Männerberufe mit guten Chancen auf dem Heiratsmarkt

Männerberufe, die Frauen gefallen

Kann der Job die Chancen auf dem Heiratsmarkt erhöhen?
Auf welche Berufe fahren Frauen bei Männern ab?
Eine Parship-Studie klärt auf

 

Welche Männerberufe finden Frauen attraktiv?
Welche Berufsgruppen sind besonders gefragt auf dem Heiratsmarkt?
In einer groß angelegten Aktion wollte die Online-Partnerbörse Parship
herausfinden, welchen Job ein Mann haben muss,
um optimale Vermittlungschancen zu bekommen.

Parship bietet seinen Mitgliedern in regelmäßigen Abständen Partnervorschläge an.
Es war nun interessant zu erfahren, welche Männerberufe die Damen
am häufigsten zum Anklicken verleiten.
Dazu hat man die Profil-Informationen extra auf Beruf,
Bundesland, Alter und Körpermaße reduziert.

Die Partnervermittlung Parship kommt zu folgendem Resultat:
Single-Frauen wollen zwecks Eheanbahnung vorwiegend Männer
mit akademischer Ausbildung kennenlernen.
Die besten Vermittlungschancen haben Leute,
die in unserer Gesellschaft ein hohes Ansehen genießen.
Typen, die Verantwortung tragen und natürlich viel Geld verdienen.
Männerberufe, die keine Hochschule besucht haben (Arbeiter, Handwerker)
wurden deutlich weniger angeklickt.

Allerdings muss man leicht differenzieren:
Auch wenn gewisse Profile öfter angeklickt werden.
Das bedeutet noch nicht, dass diese Männer automatisch
die besten Chancen haben bei der Partnersuche haben.
Denn bevor es zu einem Date kommt, muss sich ein Mann beim Online-
Kennenlernen bewähren. Schreibt z.B. ein Akademiker nur über Dinge,
die auf eine Frau langweilig wirken.
Dann hat er seine gute Ausgangsposition schnell wieder verspielt.

 

Die 3 beliebtesten Männerberufe bei Parship

Goldmedaille für den Arzt
Allgemeinärzte, Fachärzte, Zahnärzte, Uni-Ärzte und Chirugen:
Sie alle schießen den Vogel ab. Keine Berufsgruppe wird von den suchenden
Single-Frauen auf dem Heiratsmarkt so sehr geschätzt wie die Mediziner.
Trotz mancher Kunstfehler genießt der weiße Kittel nach wie vor allergrößtes
Ansehen in der Bevölkerung. Keine Überraschung also, dass viele Single-Frauen
sich bei der Partnersuche einen Dr. als Partner angeln wollen.

Silbermedaille für den Architekt
Bauingenieure stehen für Kreativität und Erfindungsreichtum.
Vielleicht erhoffen sich die Parship-Singles entsprechende Qualitäten auch im Bett.
Sie sorgen für eine gute Verkehrs-Infrastruktur in unserem Land.
Warum nicht auch für gute Verkehrsbedingungen beim Sex.

Bronzemedaille für Psychologen und Therapeuten
Die Seelenklemptner mit Diplom landen überraschenderweise auf Platz 3.
Psychologen sind in vielen Bereichen tätig:
bei der Polizei, an Unis, in Großbetrieben, im Sport.
So dass viele Frauen damit vielleicht schon Erfahrungen sammeln konnten.

Sollte man von der hohen Klickrate darauf schließen, dass viele Single-Mädels
eine Psychotherapie nötig haben? Wohl eher nicht.
Dennoch kann es nicht von ungefähr kommen,
das sich die Frauen von diesen Männern eine glückliche Beziehung versprechen.

 

Die Top-Ten der Männerberufe

Ananas-Medaille (Platz 4) für Angestellte in Wissenschaft und Forschung
Mitarbeiter in Wissenschaft und Forschung (Hochschulen/ private Institute) sind
sehr angesehen in der Öffentlichkeit.
Sie sorgen dafür, dass Deutschland international konkurrenzfähig bleibt.
Die Parship-Frauen klicken sehr gern auf diese Berufsgruppe.
Wer sich einen Wissenschaftler an Land zieht, dem ist finanziell
ein Platz an der Sonne gewiss.

