Flirt Matches bei Tinder: Tipps für die mobile App

Erfolgreiches Flirten auf Tinder

Tinder gehört zu den beliebtesten mobilen Apps
in Deutschland. Zum Flirten muss man ein fremdes Profilbild
als attraktiv markieren. Zum Kontakt (Match) kommt es
nur dann, wenn Sie folgende Tipps beachten

Die Flirt App Tinder stammt ursprünglich aus den USA.
Mittlerweile haben auch deutsche Singles die Lust am mobilen Flirten
auf Tinder entdeckt. Die Beliebtheit der mobilen App gründet sich
auf eine schnörkellose Kontaktaufnahme.
Über das Facebook-Profile erstellt der Betreiber in wenigen Sekunden ein Flirtprofil.
Man verliert nicht viel Zeit bis zur Suche nach geeigneten Kontakten.

Grundlage zum Finden eines aufregenden Flirts sind angezeigte Bilder
von anderen Singles. Diese kann man bewerten.
Und somit seinem Wunsch nach einem Kennenlernen Ausdruck verleihen.
Wenn der andere Single ebenfalls willig ist,
dann kommt es zu einem Match (Kontaktfreigabe).

Matches erreicht man dadurch, dass man das Foto eines Mannes
oder einer Frau auf dem Smartphone nach rechts wischt.
Das ist gleichbedeutend mit einem „Like“ bei Facebook.
Wenn man später von dieser Person reliked wird, dann schreibt die Tinder App
auf den Bildschirm: „It’s a match“. Die Flirtparty ist eröffnet.
Es erscheint ein Chat-Fenster. Wo Sie den anderen anschreiben können.

 

Tinder-App: Download und Anmeldung
Liebeslustige Singles können die mobile App im Store von Apple (iOS)
bzw. bei Google Play (Android) herunterladen.
Tinder kann nur über ein internet-kompatibles Handy genutzt werden.
Am Desktop-PC zu Hause läuft die Anwendung nicht.

Der Download der App nutzt dann etwas, wenn man bei Facebook
einen Account hat. Nur dann kann es bei zu echten Kontakten (Matches) kommen.
Sicherheitstechnisch ist es umstritten, dass Tinder auf Facebook-Daten besteht.

Nach dem Download klicke ich auf den Button „Einloggen mit Facebook“.
Sofort greift die App meine Angaben auf dem sozialen Netzwerk ab.
Und fügt sie bei Tinder ein:
Mein Profilbild von Facebook, mein Name, mein Alter und mein Wohnort.
Vielen Singles gefällt dieser bequeme Weg.
Ist er doch sehr viel schneller als bei herkömmlichen Singlebörsen.

 

Hier gibt es weitere News
zum Chatten und Flirten

 

Profil-Tipps für mobiles Flirten
Während die Singles bei Friendscout24, Bildkontakte und Neu.de mindestens
eine halbe Stunde einkalkulieren müssen für das Ausfüllen eines Steckbriefes.
Entfällt dieser Aufwand bei der mobilen Tinder-App dank Facebook komplett.
Um die ersten Kontaktvorschläge anzusehen,
muss man im Prinzip überhaupt nichts tun.
Dennoch ist es empfehlenswert, bei Tinder das Profil etwas aufzuhübschen.
Desto größer sind nämlich die Kontaktchancen.

Tipps fürs Profilbild
Das Wichtigste ist das Hauptbild bei Tinder.
Welches Ihrem Facebook-Bild entspricht. Tinder ist eine oberflächliche Plattform.
Wie auf einer Party oder im Biergarten entscheidet der erste Blick darüber,
ob ein Mensch mir Schmetterlinge in den Bauch zaubert oder nicht.
Ob ich Matches erhalte oder nicht.
Bevor man die Tinder-App herunterlädt, sollte man bei Facebook prüfen,
ob das Profilfoto dort wirklich gut genug ist für eine Flirtapp wie Tinder.

Verwenden Sie lieber kein verwackeltes Selfie.
Sondern ein richtig gut aussehendes Foto.
Die braune Warze auf der Backe können Sie mit Photoshop oder dem kostenlosen
Paint.net ein wegretuschieren. Um richtig aufzufallen, darf die Aufnahme
ruhig ein wenig verrückt und flippig aussehen.
Allerdings nicht trottel-, nutten- oder clownmäßig.

Lassen Sie Ihr bestes Stück in der Hose stecken.
Spielen Sie nicht den Playboy-Aufreißer, wenn Sie es gar nicht sind.
Zeigen Sie als Mädchen nicht zu viel nackte Haut oder gar Titten.
Sonst werden nur sexgeile Männer Sie liken.
Ich würde auch keine Hunde, Katzen, Hamster, Kaninchen
oder Meerschweinchen zeigen. Nicht jeder Single steht auf Haustiere.

