Attraktive Rundreisen: Weihnachtsfeiertage & Neujahr

Rundreisen in fernen Ländern

Rundreisen auf fremden Kontinenten sind immer möglich.
Besonders attraktiv sind sie um Weihnachten. Wenn man
viel Zeit hat und dem Winterwetter entfliehen möchte

Eine Umfrage des Reiseanbieters TripAdvisor hat ergeben:
Jeder dritte Deutsche spielt mit dem Gedanken, über Weihnachten oder Neujahr
auf Reisen zu gehen. Ob Skiurlaub in den Alpen, Badeaufenthalt oder eine
attraktive Rundreise: Hauptsache ab in den Urlaub.
Bevor uns Weihnachtsstress, Kälte und Sauwetter misslaunig machen.

Es gibt gute Argumente für attraktive Rundreisen über Weihnachten und Neujahr.
So mancher muss seinen Resturlaub bis zum 31. Dezember abfeiern.
Und steht plötzlich vor der Frage: was soll ich anfangen mit so viel freier Zeit?

Andere wiederum freuen sich über ein schönes Weihnachtsgeld.
Das macht Laune. Warum sollte man sich für dafür über die Feiertage
nicht eine schöne Reise in die Sonne gönnen?

Singles und Alleinstehende wollen an den Feiertagen auf keinen Fall allein
in der guten Stube hocken. So haben echte Singlereisen am Jahresende Hochkonjunktur.

Die beliebtesten Reiseziele um in der Weihnachts- und Neujahrszeit sind
die Karibik, Marokko und die Kanarischen Inseln. Wo es noch sehr warm ist.
Ebenso Rundreisen auf der Südhalbkugel, wo im Sommer Weihnachten ist:
In Südafrika, Neuseeland, Südamerika und Asien.

Hier ein paar Beispiele für attraktive Rundreisen in der Weihnachtszeit
Alle Trips werden als Gruppenreisen angeboten.
Chile
Karibik/ Kuba
Vietnam
Teneriffa
Kambodscha/ Thailand
Nord-Schweden/ Lappland

 

Chile: über die Feiertage in Südamerika
Die Rundreisen Chile führen die Aktivurlauber zu den schönsten Orten
des lateinamerikanischen Landes: In die Hauptstadt Santiago de Chile,
in die Bergregionen der Anden, in die Atacama-Wüste.
Zu Weingütern und in die Seenlandschaft Patagoniens.
Da Chile sich von Nord nach Süd über eine Länge von 4.000 Kilometer
erstreckt, sind Inlandsflüge nötig.

Es sind Gruppen-Rucksackreise:
zu Fuß, auf dem Pferd, mit dem Rad oder Mountainbike.
Da es manchmal in unwegsames gebirgiges Gelände geht,
ist ein mittleres Fitness-Level ein Muss.
Außerhalb der Städte wird in Bungalows oder Berghütten (Refugios) übernachtet.

Die täglichen Rad-Etappen sind ca. 80 Kilometer lang.
Die Trekking- und Wandertouren gehen über einen Zeitraum von 7 Stunden.
Chile liegt wie Südafrika und Australien auf der Südhalbkugel.
Das Dezember-Klima ist wie in Argentinien sehr unterschiedlich. Im Norden
ganz schön warm. Im Süden durch die Nähe zur Antarktis angenehm frisch.

Als Tagesverpflegung werden auf den jeweiligen Rundreisen Getränke,
Wurst-Sandwiches und Lunchpakete mitgenommen.
Am Abend nimmt die Reisegruppe in der Unterkunft oder in der freien Natur
eine anständige Mahlzeit zu sich.
Es ist ja keine kulinarische Genussreise wie in die italienische Toskana.
Sondern ein Aktivtrip mit Abenteuer-Charakter.

Nach der Landung in der Hauptstadt Santiago macht die Urlaubsgruppe
unter Führung des Reiseleiters eine Stadtbesichtigung.
Es folgt ein Abstecher zu einem Weingut ganz in der Nähe.
Wo man chilenischen Rebensaft probieren kann.
Danach kommt eine Bergwanderung zum 2.000 Meter hohen Cruz de los Maquis.
Dort hat man eine schöne Aussicht auf die Metropole Santiago de Chile.

Zurück in der Hauptstadt steht ein Flug in Richtung Norden an.
In die vielleicht trockenste Wüste der Welt: die Atacama.
Der Reiseleiter mietet für seine Leute Pferde.

