Schüchternheit bei Partnersuche überwinden

Hilfe gegen Schüchternheit in der Liebe

Schüchternheit beraubt uns bei der Partnersuche
aller Chancen. Hier meine Tipps, wie Sie Versagens-Ängste
überwinden und Selbstbewusstsein aufbauen können

Schüchternheit ist zweifellos ein großes Handicap bei der Partnersuche.
Zurückhaltende Singles haben nämlich Hemmungen, einen anderen Menschen
anzusprechen. Die Angst, zu versagen oder zurückgewiesen zu werden,
hindert sie daran, bei der Partnersuche selbstbewusst aufzutreten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich sich das Phänomen der Schüchternheit
im Einzelnen äußert. Wie man sie auf ein normales Maß zurückdrängt.
Und wie Sie trotz leichter Unsicherheiten Erfolg bei der Partnersuche haben können.

 

Schüchternheit: Ursachen und Erscheinungsbilder
Rotwerden, Schweißausbrüche, nervöses Herumzappen,
Herzklopfen, Klos im Hals, dem Blick des anderen ausweichen:
Nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer geraten in einen Ausnahmezustand,
wenn es gilt, mit einem fremden Menschen zu sprechen oder zu flirten.
Voller Neid schauen sie auf solche Zeitgenossen, denen es scheinbar leicht fällt,
ein Flirtgespräch anzufangen mit einem Mädchen, das ihnen gefällt.

Schuld an dieser Schüchternheit ist die negative Erwartungshaltung.
Schüchterne Menschen stellen sich in der Fantasie zwanghaft vor,
wie peinlich es sein wird, wenn sie beim Gespräch mit einem attraktiven Menschen
ins Stottern kommen. Und sich maßlos blamieren.

Man ist gefesselt von der Angst, andere könnten das, was wir tun oder sagen,
negativ bewerten. Man lässt es gar nicht erst zu, andersartige Erfahrungen
zu sammeln. Vor lauter Furcht, dass am Ende die unheilschwangeren Erwartungen
wieder bestätigt werden.

Schüchternheit geht einher mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Mangel
an Selbstbewusstsein. Wir fühlen uns unwohl, wenn wir irgendwo im Mittelpunkt
stehen. Auch im Bekanntenkreis. Die Nähe und das Gespräch mit einer Person,
die noch zu haben ist, lösen Panikattacken und Fluchtreflexe aus.

Wie soll der mich denn interessant finden, wo ich doch so grottenschlecht bin?
Immer wieder spielen uns solche Gedanken einen Streich.
Wer seine Schüchternheit loswerden will, muss seine Minderwertigkeitskomplexe
und meist unbegründeten Ablehnungsängste überwinden.

Menschen, die in Liebesdingen schüchtern sind, können im Beruf oder im Kreis
ihrer Freunde oft sogar selbstbewusst auftreten. Weil es dort nicht relevant ist,
sich einem Menschen auf sexueller oder emotionaler Ebene zu nähern.

Sobald aber ein potentioneller Partner ins Spiel kommt, folgt der Blackout.
Sie sind nicht in der Lage, bei Kommunikation und Partnersuche
blockierende Hemmungen zu überwinden.

Sie bringen es nicht fertig, einem anderen Menschen fest in die Augen zu sehen.
Die innere Anspannung verhindert eine freie, ungezwungene Unterhaltung.
Wirklich schüchterne Männer und Frauen scheuen den Kontakt zu Singles
vom anderen Geschlecht wie der Teufel das Weihwasser.

 

Hier gibt es weitere News
zu Problemen mit der Partnersuche

 

Weniger Schüchternheits-Probleme
bei der Partnersuche im Internet

Besonders für zurückhaltende Menschen sind Online-Kontaktbörsen
ein ideales Sprungbrett, um einen Partner zu finden.
Oder zumindest, um die Befangenheit wegzutrainieren.
Sie brauchen keinen roten Kopf zu bekommen, wenn Sie einen anderen Single
anschreiben. Im Internet ist genug Sicherheitsabstand da. Der es Ihnen trotz
eventueller Schüchternheit ermöglichen sollte, anregende Kontakte zu finden.

