in die Nacht.

 

Weitere attraktive Skigebiete in Österreich
Galtür (Tirol)
Kaltenbach (Hochzillertal)
Skiregion Hochkönig (Salzburger Land)
Schmitten (bei Zell am See)
Obertauern (Salzburger Land)
Hintertuxer Gletscher (Tirol)
Heiligenblut (am Großklockner)
Silvretta Montafon (Vorarlberg)
Dachstein-Gletscher (Steiermark)
St. Johann (Tirol)

 

Lothar Mader

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