Gute Strand-Figur dank Diät-Pillen

Schlanke Urlaubsfigur – ist Abnehmen
mit Diät-Pillen der goldene Weg?

Abnehmen für den Strand-Urlaub. Wie erzielt man eine gute Figur: durch Diät-Pillen, Sport oder gute Ernährung?
Hier mein Bericht zu den Appetitzüglern

Frau mit sportlich-sexy Strand-Figur im BikiniWenn Sie als Single an den nächsten Strand-Urlaub
denken. Dann fallen Ihnen gleich wieder die Probleme
mit Ihrer Figur ein. Die Waage lügt nicht.
Ein Blick in den Spiegel bestätigt es.

Dank der behäbigen Winterzeit haben sich an Po,
Bauch, Busen und Beinen jede Menge Fettdepots
gebildet. Beim Treppensteigen sind wir atemlos.

Was kann man tun? Sport treiben?
Die Ernährung radikal umstellen?
Oder versuchen, mit Diät-Pillen
eine gute Figur für den Sommerurlaub zu erreichen?

 

Im Fokus vieler Medien stehen Bilder von weiblichen Top-Models
und von Star-Typen wie Arnold Schwarzenegger, Brad Pitt und Helene Fischer.
Die Print-Magazine wollen uns Tag für Tag weiß machen,
dass wir genau so auszusehen haben.
Wenn wir in der modernen Welt erfolgreich sein wollen.

Natürlich ist das Schwindel.
Wir müssen lernen, uns von dieser Werbung zu distanzieren.
Dennoch spielt unser Aussehen für unser Selbstbewusstsein
und für den Erfolg beim anderen Geschlecht eine große Rolle.

Demnächst soll es wieder in den nach Süden, ab in den Urlaub gehen.
Sommer, Sonne, Strand und viel nackte Haut.
Und dann so eine Figur:
Der Bierbauch bringt das T-Shirt zum Platzen.
Beine und Po sind zu dick und schwabbelig.
Also muss etwas passieren!
Aber was?

 

Reiseziele am Mittelmeer

 

3 Wege, um unser Übergewicht abzubauen

1. Wir treiben regelmäßig Sport,

um unsere Pfunde los zu werden.
Damit ist sind keine Spielereien wie Dart oder Billard gemeint.
Sondern schweißtreibende Arbeit:
Crosstrainer, Fitness-Training mit Geräten, Fahrrad fahren,
Jogging, Aerobic usw.

2. Zum Abnehmen stellen wir unsere Ernährung um
Nicht erst um 5 vor 12. Sondern schon ein paar Monate,
bevor es auf die Urlaubsreise geht.
Nichts mehr mit Pizza, Hamburger, Eis und Schokolade.
Sondern Fisch, Obst, Gemüse, Tee und Wasser.
Das klingt sehr aufregend.
Und lässt so manchen Single nach anderen Wegen suchen.

3. Medikamente
Für Sport oder eine Ernährungs-Umstellung müsste ich jeden Tag
meinen inneren Schweinehund überwinden.
Nein danke, wird sich so mancher Single sagen.
Ich will nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen.
Ich brauche keine Fasten-Kur.
Und will nicht essen wie ein Kaninchen oder Vegetarier.

Vielleicht wäre es eine gute Idee, gewisse Arzneimittel zu testen.
um die Fettdepots zu beseitigen?
Vielleicht sind Diät-Pillen die optimale Lösung?
Die sollen den Appetit hemmen und mühelos zu einer Traumfigur verhelfen.
So kann ich mich im Sommer ohne Scheu und Fettpolster
am Meeresstrand oder im Schwimmbad blicken lassen.

 

Hier gibt es weitere Infos
über Single-Leben, Single-Probleme und Single-Ansichten

 

Lesen Sie hier, was es mit diesen Diät-Pillen
auf sich hat und wie sie wirken

 

Die Inhaltsstoffe der Wunderpillen
Es sind immer wieder dieselben Substanzen,
die in solchen Kapseln enthalten sind.
Nämlich Ephedrin und Sibutramin.
Beide Mittel enthalten hohe Dosen von Koffein.
Und das macht sie gefährlich für unsere Gesundheit.