Die meisten Singlebörsen und Partnervermittlungen ermöglichen eine kostenlose
Registrierung. Dort können Sie sich entspannt umsehen.
Und die Profile der Männer oder Frauen betrachten.
In der eigenen Kontaktanzeige erzählen Sie nichts besser von Ihrer Schüchernheit.
Sondern Sie schreiben ein paar Worte, die für andere interessant klingen.
Vor allem Beziehungs-Absichten, Freizeit und Hobbys sind für andere Leute wichtig.

Sie schauen sich andere Inserate an.
Und treffen eine Auswahl, wen Sie anschreiben wollen.
Dabei ist es von Vorteil, wenn man weiß, wie der andere aussieht.
Also sehen Sie sich die Bilder an. Und schreiben eine nette Mail an einen Single,
der ungefähr Ihrem Attraktivitätsniveau entspricht.
Sie können natürlich auch mehrere Leute gleichzeitig anschreiben.

Lockere Kontaktaufnahme
In der ersten Nachricht sollte man nicht gleich zuviel wollen.
Gehen Sie es spielerisch und easy an. Schreiben Sie in einem freundlichen
und unkomplizierten Schreibstil ein paar Sätze.
Zum Beispiel, was Ihnen am Profil des anderen positiv aufgefallen ist.
Das könnte eine Äußerlichkeit sein: die schönen blonden Haare einer Frau.
Vielleicht auch eine gemeinsame Leidenschaft:
Skifahren, Musikrichtungen, Laufsport oder ein bestimmter Film.

Der Vorteil der Partnersuche im Internet liegt nicht nur in der räumlichen Distanz.
Sie haben hier alle Zeit der Welt, um ohne Aufgeregtheit eine Mail aufzusetzen.
Und nach einer Antwort wieder in Ruhe eine Nachricht zu abzuschicken.

Es kommt – im Gegensatz zu einer Begegnung in Ihrer Stadt –
noch nicht darauf an, besonders gewitzt und schlagfertig zu sein.
Sie können sich peu à peu daran gewöhnen,
wie man sich mit einer Frau oder einem Mann angeregt unterhält.

Bald werden Sie ein Gespür dafür bekommen, bei welchem Single
sich ein richtiges Treffen lohnen könnte.
Mit wem sie sozusagen auf einer Wellenlänge liegen.
Dann sollten Sie zügig die Anonymität des Internets verlassen.
Und zumindest mal zum Telefonhörer greifen.
Sie hören jetzt die Stimme der neuen Bekannschaft.
Klingt die genauso sympathisch wie zuvor die Mails?
Was denkt der andere über ein Date?

Keine Aufregung beim ersten Treffen!
Solche Onlinekontakte können dazu beitragen, an Selbstsicherheit zu gewinnen.
Vielleicht haben Sie Ihre Schüchternheit aber noch nicht komplett überwunden?
Dann trinken Sie vor dem Treffen einen Entspannungstee.
Der mindert das Lampenfieber.

Bei einem netten Abendessen oder einem Spaziergang im Freien können Sie
durchaus zugeben, dass Sie ein wenig nervös sind.
Ideal wäre es, wenn Sie es fertig bringen, sich darüber lustig zu machen.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Ihr Date-Partner das amüsant findet.
Weil er selbst auch nicht sehr selbstischer ist.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Die Kontaktaufnahme bei einer Kontaktbörse im Web ist deutlich leichter im Alltag.
Man braucht keine große Überwindungskraft, um einen Single anzuschreiben.
Sie müssen nicht vor Verlegenheit ins Schwitzen kommen.
Auch nicht vor lauter Schiss die Flucht ergreifen.
Das Online-Dating kann Ihnen helfen, nach und nach Kontaktängste abzubauen.

