Reisen USA: LA, Grand Canyon, Las Vegas, San Francisco

Reiseziele im Westen der USA

Los Angeles, San Francisco, der Grand Canyon,
die Spielerstadt Las Vegas:
Infos über Reisen im Westen der USA
mit den interessantesten Sehenswürdigkeiten

Größter Baum der Welt aus LA neben Rucksack-Tourist

Die dicksten Bäume der Welt:
im Sequoia Nationalpark Kalifornien

Begleiten Sie mich auf meinen Rundreisen an der Westküste der USA:
Nach LA, San Franzisco, durch die Rocky Mountains, den Grand Canyon
und die südwestlichen Bundesstaaten an der Grenze zu Mexiko.

Wenn Sie den Westen der USA bereisen wollen: dann bitte nicht im Sommer.
Denn sowohl in Kalifornien als auch in Arizona, Texas
und New Mexico sind die Temperaturen dann zu heiß.

Die ideale Zeit für eine Reise im Westen sind das Frühjahr und der Herbst.
Auch wenn wir hier im Gegensatz zur Ostküste der Vereinigten Staaten
nicht mit der bunten Farbenpracht eines Indian Summer rechnen können,
so haben diese Regionen doch ihre eigene Attraktivität.

Abgesehen von der Pazifikküste geht es in dieser Reisebeschreibung vorwiegend nicht
um einen gemütlichen Badeurlaub: sondern um Abenteuer, Action und unvergessliche Eindrücke.

Hier die 11 Stationen meiner Rundreise im Westen der USA
Los Angeles, Grand Canyon, Las Vegas, San Francisco
Nationalparks und Rocky Mountains, Arizona, Utah
Nevada, New Mexico, Texas, Washington/ Oregon

 

Los Angeles
Beginnen möchte ich mit meinen USA-Rundreisen in Kalifornien: in der Hollywood-Stadt LA.
Wie Sie wissen, liegt die zweitgrößte Stadt des Landes an der ewig sonnigen Westküste.
Kalifornien besticht durch traumhaft schönes Wetter und schöne Badestände.
In der Filmstadt LA drehen und wohnen die besten Schauspieler der Welt.
Werfen wir nun einen Blick auf die Highlights der Metropole.

Hollywood Sign
Noch berühmter als das Las Vegas Sign ist das Hollywood Sign in LA.
Oberhalb des Beachwood Drive steht groß und breit geschrieben: „Hollywood“.
Die Buchstaben sind 15 Meter hoch.
Direkt hinter diesem Markenzeichen beginnt auf den Hollywood Hills die Traumfabrik.

Walk of Frame
Der ganz besondere Gehweg im Zentrum von LA. Beiderseits des Hollywood-Boulevard
sehen wir auf einer langen Strecke viele rosa Sterne aufgemalt. Auf diesen Sternen sind die
größten Stars der Kategorien Film, Musik, Fernsehen und Theater in goldener Schrift verweigt.

Dazu gehören unter anderem Jennifer Aniston, John Lennon, Harrison Ford, Shakira,
Sandra Bullock, Marilyn Monroe, David Copperfield, Tom Cruise, Bruce Willis und Nicole Kidman.

Santa Monica
Neben Malibu gehört der Santa Monica Beach zu den beliebtesten in LA.
Sehen und gesehen werden: am Strand von Santa Monica tummelt sich alles, was in Kalifornien
Rang und Namen hat. Auffallend hoch ist die Quote der Menschen, die ihren attraktiven Body
zur Schau tragen: sportgestählte Muskelprotze und erotische Schönheiten aller Hautfarben.

Auf der Santa Monica Pier finden die Kalifornien-Reisenden nicht nur
die Anlegestelle für Schiffe und Yachten. Sondern auch einen Vergnügungspark
mit Riesenrad, Achterbahnen und Fisch-Restaurants.

Long Beach
Dort sehen wir den einstmals größten Atlantik-Kreuzdampfer der Welt.
Der britischen Luxusliner Queen Mary liegt seit geraumer Zeit in Long Beach vor Anker.
Die Queen Mary ist heute ein Museumsschiff zum Besichtigen.
Kann aber auch für Übernachtungen gebucht werden.

Beverly Hills und Bel Air – im Wohnviertel der Promis
In diesen Nobeldistrikts von LA wohnen oder wohnten viele der Weltstars
aus der Hollywood-Filmbranche. Sie können eine Tour nach Beverly Hills buchen.
Der Bus bringt die Reisenden von LA hoch auf die Hügel der Außerirdischen.

Sie werden palmengesäumte Luxus-Villen erblicken. Sie werden herangeführt
an die Häuser von aktuellen Fernsehstars wie Madonna, Britney Spears,
Heidi Klum, Justin Timberlake, Julia Roberts und Halle Berry.
Und Sie haben auch die Möglichkeit die Villen von ehemaligen Größen zu besuchen.
Wie Frank Sinatra, Humphrey Bogart, Elvis Presley und Gregory Peck.

Film-Studios besichtigen
Wir alle kennen die 3 großen Namen: Paramount Pictures, Warner Bros. und Universal.
Die erfolgreichsten Produzenten von Hollywood-Kinofilmen. Sie haben die Chance,
auf dem Filmgelände und in den Studios an mehrstündigen Führungen teilzunehmen.

Gezeigt werden berühmte Filmkulissen. Zum Beispiel von Der weiße Hai, von James Bond,
von Western-Fassaden, Desperate Housewives usw. Wenn Sie Glück haben,
können Sie den einen oder anderen Schauspieler gerade beim Drehen erwischen.
Gezeigt wird auch die Entwicklungsgeschichte des Kinos vom Stummfilm bis in die heutige Zeit.
Die ganze Tour kostet natürlich ein paar Dollar.

Weitere Sehenswürdigkeiten in LA
Die Walt Disney Konzerthalle, das Japanerviertel Little Tokyo,
die Surfstrände von Malibu, Chinatown und die California Plaza.

 

Grand Canyon – Abenteuerreisen mit Gänsehaut-Feeling
Der Grand Canyon gehört zu den Weltwundern dieser Erde.
Er ist eine überdemensional große Felsschlucht im US-Bundesstaat Arizona.
Ungefähr 400 Kilometer östlich von Las Vegas/ Nevada.

Der Grand Canyon Nationalpark ist 400 Kilometer lang und 30 Kilometer breit.
Vom Felsrand oben bis hinunter zum Colorado River unten kann man 1.500 Meter in die Tiefe
hinabklettern. Kein ungefährliches Unterfangen, wie wir gleich sehen werden.

Da wir außer dem Grand Canyon auf meiner Rundreise noch weitere Nationalparks
kennenlernen werden, empfiehlt sich der Kauf einer Jahreskarte (Annual Pass).
Damit haben Sie für 80 Dollar in allen Parks der USA freien Eintritt.
Falls Sie nur den Grand Canyon in Angriff nehmen:
dann zahlen Sie dort eben einen Einzeleintritt von 15 Dollar.

Im Prinzip gibt es 2 Ausgangspunkte für den Abstieg.
Die Nordpassage möchte ich hier außer Acht lassen.
Sie ist weniger attraktiv und relativ schwierig für Anfänger.
Ich beschreibe Ihnen jetzt, wie wir auf der Südroute (South Rim) den Grand Canyon bewandern.