Am nächsten Tag geht es nach Sonnenaufgang zu Geysirquellen (wie Island)
am Rande der Atacama-Wüste. Anschließend ein Ritt hinein in die Wüste.
Auf Regen können Sie hier 100 Jahre lang warten. Das Hochgebirge der Kordilleren
(Anden) fängt alle Niederschläge gleich hinter der Pazifikküste ab.

Der nächste Flug geht nach Süden. Vorbei an Santiago, Valparaiso
und Concepción landen die Urlauber in Temuco.
Dort liegt die große Seenlandschaft von Chile.
Beim Anblick der Andenberge werden hier zahlreiche Biketouren unternommen.
Diese Flachland-Touren gehen über 70 Kilometer, sind also leicht zu meistern.

Unter Führung eines ortskundigen Bergführers erfolgt der Aufstieg zu einem
2.800 Meter hohen Vulkankrater. Das ist anstrengend, aber doch zu bewältigen.
Wichtig ist es, bei diesem Ausflug eine perfekte Ausrüstung dabei zu haben:
robuste Wanderschuhe, Sonnenbrille, Wanderpickel und evtl. Helm.
Im Rucksack sollten Sie neben Wasser auch Gletscherschuhe (mit Spikes) haben.
Je nach Wetterlage auch leichte Thermokleidung.

In den Bergflüssen von Patagonien kann man Wildwasserfahrten (Rafting) machen.
Im Nationalpark Torres del Paine können Sie sich am schönen Anblick
von sauberen blauen Seen erfreuen.
Wo man prima Kanu, Katamaran oder Kayak fahren kann.

El cóndor pasa.
Wie Simon and Garfunkel und Leo Rojas sehen die Urlauber, wie der größte Adler
der Welt am blauen Himmel wie ein König seinen Bahnen zieht.
Sie genießen den Anblick von einsamen Wäldern und urigen Wasserfällen.
In einiger Entfernung thronen die majestätischen Gipfel der Andenberge.
Südchile ist nur sehr dünn besiedelt. Trekking-Touristen gibt es jedoch reichlich.

Am 18. Tag der Chile-Rundreise geht’s zurück nach Santiago.
Und nach kurzem Aufenthalt über den Atlantik zurück nach Deutschland.

Diese Reise finde neuerdings nicht mehr zur Jahreswende statt:
Hier die Einzelheiten des Chile-Urlaubs

Eine Alternative könnte z.B. sein ein Wanderurlaub auf Teneriffa
über Weihnachten und Silvester

 

Kuba-Urlaub statt Festtage unterm Weihnachtsbaum
Kuba hat sich in letzter Zeit zu einem wahren Magnet für Touristen aus aller Welt
gemausert. Unter der karibischen Sonne kann man immer noch einen sehr billigen
und attraktiven Karibik-Urlaub verbringen. In Kuba ist praktisch immer Sommer.
Es ist ein ideales Reiseziel, um über die Weihnachtsfeiertage
dem fürchterlichen Wetter in Europa zu entfliehen.

Kuba bedeutet nicht nur Sonne, Palmen und Meer.
Auch die Kultur und die Lebensweise der Einheimischen üben auf Fremde
einen besonderen Reiz aus. Bei dieser Rundreise lernen Sie Havanna,
den Tabakanbau, karibische Tänze und Inseln kennen.

Diese Rundreise Kuba ist keine Individualreise, sondern eine Gruppenreise.
Nach einer Flugzeit von 11 Stunden landet die Condor-Maschine in Havanna,
der Hauptstadt von Kuba. Die Temperaturen im Dezember schwanken zwischen
28 und 23 Grad. Gleich werden T-Shirt und Shorts aus dem Koffer geholt.

Die Touristenführerin spricht leidlich Deutsch.
Die Leute kommen ins Hotel, das stark an die Kolonialzeit erinnert.
Mit wuchtigen, hohen Zimmern. Aber natürlich auch mit Klimaanlage.
Zusammen mit Ihren Reisebegleitern können Sie am Abend
erste Eindrücke in Havanna sammeln.

Am nächsten Tag wird die Reiseleiterin die Gruppe zu eine afro-amerikanische
Tanzshow führen. Ein Hauch von Vodoozauber und Erotik liegt in der Luft.
Anschließend können Sie in einem uralten US-Straßenkreuzer durch die Straßen
von Havanna kurven. Ein Dieselfresser und eine Abgasschleuder ersten Ranges.
Aber durchaus mit Kult-Charakter auf Kuba.

