Partnervermittlung für Singles mit Hochschul-Bildung

Wo akademisch gebildete Singles
einen Partner finden

Stellt man die Frage nach der perfekten Beziehung,
dann spielen Gemeinsamkeiten und Anziehungskraft erhebliche Rolle.
Die glücklichsten Ehepaare stimmen in weiten Bereichen der Persönlichkeit überein.

Akademische Singles mit Hochschul-Bildung gelten als besonders anspruchsvoll,
was die Partnerwahl angeht. Um einen gebildeten, kultivierten Single mit hohem
beruflichen Status zu finden, könnte eine Partnervermittlung, die sich speziell
dieser Klientel verschieben hat, die goldene Lösung sein, um sein Glück zu finden.

In diesem Beitrag zeige ich Wege auf, wie Akademiker trotz hoher
Erwartungshaltung einen Lebenspartner finden können.
Vor allem studierte Frauen tun sich immer wieder schwer bei der Partnersuche.

Die Statistik zeigt: etwa 40% der Frauen über 30 mit Uni-Abschluss sind Single.
Ist es einfach nur Pech in der Liebe? Macht Bildung unattraktiv?
Oder stecken andere Faktoren hinter dieser merkwürdigen Erscheinung,
die von Dekade zu Dekade immer deutlicher wird.

Bevor wir uns den Hintergründe zuwenden, sehen wir uns zuerst die 3 größten
deutschen Partnervermittlungen an, die für akademische Singles
mit Hochschulbildung geeignet erscheinen: ElitePartner, Parship und eDarling.

Dort dürften aufgrund der riesigen Anzahl registrierter Singles die Erfolgschancen
am größten sein. Wahrscheinlich größer als im Alltag. Denn wer auf die 30 zu geht,
für den ist der Zug beim Ausgehen fast schon abgefahren.

Falschprofile sind bei den genannten 3 Elite-Seiten ausgeschlossen.
Denn Partnervermittlungen sind die teuersten Kontaktbörsen auf dem Dating-Markt.
Und somit für Fakes nicht interessant.
Außerdem laufen Neu-Anmeldungen durch ein Kontrollsystem.

 

ElitePartner
Die größten Chancen, einen niveauvollen Single mit hoher Bildung zu finden,
bestehen bei ElitePartner und Parship.
Die Partnervermittlung ElitePartner wendet sich vornehmlich an die Altersgruppe
über 30. Das Studium ist beendet, das Arbeitsleben hat begonnen.
Nun wird es Zeit, sich ein Liebesnest zu bauen.

Bei ElitePartner sind u.a. folgende Berufsgruppen auf Partnersuche:
Ärzte, Zahnärzte, Studienräte, Professoren, Apotheker, Journalisten.
Ingenieure, Geschäftsleiter, Realschullehrer, Unternehmensberater, Manager,
Wissenschaftler, Juristen. Für drei Viertel aller Berufe bei ElitePartner
ist ein Studium an der Hochschule erforderlich.

Um eine erfolgreiche Partnersuche zu gewährleisten,
bedient sich die Partnervermittlung eines wissenschaftlichen Persönlichkeitstests.
Dieser klärt Fragen über die Lebensumstände, den Bildungsgrad
und die berufliche Situation der Akademiker.
Außerdem findet der Testbogen von ElitePartner heraus,
wie der ideale Partner beschaffen sein sollte.

Damit andere Singles Ihre Person einschätzen können, werden Sie gefragt,
was Sie im Leben erreichen wollen. Wo Ihre Schwerpunkte liegen.
Sind Sie für Kinder aufgeschlossen oder mehr auf die Karriere fokussiert?
Sind Sie sportlich, wohin reisen Sie am liebsten?