Anreisen können Sie von der Spielerstadt Las Vegas aus.
Oder von Süden her über Phoenix/ Arizona und Flagstaff. Erste Station bei unserem Abenteuer
auf der Südroute ist in jedem Fall das Camp Grand Canyon Village.
Das ist ein Eingangsdorf, wo Sie Ihren Rucksack mit Getränken, Proviant
und sonstiger Ausrüstung voll packen und auch übernachten können.
Danach haben wir verschiedene Möglichkeiten, das Naturwunder Grand Canyon zu anzugehen.

Zum Wandern gibt es 3 Varianten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
Zu beachten ist, dass Sie unbedingt genügend Wasser dabei haben.
Denn je tiefer sie hinabklettern, desto höher steigen die Temperaturen im Grand Canyon.
Außerdem ist zu berücksichtigen, dass der spätere Aufstieg viel anstrengender und zeitraubender
ist als der Abstieg. So mancher hat sich dabei schon übernommen oder verschätzt.

Für vorsichtige Urlauber oder Leute mit einer weniger guten Kondition empfiehlt sich der Abstieg
zuerst mal nicht bis ganz nach unten. Sondern bis zu einer Art Zwischenplateau.
Wo man aber auch schon schöne Ausblicke auf die roten Felsformationen hat.
Diese Tour (Rim-Trail) geht über 20 Kilometer. Sie dauert nur 3 oder 4 Stunden. Es gibt nur relativ
geringe Höhendifferenzen zu überwinden. Gute Wanderschuhe brauchen Sie natürlich.

Der mittelschwere Weg (Bright Angels Trail) ist schon eine andere Hausnummer.
Denn Sie haben beim Wandern überhaupt keinen Schatten. Sie sind voll der Sonne ausgesetzt.
Müssen also genügend Trinkwasser und ausreichend Sonnenschutz dabei haben.

Sie müssen eine gute sportliche Verfassung mitbringen.
Denn es gilt, 1.000 Höhenmeter zu bewältigen.
Also noch nicht bis an den Fuß des Canyons, sondern bis ca. auf zwei Drittel der Höhe.
Die Tour ist 15 Kilometer lang, aber schon recht anspruchsvoll.

Die schwierigste Variante:
Sie wandern auf dem South Kaibab Trail bis ganz unten zum Colorado-River.
Es ist die längste der 3 Touren. Sie haben 1.500 Höhenmeter zu meistern.
Für den langen Rückweg brauchen Sie eine sportliche Kondition.
Die Ranger der Parkverwaltung empfehlen eine Übernachtung unten im Canyon.
Denn Abstieg plus Aufstieg an einem Tag: das überfordert die Kräfte der meisten Touristen.
Eine Übernachtung muss man übrigens vorher bei der Parkverwaltung beantragen.

Andere Möglichkeiten, den Canyon zu bereisen
Wer es ganz bequem haben möchte, lässt sich mit einem Shuttle-Bus auf der Hochebene
vom Grand Canyon Village aus von einem Aussichtspunkt zum anderen fahren.
Sie werden einiges sehen und fotografieren. Allerdings erleben Sie nicht diese aufregende
Atmosphäre als wenn Sie in die Schlucht hinabsteigen würden.

Ein Helikopter-Flug ist möglich, vorzugsweise bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
Zu dieser Tageszeit können Sie nämlich die schönsten Bilder schießen.
Sie können auch mit einer Reisegruppe in den Canyon hineinreiten (auf Maultieren),
geführt von einem erfahrenen Ranger.

Für ganz Verwegene: es gibt von der Parkverwaltung lizensierte Unternehmen,
die mit einer Reisegruppe Bootstouren auf Colorado River durchführen dürfen.
Diese Rafting-Touren gehen über mehrere Tage. Teilweise über Wildwasser und Stromschnellen.
Wirklich gefährlich ist das nicht. Allerdings erfordert es Mut und ein wenig Kondition.
Wasserscheu sollten Sie auch nicht gerade sein.

 

Las Vegas – Shows und Spiele in der Wüste von Nevada
Las Vegas gehört zu den berühmtesten Städten der Welt. Auffallend ist,
dass viele amerikanische Paare dort heiraten oder ihre Hochzeitsreise machen.
Es ist eben etwas ganz Besonderes, umgeben von Glitter
und der Illusion von Reichtum den Bund fürs Leben zu schließen.

Glücksspiele in der Stadt, die niemals schläft
Sie können in Hotelcasinos ihr Glück an Spielautomaten versuchen.
Sie können an Würfelspielen teilnehmen. Oder beim Rien ne va plus am Roulette-Tisch sitzen.
Natürlich können Sie auch bei Poker und Black Jack zocken.

Die Sehenswürdigkeiten außerhalb der Spielhöllen
Wenn wir uns der Stadt nähern, dann fällt der Blick sofort auf das große Schild:
„Welcome to fabulous Las Vegas“. Dieses Bild haben Sie sicher schon im Fernsehen gesehen.
Viele Besucher lassen sich zur Erinnerung vor dem Las Vegas Sign fotografieren.

Die Hauptverkehrsstraße der Spielerstadt nennt sich Las Vegas Strip.
Auf dem 7 Kilometer langen Boulevard finden wir jede Menge Luxushotels.
Sowie die zugkräftigsten Shows und Spielcasinos der Stadt.
Die Hotels und Casinos tragen zum Teil hochtrabende Namen wie Planet Hollywood,
Monte Carlo, Luxor Pyramides und Casino Royal.

Vor dem Bellagio-Hotel steht ein sehenswerter Springbrunnen. Das Ding ist so programmiert,
dass die Düsen im Rhythmus der Musik Wasserfontänen nach oben spritzen.
In den Abendstunden ist das Ganze beleuchtet.
Wer nach Las Vegas reist, sollte sich diese Wasserspiele nicht entgehen lassen.

Der Stratosphere-Tower von Las Vegas ist mit einer Höhe von 356 Metern
der höchste Aussichtsturm der USA. Wenn Sie oben im Restaurant sitzen, dann merken Sie:
Ups, da dreht sich was! Alle 60 Minuten hat das Restaurant eine volle Umdrehung ausgeführt.
So dass Sie Ausblick nach allen Seiten haben.

Im Wachsfiguren-Kabinett von Las Vegas können die Urlauber berühmte Stars der USA
lebensecht vor sich sehen, anfassen und fotografieren.
Es sind Promis aus der Filmbranche, aus Politik, Musikbranche und Sportler.
Prominenteste Vertreter im Wachsfigurenkabinett in Las Vegas sind Elvis Presley,
Brat Pitt, Ehefrau Angelina Jolie und Jennifer Lopez.

Las Vegas lebt nicht nur von Glamour und Spielen, sondern auch von Sensationen.
Eine dieser Attraktionen ist das „Mirage Volcano“.
Vor dem Mirage Hotel erleben die Reisenden eine spektakuläre Show der Sonderklasse.
Bei Dunkelheit wird alle 60 Minuten mit Lichteffekten und dramatischer Hintergrundmusik
ein Vulkanausbruch simuliert. Der Vulkan erzeugt eine 30 Meter hohe Feuerflamme.

Wenn Sie am Ende der Las Vegas-Tour noch Zeit und Geld übrig haben:
dann buchen Sie sich eine Helikopterfahrt über den Grand Canyon.
Das kostet bei einer Flugzeit von 25 Minuten über den Canyon ungefähr 150 Dollar pro Person.
Wenn Sie noch mehr Zeit haben:
dann fahren Sie einfach dorthin (400 Kilometer) und erleben den Canyon hautnah.