Wenn Sie Lust haben, können Sie an einem Salsa-Tanzkurs teilnehmen.
Bevor es am nächsten Tag weiter geht zur südkubanischen Kolonialstadt Trinidad.
Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Karibik-Insel.

Hier scheinen sich alle Klischees von Kuba zu bestätigen:
Leicht bekleidete Schoko-Mädchen mixen in Bars und Musikkneipen Cocktails.
Tanzen und Musik bilden das Lebenselixier der Kubaner.
Vor allem der dunkelhäutigen.

Im Angesicht der Strandpalmen von Trinidad können Sie karibische Sonne tanken.
Oder Sie gehen tauchen. In der Umgebung von Trinidad besteht die Möglichkeit,
auf dem Rücken eines Pferdes Kuba zu erkunden.
Auch als Reit-Anfänger können Sie mit der Gruppe eine kleine Rundreise
durch die Zuckerrohrfelder machen.
Wer Angst hat vor Pferden, kann auch zu Fuß die Plantagen durchqueren.

Am nächsten Tag führt uns die Reiseleiterin in den Westen von Kuba.
Nächste Station der Weihnachts-Rundreise sind nämlich die Tabakplantagen.
Hier wird die weltberühmte Havanna-Zigarre hergestellt.
Nicht maschinell, sondern immer noch in Handarbeit.

Nur wenige Kilometer weiter können Sie sich erneut an den karibischen
Sandstrand legen. Mit dem Boot düsen Sie 10 Kilometer hinaus zur Koralleninsel
Cayo Jutias. In diesem Abschnitt gibt es Unmengen von Seesternen.
Und einen roten Leuchtturm.
Sie können an der Playa einen schönen entspannten Tag verbringen.

Doch leider kennt die Uhr kein Erbarmen.
Die Gruppe wird zurück befördert nach Havanna.
Noch einmal hineinschnuppern in das Flair dieser außergewöhnlichen Stadt.
Noch einmal Erinnerungsbilder machen.
Denn bald schon geht es wieder zurück nach Frankfurt.

Mehr Informationen zum Kuba-Urlaub

 

Weitere attraktive Rundreisen um Weihnachten und Neujahr

Südafrika: Rundreise und Safari

Marokko-Rundreisen

Abenteuerurlaub Schweden

Neuseeland

 

Rundreise Süd-Vietnam
Der Süden von Vietnam ist das Umfeld dieser absolut attraktiven Rundreisen
über Weihnachten und Neujahr. Die Urlauber sehen Saigon, das Mekong-Delta
und den Dschungel. Reisfelder mit Wasserbüffel. Marktplätze und Buddha-Tempel.
Immer wieder bekommen sie Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.
Und können an den sandigen Stränden von Vietnam ausspannen.

Die Fahrradtouren gehen über 20 bis 45 Kilometern pro Tag.
Manchmal geht’s auch zu Fuß, mit Boot oder Bus.
Außerhalb von Saigon übernachten die Teilnehmer der Rundreise in einfachen
Gästehäusern. Wo typisch vietnamesisches Abendessen aufgetragen wird.

Wer sich den Einheimischen anpassen möchte, trägt einen spitz
zulaufenden Kegelhut. Der schützt ganz gut gegen Sonnenstich.
Um Weihnachten und Neujahr ist das Klima in Vietnam ganz angenehm.
Mit 22 bis maximal 30 Grad sind die Temperaturen nicht zu heiß.

Nach der Landung in Saigon (Ho Chi Minh-Stadt) bringt der Reiseleiter die Gruppe
ins Hotel. Es folgt eine Stadtrundfahrt durch das „Paris des Ostens“.
Und zwar mit typisch asiatischen Fahrradrischkas
. Später haben Sie genug Zeit
zum Bummeln, Shoppen und Bilder machen in der Stadt.

Am nächsten Morgen, nach Frühstück und Tai Chi, geht die Rundreise
per Bus ins weit verzweigte Delta des Mekongstroms.
Dort lassen sich die Urlauber in Booten kutschieren.
Sie treffen eine vietnamesischen Familie.
Die auf den hohen Besuch vorbereitet wurde.
Sie dürfen der Frau beim Kochen zusehen. Und hier zu Mittag essen.

Besonders sehenswert im Mekong-Delta sind die Schwimmenden Märkte.
Ähnlich wie in Bangkok fahren Kähne mit Waren, Fisch, Kokosnüsse, Reis
und sogar Treibstoff für Boote übers Wasser.
Von Plätzchen, Weihnachten und Christbaum bekommen Sie in Vietnam nichts mit.

