Frühlings-Gefühle: Hormone spielen verrückt

Frühling – Zeit für Liebe, Sex und Gefühle

Frühlingsgefühle: Sonne, Licht und Sommerkleider lassen unsere Hormone verrückt spielen. Eine ideale Zeit für’s Flirten oder für eine neue Liebe

Flirten und Liebesspiel. Glückshormone im Frühling

Frühlings-Bilder
Für viele Menschen ist der Lenz die schönste Zeit des Jahres.
Denn jetzt fangen die Liebes-Hormone an, verrückt zu spielen.
Wir spüren wieder Schmetterlinge im Bauch.

Nach einem langen, trostlosen Winter mit Eis und Schnee
verändert sich die Welt da draußen:

Das Wetter wird wieder freundlich.
Die Sonne schenkt uns die ersten warmen Strahlen.
Die Temperaturen steigen.

Die Straßen unserer Städte bieten einen Anblick
von Lebensfreude und Vitalität. Alles ist im Aufbruch.
Auch die Tiere spüren, dass die Natur zu neuem Leben erwacht.
Die ersten Rosenknospen und Sonnenblumen erblühen.
Die Wiesen werden grün.

Wir Menschen haben wieder Lust auf Sport im Freien.
Am Wochenende machen wir einen Ausflug mit dem Fahrrad.
Abends sitzen wir mit Freunden im Biergarten oder in der Eisdiele.
Herz, was willst du mehr?

Das Schönste aber ist:
Der Lenz ist die perfekte Zeit, sich neu zu verknallen.

 

Hier gibt es weitere Infos
zum Thema Erotik-Kontakte

 

Partnersuche im Frühling – Singles auf der Jagd
Flirten, Liebe und Sex gehören zusammen wie Fische und Wasser.
Zwischen März und Mai dauert es gar nicht lange,
bis sich die Chance zu einem Techtelmechtel ergibt.
Es ist die ideale Zeit für die Liebe und für amouröse Spielereien.


Sie Suche nach einem Flirtpartner

So mancher Single versucht sein Glück im Internet.
Bei einer Singlebörse oder bei einer Erotik-Seite.

Mit einem guten Profiltext macht er Werbung für seine Person.
Mit einem attraktiven Foto lenkt er die Aufmerksamkeit
anderer Singles auf sich. Und findet so recht schnell virtuelle Kontakte.

Andere wiederum vertrauen auf ihre Fähigkeit der direkten Kontaktaufnahme.
Frauen und Männer fürs Flirten lassen sich in Frühling
und Sommer überall finden.
Zum Beispiel bei gewissen Veranstaltungen:
Jahrmarkt, Open-Air-Konzerte.
Oder im Urlaub im sonnigen Süden.

Am Wochenende sind jede Menge Leute draußen unterwegs:
Bei einem Stadtbummel, an der Flusspromenade, auf dem Fahrradweg.
In der Eisdiele, im Tierpark, im Biergarten.
Im Vergnügungspark, bei Sport-Events, im Schwimmbad oder am Baggersee.


Flirten und Verführen

Wenn wir das Objekt unserer Begierde gefunden haben.
Dann versuchen wir natürlich, unsere Schokoladenseite zu präsentieren.

Wir Männer setzen all unseren Charme ein,
um ein die Gunst eines Mädchens für uns zu gewinnen.
Wir versuchen, möglichst witzig und attraktiv zu wirken.
Um die Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen.

Frauen hingegen zeigen bewusst ihre schönen Beine,
ihren sexy Po und ihre tollen Brüste.
Der BH wird zu Hause gelassen.
Die Liebesnippel brauchen auch mal frische Luft.

Diese weiblichen Reize lassen bei uns Männern
sehr schnell Frühlingsgefühle aufkommen.
Wir schauen ihr in die Augen.
Versuchen, sie mit Raffinesse zu verführen.

Der eine oder andere Single-Mann wird versuchen,
dem Mädel gleich an die Wäsche zu gehen.
Ob diese Taktik gut oder schlecht ist: das muss jeder für sich entscheiden.


Das Date

Möglicherweise finden Sie als Single
Ihre neue Bekanntschaft direkt irgendwo im Alltag:

Vielleicht auf einer Party oder in einer Bar.

Oder aber sie lernen sich zuerst online kennen.
Schreiben ein paar Nachrichten.
Und vereinbaren erst nach einem Telefonat ein reales Treffen
.

Wie immer es auch sei:
Beim ersten Rendezvous kommt es darauf an,
seine Person in ein möglichst positives Licht zu rücken.
Dazu gehört ein gepflegtes Erscheinungsbild.
Aber auch eine unterhaltsame Konversation (Smalltalk).

Es kommt beim ersten Treffen nicht nur darauf an, was Sie erzählen.
Sondern wie Sie erzählen.
Die Körpersprache ist ein wichtiger Faktor, wenn zwischen zwei Singles
Sympathie, Gefühle oder sogar Liebe entstehen sollen.
Dazu gehört Ihr Lachen, Ihr Humor und Ihre Ausstrahlung.

Der Smalltalk sollte sich um lustige Themen drehen.
Denn dieses Date soll ja Spass machen. Und die Appetit auf mehr wecken.