 

Reiseziele an der Ostküste der USA: Hier mehr Infos

 

San Francisco ist eine Reise wert
Die zweitberühmteste Stadt an der Westküste der USA hinter LA ist sicher San Francisco.
Die Stadt der steilen Hügel wird in vielen weltberühmten Liedern besungen.
Zum Beispiel von der Popgruppe Smokie (San Francisco Bay), von The Mamas and Papas
(California Dreaming), von Red Hot Chili Peppers, von Albert Hammond.
Und von Scott Mc Kenzie, der die Flower-Power-Friedensbewegung von San Francisco besingt.

Der Aufstieg der Stadt begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Als der Goldgräber-Boom
tausende Glücksritter und Möchte-gern-Millionäre aus dem Osten der Vereingten Staaten
an den Sacramento River und nach Alaska trieb.
Als aus dem unbedeutenden mexikanischen Dorf bald eine weltbekannte Stadt wurde.

Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist die Golden Gate Bridge.
San Francisco liegt am Ende einer Halbinsel.
Die Hängebrücke verbindet die Stadt über die Bucht hinweg mit dem Festland
von Kalifornien. Damit ist die Verbindung sehr viel kürzer als außen herum über Land.

Die Golden Gate Bridge ist fast 3 Kilometer lang. Unter ihr können Ozeanschiffe durchfahren.
Um das alles gut zu fotografieren, muss man sich einen hohen Aussichtspunkt suchen.

Ein weiteres Highlight in San Francisco ist die Hafengegend Fisherman’s Wharf, am Pier 39.
Und zwar aus drei Gründen. Dort zeigen Musiker, Artisten und Straßenkünstler ihr Können.
Es gibt ein U-Boot-Museum und ein Aquarium mit Meerestieren aus dem Pazifik.
Und Sie können in etlichen Fischrestaurants lecker essen.
Es gibt schmackhaften Fisch und Meeresfrüchte direkt aus dem Ozean.

Die Gefängnisinsel Alcatraz Island (Bucht von San Francisco) galt früher
als ausbruchssicherste Festung für Banditen und Schwerverbrecher wie Al Capone und Co.
Heute ist es nur noch eine Gedenkstätte, die gern von USA-Reisenden besucht wird.

Einkaufen können Sie am besten am Unions Square oder an der Fisherman’s Warf.
Neben großen Kaufhäusern findet man auch viele kleine Geschäfte.
Schnäppchen-Jäger gehen zu den Off-Price Stores. Dort bekommt man Markenartikel
mit kleinen Schönheitsfehlern gut um die Hälfte billiger.

Chinatown ist das chinesische Viertel von San Francisco, zwischen Broadway Avenue
und der Bush Street. Seit dem Goldrausch vor 160 Jahre sind viele Leute aus China
nach Kalifornien eingewandert. Aus wirtschaftlichen, später auch aus politischen Gründen.
Wer sich ein leckeres chinesisches Essen gönnen möchte, ist hier genau richtig.

Zwischendurch können Sie im Golden Gate Park die Seele ein wenig baumeln lassen.
Und die Eindrücke von Frisco revue passieren lassen.
Dabei werden Sie feststellen, dass es in dieser Grünanlage eine Büffelherde gibt.

Zum Abschluss noch ein Ausflug ins 80 Kilometer lange Silicon Valley.
Die Vorzeige-Region für Computertechnik in Kalifornien und in den USA insgesamt.
Das Silicon Valley liegt 50 Kilometer südlich von San Francisco, bei San José.

Unter anderem können USA-Reisende beim Apple-Store vorbei schauen.
Sowie bei weltführenden Firmen wie Google, Intel, Ebay, Adobe Systems, IBM,
Nokia und Facebook. Sie alle haben ihren Sitz im Silicon Valley.

 

Reisen zu den Nationalparks im Westen
und Südwesten der USA

Arches Nationalpark
Im Osten des Bundesstaates Utah befindet sich eins der sehenswertesten Naturreservate
in den Vereinigten Staaten: der Arches Nationalpark. Arches bedeutet so viel wie Torbogen.
Durch Erosion sind im roten Felsgestein mit der Zeit riesige runde Löcher entstanden.
Durch die man locker hindurch gehen kann.

Das sieht fast so aus wie eine alte Sandsteinbrücke, unter der man durch läuft. Nur viel größer.
Im Arches Nationalpark gibt es viele solcher Gebilde. Hier kann man lange Wandertouren
unternehmen. Am schönsten sieht die Landschaft bei Sonnenuntergang aus.

Bryce Canon Nationalpark
Ebenfalls im Staate Utah befindet sich der Bryce Canon. Dort haben wir ein ganz anderes Bild.
Die Felsen sehen aus wie schmale Türme. Andere wie schmale spitze Nadeln.
Manchmal stehen sie isoliert, manchmal auf einem Pulk dicht beieinander.

Besonders schön sind diese Gesteinsformationen, wenn die Sonne morgens aufgeht
oder abends untergeht. Dann leuchten die Felsen in rotbraunen Farbtönen.
Im Besuchercenter des Nationalparks werden den Touristen Wanderkarten ausgehändigt.

Capitol Reef Nationalpark
Mitten in Utah finden wir den Capitol Reef Nationalpark. Das Landschaftsbild ist ein wenig
uneinheitlich. Nur relativ wenige Urlauber reisen hierher.
Weil der Capitol Reef nicht so spektakulär ist wie viele andere.

Je nach Tageslicht erscheinen die Felsten fast weiß oder gelb oder dunkelrot.
Im diesem Nationalpark sehen wir ab und an auch etwas Vegetation:
Sträucher, Bäume und grüne Landschaftsflecken.

Death Valley Nationalpark
Der Death Valley (Tal des Todes) liegt an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada.
100 Kilometer westlich von Las Vegas.
Von allen hier beschriebenen Canyons ist dies hier der niederschlagärmste und heißeste.
Die extreme Trockenheit erzeugt Risse im Boden. Es regnet so gut wie nie.

Im Death Velley sehen die Reisenden ab und zu Skelette von Tieren,
die scheinbar verdurstet oder entkräftet gestorben sind.
Sie müssen genug Wasser mitnehmen, damit es Ihnen nicht genauso ergeht.

In manchen Regionen sieht der Death Valley Nationalpark aus wie die Sandwüste in der Sahara.
Man fragt sich, warum soll man überhaupt hierher kommen?
Der Park in der Sierra Nevada hat etwas, was andere nicht haben: nämlich weiße Salzfelder.
Ähnlich wie bei Salt Lake City und am Toten Meer im Westjordanland.

Joshua Tree Nationalpark
Dieser Park liegt in Kalifornien. 100 km östlich von San Diego und LA. In den etwas höheren
Lagen der Mojave-Wüste erblicken wir grüne Agavengewächse, die bis zu 15 Meter hoch werden.
Hier regnet es zumindest manchmal. Weiter südlich, in der Coloradowüste, ist alles
extrem trocken und dürr. Sie müssen genug Getränke dabei haben.
Denn Sie befinden sich am heißesten Punkt der USA.

Im Joshua Tree Nationalpark finden die Urlauber schöne Wanderwege. Allerdings mit erheblichen
Höhenunterschieden. Besonders im Sommer kann das zu Konditions-Problemen führen.
Ab und an stößt man auf zurückgelassene Werkzeuge aus der Goldgräberzeit.

Monument Valley Nationalpark
Der befindet sich im Reservat der Navajo-Indianer, im Norden von Arizona.
Ungefähr 50 Kilometer östlich vom großen Grand Canyon.
Hier sieht es genaus aus wie wir es von Westernfilmen her kennen.
Weites staubiges Land. In großen Abständen ragen dicke hellrote Felssäulen in die Höhe.