Immer wieder organisiert der Reiseleiter für die Gruppe Fahrradtouren.
Heute rund um einen großen See. Morgen zu einem Nationalpark. Wo Sie bei
einer Safari die grüne Pflanzenwelt und die Tiere von Vietnam filmen können:
Elefanten, Malaienbären, Tiger, Java-Affen, Leoparden, bunte Vögel und Rothunde.
Um sich abzukühlen, können Sie sich unter schattige Bäume im Park setzen.

In Vietnam gibt es ziemlich viele Wasserfälle. Auf einer Tour über eine
Hochebene können Sie ein solches Naturschauspiel erleben.
Typisch für Asien sind grüne Teeplantagen. Sie sehen einen alten Kaiserpalast.
Können an einer Kajaktour teilnehmen.
Und haben immer wieder Zeit, um an den Stränden von Vietnam zu schwimmen.
Die Wassertemperatur liegen über 25 Grad.
Natürlich können Sie auch ein Ganzkörper-Sonnenbad nehmen. Ohne FKK!

Interessant sind die Salzfelder von Vietnam. Wo die Arbeiter Meersalz herstellen.
Sowie die Marktplätze. Wo Souvenirs, Meeresfrüchte und sonstige Leckereien
verhökert werden. Aber leider keine Weihnachts-Lebkuchen.

Diese Rundreisen sind so vielfältig. Ich könnte noch weitere Sehenswürdigkeiten
aufzählen. Aber vielleicht sehen Sie sich besser diese Detail-Beschreibung an:

Exotische Rundreisen Vietnam:
hier mehr Infos zu den Trips

 

Rundreise auf Segelschiff bei den Kanarische Inseln
Eine Rundreise muss nicht immer übers Land gehen. Bei den Segeltörns
über Silvester lernt die Urlauberguppe die Inselwelt der Kanarischen Inseln kennen.
Segelkenntnisse brauchen Sie keine. Der Skipper kann Deutsch.
Und weiht Sie in die Bedienung des Segelschiffes ein.

Die Yacht Sy Avalon (googlen!) ist gut 15 Meter lang und 4,50 Meter breit.
Sie hat 5 Kabinen mit 10 Kajüten. Männer und Frauen schlafen getrennt.
Frühstück und Mittags-Mahlzeiten werden in der Bordküche von den Reisenden
selbst zubereitet. Dabei kommen alle abwechselnd dran.

Tagsüber befindet sich das Team auf dem blauen Atlantik.
Am Nachmittag wird in einem Hafen oder Fischerort festgemacht.
Sie haben nun ausreichend Zeit zum Baden, Tauchen oder Schnorcheln.
Auf Landausflügen lernen Sie die attraktivsten Plätze von Teneriffa
und der Kanaren-Insel La Gomera kennen.

Nach der Landung auf dem Airport Teneriffa-Süd kommen die Reisenden
zur Marina (Hafen) von San Miguel.
Der Skipper stellt die Örtlichkeiten und die Handhabung des Schiffes vor.

Am nächsten Morgen beginnt die Segel-Rundreise.
Ziel der ersten Etappe ist Los Christianos, am Südzipfel von Teneriffa.
Beim Landgang können Sie sich an den Sandstrand legen.
Und in der Sonne schön braun werden. Die Wassertemperaturen liegen
Ende Dezember immer noch bei 20 bis 22 Grad.
Schwimmen sollte zumindest für kurze Zeit noch möglich sein.

Bevor es ab geht auf die Kanaren-Insel La Gomera, können Sie sich
von der Schönheit spanischen Insel Teneriffa überzeugen.
Ihr Blick wird zwangsläufig auf den 3.700 Meter hohen Berg Pico del Teide fallen.
Lassen Sie sich die 450 m hohen Steilklippen von Los Gigantos nicht entgehen.
Und die Insel-Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife.

Leinen los! Die Kreuzfahrt nach La Gomera steht an.
Die Entfernung von Teneriffa aus beträgt ungefähr 45 Kilometer.
Der Skipper wird Ihnen sagen, wie viele Seemeilen das sind.
In dieser Wasserstraße sind 100 prozentig immer Delfine zu sehen.
Manchmal ziehen dort auch Wale ihre Bahnen.