 

Schüchternheit überwinden:
Die Schritt-für-Schritt-Therapie

Die Angst vor einer schönen Frau oder einem attraktiven Mann
ist kein gottgewolltes Schicksal.
Vielleicht sind sie gar nicht so schüchtern auf die Welt gekommen.
Sondern diese Unart hat sich durch eine ungünstige Erziehung
oder eine Reihe von Negativ-Erlebnisse entwickelt.

Es gibt durchaus Methoden, die es schon nach relativ kurzer Zeit möglich machen,
seine Schüchternheit abzulegen.
Und ganz normal wie andere auch auf Partnersuche zu gehen.

Schritt 1
Zuerst einmal sollte man an seiner fatal-falschen Einstellung arbeiten.
Denn die ist das Grundübel. Man sollte sich klar machen, dass Schüchternheit
zwar nicht besonders sexy, aber auch kein Charakterfehler ist.
Wie etwa Verlogenheit, Egoismus, Einbildung und Arroganz.
Akzeptieren Sie die Schüchternheit als einen Teil Ihrer Persönlichkeit.
Das führt zu mehr Gelassenheit und einem positiveren Selbstbild.

Wenn ehemals ängstliche Singles mit einem anderen Menschen sprechen,
stellen sie nicht selten fest: Schüchternheit wird nicht selten als liebenswert erachtet.
Vorausgesetzt, sie artet nicht zu extrem aus.
Was bei Ihnen hoffentlich nicht der Fall ist.

Denn wenn es sehr extrem sein sollte mit Ihrer Verklemmtheit.
Wenn Sie in Gegenwart von Menschen des anderen Geschlechts kein Wort
heraus bekommen. Dann wäre es zu überlegen,
ob man nicht professionelle Hilfe in Anspruch nehmen will.

Schritt 2
Auch dieser Akt zur Überwindung der Schüchternheit spielt sich im Kopf ab.
Schreiben Sie sich ein paar Situationen auf, wo sie erfahrungsgemäß am ehesten
ängstlich werden. Danach dunkeln Sie das Zimmer ab,
schalten das Handy aus und schließen die Augen.

Vor Ihrem inneren Auge malen Sie sich jetzt eine Szene nach der anderen aus.
Wo Sie in der Vergangenheit besonders schüchtern reagiert haben.
As die Langhaarige im Minirock neben Ihnen am Tresen gestanden hat.
Wo Sie zu feige waren, sie anzusprechen.
Oder als Sie im Fitnesscenter ein Supertyp neben Ihnen Gewichte gestemmt hat.
Den Sie mit Blicken verschlungen, aber sonst nichts unternommen haben.

Das tun Sie in den nächsten Tagen immer und immer wieder.
In Ihrer Wahrnehmung findet bald ein Gewöhnungseffekt statt.
Fachleute nennen dieses Phänomen „Desensibilisierung“.
Je öfter wir eine bestimmte Situation im Geist als Bilder durchleben,
desto mehr stumpfen wir ab gegen die Beklemmung –
die uns z.B. in der Gegenwart einer liebenswerten Dame erfasst hat.

Bald kommt es Ihnen ziemlich gewöhnlich, vielleicht sogar lächerlich unwichtig vor,
von einer Frau oder einen Mann abgewiesen zu werden.
Sie erkennen: so furchtbar schlimm ist das doch gar nicht. Ein Gedanke,
der Ihnen vor diesen Fantasiespielen vollkommen absurd vorgekommen wäre.

Schritt 3
Jetzt schreiten Sie zur Tat.
Es gilt nun, leichte unverfängliche Gespräche zu trainieren.
Das können Sie mit Bekannten tun. Aber auch im ganz normalen Alltag.
Statt den Blick zu senken, wenn eine schöne Frau an Ihnen vorbei stolziert,
schauen sie ihr nun ins Gesicht.
Nicht unverschämt oder aufdringlich natürlich, aber deutlich sichtbar.
Die eine oder andere wird Ihren Blick erwidern.
Wieder ein winziger Fortschritt für Ihr Selbstvertrauen.