 

ElitePartner - Die Partnervermittlung für gebildete Singles

 

Interessieren Sie sich für Literatur, Kultur, Politik oder Soziales?
Was machen Sie in der Freizeit? Wie reagieren Sie,
wenn jemand dieses oder jenes zu Ihnen sagt?
Das ist nur ein sehr kleiner Auszug, wie ElitePartner ein Persönlichkeitsprofil erstellt.
Bei Parship und eDarling (weiter unten) läuft es ähnlich ab.

Ein Studium an der Uni zieht meist eine zeitraubende berufliche Tätigkeit nach sich.
Das macht es so schwierig mit der Partnersuche und später im Zusammenleben.
Damit gebildete Singles mit ähnlichem Background zusammengeführt werden,
speichert ElitePartner die Antworten aus dem Testbogen in einer Datenbank.

Auf dieser Grundlage erhalten die gebildeten Singles nach und nach der Person
und den Ansprüchen gleichende Kontaktvorschläge. Diese beziehen neben dem
gesellschaftlichen Status auch die individuellen Partnerwünsche mit ein.

Akademische Singles mit Hochschulbildung suchen keineswegs alle
nach dem gleichen Muster. Die Vorstellungen und privaten Lebensziele
orientieren sich an den persönlichen Ansprüchen.
Die einen wollen irgendwann Nachwuchs, die anderen nicht.
Die einen treiben aktiv Sport, andere relaxen lieber in der Freizeit.

Manche Akademiker sind vornehmlich vom Verstand her gesteuert.
Andere sind emotional veranlagt.
Neben dem ausfüllenden Beruf werden diverse Präferenzen für die knappe Freizeit
im Persönlichkeitstest angegeben und an die Datenbank weitergeleitet.

Für die Kommunikation mit anderen Singles steht der Nachrichtendienst
von ElitePartner zur Verfügung. Den bieten auch Parship und eDarling an.
Man sollte in der Lage sein, sich anderen Singles gegenüber gewählt auszudrücken.
Ganz besonders bei ElitePartner.
Mit niveaulosen Ausdrücken ist man
beim Gegenüber möglicherweise gleich unten durch.

Vielleicht sollte man bei der ersten Mail zunächst einen humorvollen Ansatz finden –
durchsetzt mit einer Prise Esprit. Danach fasst man das Wichtigste
aus seinem Profil, von seiner Person oder das Haupt-Anliegen seiner
Partnerwünsche in 2, 3 Sätzen zusammen – ohne gleich einen Roman zu schreiben.

Sie beenden die erste Kontaktanfrage mit den Worten:
Ich würde mich freuen, dich näher kennenzulernen.
Auch Akademiker duzen sich bei der Partnersuche im Internet.

Der Vollständigkeit halber sie noch gesagt, dass die Anzahl der aktiv suchenden
Singles bei ElitePartner zwar in die Hunderttausende geht.
Aber dennoch aufgrund der restriktiven Zulassungsbeschränkungen
(Bildungs-Niveau) niedriger liegt als bei Parship und eDarling.

Hier der vollständige Testbericht über ElitePartner

 

Parship
ist die größte deutsche Partnerbörse überhaupt.
Parship lehnt sich mit dem Versprechen einer hohen Erfolgsquote weit aus dem
Fenster. Im Grunde macht es nur dann Sinn, sich bei dieser Partnervermittlung
anzumelden, wenn man eine ernsthafte Partnerschaft sucht.
Ob mit oder ohne Hochzeit: das ist zweitrangig.
Wer lockere Bekanntschaften sucht, sollte sich besser an Singlebörsen wenden.

Auch die Online-Partnervermittlung Parship hat sich das Prädikat
„Singles mit Niveau“ auf die Fahnen geschrieben.
Die Mitgliederschaft besteht zu 50 Prozent aus Singles,
welche die an einer Hochschule studiert haben.