Zu den harmlosen Begleiterscheinungen der Diät-Pillen
gehören Müdigkeit, Übelkeit und mangelnde Konzentration.
Es kann zu Magen-Darm-Problemen kommen (Durchfall, Verstopfung).
Ihre Nieren können geschädigt werden.

Viele Konsumenten klagen über Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle.
Andere über einen hohen Blutdruck.
Über Herzrasen, Herzrhytmusstörungen und Schlafstörungen.
Oder sie sind Tag und Nacht hellwach und energiegeladen.
Das hängt vom Typ ab.

Neben dem Koffein enthalten die Diät-Pillen auch Wirkstoffe,
die in Deutschland überhaupt nicht zugelassen sind.
Als Folge der Einnahme ist es sogar schon zu Todesfällen gekommen.
Statt Abnehmen und Traumfigur geht’s eine Etage tiefer.

 

Der Online-Schwarzmarkt boomt weltweit
Was über den Hausarzt in deutschen Apotheken nicht zu haben ist:
das besorgt man sich eben im Internet.
Wir sind jung und nicht zimperlich.
Die Gesundheit wird es schon vertragen.

Zur Auswahl stehen im Net nicht nur Appetitzügler.
Sondern alle möglichen Präparate von zweifelhafter Herkunft.
Und mit nicht getesteten Inhaltsstoffen.
Wie zum Beispiel Potenzpillen oder Abführmittel.
Alles zum super-günstigen Preis.
Viel billiger als in der Apotheke nebenan.

Vorwiegend stammen diese Mogelpackungen aus China und den USA.
Auf den Webseiten dieser Herstellern fehlen viele reale Infos,
die ein Internet-Portal normal haben sollte:
Keine Namen, keine Adressen, kein Impressum.
Keine Risiken, keine Nebenwirkungen.
Aber Hallo! Bei diesen fehlenden Daten müssten bei einem Mensch
mit Hirn und Verstand schon die Alarmglocken läuten.

Bei den Diät-Pillen handelt es sich nicht um irgendwelche Vitamine.
Auch nicht um harmlose Nahrungsergänzungsmittel –
wie z.B. Zink, L-Carnitin oder Magnesium.
Sondern oft um Substanzen aus asiatischen Heilkräutern,
die mit hochgiftigen Pestiziden gezüchtet wurden.
Wenn wundert es da noch, dass die Verbraucher krank werden?

Bei der AOK brauchen Sie übrigens gar nicht erst anzuklopfen:
Präparate zum Abnehmen gelten als Luxusartikel.
Werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Der Durchschnitts-Mensch ist nun einmal faul und bequem.
Sport machen? „Hast du noch alle Tassen im Schrank?
Die Ernährung umstellen?
Außer Essen hat man doch sonst nichts im Leben.

Jeden Tag 2 Pillen schlucken und damit die lästigen Pfunde verlieren.
Das klingt doch perfekt. Jetzt kann ich endlich befreit in Urlaub fahren.
Und meine gute Figur an den goldgelben Stränden von Zypern oder Teneriffa
den Singles aus ganz Europa präsentieren.

 

Was sagt Stiftung Warentest zu den Appetithemmern?
Geschrieben wird viel, wenn der Tag lang ist.
Am besten ist immer noch:
Man verlässt sich auf die Aussagen einer Verbraucherzentrale.
Stiftung Warentest hat die Diät-Pillen unter die Lupe genommen.

In diesem Testbericht heißt es:
Medikamente, die zum Abnehmen angeboten werden,
sind für die Gesundheit mehr als bedenklich.
Ganz besonders die Arzneimittel aus dem Internet unterliegen
keiner Kontrolle durch ein Labor – anders als bei der normalen Apotheke.

Hier sind Geschäftemacher aus China und Fernost am Werk.
Es geht nur ums Geld verdienen. Und sonst gar nichts.
Die „Appetithemmer“ enthalten einen bunten Cocktail
aus allen möglichen gefährlichen Substanzen.


