Facebook-App „Bang with friends“

Sex mit Facebook-Freunden

Wenn Sie mit Facebook-Bekanntschaften Sex haben wollen:
Dann laden Sie sich im App Store von Google Play „Bang with Friends“ herunter.
Die Android-Anwendung ermöglicht es Ihnen,  Sex-Abenteuer im Freundeskreis
zu finden. Das englische „bang“ heißt so viel wie „to fuck“.
Also ficken, bumsen, knallen, poppen, pimpern, nageln, vögeln oder mausen.

 

So funktioniert die Facebook-App
Nach dem Download übernimmt Bang with friends all Ihre Facebook-Freunde.
Sie können einstellen, ob Sie an Sex mit Männern oder Frauen interessiert sind.
Dementsprechend werden (wie bei der Tinder-App) nun die Bilder aller Freunde
des ausgewählten Geschlechts eingeblendet.

Bei einer Person, die für ein Bettgeplänkel interessant wäre,
können Sie nun den Bang-Button klicken.
Das können auch Leute sein, die in einer festen Beziehung leben.
Die einem Seitensprung nicht abgeneigt sind.
Das können Sie ruhig ganz ungeniert machen.
Solange der andere nicht dasselbe tut,
erfährt niemand von Ihrem geheimen Sexwunsch.

Danach heißt es abwarten und Tee oder Bier trinken.
Dummerweise teilt die Facebook-App Ihrem Favoriten nicht mit,
dass Sie heißt auf ihn sind.

Sie können diese Zeit aber sinnvoll nutzen.
Geben Sie im Facebook Graph Search (Suchfeld) ein:
Friends who use bangwithfriends“.
Dann erfahren Sie, wer von Ihren Freunden ebenfalls diese App nutzt.
Wer also an einem prickelnden Abenteuer interessiert ist.

Falls einer der Freunde ebenfalls die Sex-App hat,
und ebenfalls sein sexuelles Interesse an Ihnen anklickt:
Dann bekommen Sie beide von Bang with friends eine Benachrichtigung.
Sie können jetzt warten, bis Ihr Bekannter sich meldet.
Oder Sie ergreifen selbst die Initiative. Und fragen nach einem Sex-Date.

 

Große Internet-Portale zum Suchen
von diskreten Sexkontakten

Secret.de

Joyclub

Poppen.de

 

Vorteile der Facebook-App Bang with friends
Im Gegensatz zu richtigen Erotik-Portalen ist die Sexpartner-Suche
bei der Facebook-App 100 Prozent kostenlos. Das ist zweifellos ein dickes Plus.

Dem gegenüber steht allerdings die Tatsache, dass man bei Bang with friends
nur eine sehr begrenzt Auswahl an Bums-Kandidaten hat.
Selbst wenn Sie 1.000 Facebook-Freunde haben: das ist nicht besonders viel.
Erfahrungsgemäß ist nur ein geringer Prozentsatz zum Poppen bereit.

Bei den Gelegenheitssex-Anbietern C-Date, Lovepoint und Secret.de hingegen
können Sie aus einer großen Datenbank mit Hunderttausenden Singles
und Verheirateten schöpfen.
Die Erfolgschancen bei Bang with friends sind etwas bescheiden.

Ein anderer Vorteil:
Bei Facebook kennen Sie die Leute bereits mehr oder weniger gut.
Es wird wohl kein Problem geben, jemand zu einem Date aufzufordern.
Es wird keine riesigen Überraschungen und keine Gefahrenmomente geben.
Sie können über Bang with friends übrigens auch schwule
und lesbische Kandidaten für ein Sex-Date begeistern.

Wenn Sie sich auf einer Party mit einem befreundeten Menschen unterhalten:
Dann werden zwar auch mal Sex-Witze gerissen.
Im Prinzip aber geht es nur um spassige und sexneutrale Themen.
Es ist nicht einfach, herauszufinden, ob jemand mit Ihnen bumsen möchte,
ohne dass Ihre Bemerkung als peinlich aufgefasst wird.

Günstiger sieht es aus bei Bang with friends.
Haben Sie herausgefunden, dass der andere dort registriert ist:
Dann sehen Sie ganz klar, dass er offen ist für ein Sex-Abenteuer.

Sie müssen keine Scheu haben, eine entsprechende Anfrage zu stellen.
Oder Sie lassen in der normalen Facebook-Kommunikation harmlos anklingen:
Du, ich bin bei Bang with friends aktiv. Kennst du das?