Die andere Hälfte ist bildungsmäßig fast auf einem ähnlichen Level.
Sie kommen aus angesehenen Beschäftigungsfeldern,
mit einem Verdienst weit über dem Bundesdurchschnitt

Zu den oben genannten akademischen Berufsgruppen bei ElitePartner
kommen bei der Partnervermittlung Parship noch weitere angesehene Berufe
der Gesellschaft hinzu: Unternehmer, leitende Verwaltungsangestellte,
Redakteure,
Büroleiter, Flugpiloten, Prominente aus dem Film-, Show- und Musikgeschäft.

 

PARSHIP.de - Das Original

 

Ferner findet man bei Parship hohe Kommunalpolitiker, führende Bankangestellte,
Börsianer, IT-Experten, Informatiker, Steuerberater, Techniker, Offiziere.
Hohe Polizeibeamte, Bibliothekare, mehr oder weniger berühmte Sportler.

Zu Beginn füllt jeder Single auch bei Parship einen umfangreichen Fragebogen aus.
Dieser ergibt am Ende ein für die Partnervermittlung aussagekräftiges
Persönlichkeitsbild. Das Beantworten der Fragen sollte gewissenhaft geschehen.
Nur so kann Parship Singles finden, die in Bezug auf eine feste Beziehung
ähnliche Vorstellungen haben.

Durch die Fragen werden psychologische Charakter-Elemente eruiert.
Parship ermittelt außerdem die berufliche Situation der Singles.
Teil 3 beschäftigt sich mit den Anforderungen,
die an einen künftigen Partner gestellt
werden.
Am Ende entsteht ein fast vollständiges Profil, in das man Fotos einfügen kann.

Andere Singles, die sich dieses Profil betrachten, können das Bild aber erst
auf Verlangen sehen. Somit bleibt die Partnersuche bei Parship anonym
bis zu dem Moment, wo ein vertrauensvoller Kontakt entstanden ist.

Der Algorithmus von Parship ermittelt die am besten passenden Single-Profile.
Dies findet seinen Ausdruck in Matching-Punkten (Null bis 100).
So kann jeder bei den Partnervorschlägen leicht beurteilen,
welche Singles besonders gut oder nur gut zu ihm passen.

Bei der Partnervermittlung finden Männer Frauen, Frauen Männer, Frauen Frauen
und Männer Männer. Singles, welche die gleichgeschlechtliche Liebe suchen,
sind bei Gay-Parship für
Schwule und Lesben an der richtigen Adresse.

Hier der vollständige Testbericht
über Parship für Heterosexuelle

 

eDarling
Bei der Partnervermittlung eDarling sind ebenfalls gebildete Karrieremenschen
auf der Suche. Allerdings nicht immer mit einem so hohen Bildungsgrad
wie bei ElitePartner oder Parship.

Darüber hinaus richtet sich eDarling an Singles mit einem gewissen persönlichen
Niveau. Was nicht immer gleichbedeutend ist mit einem akademischen Grad.
eDarling ist vor allem für solche Akademiker interessant,
die bei der Partnersuche
keinen Absolutheitsanspruch auf einen studierten Partner legen.

Es kann vorkommen, dass dem Arzt oder werdendem Arzt eine Oberschwester
vorgestellt wird. Dem Studienrat eine Grundschullehrerin,
dem gestandenen Entertainer eine Nachwuchs-Schauspielerin,
dem Sozialpädagogen eine Kindergartenleiterin oder Sprachschullehrerin.

Nicht immer fragt die Liebe nach Bildung und Prestige.
Je nachdem, welche Gewichtung man beim Persönlichkeits-Fragebogen
von eDarling den einzelnen Kriterien beimisst, können auch Vorschläge
aus ganz anderen Berufsgruppen vorkommen.
Menschen, die sich auf geistiger, sexueller oder emotionaler Ebene näher stehen
als durch den beruflichen Status.


eDarling.de - Jetzt den Partner für´s Leben finden

 

Für Akademiker wahrscheinlich weniger interessant wäre die Partnerschaft
mit einem ganz normalen Single. Einer, der mit Ach und Krach Abi gemacht hat,
um einfacher Bankkaufmann, Versicherungsvertreter, Zeitungs-Reporter,
Industriekaufmann oder Mediengestalter zu werden.
Aber auch das ist theoretisch denkbar bei der Partnervermittlung eDarling.