Wichtig beim Profilbild ist auch das Drumherum.
Der Hintergrund sollte nicht dunkel sein.
Sondern möglichst eine nette Umgebung zeigen.
Es kann für meine Kontaktchancen tödlich sein, wenn ich auf dem Schnappschuss
zusammen mit einem Kumpel oder einer Freundin zu sehen bin.
Tinder-User möchten nicht Rätsel raten, wer denn nun der Richtige ist.
Dazu haben sie weder Lust noch Zeit.
Sondern wischen mich auf Nimmerwiedersehen links raus.

Ganz gern gesehen sind Fotos mit einer interessanten Freizeitaktivität.
Vielleicht am Meeresstrand oder beim Sport.
Verkneifen Sie sich aber besser die Sonnenbrille.
Das macht ein Gesicht zu anonym. Es sollte nicht nur die Visage drauf sein.
Zeigen Sie auch Bilder, wo man den ganzen Körper sieht.

Selbstbeschreibung auf der mobilen Tinder App
Um bei anderen Singles Pluspunkte und mehr Matches zu sammeln,
können Sie einen Text bis zu 500 Zeichen schreiben.
Viel ist das nicht gerade: ungefähr 7 normale Sätze.

Also tüfteln Sie ein bisschen. Sie nehmen sich Zeit und überlegen gut,
was Sie den anderen mitteilen wollen.
Keine belanglosen, kindischen, negativen oder kitschigen Dinge.
Sondern ein paar lustige Worte, die Ihren Charakter treffend beschreiben.

Auch wenn das Flirten bei Tinder oft ein wenig leichtfüßig und oberflächlich
daher kommt. So befinden wir uns doch nicht im Kindergarten.
Den größten Anreiz zu einem Gegen-Like können Sie vielleicht
mit einer witzig-provokanten Frage ganz am Ende des Textes setzen.

Sucheinstellungen bei Tinder
Um keine unsinnigen Personenvorschläge zu bekommen,
können Sie Alter und Geschlecht Ihres Flirtpartners auswählen.
Auch am Suchradius können Sie herumbasteln.

Vielleicht haben Sie gerade den Führerschein abgeben müssen oder kein Auto.
Der nächste Bahnhof liegt 20 Kilometer weg. Dann macht es wenig Sinn,
nach Singles in einer Entfernung von 100 Kilometer zu suchen.
Grundsätzlich ist ein Maximalradius von 160 Kilometern möglich.

 

Hier weitere interessante Flirt-Tipps für den Chat

 

Den Flirt vorbereiten: mit Likes und Matches
Gleich nach dem Anmelden besteht die Möglichkeit,
sich am Anblick von Singles aus der Umgebung zu erfreuen.
Aufgrund meiner Angabe bei Facebook kennt Tinder meinen Wohnort.
Demzufolge werden mit nur heimatnahe User angezeigt.

Man betrachtet das erste Bild.
Wenn man das sympathisch findet: Dann soll man es nach rechts weg wischen,
oder auf das grüne Herz tippen. Danach wird das nächste Foto eingeblendet.
Ich kann an einem Tag recht viele Flirtwünsche äußern.
Sollte es aber nicht übertreiben.

Die mobile Tinder App merkt sich meine Sympathiebekundungen.
Teilt diese den anderen Singles aber nicht mit.
Sondern speichert sie irgendwo auf der App.

Nach der Anmeldung dauert es nicht lange, bis mein Foto anderen
Tinder-Mitgliedern aus meiner Heimat ebenfalls vorgeschlagen wird.
Die haben nun die Chance, ihrerseits meine Optik
positiv oder auch negativ zu bewerten.

Wenn ich das Gesicht und die Frisur einer Frau oder eines Mannes umwerfend
schön finde: dann kann ich das „Super-Like“ der Tinder App nutzen.
Dazu muss ich auf den Stern klicken, oder das Bild nach oben weg wischen.

Allerdings darf ich als nicht zahlendes Mitglied das nicht inflationär tun.
Sondern nur 1mal pro Tag. Tinder zählt meine Super-Likes.
Vorteil dieser Funktion: Der andere wird von der mobilen App jetzt direkt
benachrichtigt, dass ich heiß auf sie/ihn bin.
So kann ein Flirtkontakt viel schneller zustande kommen als normal.
Nur zahlende Premium-Mitglieder dürfen pro Tag öfters als einmal super-liken.