Sie landen in der Marina (Hafen) der Inselhauptstadt von La Gomera:
In San Sebastian hat ein gewisser Kolumbus seinerzeit Halt gemacht.
Um kurz vor seinen Amerika-Reisen zum letzten Mal Wasser, Brot und Gemüse
an Bord zu nehmen. La Gomera ist nicht ganz so attraktiv wie Teneriffa.
Bietet aber gute Sport- und Wandermöglichkeiten. Sie können auch träge
im Sand liegen. Und Meeresschildkröten beim Krabbeln und Eierlegen beobachten.

Nächster Zielhafen der Kanaren-Rundreise über Weihnachten und Neujahr
ist das Tal der Könige (Valle Gran Rey). Hier legt die Yacht einen Tag lang
einen Stop ein. Nun haben die Segelfreunde ausreichend Zeit zum Baden,
Wandern, Radeln oder Shoppen. Natürlich muss wieder eingekauft werden.
Damit es an Bord der Yacht etwas zu knabbern gibt.

Zuletzt geht es wieder zurück nach Teneriffa. Schon von weitem sieht man
die Steilklippen und den alles überragenden Vulkan Pico del Teide.
Wer noch keine Lust hat, nach Hause zu fliegen, hat die Chance,
den Urlaub auf den Kanarischen Inseln kurzfristig zu verlängern.
Vielleicht sollte man das aber lieber im Voraus festlegen, wegen der Flüge.

Die Segeltörns bei Teneriffa –
hier gibt’s mehr Infos

 

Rundreise Kambodscha/ Thailand
Lange Zeit war Kambodscha überhaupt kein Land, wo man gern Urlaub
machen wollte. Die Verbrechen der Roten Khmer gehören
zu den abscheulichsten der Weltgeschichte.

Seit der Befreiung und dem Einsatz von UN-Soldaten hat sich das Bild
in Kambodscha grundlegend gewandelt. Heute ist das Land zwischen Vietnam
und Thailand wieder attraktiv für kulturelle oder sportliche Rundreisen.
Ich beschreibe jetzt die Gruppenreise über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr.

Der Flieger landet in Siem Reap (Zentral-Kambodscha). Bevor das Abenteuer
beginnt, lässt die Reiseführung den Touristen genug Zeit, um sich einzufinden.

Erster Anlaufpunkt sind die riesigen und weltberühmten Tempelanlagen
von Angkor Wat
. Ein UNESCO Weltkulturerbe.
Andernfalls gäbe es hier im Dschungel wohl kaum einen Flughafen.
In den Angkor-Tempeln haben die Khmer-Könige im Mittelalter residiert.
Es ist die größte archäologische Ausgrabung in ganz Südostasien.
Rund um die Tempelanlage verläuft ein 200 Meter breiter Wassergraben.
Die Anlage selbst misst ca. 500 mal 500 Meter im Quadrat.

Auf diesen Rundreisen Kambodscha geht es nicht nur kulturell, sondern auch
sportlich zu. Denn jetzt folgt eine 4-stündige Radtour in der Provinz Siem Reap.
Vorbei an Reisfeldern, kambodschanischen Dörfern
und weiteren Tempeln der ehemaligen Königsfamilien.

Es gibt bei diesen Rundreisen auch zahlreiche Fahrten mit gesteuerten Holz-
und Motorbooten. Wo den Urlaubern Null Anstrengung abverlangt wird.
Da wäre z.B. ein Abstecher zu den Wasserstraßen der Regenwälder (Urwald).

Unterbrochen werden diese bequemen Tage aber immer wieder von Touren
auf dem Fahrrad: zum Beispiel zu den „Tempel der Tänzerinnen“.
Oder zu einer typisch kambodschanischen Seidenfabrik.

Weiter geht es per Flugzeug nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha.
Stadtbummel, Marktplatz. Bootsfahrt auf dem Mekong und goldene Königspaläste
lassen auch hier keine Langeweile aufkommen.

Nach so viel Action geht die Rundreise zu den Sandstränden der Südküste
von Kambodscha. Dort können Sie sich in die Sonne legen und erholen.
Und daran denken, dass daheim gerade Weihnachten oder Silvester gefeiert wird.

Bevor es rüber geht nach Thailand, steht noch eine Bergwanderung
auf dem Programm. Inklusive die Besichtigung eines Wasserfalles.
Bangkok ist die letzte Station dieser Rundreise. Es ist noch Zeit genug
für eine Stadtrundfahrt. Bevor es wieder zurück geht nach Frankfurt-Flughafen.