Diese „niedere“ Gruppe bleibt bei der Partnersuche aber meistens unter sich.
Ab und zu kann es passieren, dass ein solcher User versehentlich
in die Kontaktvorschläge niveauvoller Singles hinein rutscht.

Meist werden diese bei den von eDarling vorgeschlagenen Kontakten weiter unten
gelistet. Nur wenn abseits der beruflichen Situation sehr hohe Übereinstimmungen
über Lebensziele, Interessen und Partnerwünsche vorhanden sind,
kommen sie unter die Top Ten der Vorschläge.

Bei der Kontaktaufnahme sollte man auch bei eDarling darauf achten,
möglichst fehlerfrei zu schreiben. Gebildeten Singles sollte das nicht schwer fallen.
Wer Bedenken hat, könnte seinen Brief in Word verfassen
und dann dort die Rechtschreibeprüfung einschalten.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch auf ein leider weit verbreitetes Phänomen
bei allen Kontaktbörsen im Internet zu sprechen kommen.
Aus Bequemlichkeit setzt so mancher Single ein einziges Anschreiben auf,
das er für alle Erstkontakte verwendet.

Solche Mails wirken oberflächlich und sinnfrei.
Der andere wird sich nicht angesprochen fühlen und womöglich auf eine
Rückantwort verzichten. Wer bei der Partnersuche im Internet Erfolg haben möchte,
sollte stets bemüht sein, auf Eigenschaften eines Menschen (im Profil) einzugehen.

Hier der vollständige Testbericht über eDaring

 

Zeitmangel: ein Grundübel hochgebildeter Singles
Der Arbeiter und der gewöhnliche Büroangestellte haben in der Regel einen
7,5-Stunden-Tag. Nach Feierabend bringen sie die Wohnung in Ordnung.
Lassen die Waschmaschinen laufen. Wenn es hoch kommt,
pflegen sie den Garten. Damit ist der Käse gegessen.

Singles ohne hohen beruflichen Status haben deutlich mehr Zeit
für die Partnersuche zur Verfügung als jemand,
der auf akademischen Pfaden wandelt. Vor allem am Wochenende.

Akademische Singles haben weniger Zeit. Die Semesterprüfung, Referate,
Seminare, Tagungen, Doktorarbeit, Bachelor- und Master-Abschluss
fragen nicht nach Urlaub oder Wochentagen.
Akademiker müssen praktisch immer am Ball bleiben,
um die angestrebten Bildungsziele und beruflichen Anforderungen zu bewältigen.

Wer sich zeitlich eingezwängt fühlt, muss an der Uni schon viel Glück haben,
wenn er dort dem richtigen Partner über den Weg läuft.
Wenn nicht, dann ist er angewiesen auf eine fast unnatürliche Art der Partnersuche.
Diese läuft übers Internet ab oder über ein Heirats-Institut.

Eine Online-Partnervermittlung wie Parship, ElitePartner und eDarling erspart
Uni-Absolventen ausschweifendes Ausgehen und die Folgeerscheinungen:
Müdigkeit, Antriebschwäche, Leistungsschwäche.

Die Partnerbörse erspart den zeitraubenden Akt der Partnersuche im Alltag.
Durch diese wären viele Stunden fürs Studieren an der Hochschule
und für die berufliche Laufbahn verloren.

Wer als Akademiker allein bleibt und ehrlich zu sich selbst ist,
fragt sich in mittleren Jahren womöglich, ob es das alles wert war.
Kein Partner, keine Liebe, keine Kinder. Allein unterm Weihnachtsbaum.
Wenn es gut geht hier oder da mal Sex, ein paar Freunde.
2.000 oder 3.000 Euro mehr im Monat und die Gewissheit,
etwas Besonderes zu leisten.