Suchradius für das GPS-Radar
Wobei wir gleich beim nächsten Thema wären.
Prinzipiell ist das Flirten bei Tinder kostenlos.
Ein Premium-Account bringt nur ein paar unbedeutende Verbesserungen.
Der Super-Like ist noch am interessantesten.

Mit der Reisepass-Funktion lässt sich die Flirtpartner-Suche auf ganz Deutschland
ausweiten. Nehmen wir an: ich lebe in Düsseldorf.
Möchte aber Matches (Kontakte) mit Singles aus Frankfurt haben.
Dann korrigiere ich meinen Wohnort z.B. auf Mainz, Wiesbaden oder Hanau.

Beim Zielort Hamburg nenne ich Lübeck oder Bremen als Wohnort.
Der Suchradius bei Tinder beträgt 160 Kilometer.
Ich bekomme jetzt Vorschläge aus der Hansestadt.
Sinn macht das aber nur, wenn ich demnächst an die Elbe umziehen will.
Fernkontakte sind nur virtuelle Spielerei. Daraus wird kein Date entstehen.

Vorteil der mobilen App: weniger aufgeregt beim ersten Schreiben
Das Selbstbewusstsein der Singles wird bei Tinder sehr viel weniger angekratzt
als bei Singlebörsen. Sie bekommen nur positive Nachrichten.
Negative Bewertungen (rotes Kreuz) fallen unter den Tisch.

Beim ersten Anschreiben muss man kein Lampenfieber haben.
Weil der Empfänger mich optisch bereits für gut befunden hat.

Manche Flirtwillige sind nicht so oberflächlich,
dass sie einen Kontaktwunsch von einem einzigen Bild abhängig machen wollen.
Deshalb tippen sie das Foto an. Und erhalten damit weitere Infos über den anderen.

Zum Beispiel sieht man in der Galerie weitere Snapshots.
Die sollte man sich genau betrachten.
Sie können deutlich von der Attraktivität des Hauptbildes abweichen.
Außerdem schaut man nach, ob der andere sich in einem Text beschrieben hat.
Ob es gemeinsame Interessen oder Facebook-Freunde gibt.
Was man später ganz gut für die erste Nachricht verwenden könnte.

 

It’s a match
Wenn ich einen Flirtwunsch geäußert habe. Und der andere Single mein Bild
auch goldig findet: Dann kommt der heiß ersehnte Augenblick.
Die Tinder-App erinnert sich an meine Aktion.
Und zeigt die Meldung an: „It’s a match“. Ich habe ins Schwarze getroffen.

Gleichzeitig wird auf dem Bildschirm meines Handys ein Chatfenster geöffnet.
Ich habe jetzt die Möglichkeit, dem anderen ein kurzes Hallo zu senden.
Wie das am besten gemacht wird, werde ich weiter unten schildern.

 

Flirt-Tipps für die mobile Tinder App

Die erste Chat-Message abschicken
Ihnen wurde ein interessantes Match zugeteilt.
Nun geht es darum, eine erste Nachricht aufzusetzen.
Kurz, knackig, interessant und ein wenig frech sollte sie sein.
Wenn Sie als Mann nur das berühmte „Hi“ absenden: dann dürfen Sie sich
nicht wundern, wenn das Mädchen nicht zurück schreibt.

Viel besser ist es, wenn man eine originell-lustige Bemerkung oder auch
eine Frage abschickt. Zum Beispiel über die Fotos des anderen Single.
Oder wenn man sich auf seinen Beschreibungstext bezieht.
Die erste Message sollte kein Roman sein.
Sagen Sie, dass Sie sich auf ein Kennenlernen freuen.

Im Laufe des Kontaktes kommt es darauf an,
Interesse und Spannung des Flirtpartners aufrecht zu erhalten.
Es macht sich nicht gut, wenn Sie immer dieselbe Leier bringen.
Wechseln Sie stattdessen öfters mal das Thema.
Berichten Sie über die letzte Reise und über Freizeitaktivitäten.
Was sie sportlich drauf haben. Auch über Ihre Freunde.
Und gehen Sie auf den Inhalt der Chat-Nachrichten Ihrer Kontaktperson ein.

Die stärkste Waffe beim Flirten auf der mobilen App ist der Humor.
Gepaart mit einer kleinen Prise Frechheit und Schlagfertigkeit.
Vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie das Leben von der heiteren Seite nehmen.
Dann können Sie das Match gewinnen. 

Bringen Sie Ihre Tinder-Partnerin zum Schmunzeln.
Indem Sie eine lustige Geschichte erzählen.
Vielleicht auch, wie tollpatschig Sie sich gestern wieder irgendwo angestellt haben.
Damit gewinnen Sie Sympathie und Vertrauen eines Menschen.