Platz 5: Polizei-Mitarbeiter
Die Uniform macht es. Noch deutlich besser als Flugzeugpiloten schneiden
Polizisten bei der Parship-Studie ab. Ob bei Verkehrspolizei, BKA, Kripo
oder Wasserschutzpolizei: einem Bullen in Uniform traut man scheinbar
auch gute Hengst-Eigenschaften beim Sex zu.

Die Frauen haben eine Schwäche für strenge Ordnungshüter.
Wobei der kleine Verkehrspolizist in Blau sicher nicht der Traum
aller schlaflosen Nächte sein dürfte.
Zumal er durch Schichtdienst sehr unregelmäßig zu Hause ist.
Und so seiner Liebsten nicht immer zur Verfügung steht.
Das könnte sich für bestimmte sexuelle Nebenbeschäftigungen aber durchaus
als Vorteil herausstellen. Wer weiß?

Platz 6: Lehrer auf Gymnasium, Berufs- und Realschule
Für mich kommt dieser gute Rang 6 sehr überraschend.
Ansehen und Attraktivität des Lehrerberufes ist in den letzten 2 Jahrzehnten
immer mehr nach unten gerutscht.
Kaum jemand will noch Kinder und Jugendliche unterrichten.
Viel Schuld daran tragen die Eltern der Schüler.
Bei jedem Zipperlein rennen sie zum Direktor, um den Lehrer anzuschwärzen.

Wenn man sich die Zustände an deutschen Schulen in unserer Zeit ansieht,
kann man diese Berufsgruppe nur bedauern. Egal, ob Mann oder Frau:
Die Respektlosigkeit und Frechheit der Schüler treiben so manchen Pädagogen
in den Wahnsinn. So dass er schon weit vor Erreichen des Rentenalters
seelische Störungen und Depressionen bekommt.
Und psychisch krank in Pension gehen muss.

Ob die Parship-Damen das bei ihrem Klickverhalten auch bedacht haben?
Wie reizvoll kann es sein, mit einem Mann verheiratet zu sein,
der auch im Schlafzimmer die beruflichen nicht vergessen kann.
Und damit alles andere als ein guter Liebhaber ist.

Platz 7: Juristen: Richter und Anwalt
Rechtssprecher oder Rechtsverdreher?
Wir kommen langsam in die Niederungen der Berufswelt.
Das Image der Juristen ist nicht über jeden Zweifel erhaben.
Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe.
Das haben schon zigtausende Menschen erfahren müssen.
Das weiss auch jeder Deutsche. Dennoch haben Anwälte, Staatsanwälte,
Pflichtverteidiger und Richter bei den Parship-Damen die siebthöchste Klickrate.

Zum schlechten Ruf der Juristen tragen sehr unverständliche Gerichtsurteile bei.
Die Frau von der Supermarktkasse hat sich ein paar Euros abgezwackt.
Und wird dafür entlassen.
Ein Uli Hoeneß hat fast 30 Millionen an Steuern unterschlagen.
Und wandert dafür gerade mal 3 Jahre ins Gefängnis.
Wo bleibt hier die Verhältnismäßigkeit.

Dennoch halten die Single-Frauen bei Parship dieses Berufsbild
für sehr anziehend. Richter stehen für Macht, Anwälte für Cleverness.
Man weiß ja nie, ob man selbst mal vor Gericht stehen wird.
Und seine Beziehungen spielen lassen kann.

Platz 8: Zeitungs-Journalisten
Von allen Berufen hier haben Journalisten nach den Unternehmensberatern
das zweitschlechteste Image in der Bevölkerung.
Was die Parship-Frauen aber nicht davon abhält,
reihenweise Journalisten-Profile anzuklicken.

Vielfach sind Journalisten nämlich Sensations-Geier der übelsten Sorte.
„Das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen“: dieses scheinheilige Motto
dient den Wahrheitsverdrehern als Alibi, um so ziemlich jeden und alles
in den Schmutz zu ziehen. Natürlich gibt es auch seriösen Journalismus.
Sonst könnte man diesen Beruf gleich verbieten.