Ephedrin bringt die Pumpe in Schwung

In Deutschland kann es nur vom Arzt verordnet werden.
Im Internet ist es ohne Rezepte erhältlich.
Das stark koffeinhaltige Ephedrin führt zu Bluthochdruck
und Herzrhythmusstörungen.
2 Pillen entsprechen 10 Tassen Bohnenkaffee.
Außerdem hat dieses Medikament ein erhebliches
Sucht- und Gewöhnungspotential.


„Lida“ stoppt den Hunger und macht happy

Der darin enthaltene Wirkstoff Sibutramin kann unser Gehirn manipulieren.
Indem es dort künstlich das Gefühl „Bin satt“ erzeugt.
Außerdem fördert Sibutramin im Zentralen Nervensystem
die Produktion des Glückshormons Serotonin.
Und sorgt so vorübergehend für eine euphorische Stimmung.
Wie beim Einnehmen von Drogen.
Mögliche Nebenwirkungen sind dieselben wie bei Ephedrin.


Traurigmacher statt Schlankmacher

Ganz anders der dritte im Bunde: die Anti-Fett-Pille „Acomplia“.
Wenn Sie Pech haben, können Sie sich damit eine Depression einfangen.
Um die Käufer aus Europa hinter’s Licht zu führen, steht auf der
Kunststoff-Verpackung nur englischer oder russischer Text drauf.
Wer macht sich schon die Mühe, das zu entziffern?

Wow! Da muss man erst mal tief Luft holen. Und sich wundern,
dass solchen Internet-Gangstern scheinbar nicht beizukommen ist.

Bevor man für diese angeblichen Appetitzügler Geld zum Fenster raus wirft.
Sollte man vielleicht lieber zu einem gescheiten Ernährungsberater gehen.
Oder ein paar Euro in ein gutes Buch investieren.
Zum Thema „Übergewicht abbauen“.


Was empfiehlt Stiftung-Warentest zum Abnehmen

Auch wenn es langweilig klingt: dasselbe wie jeder vernünftige Mediziner.
Schaffen Sie sich im Alltag genügend Bewegung.
Treiben Sie einen Sport, der viele Muskeln beansprucht.
Und damit viel Energie verbraucht.

Aber noch wichtiger:
Achten Sie auf Ihr Essen. Reduzieren Sie alles, was viele Kalorien enthält.
Dazu gehören zuckerhaltige Produkte, fettes Fleisch, fette Wurst und Alkohol. Greifen Sie stattdessen lieber zu Salaten, Gemüse, Obst, Geflügel und Fisch.
Dann klappt es auch mit der Strandfigur.

 

Fazit zu den Diät-Pillen
Die Testergebnisse der Verbraucherzentralen sind realistisch und eindeutig.
Sie warnen vor den Nebenwirkungen:
Herzrasen, Bluthochdruck, Depression und Nierenschäden.
Und stellen die Wirksamkeit der Arzneistoffe als Schlankmacher in Frage.

Selbst wenn es dem einen oder anderen Verbraucher gelungen ist,
dank Appetithemmern das Essen einzuschränken.
Und ein paar Kilos abzunehmen. Das gesundheitliche Risiko
steht in keinem Verhältnis zu einem möglichen Erfolg.

Wenn man sich zum Kauf eines Präparates entschließt.
Dann bitte nicht aus dem Internet, sondern auf dem deutschen Markt:
In der Apotheke nebenan. So hat man wenigstens die Garantie,
dass die Wirkstoffe labortechnisch geprüft wurden.
Und keine gefährlichen Gifte enthalten.
Die Kur sollte allenfalls über ein paar Wochen laufen.
Und immer unter ärztlicher Kontrolle.

Ob die Diät-Pillen Ihnen eine gute Model-Figur verschaffen können.
Das steht in den Sternen. Probieren geht über Studieren.
Selbst wenn es Ihnen über einen gewissen Zeitraum gelingen sollte,
die Fettdepots zu reduzieren:
Jahrelang können Sie diese Tabletten nicht einnehmen.
Denn „gesund“ ist etwas anderes.
Ihr Körper wird sich eines Tages für die chemische Vergewaltigung rächen.

Lothar Mader

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