Beim Einkaufen im Aldi, in der Metzgerei und beim Frisör fangen Sie kleine
Gespräche an über Allerweltsthemen. Jeder kleine Kontakt wird Sie voran bringen.
Dabei macht es sich gut, wenn sie zu anderen Menschen freundlich sind.
Wenn Sie ab und zu lächeln. Der Dame an am Bankschalter
ein kleines Kompliment über ihre Freundlichkeit, Frisur oder die Augen machen.

In der Nachbarstadt fragen Sie eine Passantin nach der Uhrzeit.
Sie fragen einen Mann, in welche Richtung es zur Commerzbank,
zum Heimatmuseum, zum Eisstadion oder zum Schwimmbad geht.
Auch wenn sie dort gar nicht hin müssen. Das sind nur Trainingseinheiten.

Oder Sie schenken der Frau vom Blumenstand ein paar bewundernde Worte
über die rosaroten Rosen, die sie verkauft.
Sie geben anderen Ortsfremden gern Auskunft.
Und ernten dafür ein Dankeschön oder einen freundlichen Blick.

Auch in der Firma verwickeln Sie immer öfter Kollegen/innen
in ein unaufdringliches Gespräch über ganz banale Themen:
über das Fußballspiel von gestern abend. Über das schöne Herbstwetter.
Über die Weihnachtsfeier, über die Urlaubspläne.
Über die neue Diskothek in der Stadt oder über die schlechten Launen des Chefs.

All diese kleinen Erfolge und Kontaktspielereien lassen Ihre Schüchternheit
mehr und mehr in den Hintergrund treten.
Sie werden mutiger. Die Gedanken werden positiver.
Lebensfreude und Selbstwertgefühl steigen von Tag zu Tag.

Sie wissen nun, dass gar nichts Aufregendes dabei ist, auf fremde Menschen
zuzugehen. Die meisten sind Ihnen freundlich gesinnt.
Und beurteilen Ihre Persönlichkeit keineswegs so negativ
wie Sie es noch vor kurzem dummerweise getan haben.

Natürlich kann man auch mal auf jemand treffen, der mit dem linken Fuß
zuerst aufgestanden ist. Doch einzelne negative Reaktionen werfen uns
jetzt nicht mehr aus der Bahn. Auf das Gesamtbild der Fortschritte kommt es an.

Sie sind jetzt in der Lage, sich unbekümmert und ohne Angst
mit Bekannten und auch mit wildremden Menschen zu unterhalten.
Das ist bereits ein wunderschöner Erfolg,
den Sie vor Wochen noch nicht für möglich gehalten hätten.

Die Hoffnung wächst, demnächst auch den ersehnten Traumpartner nicht nur
zu finden. Sondern ihn mit Ihrer neuen Ausstrahlung für sich zu gewinnen.
Sollte dies zufälligerweise ein etwas schüchterner Zeitgenosse sein,
dann können Sie sich jetzt besser in seine Lage versetzen.
Und auch ihm/ihr aus seinem Jammertal heraushelfen.

Schritt 4
Diese Strategie müssen Sie jetzt noch konsequent auf die Partnersuche übertragen.
Je öfter sie im Alltag eine chicke junge Frau oder einen feschen Mann
in eine kleine Konversation verwickeln. Desto höher wird die Wahrscheinlichkeit,
dass Sie irgendwann einmal einen Menschen treffen, der Lust hat auf mehr
als nur Smalltalk. Der vielleicht auch Single ist. Und sich freuen würde
über eine Verabredung zum Kino, zum Radfahren oder zu einem Sport-Event.

Die Trainingseinheiten im Alltag können Ihnen aber auch
bei der Partnersuche im Internet eine gute Hilfe sein.
Wo es so viel leichter ist, mit anderen Leuten in Kontakt zu treten.

Auch bei einer Online-Partnerbörse können Sie nun frei von jeder Schüchternheit
auf die Suche gehen nach Ihrer zweiten Hälfte.
Selbst wenn das etwas länger dauern sollte, genießen Sie in der Zwischenzeit
schon erheblich mehr Lebenslust und Lebensqualität im Vergleich zu früher.

 

Lothar Mader

Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,