Die Weichen für diesen Lebenslauf werden bereits beim Gang zur Hochschule
gestellt. Später bei der beruflichen Eingliederung setzt sie sich fort
in einem
10 oder 12-Stundentag, in Wochenendarbeit, Sitzungen, Kongressen, Weiterbildung,
unregelmäßige Arbeitszeiten. Aber: man hat es ja so gewollt.

Ich philosophiere zu viel. Sorry!
Der Berufsstand und der Zeitmangel sind nicht die einzigen Hindernisse
bei der Partnersuche für gebildete Singles. Es gibt noch einen anderen Stolperstein,
der sich viel leichter aus dem Weg räumen ließe.

 

Richtige Einstellung zur Partnersuche:
Sind Sie positiv genug?

 

Anspruchsdenken bei der Partnerwahl
Wir sprechen hier nicht davon, dass jemand mit Hochschulbildung
in den meisten Fällen einen geistig ebenbürtigen Partner vorzieht.
Bei Männern ist das nicht ganz so weit verbreitet wie bei studierten Frauen.

Diese Sichtweise ist menschlich und normal.
Wenn ein Partner dem anderen geistig deutlich überlegen ist,
ist die Beziehung nicht selten zum Scheitern verurteilt.

Viel entscheidender ist ein hausgemachtes Problem.
Ich beziehe mich auf mehrere Studien der Partnervermittlung ElitePartner.
Die Hamburger Paarberaterin und Akademikerin (Diplom-Psychologin)
Lisa Fischbach führte in deren Auftrag Untersuchungen
des Partnerwahl-Verhaltens der Singles bei ElitePartner durch.

Dabei ist der Lisa beim Studium der Profile und der Verhaltensweisen mehrfach
aufgefallen, dass vorwiegend gebildete, erfolgsorientierte Frauen
nicht nur hohe Ansprüche an die eigene Person richten.
Sondern auch an den Zukünftigen.

Der Wahrheit auf der Spur
Hier liegt der Hund begraben für das Scheitern der Partnersuche oder einer
Beziehung. Viele Singles bei ElitePartner (vor allem Akademikerinnen) haben
unrealistische Vorstellungen vom idealen Traumpartner.
Der da draußen irgendwo auf sie wartet.
Auf den es sich auch 15 Jahre zu warten lohnt.

Vor allem Frauen mit Hochschul-Abschluss geht es nicht nur darum,
einen adäquaten Lebenspartner auf Augenhöhe zu finden.
Sie verlangen von diesem Eigenschaften, die nach menschlichem Ermessen
kaum zu erfüllen sind. Sie streben nach einer überirdischen Perfektion.

Gut genug ist nur der Mann, der in allen Belangen Spitzen-Qualitäten aufweist.
Ein Zehnkämpfer, in allen Disziplinen auf höchstem Weltklasseniveau:
Bildung, Erfolg, Sex, Männlichkeit, Treue, Charme, Aussehen,
Freizügigkeit, Sportlichkeit, gelegentlich auch Familiensinn.

Eigenschaften, die bei der Partnersuche in anderen Gesellschaftsschichten
eine gewisse Rolle spielen, haben akademisch gebildete Frauen ganz
ausgeblendet. Zum Beispiel Liebenswürdigkeit, Humor, Spontanität, Sensibilität,
Freundlichkeit, soziale Verantwortlichkeit, Einfühlsamkeit.

Diese Qualitäten kommen in der Anspruchsliste der Intelligenten und Gebildeten
so gut wie gar nicht vor. Ein böser Schalk könnte jetzt ulken:
Wie will man etwas verlangen, das man gar nicht kennt?

Das Tüpfelchen auf das „i“ bildet die neuste Entdeckung der Paarpsychologin
Lisa Fischbach aus ihrer Praxis und den Studien bei der Partnervermittlung.
Ich zitiere:
„Der Optimierungs-Wahnsinn hält jetzt auch in die Schlafzimmer Einzug.
Frauen haben in allen Bereichen der Partnersuche höhere Ansprüche als Männer,
außer bei der Attraktivität. Das ist nichts Neues.