Parship-Frauen stehen scheinbar auf Fernseh- und Zeitungs-Reporter.
Weiß der Geier warum. Vielleicht träumen Sie davon, mit einem solchen Partner
selbst in die Zeitung zu kommen.
Oder gar durch eine Schlagzeile zu einem Medienstar zu werden.
Wie es seinerzeit Verona Feldbusch mit Dieter Bohlen gelungen ist.

Platz 9: Unternehmensberater
Hier sieht man am deutlichsten den Unterschied zwischen Online-Klickrate
und Image im wirklichen Leben. Unternehmensberater genießen in weiten Teilen
der Bevölkerung nämlich einen hundsmiserablen Ruf.
Im Endeffekt besteht die Arbeit dieser Arrogantlinge nämlich darin,
Arbeitsplätze wegzurationalisieren. Es gibt kaum einen Beruf,
der in der Bevölkerung so verhasst ist wie der des Unternehmensberaters.

Worin liegt also für die Parship-Frauen der Reiz, einen solchen Tunichtgut
online kennenzulernen? Das Geld natürlich, was sonst! Die Jungs lassen sich
ihr Arbeitsplatz-Vernichtungsprogramm fürstlich bezahlen.

Platz 10: Ingenieure
In dem zuletzt negativen Umfeld wenigstens noch ein positiver Lichtblick.
Gegen den Ingenieurberuf lässt sich absolut nichts sagen.
Außer, dass sie wohl zeitlich sehr eingespannt sind.
Eine 60 bis 70-Stundenwoche dürfte eher die Regel als die Ausnahme sein.
Außer im öffentlichen Dienst, natürlich.

Den Parship-Frauen gefällts jedenfalls.
Ein Ingenieur in der Privatwirtschaft bringt jede Menge Kohle nach Hause.
So lässt es sich ganz gut leben.

 

Männerberufe mit den schlechtesten Chancen
auf dem Heiratsmarkt

Genauso wie Frauen mit akademischer Ausbildung, so gehören auch Männer
mit einem gewöhnlichen Handwerkerjob (erst recht Arbeitslose und Hartz 4)
zu den Außenseitern bei der Partnersuche.

In diesen beiden Gruppen gibt es die meisten Singles.
Es kann nicht daran liegen, dass Uni-Absolventinnen wenig angeklickt werden,
wie die Statistik zeigt. Es muss andere Gründe geben, warum sie sich
so schwer tun bei mit einer erfolgreichen Partnersuche.

Bei einfachen Männerberufen ist die Sache glasklar.
Ein Handwerker oder Fahrer bringt weniger Geld nach Hause.
Zu diesen gehören: Fleischer, Bauarbeiter, Maler, Kfz-Mechaniker,
Bildhauer, Bus-, Lkw- und Taxifahrer.

 

Die beliebtesten Frauenberufe
Der Vollständigkeit halber nenne die auch noch.
Am besten schneidet bei der Parship-Studie die Juristin ab.
Gefolgt von der Flug-Stewardess und von der Halbgöttin in Weiß: der Ärztin.
Aber auch die Unternehmerin und die Laborantin haben ganz gute Aussichten,
auf Parship die zweite Hälfte zu finden.

 

Fazit
Klare Gewinner sind solche Männerberufe, die ein hohes Einkommen versprechen.
Viel mehr als die männlichen Singles, legen die Frauen Wert auf angesehene
Berufe. Die nicht nur Luxus und schöne Urlaubsreisen, sondern auch
mehr Ansehen und Prestige versprechen.

Ob ein solcher Mann in der Lage ist, eine Frau wirklich glücklicher zu machen:
das steht auf einem anderen Blatt. Immerhin verbringt er viel Zeit mit seinem Beruf.
Er hat keinen 8-Stunden-Tag. Muss Überstunden schieben.
So manche Frau wird es sich also 2mal überlegen,
ob sie einen solchen Typen dann wirklich heiraten möchte.

Bei den einfachen Männerberufen sieht es anders aus:
Sie haben ein geringeres Einkommen. Sind für Frauen daher nicht erste Wahl.
Allerdings ist das eine Milchmädchen-Rechnung.
Nicht jede Frau kann bei Parship einen Anwalt, Studienrat, Unternehmensberater
oder Arzt abbekommen. Also werden viele bald enttäuscht sein.
Und sich doch wieder Männern der eigenen Gesellschaftsschicht zuwenden.

Lothar Mader

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