Der Nationalpark ist gut zugänglich. Da die Felsen weit auseinander stehen,
kann man das Gebiet auch mit dem Allradjeep erkunden. Wie in vielen Parks, so besteht
auch hier die Möglichkeit, an einer organisierten Tour mit Rangern teilzunehmen.

Sequoia und Kings Canyon Nationalpark
Beide Canyons liegen sehr nah beinander und sind sich ähnlich.
Wir befinden uns in Kalifornien, 100 Kilometer nördlich von LA.
Allerdings bietet sich hier ein ganz anderes Bild als bei den obigen Parks.
Es geht nicht um Wüste, Sand, Staub und Felsen.
Sondern um ein Waldgebiet mit normalen Niederschlägen und Temperaturen.

Im Sequoia Nationalpark finden wir die größten Bäume der Welt.
Auch im Amazonas-Urwald gibt es Bäume, die vielleicht 110 Meter hoch werden können.
Diese Mammutbäume hier im Westen der USA werden jedoch mehr als 10 Meter dick.
Klicken Sie auf den Link oben.
Sie werden sehen: ausgehöhlte Bäume können als Carport fürs Auto verwendet werden.

Noch etwas ist anders in diesem Park: Es ist viel schattiger als in der Sierra Nevada.
Der Sequoia und Kings Canyon liegen teilweise sehr hoch: zwischen 500 und 4.000 Meter.

Wir sehen Goldgräberstätten und eine Vielfalt von Tieren.
Es gibt Bärenhöhlen und eine fette Pflanzenwelt. Zumindest bis zur Baumgrenze.
Wenn ich mir einen Nationalpark im Westen der USA aussuche: dann diesen hier!

Zion Nationalpark
Von Las Vegas aus reisen wir 100 Kilometer nordöstlich, in den Mormonenstaat Utah.
Im Zion Nationalpark gibt es ebenfalls angenehm viel grüne Vegetation.
Richtige Flüsse, Bäche, Bäume, Quellen und Wasserfälle. Und riesig große Höhlensysteme.

Die Landschaft im Zion Nationalpark ist sehr abwechslungsreich:
Manchmal grüne fruchtbare Täler. Manchmal enge Fluss-Canyons.
Die nicht so sehr an den trockenen Grand Canyon erinnern.
Als vielmehr an die Cumberland-Schlucht, im Osten der USA. Allerdings gibt es hier
auch feuchte Gebiete. Kommt immer drauf an, wie weit die nächsten Wasserstellen weg sind.

 

Reisen nach Kanada
Pazifikküste, Vancouver, Toronto, Montreal

 

Yellowstone Nationalpark und Rocky Mountains Nationalpark

Natururlaub im Yellowstone-Gebiet
Das berühmteste Naturreservat in den USA ist der Yellowstone Nationalpark.
Nirgendwo sonst sehen die Reisenden eine solche Vielfalt wilder Tiere
wie hier im Norden des Bundesstaates Wyoming:
Grizzlys, Elche, Wölfe, Bisons, Kojoten, Hirsche und Pumas.
Auch die Vogelwelt mit Blaureihern, Pelikanen, Schwänen und Bussarden ist beachtlich.

Mit ungefähr 100 mal 100 Kilometer gehört der Yellowstone Nationalpark zu den größten
in Nordamerika. Bemerkenswert sind neben der Tier- und Pflanzenwelt die heißen Quellen,
die vielerorts aus dem Boden schießen. Und somit den Tieren im Winter
wenigstens ein paar Möglichkeiten zur Nahrungssuche lassen.

Wegen der nördlichen Lage sollte man den Park nur im Frühjahr, Sommer oder Herbst bereisen.
Der Yellowstone Nationalpark bietet große Wanderstrecken. Wer outdoor übernachten will,
muss sich bei der Verwaltung rechtzeitig eine Genehmigung besorgen. Auch Reiten und Paddeln
ist möglich. Nicht Paddelboote und Pferde können ausgeliehen werden.

Der Fischreichtum der Seen ermöglicht es, zu angeln. Vor allem am Yellowstone Lake.
Oder auch am Jackson Lake, im 30 Kilometer entfernten Grand Teton Nationalpark.

Rocky Mountain Nationalpark
In den Rocky-Bundesstaaten Colorado, Wyoming, Montana, Idaho und Utah gibt es Dutzende
staatlicher Schutzparks. Einer der beliebtesten ist der Rock Mountain Nationalpark –
nördlich von Denver/ Colorado.

Wir befinden uns schon im Hochgebirge. Auf dem Gelände des Nationalparks
liegen mehr als 50 Gipfel höher als 4.000 Meter über dem Meeresspiegel.
Der größte Trail nennt sich „Parkstraße“. Teilweise führt er über einige 3.000er.
Ist also in der kalten Jahreszeit nicht zu passieren.

Dafür sind im Rocky Mountain Nationalpark im Winter alle Sportarten möglich – außer Abfahrt.
Wer Ski-Alpin fahren, möchte, muss sich in der Bergwelt außerhalb des Parks
nach geeigneten Pisten umsehen.

Vor allem in den Sommermonaten Juli und August herrscht im Rocky Mountain Nationalpark
Hochbetrieb. Denn die Stadtmenschen aus Denver, Cheyenne, Albuquerque und sogar
aus Kansas City nutzen das Naturreservat gern für Wochenendausflüge.

An der Einfahrt zum Park können die Reisenden sich informieren
über die Ausflugs- und Unterhaltungsmöglichkeiten:
Reiten, Rafting, Wandern, Klettern und Ballonfahrten sind möglich.
Im Winter natürlich auch Schlittschuhlaufen und Skilanglauf.

Es empfiehlt sich, die kostenlosen Shuttle-Busse zu benutzen.
Welche die Kurzurlauber zu vielen Aussichtsplattformen bringen.
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, draußen zu übernachten:
in den Rocky Mountains gibt es viele Campingplätze. Allerdings ist dies nicht ganz
ungefährlich. Denn so mancher Bär wittert, dass es hier etwas zu futtern gibt.

Im Ernstfall ist Widerstand gegen einen erwachsenen Bär aussichtslos.
Auf keinen Fall sollten Sie schreien oder weglaufen. Er ist garantiert schneller als Sie.
Es ist zwar leicht gesagt, aber erfahrene Ranger geben den Rat:
legen Sie sich beim Anblick eines Bären mit dem Bauch auf den Boden.
Und stellen Sie sich mausetot.

 

Western-Feeling in Arizona
Dieser US-Bundesstaat grenzt im Süden an Mexiko, im Westen an Kalifornien, im Norden an Utah.
Arizona ist berühmt für sein Wildwest-Image, seine Wüsten, Canyons, Indianer-Reservate
und Nationalparks. Aufgrund der hohen Sommer-Temperaturen empfiehlt es sich
für Mitteleuropäer, möglichst nur in den 3 anderen Jahreszeiten nach Arizona zu reisen.

Phoenix
ist die Hauptstadt von Arizona. Eine hochmoderne Metropole mit 1,5 Millionen Einwohnern.
Das sind doppelt so viele wie 1980. Eine schnell wachsende und scheinbar sehr attraktive
Stadt also. Mit allen möglichen Arbeits-, Shopping- und Freizeitmöglichkeiten.

In Phoenix gibt es eine London Bridge. Eine Brücke, die dem Autoverkehr in der englischen
Hauptstadt nicht mehr gewachsen war. Und deshalb abgebaut und hierher transportiert wurde.
Sehenswert in Phoenix ist der Sky Harbour: einer der verkehrsreichsten Flughäfen in den USA.