 

Nachteile der Facebook-App
Beim Erscheinen der App (im Jahr 2013) haben viele ihr keine lange Lebenszeit
vorausgesagt. Sie verstoße gegen etliche Facebook-Vorschriften.
Nichts desto trotz gibt es sie heute noch.
Einige bedenkliche Schwächen und Nachteile sind aber geblieben.

Anonymität und Datenschutz zweifelhaft
Die gute Nachricht zuerst:
Die Posts auf Ihrer Facebook-Timeline sind von Bang with friends nicht betroffen.
Keiner sieht hier, dass Sie sich nach einem Sexpartner sehnen.

Woanders ist es mit der Anonymität nicht so gut bestellt.
Andere können leicht herausfinden, dass Sie bei Facebook auf der Suche
nach Sex sind. In dem oben schon erwähnten Graph Search ist das ein Kinderspiel.

So könnte ein Neugieriger sich spaßeshalber die App herunterladen.
Um auszuspionieren, wer von seinen „Freunden“ (die ja nicht immer
super-gute Freunde sein müssen!) Liebesgelüste hegt.
Er könnte dieses Wissen dann bösartig an der richtigen Stelle verwenden.

Ein weiterer Schwachpunkt ist der fehlende Datenschutz.
Bang with friends greift sich all Ihre Facebook-Daten ab.
Niemand kann die Betreiber daran hindern, damit Missbrauch zu treiben.
Informationen werden weiter verkauft. Aufgrund Ihrer Interessen bekommen Sie nun
ständig spammige Post von kommerziellen Verkaufsseiten und Shops.

Geringe Sex-Chancen
Sie können mit dem begrenzten Kreis der Freunde ein Techtelmechtel anfangen.
Nicht aber mit fremden Leuten.
Im Gegensatz zu Casual-Dating-Portalen erfährt der andere nicht direkt
von Ihren erotischen Träumen.
Erst wenn er per Zufall ebenfalls auf den Bang-Button klickt,
kann sich eine Sex-Geschichte entwickeln.
Es gehört also eine gute Portion Glück dazu.

Die Freundschaft aufs Spiel setzen
Er kann Ihr bester Freund sein. Aber er will absolut nicht mit Ihnen poppen.
Wenn Sie eine Anfrage stellen, und der andere will nicht:
Das hinterlässt einen komischen Beigeschmack.
In der Folgezeit werden Sie sich vielleicht aus dem Weg gehen.

Auch wenn Sie mit einer Facebook-Bekanntschaft in aller Freundschaft
ins Bett gehen, ist die Sympathie füreinander in Gefahr.
Man kann nie wissen, ob die Sache gut funktioniert.
Ob der andere vielleicht mehr will als nur einen ONS.
Es entsteht ein Spannungsfeld, das nicht selten mit dem Ende
einer Freundschaft endet.

Sich lächerlich machen
Wenn Sie mit einer Zufallsbekanntschaft aus der Bar oder mit einem User
von einem Sexportal in die Kiste springen: Dann läuft die Sache meist diskret ab.
Wenn der Sex nicht so toll ist, dann besteht keine Gefahr,
dass andere Leute davon erfahren.
Weil man sich relativ fremd ist. Man wird sich womöglich nie mehr wieder sehen.

Die Sex-Suche über Facebook ist hingegen nicht so sicher und anonym.
Hier kann es durchaus passieren, dass Ihre Kollegen oder Ihre Clique
über ein Hintertürchen von Ihrem lustvollen Treiben erfahren.

Das kann sehr peinlich werden.
Wenn ein unfreundlicher Zeitgenosse in der Mittagspause fragt:
Na, wie läuft es mit deinen Sexkontakten?
Wie oft bist du schon zum Poppen gekommen?

 

Mein Tipp
Die Facebook-App macht nur in bestimmten Fällen Sinn.
Nur ein großer Freundeskreis macht es halbwegs wahrscheinlich,
dass Sie dort auch einen oder mehrere Leute finden, die sexuell auf Sie abfahren.
Die also zum One-Night-Stand oder für gelegentliche Sextreffen bereit wären.

Viele Ihrer Bekannten werden Bang with friends wohl überhaupt nicht kennen.
Für diesen Fall lege ich Ihnen die oben verlinkten Sex-Portale ans Herz.
Sie treffen dort zwar auf Unbekannte.
Die wollen allerdings garantiert. Sonst wären sie nicht angemeldet.

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