Seit einiger Zeit ist es ihnen wichtiger, dass ihr Partner hervorragende
Liebhaberqualitäten hat. Damit haben sie sich den Ansichten den Männern
angeglichen. Vor fünf Jahren fanden 60 Prozent der Frauen Leidenschaft
und Erotik
wichtig, heute sind es 77 Prozent.“

Die Spirale dreht sich immer weiter aufwärts, wie es scheint.
Mit der Kompromissbereitschaft der Uni-Absolventinnen geht es
immer weiter abwärts.

Spitze Zungen könnten diese Thesen als die Weisheit einer verknöcherten,
weltfremden Wissenschaftlerin abschreiben.
Doch liegt nicht auch ein Stückchen Wahrheit in dem,
was Lisa Fischbach behauptet und beobachtet hat?

Sie hat sich ihre Feststellungen nicht aus den Fingern gesogen.
Was sollte sie für ein Interesse daran haben, irgendjemand etwas Böses zu wollen?
Zumal es um die Klientel (die Singles) der ihr nahe stehenden
Partnervermittlung ElitePartner geht.

Ursachen und Wirkung
Wie es zur Bildung extrem hoher Ansprüche kommen kann, ist schwer zu sagen.
Tatsache ist, dass man sich damit aller Chancen beraubt,
überhaupt einen Partner zu finden.
Zumal das nach dem Studium sowieso nicht mehr so einfach ist.

Die Hamburger Psychologin vermutet, dass sich hinter dem wahnwitzigen
Anspruchsdenken gebildeter Frauen eine tiefe Untersicherheit verbirgt.

Vor 30 Jahren waren studierte Frauen noch mit sich im Einklang.
Mit der Zeit versuchte man – verständlicherweise – im Zuge der Emanzipation
es den Männern auch auf intellektuellem Sektor gleich zu tun.
Beziehungsweise sie zu übertrumpfen.

Das ist teilweise gut gelungen. Doch bei diesem Kraftakt, etwas unbedingt beweisen
zu müssen, ist die Seele gebildeter Damen aus dem Gleichgewicht geraten.

Viele Elite-Frauen haben ein flottes Mundwerk.
Tief drinnen aber fehlt es ihnen am nötigen Selbstwertgefühl,
um einen objektiv gesehen gut passenden Partner in die engere Wahl zu ziehen.
Nur der perfekte Mister Universum – so diktiert es das Unterbewusstsein –
kann das perfekte Lebensglück garantieren.

Das ist das Dilemma der Frauen, die sich als modern und niveauvoll geben.
In Wirklichkeit aber oberflächlich denken.
Fast wie Dummchen Emma Müller in den 50er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Solange akademische Frauen am Idealbild des neunmal perfekten Supermanns
festhalten, wird sich an der Erfolglosigkeit auf dem Partnermarkt nicht ändern.

Die schlauen Damen sind nicht nur zu wählerisch.
Sie sind auch kaum vermittelbar. Keiner will sie haben!
Allenfalls noch für eine lose Sex-Beziehung – falls sie denn sie ihre Zunge im Zaum
halten können. Aber bestimmt nicht für die Dauer von Jahren.

Ich gebe zu bedenken, dass der gesamte Inhalt dieses Abschnitts sich auf das Gros
der gebildeten Frauen und Männer bezieht. Bestimmt gibt es auch etliche Studierte,
die man landläufig als „normal“ einstufen würde.

Außerdem sind die Erkenntnisse nicht auf meinem Mist gewachsen.
Sondern durch Studien und wissenschaftliche Beobachtungen belegt.
Jeder Mann, der durch die harte Schule der Partnervermittlungen Parship
oder ElitePartner gegangen ist, wird dem zustimmen.

 

 

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