Die Südostasien-Reise findet derzeit nicht mehr um die Jahreswende statt:
Kambodscha-Urlaub:
Exakte Details der Reise

Eine Fernreise nach China/ Tibet in der Weihnachtszeit
könnte ebenso interessant sein

 

Weihnachten am Polarkreis: im schwedischen Lappland
Die Feiertage in der winterlichen Schneelandschaft von Lappland verbringen.
Eine Auszeit nehmen vom Trubel in Mitteleuropa. Das Land am Polarkreis ist ideal
für gestresste Deutsche, um das seelische Gleichgewicht wieder zu finden.
In einer ursprünglichen, überwältigenden Natur.
In der größten und vielleicht letzten echten Wildnis Europas.

Wildnis bedeutet nicht nur Seen und endlos weite Wälder.
Die ganz besonders im Winter einen besonderen Charme haben.
Sondern auch eine außergewöhnliche Tierwelt mit Wölfen,
Bären, Elchen, Rentieren und Luchsen.

Die Lappland-Rundreise wird als Gruppenreise angeboten. Der Flieger landet
in Arvidsjaur. Das liegt ungefähr 800 Kilometer nördlich von Stockholm.
Der schwedische Reiseleiter spricht gut deutsch. Bringt die Urlauber ins Hotel.
Die Temperaturen in Lappland können bis auf minus 20 Grad Celsius absacken.
Deshalb gibt’s gleich passende Winterkleidung und –schuhe.

Natürlich kann man bei einer Schneehöhe von 30 oder 50 Zentimeter keine
ausgedehnten Rundreisen erwarten wie in Thailand oder Neuseeland.
Dennoch gibt es im schwedischen Lappland genügend attraktive
Ausflugsmöglichkeiten. Zum Beispiel mit dem Schneemobil
.
Wie die Bildern zeigen, gibt es diese Schneeautos mit und ohne Kettenantrieb.

Sehr attraktiv sind auch die Fahrten mit dem Hundeschlitten.
Sie können Huskytouren buchen. Und mit den ausdauerenden Tieren
viele Kilometer durch die Eiswelt von Lappland zurücklegen.
Unterwegs machen Sie an einer Grillhütte halt.
Und lassen sich eine Rentier- oder Elchwurst schmecken.
Das Ganze macht man am besten zusammen mit der Gruppe.

Eine weitere Ausflugsmöglichkeit sind Wanderungen mit Schneeschuhen.
Unter Leitung des Reiseführers. Solche Naturspaziergänge werden in diesem
Urlaub organisiert. Ebenso wie eine nächtliche Fackelwanderung.
Und optional ein Trip zu den größten Stromschnellen in Schweden bei Storforsen.

Winterausflug in die Polarnacht:
Oft kann man bei solchen Wanderungen am Abend oder in einer sternenklaren
Nacht das überwältigende Himmels-Spektakel der Polarlichter
beobachten.
Das Wetter muss dabei mitspielen. Der Himmel darf nicht bewölkt sein.
Aber selbst dann gibt es keine Garantie. Es gehört ein bisschen Glück dazu.

Wer Lust hat, kann sich eine Tour mit dem Audi Quattro über verschneites Gelände
buchen. Entweder als Fahrer oder Beifahrer eine Winter-Rallye erleben.
Natürlich ist das nur da möglich, wo kein Tiefschnee liegt.

Heiligabend feiert die Gruppe zusammen.
Das Hotel hat ein Julbord (schwedisches Weihnachts-Buffet) aufgestellt.
Wer will, kann zur Kirche gehen. Und nach einer zünftigen Mahlzeit
durch den idyllischen beleuchteten Ort bummeln.

Am 1. Weihnachtsfeiertag findet ein ausgedehnter Gruppen-Spaziergang statt.
Um die Köstlichkeiten des Vorabends ein wenig abzutrainieren.
Und im Bauch Platz zu schaffen für neue kulinarische Sünden.

Am 2. Weihnachtstag ist letzte Chance, an einer der oben genannten Aktivitäten
teilzunehmen. Noch einmal den Schnee unter sich knirschen hören.
Sich beim Skilanglauf oder einer Schneeballschlacht richtig auspowern.
Oder mit dem Schneemobil über weiße Waldwege sausen.
Denn morgen geht’s wieder zurück ins graue, schmuddelige Deutschland.

Hier noch mehr News über die Schweden-Reise

 

Lothar Mader

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