Kulturell interessierte Touristen werden dem Museum Heard einen Besuch abstatten.
Dort werden Gegenstände von Indianern und aus der spanischen Kolonialzeit ausgestellt.
Ebenso wie im „Caballeros und Western Museum“ im benachbarten Wickenburg.

Wie es aussieht, haben die Amerikaner in Arizona viel übrig für den Golfsport.
Allein in Phoenix gibt es 150 Golfplätze. Man muss die Affen-Hitze wohl gewöhnt sein,
um im Sommer bei 35 Grad Celsius noch konzentriert die Löcher zu treffen.

Tucson
ist die zweitgrößte Stadt des US-Bundesstaates Arizona. Die Spanier waren die ersten,
die im 16 Jahrhundert von Mexiko City aus an den Santa Cruz River kamen.

Berühmt ist die Stadt durch die Sternwarte auf dem fast 3.000 Meter hohen Mount Lemmon.
Sowie durch das ehemalige Drehgelände für Westernfilme:
mit Clint Eastwood, James Stewart, John Wayne, Robert Mitchum und Burt Lancaster.
Heute werden für die Touristen nur noch Stunts abgespielt.

In der Nähe von Tucson gibt es ein paar Ranches, wo Touristen den Urlaub verbringen können.
Sie können auch Hand anlegen bei der täglichen Arbeit.
Und sich so ein Bild machen, wie knochenhart die Arbeit als Cowboy ist.

Nationalparks
Den Grand Canyon im Norden Arizonas haben wir weiter oben schon kennengelernt.
Insgesamt können in Arizona 10 bis 15 Reservate besucht werden. Mit am spektakulärsten
ist der Navajo-Park. Und die Vermilion Cliffs, mit sehr eigenartigen Felsformationen.

In den Naturreservaten können Sie lange Entdeckungs-Streifzüge machen. Sie müssen nur
genügend zu Trinken dabei haben. Und auf das Rasseln der Klapperschlangen achten.

Den Wilden Westen erleben
Sie kennen es aus Filmen mit Gary Cooper, Charles Bronson, Kirk Douglas und Stewart Granger:
Schießereien, Prügeleien, rauchende Colts. Trottelige Sheriffs und Banküberfälle.
Stickige Saloons, Pokerspiele, fliegende Whisky-Flaschen und billige Mädchen in luftigen Kleidern.

Wyatt Earp und Doc Holiday waren in Wildwestzeiten die übelsten Revolverhelden.
Diese Atmosphäre wird an vielen Orten Arizonas für Western-Fans nachgestellt.
Am besten gelingt dies in Tombstone, an der Grenze zu Mexiko.

Im US-Staat Arizona gibt es 20 Indianer-Reservate. Dort wo die wilden Apachen-Häuptlinge
Geronimo und Cochise sowie Karl May’s Winnetou die Welt unsicher machten,
leben seine Nachkommen heute zivilisiert und meist sehr armselig.

Viele Navajos und Apachen haben keine Arbeit. Sie suchen Trost im Alkohol.
Nur wenn die Indianer in Stadtnähe wohnen, haben sie die Chance, Geld zu verdienen.
Allenfalls noch auf einer Cowboy-Ranch.

In den abgelegenen Reservaten bleibt Ureinwohnern Amerikas oft nur der Suff.
Oder bei klarem Kopf das Herstellen altindianischer Waffen und Artikel für die Touristen.

Weitere interessante Sehenswürdigkeiten in Arizona
Die Hoover-Talsperre mit dem Lake Mead. Der See wird vom Colorado River gespeist.
Er ist extrem wichtig für die Wasserversorgung der ausgedorrten Wüstenstaaten
Arizona, Nevada und Kalifornien.

Kurz erwähnen möchte ich noch Bisbee.
An diesem Ort sehen Sie historische Relikte von den Gold-, Erz- und Kupferminen.
Aus einer Zeit, als es sich noch lohnte, nach Bodenschätzen zu graben.

Arizona ist heute noch ein Cowboyland.
An Orten wie Prescott und Payson werden Rodeo-Veranstaltungen durchgeführt. Die Touristen
können eine Viehranch besichtigen. Sie können selbst einen Hut aufsetzen und reiten.
Auf der Ranch selbst oder auch in die weite Natur.

Alternativ können Sie auf die Jagd gehen – falls Sie mit dem Gewehr umgehen können.
Sie können in den Seen Fische fangen. Oder Arizona auf Jeep-Touren kennenlernen.

 

Trips zu fremden Kontinenten
Reisespass in der Gruppe

 

Reisen in Utah
Der Mormonenstaat ist geografisch recht unterschiedlich.
Im Norden die Höhenlagen der Rocky-Mountains. Im Osten das Hochplateau der Colorado-Ebene.
Im Süden und im Westen wüstenartige Trockengebiete mit Nationalparks und Canyons.

Die Mormonen erkannten schnell, dass nur die Bodenschätze Gold, Silber, Salz und Kupfer
sowie die Landschaft dem Land zu Wohlstand verhelfen können.
So haben sie sich hauptsächlich im Norden im Bereich des großen Salzsees angesiedelt.
Für Touristen hingegen ist haben alle Teile von Utah ihren speziellen Reiz.

Die Mormonen
Der Bundesstaat Utah wurde 1847 von der verfolgten Religionsgemeinschaft
„Anhänger der Kirche Jesu Christi der Heiligen Letzten Tage“ gegründet – also von Mormonen.

Ein merkwürdiges Volk. Ihre Bibel (das Buch „Mormon“) schreibt der Weltuntergangs-Sekte
exakt vor, wie sie zu leben haben. Sie verbietet so ziemlich alles, was Spass macht.
Außer der Vielweiberei. Männer dürfen so viele Frauen haben wie sie Lust haben.
Dieses fleißige Ameisenvolk der Mormonen hat es durch Disziplin geschafft,
schon nach kurzer Zeit einen blühenden Staat aufzubauen.

Salt Laky City
Der Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 2002 liegt 1.350 Meter hoch.
Nicht weit weg sind die 3.000 m hohen Wasatch Mountains.
Wo man sehr gute Möglichkeiten hat zum Skifahren.

Salt Lake City ist mit seinen 185.000 Einwohnern kein verschlafenes Nest in den Bergen.
Es gibt viele interessante Dinge zu sehen, es finden Veranstaltungen aller Art statt.

Vieles, was die Reisenden in Salt Lake City sehen, hat irgendwie zu tun
mit der christlichen Religionsgemeinschaft der Mormonen.
Circa 75 Prozent der Einwohner gehören dieser Glaubensrichtung an.
Vielleicht sind Sie so gut, und übertreiben es bei Ihrem Aufenthalt nicht mit Rauchen und Alkohol.

Um sich nach Sehenswürdigkeiten und Events zu erkundigen, gehen Sie am besten
ins Visitor Center. Das ist die Touristik-Information der Stadt.
Der Olympiapark von Salt Lake City sollte auf jeden Fall auf dem Programm stehen.

Der Salzsee „Salt Lake“ liegt nur wenige Kilometer von Salt Lake City entfernt.
Im Winter gefriert er nicht ganz zu. Da es in einer Höhe von 1.300 Metern nicht so kalt wird.

Das Wasser des Salt Lake ist deutlich salzhaltiger als in den Weltmeeren.
Das Salz sorgt dafür, dass man beim Schwimmen nicht untergeht.
Westlich des Lake befindet sich auf ca. 100 mal 100 Kilometer eine regelrechte Salzwüste.