Tinder-Nutzer wollen Spass haben, und sich nicht langweilen.
Vermeiden Sie ernste Themen wie Syrien-Krise, Flüchtlinge, Terror-Anschläge,
Jobsuche und Fußball. Das sind echte Liebestöter.
Spielen Sie vor allem nicht den Besserwisser, den Spießer, den Assi
oder den Sexprotz. Alle 4 haben beim weiblichen Geschlecht schlechte Chancen.

Keine Stoßzeiten: Sex ist vorläufig Tabu bei Tinder
Vermeiden Sie unbedingt sexuelle Anspielungen.
Auch wenn sie es sich kaum verkneifen können beim Anblick der schönen Brüste,
des Minirockes oder der braunen schlanken Beine.

Selbst wenn die junge Frau am anderen Ende der Leitung
Ihr Aussehen sympathisch findet: Sie sind ein total Fremder.
Über intime Sexthemen wird sie mit Ihnen nicht schreiben.
Noch nicht einmal, wenn sie ein scharfes Luder ist.
Erst beim ersten oder zweiten echten Rendezvous kann man so langsam
kleine Vorstöße in diese Richtung wagen.

Ich halte es auch für zwecklos, Singles zu liken, die aussehen wie ein Fotomodel
oder ein Frauenschwarm. Solche Kontaktanfragen können Sie sich schenken.
Auch wenn es bei Tinder nicht um die ernsthafte Partnersuche geht:
so wollen die meisten doch nur mit solchen Menschen kommunizieren,
die sie sexy finden. Lassen Sie auch Kollegen oder Nachbarn aus dem Spiel.
Die sehen Sie jeden Tag.

Dating mit Köpfchen und Weitblick
Vor allem für Männer ist es verlockend, möglichst viele Match-Kontakte
zu bekommen. Doch davor möchte ich warnen: viel hilft nicht immer viel.
Egal, ob Sie flirten wollen, Sex suchen, anregende Gespräche
oder eine freundschaftliche Beziehung:

Beschränken Sie sich auf möglichst wenige, aber gute Frauenkontakte.
Wenn Sie von vornherein ohne Rücksicht auf Verluste alles liken
(Wisch nach rechts), was bei 3 nicht auf den Bäumen ist:
dann sind die theoretisch möglichen Flirtvorschläge zu schnell aufgebraucht.

Dosieren Sie lieber. Heben Sie sich eine gewisse Anzahl Frauen oder Männer
aus Ihrer Nähe (die sind nicht unendlich viele!) lieber für später auf.
Für den Fall, dass Sie in der ersten Zeit nur wenige passende Kontakte erwischen.
Ich würde es einfach mal mit 20 Likes versuchen. Und abwarten, was passiert.

Nicht nur Frauen lieben Komplimente
Auch dem Mann wird es gefallen, wenn Sie seine sportliche Figur
oder seine positive Ausstrahlung loben.
Wenn Sie eine nette Frau beeindrucken wollen:
Dann nehmen Sie Bezug auf Ihr Kleid, die braune Haut, auf Piercing oder Ohrringe.
Vielleicht hat sie ja schöne lange Haare
oder besonders schöne Urlaubsbilder auf dem Profil.

Schreiben Sie nicht zu schnell drauf los.
Sondern überlegen Sie, über was die Single-Dame gegenüber sich freuen könnte.
Das Kompliment sollte aber auch nicht übertrieben sein.
Sondern dem Erscheinungsbild einer Lady angemessen.

 

In Richtung Date
Leider ist es etwas beschwerlich, auf der mobilen Tinder-App zu kommunizieren.
Sie ist nur gut, um neue Leute zu finden.
Viel leichter geht die Unterhaltung auf der WhatsApp.

Die hat noch einen weiteren Vorteil. Sie lenken den anderen Single weg von Tinder.
Falls Sie irgendwelche Ambitionen in Richtung Liebesbeziehung oder Sexerlebnis
haben sollten: dann stehen Sie in der Whats App konkurrenzlos da.

Man sollte sich allerdings vor Augen führen, dass die Tinder App
eigentlich nicht dazu gemacht ist, um auf Partnersuche zu gehen.
Dafür gibt es weit bessere Plattformen als Tinder.

Schreiben ist ganz gut und schön.
Endloses Schreiben aber ist ziemlich sinnlos.
Ziel des mobilen Flirtens bei Tinder ist es, schon bald die virtuelle Welt zu verlassen.
Sie können entweder sofort oder eine Woche später
den anderen Single in natura treffen.
Wenn Sie zu lange zögern, könnte das Flirten bald eintönig werden.
Oder Ihr Partner findet bald jemand anderen.

 

Lothar Mader

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