Doch jetzt weiter mit dem Thema „Frühlingsgefühle“

Wie entstehen sie?
Was bewirken sie in unseren Körper?
Welche Rolle spielen Wettereinflüsse auf unser sexuelles Verlangen?

 

Glückshormone lassen die Liebe erwachen
Ende März, April, Mai:
Endlich wieder Sonne, endlich wieder warm.
Parka, Mantel und Pullover kommen in den Schrank.
Jetzt sind dünnere Kleider angesagt.

Männer fangen an, ihre Muskeln zu zeigen.
Bei den Frauen beginnt man zu ahnen, welche Reize sich
unter T-Shirt, Shorts und Minirock verbergen. An manchen Orten
sieht man sogar schon eine Bikini-Schönheit ein Sonnenbad nehmen.

Jetzt geht die Post ab.
Bei Mann und Frau fangen die Hormone an, verrückt zu spielen.
Nach der tristen Winterzeit fühlen wir uns happy und voller Tatendrang.
Die Blicke werden intensiver und heißer.
Unser Herz macht einen Luftsprung nach dem anderen.
Unser Blut gerät in Wallung.

Am Bahnhof oder in der Shopping-Meile sieht man junge Paare
ungeniert küssen und fummeln.
Was sich am Abend in deutschen Betten abspielt, kann man leicht ahnen.

 

Melatonin wirkt wie Schlafpillen oder Baldrian
Trotz der Highlights Weihnachten und Silvester wirkt sich
die Winterzeit depressiv auf unser Gemüt aus.
Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, ist es dunkel.
Wenn wir abends nach Hause kommen, ist es dunkel.
Durch fehlendes Sonnenlicht produziert unser Gehirn in diesen Monaten
verstärkt ein Hormon mit dem Namen Melatonin.

Dieser Stoff ist unser Schlafhormon.
Wenn wir uns abends ins Bett legen und der Raum dunkel ist.
Dann wird Melatonin verstärkt vom Gehirn ausgeschüttet.
Und sorgt für einen mehr oder weniger guten Schlaf.
Das gilt für alle Jahreszeiten. Auch für den Sommer.

Ab November jedoch setzt das Schlafsignal schon früher ein:
Wenn tagsüber bei Nebel und Wolken das helle Sonnenlicht fehlt.
Oder wenn es abends immer früher dunkel wird.
Dann wird fast rund um die Uhr Melatonin gebildet.
Wir sind schläfrig, lustlos und ein bisschen depressiv.

Diese Verschlafenheit wirkt sich auch auf unser Sexleben aus:
Im Winter läuft der Liebesmotor bei vielen Menschen auf Sparflamme.

 

Das Frühlings-Wetter lässt die Hormone verrückt spielen
Gibt es einen Liebescocktail, der uns im Lenz
diese berauschenden Glücksgefühle schenkt?

Ja, den gibt es.
2 Hormone spielen dabei eine herausragende Rolle.
Man könnte sie buchstäblich auch als „Sexualhormone“ bezeichnen.
Obwohl diese streng genommen Testosteron (Männer)
und Östrogen (Frauen) sind.

Im März kommt der Wetterumschwung. Das Licht der ersten Sonnenstrahlen
lässt unser Gehirn umschalten um auf Sommerzeit.
Die Tage werden spürbar länger. Die Hormondrüsen produzieren jetzt
verstärkt die Botenstoffe Serotonin und Dopamin.


Dopamin

Wirkt so ähnlich wie Kokain. Es macht uns High.
Ohne allerdings zur Gruppe der Drogen zu gehören.
Oder unserer Gesundheit zu schaden.
Es ist eine Art natürliches Doping für unser Gehirn.

Wer unter unruhigen Beinen (Restless-legs) leidet,
der weiss, was Dopamin ist. Bei diesen Menschen
ist der Hormonspiegel nämlich zu niedrig.
Deshalb muss der Botenstoff mit Medikamenten zugeführt werden.


Serotonin

Wirkt so ähnlich wie Dopamin.
Das Hormon ist der Gegenspieler von Melatonin.
Nämlich ein richtiger Muntermacher.

Serotonin beschert uns bei einsetzendem Frühlingswetter
einen Schub an Lebensfreude.
Wir gehen wieder mehr raus an die frische Luft.
Wir tanken Sonnenlicht.
Wir spüren das Kribbeln, die Schmetterlinge
im Bauch.
Ein wippender Busen, ein kräftiger Bizeps:
Und schon erwacht in uns die Lust auf Liebe und Sex.

Menschen mit sehr viel Serotonin sind immer fröhlich und energiegeladen.
Zeitgenossen, die durch die Bank zu wenig Serotonin haben,
leiden an einer handfesten Depression.
Die Gabe von Antidepressiva führt dazu,
dass der Körper mehr Serotonin-Hormone produziert.

 

So Leute,

so viel für heute zum Thema Hormone und Frühlingsgefühle.

Die ideale Jahreszeit für Liebes-Spielereien ist schon voll im Gange.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Flirten. Und was ihr sonst noch vor habt.

Lothar Mader

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