Fürs Skifahren und Snowboarden reicht es immer im Mormonenstaat.
Denn die Rocky Mountains von Utah sind absolut schneesicher.
Im Sommer können Sie mit dem Jeep bis auf eine Höhe von 4.000 Meter hoch fahren.
Und die Landschaft Utah’s von oben betrachten.

Sonstige Sehenswürdigkeiten
20 Kilometer nordöstlich vom Salt Lake befindet sich die Living Historical Farm von
Ronald Jensen. Ein originalgetreues bäuerliches Anwesen aus der Pionierzeit der Mormonen.
Man zeigt den Besuchern, welche Arbeiten die Bauern im 19. Jahrhundert zu verrichten hatten.

Antilope Island ist eine Halbinsel, die in den Großen Salzsee hineinragt.
Das ist das Erholungsgebiet der Menschen in Salt Lake City.
Hier können sich auch die Touristen von den Strapazen der Canyontour erholen.
Einfach nur träge am Strand liegen.
Wenn es Ihnen wieder gut geht, können Sie sich aufs Fahrrad schwingen.
Sie werden auf Antilope-Island Bisons sehen. Sowie Luchse, Antilopen und Schafe.

Sie können im See auch Wassersport machen oder die Angel benutzen.
Genau so wie 50 Kilometer östlich im Flaming Gorge Erholungszentrum.
Oder im Utah Lake bei dem Ort Provo.

Wenn Sie sich mit der Religion und der Lebensart der Mormonen näher befassen wollen:
Dann besuchen Sie das kirchen-geschichtliche „Museum of Church History“ in Salt Lake City.
Aus den Indianerkriegen ist noch eine einzige amerikanische Festung natürgetreu erhalten:
das steinerne Cove Fort. Rund 100 Kilometer südlich von Salt Lake City.

Nationalparks
Im Süden von Utah können die USA-Reisenden eine Reihe von Nationalparks aufsuchen.
Den Arches, den Zion und den Bryce Canyon habe ich oben schon beschrieben.
Außerdem finden wir noch den Canyonlands Nationalpark. Die meisten Urlauber entscheiden sich
für den Teilabschnitt „Island in the Sky“, an der Grenze zum Bundesstaat Colorado.

Der Canyonlands Nationalpark liegt in einer Höhe von 1.000 Metern. Er bietet von
verschiedenen Aussichtspunkten aus einen weiten Ausblick über die zerstückelte Canyonwelt.
Und auf die Flusstäler von Colorado River und Green River.

Viele Outdoor-Aktivitäten sind möglich im Canyonlands Nationalpark.
Sie können sich in dem Städtchen Moab einen Jeep ausleihen.
Sie können durch den Park reiten oder das Mountainbike benutzen.

Für Bootstouren bestens geeignet ist der Stausee Lake Powell im Glen Canyon.
Dieser See liegt ganz im Süden von Utah, direkt im Grenzgebiet zu Arizona.
Außer Wassersport und Bootfahren ist die Rainbow Bridge die schönste Attraktion
in diesen Schluchten. Der bunte Bogen ist so geformt wie eine Brücke.
Je nach Sonneneinstrahlung, sieht er mal rot, gelb, braun oder fast weiß aus.

 

Nevada – Wüsten, Berge und Wintersport
Nevada ist der trockenste Staat der USA. Abgesehen von ein paar Landstrichen,
die zu den Rocky Mountains gehören, finden wir fast nur Wüste.
Regen, der vom Pazifik kommt, geht schon im Hochgebirge der Sierra Nevada nieder.
Für den Staat Nevada bleibt nichts mehr übrig als Trockenheit, Steppe, Wüste und Dürre.

Dennoch hat auch Nevada als Reiseziel seine Berechtigung. Die bunten Neonlichter
von Las Vegas und Reno sind für viele Menschen ein magischer Anziehungspunkt.
In den Höhenlagen von Nevada finden wir exzellente Wintersportmöglichkeiten.
Auch die Canyons des Landes sind von bizarrer Schönheit.

Interessante Städte in Nevada
Las Vegas liegt sehr einsam da in der Mojavewüste von Nevada. Trotz des trocken-heißen Klimas
leben hier mehr als eine halbe Million Menschen. Doppelt so viele wie vor 25 Jahren.
Auch Andrang der Besucher wird immer größer: es sollen schon 40 Millionen pro Jahr sein.

Reno – scherzhaft Klein-Las Vegas genannt – liegt direkt an der Grenze zu Kalifornien.
Hier finden wir im Grunde die gleichen Shows und Unterhaltungsmöglichkeiten wie beim Original.
Nur eben im Miniaturformat. Auch in Reno können Reisende an Glücksspielen teilnehmen.

Reno ist weithin bekannt durch seine Flugwettbewerbe.
Jedes Jahr im September kommen 200.000 Schaulustige, um sich dieses Event anzusehen.

Nicht weit entfernt von Reno liegen die Städte Carson City und Virginia City –
in der Nähe des Bergsees Lake Tahoe.
Mit einer Höhenlage von 1.900 Metern ist das der höchstgelegene Großsee in den USA.
Das Wasser ist sehr sauber. Allerdings zu kalt zum Schwimmen.
Die 3.000 er Berge rings um den Lake Tahoe laden im Winter zum Skifahren ein.

Carson City wurde reich durch seine Silberminen, die heute noch besichtigt werden können.
Abgebaut wird heute nichts mehr. Ganz in der Nähe befindet sich die weltberühmte
Ponderosa-Ranch. Vielen von uns vom Fernsehen bekannt aus der Westernserie Bonanza.

In Carson City und Virginia City können Touristen nachgestellte Western-Saloons besuchen.
Und sich fühlen wie zu Zeiten eines Kit Carson und Little Joe Cartwright.

Wintersport-Gebiet
Ganz im Westen und ganz im Osten von Nevada finden die Urlauber Hochgebirge vor.
Dazwischen ist fast nur sandige Wüste.
Wer nach Nevada reist, könnte sich 10 km östlich vom Lake Tahoe Squaw Valley ankucken:
den Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1960.
Überall in der Region ist Skisport möglich. Sie können auch mit dem Schneemobil fahren.

 

Wohin in den Skiurlaub?
Übersicht guter Skiorte

 

Sehenswürdigkeiten
Vielleicht das größte Wahrzeichen von Nevada ist der mächtige Hoover Staudamm,
an der Grenze zum US-Bundesstaat Arizona. Vor dem Bau des 220 Meter hohen Betonkolosses
wurde das Land oft von den Hochwassern des Colorado River heimgesucht.

Der 170 Kilometer lange Hoover-See (Lake Mead) bietet den Urlaubern viele Freizeitmöglichkeiten
zur passiven oder aktiven Erholung. Sie können campen, picknicken, Wasserski fahren
und paddeln. Und zumindest in den warmen Monaten schwimmen.
Außerdem gibt es viel zu sehen am Lake Mead: Luxus-Jachten reicher Amerikaner,
Reptilien und mit etwas Fortune aus der Ferne auch ein Berglöwe.

Was können Nevada-Reisende sonst noch sehen?
Von Las Vegas aus können Sie über die Autobahn das Valley of Fire erreichen.
In diesem Naturschutzgebiet gibt es stachelige Kaktusgewächse und bizarre Gesteinsmassen.
Selbst in einer solchen Wüstenregion leben bestimmte Tierarten, wie Sie sehen werden.

Interessant sind auch die roten Berge des Red Rock Canyon, nicht weit von Las Vegas.
Ein schönes Gebiet für weite Wanderungen auf präparierten Trails durch die Felsenwüste.
Wenn Ihnen der Fußweg zu anstrengend ist, können Sie sich auch mit Bus
oder Pick-up durch den Red Rock Canyon fahren lassen.

Falls Sie zur richtigen Zeit nach Nevada reisen, dann erleben Sie vielleicht ein Indianer-Treffen.
Das ist eine Art Volksfest. Viele Stämme aus nah und fern versammeln sich.
Sie bekräftigen ihre Freundschaft, sie tanzen, trommeln, machen Spiele und Wettkämpfe.

 

New Mexico
Das Land zwischen Colorado und dem lateinamerikanischen Mexiko liegt relativ hoch.
Wir können Städte besuchen, über das Land fahren.
In den Bergen lässt sich prima Wintersport treiben.
Wie kaum ein anderer Staat in den USA ist Neu Mexiko heute noch eng verbunden
mit indianischer Kultur. Auch das werde ich hier beschreiben.

Bemerkenswerte Städte
Albuquerque am Rio Grande ist die größte Stadt im Bundesstaat New Mexico.
In der Höhe von 1.500 Metern herrscht ein angenehmes Klima.
Die Häuser sind im spanisch-mexikanischen Stil gebaut.
Typisch sind die Rundbögen, Kapellen und die Adobe-Dächern:
das sind nicht gebrannte Ziegeln, die aus Lehm und Stroh hergestellt werden.

Die City von Albuquerque hat auch ein paar Wolkenkratzer aufzuweisen.
Auf dem Marktplatz sehen wir Indianer, die handgefertigte Produkte verkaufen.

Albuquerque hat eine Reihe interessanter Museen.
Zum Beispiel das Klapperschlange-Museum und das Nuklear-Museum.
In der Wüste von Neu-Mexiko unternahm die US-Regierung vor 60 Jahren
mehrere Atombombenversuche. Diese Tests sind hier dokumentiert.

Noch höher als Albuquerque liegt Santa Fe, die kleine Stadt im Norden von Neu-Mexiko.
Hier ist der südlichste Zipfel der Rocky Mountains. Neben vielen historischen Bauwerken
aus der spanischen Kolonialzeit erleben wir eine der bemerkenswertesten Kunstszenen der USA.

Wie es sich für eine Stadt im ehemaligen Wilden Westen gehört,
findet in Santa Fe öfters mal ein Rodeo-Zirkus statt.
Pferdeliebhaber haben die Möglichkeit, auf einer Cowboy-Ranch einen Reiturlaub zu erleben.
Die ländliche Umgebung von Santa Fe eignet sich gut zum Wandern und Biken.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten
Nach wie vor leben viele Pueblo-Indianer auf dem Staatsgebiet von New Mexico.
Wer sich für die Geschichte und die Lebensweise dieser Naturmenschen interessiert,
ist im Indianischen Pueblo Kulturzentrum von Albuquerque genau richtig.

Ähnlich wie in Nevada, so finden auch in Albuquerque regelmäßig
groß angelegte Meetings zwischen verschiedenen Indianerstämmen statt.
Bis zu 50.000 Ureinwohner kommen, um mit ihren Artgenossen zu feiern.

Im Carlsbad Nationalpark können die Urlauber mehr als 80 Tropfsteinhöhlen besichtigen.
Eine davon ist mit 500 Metern die tiefste der Welt.
Andere Leute werden sich für den Schmalspur-Zug aus dem 19. Jahrhundert begeistern.

Sie können auch indianische Pueblos aufsuchen. Das sind teilweise recht große braune Häuser
im Adobestil. Sie werden aus organischem Material gebaut.
Die Indianer verwenden nur Lehm, Sand und Stroh.
Nach dem Formen werden die Einzelteile getrocknet. Und dann zusammen gebaut.
Am besten erkundigen Sie sich im Besucherzentrum einer Stadt,
wann in einer Pueblo-Siedlung ein Fest stattfindet.

Wer die Landschaften von Neu Mexiko kennenlernen will, sollte dies auf festgelegten Trails tun.
Man könnte zum Beispiel einen Trip machen zum ehemaligen Bergarbeiter-Camp Golden Madrid.
Zur 300 Meter tiefen Rio Grande-Schlucht bei Taos.
Zu den Sanddünen von White Sands. Und zu den Golfplätzen von Las Cruces.

Sie können auch ein paar Kilometer auf der Route 66 zurücklegen.
Oder mit dem Wildwasserboot den Rio Grande hinunter fahren.
Im Winter können Sie in den Höhenlagen von New Mexico Ski fahren oder Langlauf machen.

 

Attraktive Fernreiseziele
für Reisegruppen

 

Rundreise Texas
Ölbohrtürme, Ewing-Ranch, weites Land, Nationalparks und eindrucksvolle Städte:
Texas gehört zweifellos zu den Top-Reisezielen in den USA. Hier ein paar Punkte:

Die interessantesten Städte in Texas
Dallas ist eine nüchterne Technologie-Stadt.
Bietet aber auch ein sehenswertes Aquarium mit allen möglichen Meerestieren.
Die Southfolk-Ranch der Ewing-Familie aus der Serie „Dallas“ kann besucht werden.
Jedes Jahr reisen 300.000 Touristen aus aller Welt hierher, um das Haus zu sehen,
wo Ekelpaket J.R. Ewing einst seine Intrigen plante.

Es gibt in Dallas ein Museum, das sich mit einer der scheußlichsten Taten der Weltgeschichte
beschäftigt: mit dem Mord am US-Präsidenten John F. Kennedy.
Dort können Sie nähere Hintergründe erfahren.

Mit 2 Millionen Einwohnern gehört Houston zu den größten Städten der Vereinigten Staaten.
Die Ölstadt glänzt nicht nur durch das schwarze Gold. Sie hat auch kulturell einiges zu bieten:
das Kunstmuseum mit Bildern aus vielen Ländern. Und das naturwissenschaftliche Museum.

Zum Relaxen gehen wir in den Sam Houston Park. Er ist dem Gründervater der Stadt gewidmet.
Im NASA-Center sehen wir uns Raumfahrtfilme an. In der City gehen wir shoppen.

San Antonio im Zentrum des US-Bundesstaates ist eine gemütliche Stadt. Berühmt geworden
durch das Fort Alamo. Wo mutige Texaner im ersten mexikanischen Unabhängigkeitskrieg
gegen die Übermacht aus Mexiko zu Märtyrern wurden.

100 Kilometer weiter nördlich besuchen wir die Stadt Austin.
Erinnert ein klein wenig an New Orleans. Denn Austin gehört zu den markantesten Zentren
der Musikszene in den USA. Es finden viele Live-Konzerte statt.

An der Südküste von Texas gibt es 2 Attraktionen: Corpus Christi und die Insel Galveston.
In Corpus Christi ist ein alter US-Flugzeugträger eingemottet. Den können Sie besichtigen.
Auf Galveston strahlen uns karibische Sandstrände engegen.

Weitere sehenswerte Städte in Texas sind El Paso am Grenzfluß Rio Grande.
Und im Norden Fort Worth, Abilene und Amarillo.
Es würde den Rahmen sprengen, die alle zu beschreiben.

Landleben, Pferde, Ranches und Nationalparks
Sehenswerte Naturreservate sind der Palo Duro bei Amarillo.
Der Big Bend Park, der über die Grenze in die mexikanische Provinz Chihuahua hinüber reicht.
Sowie der Guadelupe Nationalpark, an der Grenze zu New Mexico.

Im Palo Dur Nationalpark können wir wandern, reiten und zelten.
So wie es die ersten Spanier unter Coronado um 1540 wohl schon getan haben.

Im Big Bend sieht die Vegetation karg aus. Wir sehen Kakteen, Hasen, Wildschweine,
Schildkröten, Hirsche und die Müllabfuhr: Geier, die am Himmel auf sterbende Tiere lauern.

Der Guadeloupe Nationalpark sieht etwas grüner aus. Es gibt Pinien, Sträucher und kleine Bäume.
Hier haben wir den höchsten Berg von Texas (2.700 Meter). In dem sich Höhlen befinden.
Im Guadelupe-Park liegen tonnenschwere Felsenbrocken einzeln herum.
Tiere sieht man nur in der Abenddämmerung.
Dann heißt es aufpassen, dass man keinem Skorpion oder Puma begegnet.

In der Gegend um Fort Worth treiben Cowboys traditionell Rinderzucht.
Hier wie fast in ganz Texas bieten Rancher immer wieder Urlaub auf dem Land an.
Die Leute können reiten. Vielleicht lernen sie das Lassowerfen. Sie können in den Flüssen angeln.
Sie werden zum Viehtreiben und zum Branntmarken der Rinder mitgenommen.
Alles auf freiwilliger Basis, versteht sich.

Die Rancher-Betriebe organisieren für die Touristen Quad-Fahrten. Sie gehen mit auf die Jagd.
Am abendlichen Lagerfeuer und Gitarrenmusik gibt es unverfälschtes Rindersteak.
Für einen echten Western-Fan ist das sicher eine super Sache.

In den Großstädten San Antionio, Austin und Fort Worth, aber auch in kleineren Orten
werden im Zeitraum Oktober bis März Rodeoturniere abgehalten. Es geht nicht nur darum,
ein wildes Pferd zu zähmen und im Sattel zu bleiben. Es wird auch auf Stieren und Bullen geritten.

 

Mammut-Rundreise USA:
Los Angeles-Texas-New York

 

Bundesstaat Washington und Oregon
Pazifikküste, Regenwälder mit riesigen Bäumen, schneebedeckte Berge,
Naturparks und eine weite Wasserlandschaft:
der Bundesstaat Washington – in der Nordwestecke der USA – gehört nicht unbedingt
zu den Top- Reisezielen Nordamerikas. Kann sich aber durchaus sehen lassen.

Seattle
Es grünt so grün in Seattle und Umgebung. Relativ viel Regen vom Pazifik her beschert
der „Smaragdstadt“ Seattle
ein von kräftigen Bäumen,
bunten Blumen und grünen Parks bestimmtes Stadtbild.

Wie Venedig und San Francisco ist Seattle fast komplett von Wasser umgeben.
Denn es liegt am Kopf einer Halbinsel: zwischen dem Lake Washington und dem Puget Sound.
Diesem Eiland vorgelagert ist die große Olympische Halbinsel mit dem Olympischen Nationalpark.

Sehenswert sind die Tacoma Hängebrücke, das Musikmuseum, das indianische Kunstmuseum.
Natürlich das Hafenviertel, von wo man eine Tour hinaus in die Inselwelt der kalifornischen
oder kanadischen Pazifikküste machen kann.
In der Altstadt Downtown können Sie shoppen und in Bistros bzw. Bars einkehren.

Ausflüge in der Region Seattle
Vom Hafen aus fahren Kreuzschiffe nach Vancouver Island (Kanada).
Es werden Trips nach Alaska angeboten und nach San Francisco.
Das ist der Seeweg. Interessanter finde ich persönlich die Ausflüge ins Landesinnere.

Die Wasserlandschaft mit den Inseln rund um Seattle bieten den Besuchern der Stadt
zumindest im Sommer schöne Erholungsmöglichkeiten.
Ein paar Kilometer weiter östlich erstreckt sich von Nord nach Süd ein gebirgiges Waldgebiet.
Mit einer Höhe bis zu 2.800 Metern:

Am Mount Rainier und in den Cascade-Bergen können Rucksacktouristen im Schatten
mächtiger Bäume schön wandern. Bzw. im Winter werden die Skier angeschnallt.
Es gibt Aussichtspunkte, wo man einen weiten Ausblick über Seattle und die Wellen
des pazifischen Ozeans hat. Wir sehen Wasserfälle.
In den Bergbächen springen rote Lachse. Ein Stück echte Natur eben!

80 Kilometer südlich vom Mount Rainier befindet sich ein besonderer Übeltäter:
der Vulkanberge Mount St. Helens. Dank eines guten Vorwarnsystems
kamen beim größten Ausbruch 1980 „nur“ 57 Menschen ums Leben.

Die 100-fache Stärke der Hiroshima-Bombe vernichtete Brücken, Häuser, Wälder und Felder.
Eine unmittelbare Gefahr besteht nicht, wenn Sie sich dem Mount St. Helens nähern.
Man kann mit ein bisschen Mut und Fitness über Geröll an die Kraterkante herankommen.

Vielleicht kennen Sie den TV-Film „Schlaflos in Seattle“?
Nun, verschlafen ist diese Stadt ganz gewiss nicht.
In Seattle gibt es hochkarätige Firmen von Weltformat.
Die amerikanische Boeing Fluggesellschaft, das Handelshaus Amazon.
Dazu Bill Gates‘ Microsoft und das Software-Unternehmen Adobe.
Sie alle haben ihren Sitz in Seattle. Die Unternehmen bieten für Besucher Führungen an.

Wenn man von Seattle aus 100 Kilometer landeinwärts fährt:
dann kommt man in das zweitgrößte Weinanbaugebiet der USA – hinter Kalifornien.
Im Columbia-Tal und im Yakima-Tal gedeihen richtige Spitzenweinsorten
aus Italien und Frankreich. Zum Beispiel der Chardonnay.

 

Mann und Frau beim Schwimmen

 

Der US-Bundesstaat Oregon
liegt ebenfalls an der Pazifikküste. Zwischen Washington und Kalifornien.
Es ist ein relativ dünn besiedeltes Land. Nur die Hauptstadt Portland hat internationales Format.
Das Klima ist gemäßigt. Einen Winter gibt es so gut wie nicht. Dafür aber viele Regenfälle.
Ebenso wie im Staate Washington gibt es einige Weingüter.

In Portland können die USA-Reisenden verschiedene Sehenswürdigkeiten in Angriff nehmen:
die „City of Roses“ ist berühmt für Rosenzüchtereien und Rosengeschäfte.
Die Stadt hat angenehme Parks und Grünanlagen. Im feuchten pazifischen Klima
gedeihen Pflanzen gut. Die Musikszene wird Ihnen auch gefallen.

Portland ist eine unverklemmte Stadt. FKK Baden ist an den Ufern erlaubt.
Für amerikanische Verhältnisse schon etwas Außergewöhnliches.

Der zweitberühmteste Ort in Oregon ist die Studentenstadt Eugene.
Bekannt vor allem auch daher, weil hier die Sportfirma Nike ins Leben gerufen wurde.
Als weitere Orte in Oregon muss man noch die Hauptstadt Salem nennen.
Und Astoria am Columbia River.

Touristisch ist Oregon bei weitem nicht so attraktiv wie der Nachbarstaat Washington im Norden.
Allerdings: sind die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.

 

Lothar Mader

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